Weinähr (ots) - Auf der Gelbachtalstrecke, L 325, zwischen Dies und Weinähr ereignete sich am frühen Nachmittag ein Verkehrsunfall, in dessen Folge ein Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Zweiradfahrer am Ende einer langgezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der unmittelbar neben der Fahrbahn gelegenen Schieferfelswand. Schwerverletzt musste er mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Die L 330 war zwischen den beiden vorgenannten Ortschaften für 90 Minuten voll gesperrt.
Eine großzügige Spende durch das Dentallabor Lubberich aus Koblenz, überreicht von Herrn Moser aus Höhr-Grenzhausen, ermöglicht dem Jugend- und Kulturzentrum „Zweite Heimat“ die Umsetzung eines besonderen Workshops zum Thema Cyber Mobbing. Bereits für den Frühherbst geplant, findet in der Aula der Ernst-Barlach Realschule plus ein Elternabend zu dieser Thematik statt (weitere Informationen dazu auf www.juz-zweiteheimat.de). Als weiterführendes Angebot für Eltern und Kinder bietet das Jugend- und Kulturzentrum „Zweite Heimat“ nun, durch die finanzielle Unterstützung von Herrn Moser, einen vertiefenden Workshop unter Leitung von Frau Weiß-Janssen an.
Westerwaldkreis (ots) - Zu einem Konfliktgespräch trafen sich die Vertreter der Versammlungsbehörde (Kreisverwaltung des Westerwaldkreises), der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) im Diözesanverband Limburg und der Polizeidirektion Montabaur am 21.11.2016 in Montabaur. Hintergrund waren die polizeiliche Presseerklärung und der Leserbrief der DPSG vom 29.07.2016 anlässlich des Demonstrationsgeschehens am 23.07.2016 in Rennerod. Als Ergebnis konnte festgehalten werden, dass es Ziel aller ist, zu deeskalieren und kooperativ für friedliche und störungsfreie Demonstrationen zu sorgen. Dabei darf die DPSG ihre Meinung - wie auch am 23.07.2016 in Rennerod geschehen - aktiv, lautstark und friedlich kundtun, während die Polizei in ihrer neutralen Rolle für die Grundrechtsgewährleistung aller Demonstranten zu sorgen hat. Zum Erkennen, wer an welcher Versammlung teilnimmt, wird es zukünftig klare und frühzeitige Absprachen geben, um missverständliche Wahrnehmungen auf allen Seiten vermeiden zu können und eine gute Kommunikation zu ermöglichen.
Koblenz (ots) - Für die "Grusel- und Feierfreaks" steht die Nacht zum 1. November seit einigen Jah-ren schon auf dem persönlichen Eventkalender. Die mit Abstand meisten Feiern ver-laufen auch ohne Probleme oder Zwischenfälle und kleine Streiche von Kindern gehören sicher ebenso dazu. Doch nicht jeder Streich an Halloween ist erlaubt. Wird etwas mutwillig beschädigt, kann es Ärger geben.
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.