REGION. Energie aus Solar-, Wind- und Wasserkraft oder doch lieber traditionell aus Kohlekraftwerken? Wie ist die Lebensqualität in den Städten und Gemeinden der Region? Und ist Smart City, also der Ausbau intelligenter Lösungen für das Zusammenleben in den Kommunen wichtig? Diese und viele weitere Fragen stellt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) gerade in ihrer Bürgerumfrage zum zweiten Regionalen Energiewendekompass. Ziel ist es, den aktuellen Stand der Energiewende in der Region abzubilden. Dazu arbeitet das Unternehmen mit über 50 Städten und Gemeinden im nördlichen Rheinland-Pfalz zusammen. Noch bis zum 31. Oktober können Bürger unter www.evm.de/Energiewendekompass an der Umfrage teilnehmen.
(Quelle: Pressemitteilung, Energieversorgung Mittelrhein)
Die Bambinifeuerwehr Nomborn feierte dieser Tage ihr 15-jähriges Bestehen. Und es waren die Kinder selbst, die dem Geburtstag eine besondere Ehre erwiesen: Ela Noll, Finn Ludwig und Finn Luca Louz bestanden die Bambiniflamme der Stufe 1, ihre erste Prüfung im Feuerwehrdienst.
Die neu geschaffene Auszeichnung gibt es erst seit kurzer Zeit, sie wurde eigens für die Bambinis, also die Kinder zwischen sechs und neun Jahren geschaffen. Sie ist nach den Richtlinien des Landesfeuerwehrverbandes altersgemäß in zwei Stufen unterteilt. Zur Stufe 1 gehört ein praktischer Teil, wo es beispielweise darum geht ein Streichholz richtig anzuzünden und zu löschen, einen D-Schlauch auszurollen oder wasserführende Armaturen zu erkennen. Im theoretischen Teil werden dann unter anderem die Notrufnummer, die eigene Adresse und die 5Ws (Wo, Was, Wer, Wie viele, Welche) zum Absetzen eines Notrufes abgefragt. Uwe Schulze, Bambiniwart der bei der Freiwilligen Feuerwehr Nomborn, nahm seinen Schützlingen die Prüfung ab.
Die Feuerwehren aus Nomborn, Nentershausen und Heilberscheid haben ihrem jüngstem Nachwuchs zum Bambini-Tag eine besondere Freude gemacht: Sie organisierten einen Ausflug zur Sternwarte nach Sessenbach, wo der Astronom Klaus Völkel mit Teleskopen und dem Besuch des Planetariums den 20 Kindern und neun Betreuern das Himmelssystem anschaulich näherbrachte. Da gerieten nicht nur die Kinder ins Staunen, weil die ansonsten eher abstrakten Sternenbilder durch Völkels Erklärungen anhand von mythologischen Figuren und Himmelsmechanik plötzlich anschaulich wurden. Die Milchstraße, die Galaxien und Planeten – das Himmelssystem bietet ungezählte Elemente, die fesseln und begeistern. Da ging es den Bambinis nicht anders als den vielen anderen Besuchern des Planetariums. „Einige von den Kindern war so begeistert“, freut sich Uwe Rörig, Jugendfeuerwehrwart von Nomborn, „sie wollen auf ihrem persönlichen Weihnachtswunschzettel einen weiteren Besuch vermerken.“
Limburg. Fast geräuschlos fährt Feuerwehr-Gerätewart Armin Kramkowski vom Parkplatz hinter dem Limburger Rathaus. Gerade hat er sein künftiges Dienstfahrzeug, ein Elektroauto, abgeholt. „Es ist toll, dass ich nun dienstliche Fahrten ganz ohne CO2-Ausstoß erledigen kann“, sagt Kramkowski. Diese führen ihn in die Kernstadt und die Stadteile, wo er die Maschinen und Geräte der Freiwilligen Feuerwehren wartet.
Die Stadt Limburg hat über ein Förderprogramm des Projektträgers Jülich (Projektträger für das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) zwei Elektrofahrzeuge angeschafft. Sie werden künftig von den Feuerwehr-Gerätewarten und den Mitarbeitern der Brandschutzdienststelle genutzt.
„Das ist ein weiterer wichtiger Schritt für eine bessere Luft in Limburg. Die Stadt geht mit gutem Beispiel voran und setzt – dort wo es möglich ist – auf E-Mobilität“, sagte der 1. Stadtrat Michael Stanke.
Nur wenige hundert Meter südöstlich des heutigen Montabaurer Stadtteils Reckenthal befand sich noch im 19. Jahrhundert die Siedlung Sespenroth. Im Jahr 1853 verließen die Bewohner ihr Dorf. Wo heute nur noch Wiesen zu sehen sind, können Besucher nun mittels Augmented Reality (AR) das Dorf virtuell erleben.
