Montabaur (ots)
Am 20.11.2019 um 18:24 Uhr kam es, wie bereits berichtet, zu einem schweren Verkehrsunfall in der Gemarkung Krümmel zwischen Sessenhausen und Marienrachdorf. Entgegen der ersten Meldung wurden zwar keine Personen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt, jedoch mehrere Menschen zum Teil schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Unfallursächlich war eine grobe Vorfahrtsmissachtung im Kreuzungsbereich durch einen 20-jährigen PKW-Fahrer aus dem Raum Altenkirchen, der mit seinem PKW BMW mit hoher Geschwindigkeit die Kreuzung trotz STOP-Schild passieren wollte. Dabei kam es zur Kollision mit einem PKW Opel eines 37-jährigen aus der VG Selters. Die Bilanz des Unfalls bei allen Fahrzeuginsassen sind drei Schwerverletzte, ein Leichtverletzter und zwei Mal PKW-Totalschaden, sowie insgesamt 31000 Euro Sachschaden. Der Führerschein des Unfallverursachers wurde wegen Gefährdung des Straßenverkehrs mit dem Ziel der Entziehung der Fahrerlaubnis sichergestellt. Im Einsatz waren neben der Polizei auch zahlreiche Kräfte der Feuerwehr und des DRK. (Quelle Polizei Montabaur)
Vallendar (ots)
Am 20.11.2019 gegen kurz nach 16 Uhr kam es in der Ortslage Vallendar zu einem Verkehrsunfall, welcher den Berufsverkehr nicht unerheblich beeinträchtigte. Hierbei fuhr ein 44-jähriger aus Vallendar mit seinem PKW vom Parkplatz eines Supermarktes auf die B 42 in Fahrtrichtung Neuwied auf. Er stieß dabei gegen die rechte Fahrzeugseite eines LKW, welcher die rechte Fahrspur der Durchgangsfahrbahn befuhr. An dem LKW, der durch einen 68-jährigen aus Mülheim-Kärlich geführt wurde, entstand ein Sachschaden im Bereich des Tanks. Hierdurch gerieten ca. 200 Liter Diesel auf die Fahrbahn. Der beteiligte PKW wurde ebenfalls nicht unerheblich beschädigt. Verletzt wurde im Rahmen des Unfallgeschehens niemand. Während der Unfallaufnahme, der Bergung der Fahrzeuge und der anschließenden Reinigung der Fahrbahn musste die rechte Fahrspur gesperrt werden. Zur Abwicklung der Maßnahmen vor Ort wurde der Einsatz durch die freiwillige Feuerwehr Vallendar unterstützt. Derzeit wird von einem Gesamtschaden von ca. 15.000 Euro ausgegangen. Die Ermittlungen bezüglich der Unfallursache dauern an. (Quelle Polizei Bendorf)
Zur Unterstützung der rheinland-pfälzischen Kindertagesstätten stellt die Landesregierung zehn Millionen Euro zusätzlich für den Neu- und Ausbau von Kitas zur Verfügung. „Da das Investitionsprogramm des Bundes für den Kita-Ausbau Ende dieses Jahres ausläuft, wird das Land in die Bresche springen“, begrüßten die SPD-Abgeordneten Dr Tanja Machalet und Hendrik Hering das Investitionspaket. Die zehn Millionen Euro Landesmittel erhalten die Kommunen 2020 zum Ausbau der Plätze – auch im Westerwald. „Kindertagesstätten brauchen Investitionen, und wir sehen, dass es vor Ort Investitionsbedarf gibt. Deshalb werden wir als Land zusätzlich zu den bereits beschlossenen 13,5 Millionen Euro für den Küchenausbau weitere zehn Millionen Euro für Investitionen zur Verfügung stellen“, sagt Hendrik Hering. Das Land werde zudem weiter beim Bund dafür werben, dass er ein neues Investitionsprogramm auflege. Bildung sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Nachts sind alle Katzen grau. Viele Mauern auch. Das wird sich in Montabaur demnächst ändern, denn am 29. November 2019 wird um 17.00 Uhr mit der Weihnachtsbeleuchtung auch die neue Stadtmauerbeleuchtung in Betrieb genommen. Im Rahmen der Stadtsanierung hatte der Stadtrat unter anderem einen Lichtmasterplan verabschiedet. Ein wichtiger Baustein dabei ist es, die historischen Sehenswürdigkeiten durch ausgewogene Beleuchtung auch nachts sichtbar und erlebbar zu machen. Dazu zählen die Stadtmauer oberhalb des Sauertals und an der Wilhelm-Mangels-Straße; in Kürze folgen der Turm am Gebück und der Wolfsturm. Bild:
Auch bei Nacht ein echter Hingucker: die beleuchtete Stadtmauer über dem Sauertal. Die neuen Strahler werden am 29. November 2019 um 17.00 Uhr erstmals eingeschaltet, wenn in der Altstadt der Weihnachtszauber beginnt. (Bild: Olaf Nitz)
Vom 14. bis voraussichtlich 28. September ist die K 19 zwischen Astert und Lützelau wegen Baumfällarbeiten komplett gesperrt. Hier werden die abgestorbenen Eichen beseitigt. Der Verkehr wird von Astert kommend über die K 14, Kroppach, die L 265 Richtung Heimborn und dann über die K 19 Richtung Limbach und in Gegenrichtung entsprechend umgeleitet.
