Limburg-Weilburg. Ergänzend zu den Bereichen erneuerbare Energien aus Deponiegas oder PV-Anlagen setzt der Abfallwirtschaftsbetrieb Limburg-Weilburg (AWB) zunehmend auch auf die Elektromobilität. Für 2019 war deshalb geplant, für den internen Betriebsverkehr des Abfall- und Wertstoffzentrums Elektro-Lastenfahrräder anzuschaffen. Für die Suche nach geeigneten Fahrradmodellen war der „Schnuppertag“ in Limburg mit der Cargobike-Roadshow am 28. Mai 2019 auf dem Neumarkt sehr hilfreich.
Seit August 2019 können die Beschäftigten des AWB für die internen Dienstfahrten auf dem recht weitläufigen Betriebsgelände nun auch zwei Elektro-Lastenfahrräder nutzen. Offensichtlich wurden die richtigen Fahrradmodelle ausgewählt, nach den ersten Probefahrten waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AWB jedenfalls begeistert. Der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer konnte sich bei einer Probefahrt gemeinsam mit Betriebsleiter Bernd Caliari von der Funktionalität der neuen Fahrräder überzeugen.
Limburg. Die Westerwaldstraße ist von der Kreuzung Westerwaldstraße/Weilburger Straße/Seilerbahn bis zum Schleusenweg ab Donnerstag, 31. Oktober, gesperrt. Grund dafür ist die Erneuerung der Westerwaldstraße. Dort werden in mehreren Bauabschnitten der Abwasserkanal und die Hausanschlüsse erneuert. Außerdem werden Versorgungsleitungen erneuert oder angepasst sowie Leerrohre verlegt. Anschließend wird die Straßenoberfläche neu hergestellt.
Die Vollsperrung ist notwendig, weil die Straße fertig asphaltiert wird und die Fahrbahnmarkierungen aufgebracht werden. Außerdem werden die neuen Ampelmaste gestellt, die entsprechenden Kabel eingezogen und die Ampelanlage in Betrieb genommen. Parallel werden noch Restarbeiten für die Pflasterfläche in den Bürgersteigen durchgeführt. Diese Arbeiten werden gut eine Woche Zeit in Anspruch nehmen. Danach ist die Kreuzung und die Straße zwischen Seilerbahn und Schleusenweg komplett fertig gestellt und wieder befahrbar.
Limburg. Die Lebensentwürfe, Wertvorstellungen, religiösen und kulturellen Hintergründe der Menschen werden immer vielfältiger. Wie man dieser Vielfalt begegnen kann, weiß der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck. Toleranz ist seine Antwort. Was der Begriff bedeutet und welche Grenzen er hat und wie schwierig es zuweilen sein kann, tolerant zu sein, behandelt Gauck in seinem Buch „Toleranz: einfach schwer“. Beim 17. Limburger Lesedom las er daraus und beschrieb den Begriff mit Beispielen aus seinem eigenen Leben.
Bürgermeister Dr. Marius Hahn eröffnete den 17. Limburger Lesedom und begrüßte den ehemaligen Bundespräsidenten. Für Dr. Hahn ist Toleranz ein wichtiges Gut. „Aber sie hört bei der Verletzung unseres Grundgesetzes und dem Verstoß gegen Gesetze auf, an die sich alle - unabhängig von der Herkunft - halten müssen.“
Von Montag, 04.11.2019, bis voraussichtlich 18.11.2019 ist die Kreisstraße 61 [K61] (Erbacher Straße) zwischen 57648 Unnau und 57647 Nistertal (Erbach) wegen Kanalbau gesperrt. Umleitungsstrecke über L293 – K56 – Hardt – K66 – Nistertal und umgekehrt sind ausgeschildert.
(Quelle: Pressemitteilung, Kreisverwaltung des Westerwaldkreises)
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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