„Obwohl Sespenroth von der Landkarte verschwunden ist, wird es durch diese wunderbare Rekonstruktion nicht aus unserer Erinnerung verschwinden“, sagt Ed Rosenthal, ein direkter Nachfahre der Sespenrother Familie Meuer. Mehr als 170 Jahre nach der Auswanderung der Dorfbewohner berührt ihn die Geschichte seiner Vorfahren noch immer.
Weiterlesen ...Altenkirchen. Seit einigen Tagen ist der Bürokratiemelder der Kreisverwaltung Altenkirchen online. Was verbirgt sich dahinter? Im März hatte der Kreistag die Prüfung einer zentralen Meldestelle für Bürokratieabbau beschlossen. Mittlerweile ist ein übersichtliches Online-Portal erstellt worden, über das Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, Vorschläge zum Abbau von überbordender Bürokratie zu machen – schnell, einfach und digital. „Zentrale Meldestelle klingt ja zunächst einmal nach Aufbau von Bürokratie und weniger nach Abbau.
Weiterlesen ...Statement ADAC z:
Das Ende des Tankrabatts darf nicht bedeuten, dass Überlegungen für die Entlastung der Menschen eingestellt werden. Der Krieg im Nahen Osten wird vor allem die Energiepreise weiter treiben und an den Tankstellen werden Autofahrer absehbar wieder Preise über 2 Euro sehen. Die Koalition muss kurzfristig Maßnahmen abstimmen, die zielgerichtet besonders Betroffene entlastet.
Für den ADAC ist eine Senkung der Stromsteuer, die alle Privathaushalte entlastet, ein mögliches Instrument. Eine Zusage, die Stromsteuer nicht nur für Unternehmen, sondern auch für private Haushalte zu senken, ist im Koalitionsvertrag verankert. Ebenso bleibt die Anhebung der Entfernungspauschale eine Option, die sich hinsichtlich Zeit und Entfernung ausgestalten lässt, und besonders Betroffene erreicht. Ein Auslaufen des Tankrabatts ohne baldige Anschlussmaßnahmen ist vor dem Hintergrund der andauernden Herausforderung nicht vermittelbar. (ADAC)
Hahnstätten. In der Nacht auf Mittwoch, den 10. Juni, wurde durch Unbekannte zwischen 22:00 Uhr und 07:30 Uhr in der Straße "Auf der Dahl" ein in einer Grundstückseinfahrt geparkter schwarzer BMW 550d XDrive entwendet. Zeugen, die im Tatzeitraum oder auch im Vorfeld verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Diez, Tel. 06432-6010, in Verbindung zu setzen. (Polizei Diez)
In der Zeit von Dienstag, 09.06.2026, 16.00 Uhr, bis Mittwoch, 10.06.2026, 06.30 Uhr, kam es in Eichelhardt zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter von der Baustelle des neuen Dorfgemeinschaftshauses eine Rüttelplatte. Weiterhin wurden mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff aus vor Ort abgestellten Baufahrzeugen abgezapft. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei ALtenkirchen)
Kreis Altenkirchen. Der Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Altenkirchen ist jetzt um eine wichtige personelle Säule ergänzt worden. Matthias Theis, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf, wurde von Landrat Dr. Peter Enders als stellv. Brand- und Katastrophenschutzinspekteur und somit Ehrenbeamter des Kreises verpflichtet. Zuvor hatte es bereits ein einstimmiges Votum für ihn in der Runde der Wehrleiter gegeben. Der 48-Jährige folgt auf Florian Jendrock, der sein Amt vor einiger Zeit zur Verfügung gestellt hatte.
Theis ist auf Kreisebene ein hoch anerkannter Fachmann. Schon einmal (bis 2019) hatte er die Funktion des stellv. BKI inne. „Ich freue mich persönlich sehr. Nicht nur, weil wir mit Matthias Theis eine extrem hohe fachliche Kompetenz gewinnen, sondern weil auch das Zwischenmenschliche hervorragend passt, schließlich kennen wir uns seit vielen Jahren“, so der hauptamtliche BKI Björn Jestrimsky. Auch Landrat Enders zeigte sich zufrieden mit der Neubesetzung: „Im Brand- und Katastrophenschutz ist Teamarbeit ein entscheidender Faktor, daher blicke ich sehr optimistisch in die Zukunft.“ Glückwünsche an Theis kamen auch vom zuständigen Abteilungsleiter „Ordnung und Verkehr“, Peter Deipenbrock.
Mit der Verpflichtung sind die Personalplanungen allerdings noch nicht abgeschlossen. In den Reihen der Feuerwehren wird momentan eine weitere Persönlichkeit für einen zweiten Stellvertreter des BKI gesucht. (Thorsten Stahl)