Musikalische Vielfalt begeistert im Kurpark
Die Stadt Bad Marienberg blickt auf eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Kurkonzert-Saison 2026 zurück. Von Ende Mai bis Anfang September wurde der Musikpavillon im Kurpark wieder sonntags um 16:00 Uhr zum beliebten Treffpunkt für Musikliebhaber aus Bad Marienberg und der Region.
Die Konzertreihe „sonntags um vier“ bot auch in diesem Jahr eine bunte musikalische Mischung. Blasorchester, Akkordeon-Ensembles und Stadtkapellen sorgten mit ihren unterschiedlichen Programmen für abwechslungsreiche Unterhaltung und zahlreiche schöne musikalische Momente. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt in entspannter Atmosphäre im Kurpark Platz zu nehmen, der Musik zu lauschen und den Sonntagnachmittag unter freiem Himmel zu genießen.
Workshop gab wichtige Impulse zum Umgang mit Starkregen & Co.
35 Fachleute und Vertreter aus Politik und Verwaltung diskutierten bei einem Workshop im Kreishaus in Montabaur über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der Westerwaldkreis besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten kann. Eingeladen waren Vertreter aller politischen Fraktionen sowie interne und externe Fachakteure aus Bereichen wie Wasser-, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Bevölkerungsschutz, um ihre Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Ziel des fachübergreifenden Austauschs war es, Synergien zu nutzen, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam integrierte, praxisnahe und wirksame Maßnahmen zu entwickeln. Die Ergebnisse fließen in das Klimananpassungskonzept des Westerwaldkreises ein, das derzeit erarbeitet wird.
Naspa würdigt Einsatzbereitschaft im Hitzesommer
7. September 2026. Wenn die Sirenen ertönen, zählt jede Minute. Bei Waldbränden, nach Unwettern, Unfällen oder bei anderen Notlagen sind die Feuerwehren zur Stelle, wenn Mensch und Natur geschützt werden müssen. Die Nassauische Sparkasse (Naspa) würdigt diesen Einsatz mit einer Spende von insgesamt 27.000 Euro an die neun Kreisfeuerwehrverbände in ihrem Geschäftsgebiet.
Viele Feuerwehrleute unter den Naspa-Beschäftigten
Die Verbundenheit mit der Feuerwehr ist auch innerhalb der Naspa spürbar. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich selbst in den Freiwilligen Feuerwehren ihrer Heimatorte. „Wir haben viele Feuerwehrleute unter unseren
Kolleginnen und Kollegen. Wir stellen sie für Einsätze und Lehrgänge frei, denn wir sind stolz darauf, dass sie sich neben ihrem Beruf für die Gemeinschaft einsetzen. Sie bringen ihre Einsatzbereitschaft und ihr Verantwortungsbewusstsein nicht nur ins Ehrenamt, sondern auch in ihren Arbeitsalltag ein. Ihr Engagement steht beispielhaft für das, was unsere Region stark macht: Menschen, die füreinander einstehen“, sagt Naspa-Vorstandsvorsitzender Marcus Nähser.
Fast zeitgleich kam es in einigen Orten im Westerwaldkreis zum Kurzschluss
WESTERWALD. In der Nacht zu Montag, 7. September, ist es im Unterwesterwald zu zwei Stromausfällen gekommen. In beiden Fällen war es zu einem Kurzschluss gekommen, wodurch eine Vielzahl von Trafostationen betroffen war und in den umliegenden Haushalten der Strom ausfiel.
Die erste Störung begann um 21.54 Uhr im Bereich Untershausen/Niederelbert. Insgesamt 48 Stationen waren hiervon betroffen. Die Experten der Energienetze Mittelrhein konnten durch Umschaltungen bis 22.50 Uhr insgesamt 43 Stationen wieder versorgen. Ein defektes Freileitungsstück wird nunmehr ausgetauscht.
Die LSV und die JuLis lehnen pauschales Handyverbot an rheinland-pfälzischen Schulen strikt ab
Die LSV und die JuLis RLP kritisieren das geplante pauschale Handyverbot als „pädagogische Bankrotterklärung“ und fordern zeitgemäße Bildung statt Symbolpolitik.
Die Pläne der rheinland-pfälzischen Landesregierung, die private Nutzung von Smartphones an Schulen bis zur zehnten Klasse pauschal zu verbieten, stoßen auf massiven Widerstand. In einem engen Schulterschluss fordern nun auch die Landesschüler*innenvertretung (LSV) und die Jungen Liberalen (JuLis) Rheinland-Pfalz Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig auf, von diesem Vorhaben abzurücken. Statt sich in rückwärtsgewandte Symbolpolitik zu flüchten, muss das Land auf die Stärkung der Medienkompetenz und die Eigenverantwortung der Schulen setzen.
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