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20180801 Farmers StraubingEigentlich wollten sie doch nur spielen. Doch dann war da diese Hitze. Seit Wochen. Und weil das Wasser knapp ist in der Verbandsgemeinde Montabaur und die Sportanlagen ebenfalls seit Wochen nicht mehr gewässert werden dürfen, musste das Heimspiel der Fighting Farmers Montabaur in der Vorwoche gegen Gießen ausfallen. Dieses Wochenende dürfen sie wieder ran in der GFL2, allerdings auf fremdem Platz. Die Westerwälder sind am Sonntag um 15 Uhr bei den Straubing Spiders zu Gast.

„Ich habe Verständnis für die Platzsperre und kann die Stadt Montabaur da schon verstehen“, sagt Farmers-Headcoach Sebastian Haas, der in der vergangenen Woche mehrfach selbst vor Ort war, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Schon beim Heimspiel gegen Wiesbaden Anfang Juli war der sonst so satt-grüne Rasen nicht wiederzuerkennen. „Durch den fehlenden Regen geht da derzeit leider wirklich nicht viel.“
Foto: fischkoppMedien

Symbol Sport Football FarmersMTDas Stadion in Montabaur und alle Ausweichplätze müssen aufgrund der Hitzewelle für das Wochenende gesperrt werden. Das Zweitliga-Heimspiel der Fighting Farmers Montabaur am Samstag (16 Uhr) gegen die Gießen Golden Dragons - die Vorschau hatten wir Ihnen heute Nachmittag zugemailt - fällt daher aus und muss verschoben werden. Ein neuer Termin steht derzeit noch nicht fest.

Person TTC Kirill GerassimenkoSie erinnern sich bestimmt an die letzte Saisonpressekonferenz, in der unsere Spieler mehr als optimistisch in die bevorstehende Saison schauten und die Teilnahme an den Playoffs vorhersagten, doch diese Einschätzung ging leider schief. Unser damaliges sportliches Ziel wurde ein weiteres Mal verpasst und wir schlossen die Runde erneut mit dem letzten Tabellenplatz ab. Wir mussten uns leider vorzeitig vom ukrainischen Nationalspieler Kou Lei trennen, doch die verbliebene Mannschaft konnte den Verlust sportlich nicht auffangen. Aber der TTC gibt nicht auf und versucht es in seiner 37. Bundesligasaison ein weiteres Mal und wird mit drei Neuverpflichtungen in die neue Saison starten. Der im zweiten Jahr für die Westerwälder spielende Kasache Kirill Gerassimenko (Foto) wird von dem 19-jährigen dänischen Nationalspieler Anders Lind, dem gebürtigen Rumänen mit italienischem Pass, Mihai Bobocica,
der bereits in Ochsenhausen schon einmal zum Einsatz kam und dem aus Paraguay stammenden Italiener Marcelo Aguirre unterstützt.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Brachbacherin Jacqueline Lölling im Berliner Schloss Bellevue mit dem silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet. Dies erhielt die 23-jährige führ ihre Erfolge bei den diesjährigen Olympischen Winterspielen in Südkorea. Lölling hatte hier im Skeleton die Silbermedaille gewonnen. Das silberne Lorbeerblat gilt als höchste Auszeichnung für deutsche Sportler. Verliehen wurde es erstmal 1950 durch den damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss.

20180709 Farmers Vs WiesbadenAm Anfang stimmte alles: Körpersprache, Stimmung, Ergebnis. Am Ende aber war die Enttäuschung erneut groß. Vor allem, weil man phasenweise das Gefühl hatte: Die Fighting Farmers Montabaur sind nicht weit weg davon, die Wiesbaden Phantoms in Gefahr bringen zu können. Doch nach vier gespielten Quartern setzten sich die Hessen im Westerwald verdient, vielleicht aber ein wenig zu deutlich mit 33:14 (0:7, 13:0, 14:7, 6:0) durch.

Mit dem zweiten Offense-Drive gingen die Gastgeber zunächst in Führung: Quarterback Marcus Hobbs hatte Christian May über 40 Yards zum Touchdown bedient. Den Zusatzpunkt verwandelte Hobbs ebenfalls. Ein Ruck ging durch die Mannschaft, die Farmers wirkten entschlossen wie selten zuvor in dieser Spielzeit. Und dann hatte dieser Touchdown auch noch eine ganz eigene Geschichte, denn May hatte in der Vorsaison noch in Wiesbaden gespielt - in der zweiten Mannschaft der Phantoms wohlgemerkt. Emotional kam da schon früh im Spiel einiges zusammen.

Schade nur, dass man diesen Schwung nicht mitnehmen konnte. In den weiteren Offensivaktionen bis zur Pause fehlten zumeist nur Kleinigkeiten. Die Routen stimmten oft, die Bälle aber wollten nicht in den Händen bleiben. Und auch bei den Läufen waren es Nuancen, die Yards kosteten. Gleiches galt aber auch für die Defense. Der Pass über 60 Yards von Quarterback Niklas Woelbert auf Nico Strahmann zu 7:7 tat schon weh. Noch bitterer aber war, dass die Phantoms 14 Sekunden vor der Pause durch einen kurzen Lauf von Akeem Ceesay erstmals in Führung gingen. Doch das 13:7 für Wiesbaden ließ noch alle Möglichkeiten offen.

Foto: fischkoppMedien

20180706 MunzlaufKoblenzCaritasKOBLENZ. Der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn hat wieder einmal die Laufschuhe geschnürt. Zum mittlerweile fünften Mal nahmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um Caritasdirektor Frank Keßler-Weiß am Münz-Firmenlauf in Koblenz teil. Dabei ging es am Deutschen Eck in erster Linie nicht etwa um sportliche Höchstleistungen, sondern vielmehr um den Spaß in der Gemeinschaft. Rund 840 Teams aus Firmen und Behörden waren bei der 16. Auflage des beliebten Firmenlaufes dabei. Auf einer fünf Kilometer langen Runde ging es vom Start am Moselufer nahe des Kaiser-Wilhelm-Denkmals durch die Koblenzer Innenstadt und am Rhein zurück zum Ziel in der Nähe der Seilbahn, wo jeder Teilnehmer bei Ankunft frenetisch gefeiert wurde. Und auch nach dem Zieleinlauf war für die meisten noch lange nicht Schluss: Wie in den Jahren zuvor gab es nach den sportlichen Wettkämpfen rund um das Deutsche Eck eine große Party.

Symbol Fighting Farmers MontabaurEs gibt diese Duelle, bei denen es sofort wieder kribbelt, auch wenn man sich ein paar Jahre nicht gesehen hat. Das Spiel zwischen den Fighting Farmers Montabaur und den Wiesbaden Phantoms ist ein solches Duell. Es ist mit Blick auf die Entfernungen in der Liga quasi das Derby für die Westerwälder in der GFL2. Sportlich erwarten die Farmers am Samstag die nächste hohe Hürde. Die Partie im Mons-Tabor-Stadion beginnt um 16 Uhr.
„Ich freue mich immer darauf, gegen Wiesbaden zu spielen“, sagt Montabaurs Headcoach Sebastian Haas, der einst selbst für die Phantoms gespielt hatte. „Das ist natürlich schon einige Jahre her und im aktuellen Kader steht kein Spieler mehr, mit dem ich noch zusammengespielt habe. Aber trotzdem sind das immer besondere Spiele.“
Foto: fischkopp medien