Service & Lebenshilfe – Ihre Unterstützung bei Radio Westerwald
In unserem Bereich „Service und Lebenshilfe“ bieten wir Ihnen nützliche Informationen, Tipps und Unterstützung zu Themen, die den Alltag erleichtern. Von Gesundheit und Notfalltipps bis zu wichtigen Telefonnummern und allgemeinen Lebenshilfe-Themen – Radio Westerwald sorgt dafür, dass Sie immer gut informiert sind, wenn es darauf ankommt. Egal ob Sie nach wichtigen Kontaktadressen suchen oder praktische Hinweise für den Alltag benötigen, hier finden Sie die Hilfe, die Sie suchen.
Siegel-Verleihung wird nachgeholt. Seit März 2015 gibt es das MRE-Netzwerk der Landkreise Altenkirchen, Westerwald und Rhein-Lahn, das sich der Bekämpfung Multi-Resistenter Erreger verschrieben hat. Zum Netzwerk, dessen Arbeit beim Altenkirchener Gesundheitsamt koordiniert wird, zählen Akutkrankenhäuser, Arztpraxen, ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, Krankentransportdienste und andere Akteure im Gesundheitswesen. Pandemiebedingt finden die aktuellen Schulungen des Netzwerks online statt.
In den Jahren 2019 und 2020 führten insgesamt 23 Alten-und Pflegeheime, sieben ambulante Pflegedienste, neun Krankenhäuser und eine Reha-Klinik den anspruchsvollen Zertifizierungs- und Rezertifizierungsprozess durch. Das zugehörige Siegel konnte bisher allerdings nicht verliehen werden, da Begehungen der Einrichtungen durch ein professionelles Team der beteiligten Gesundheitsämter, um die baulich-funktionellen Voraussetzungen, die Prozesse und den Wissensstand der Beschäftigten zu überprüfen, nicht durchgeführt werden konnten. Diese Begehungen erfolgen, sobald die Pandemie-Lage es erlaubt.
BELASTBARKEITSGRENZE DER PSYCHIATRISCHEN VERSORGUNG IST ERREICHT
WW. Ein Jahr Pandemie hat auch im Westerwald seine Spuren hinterlassen, viele „Wäller“ sind genervt und chronisch erschöpft. Allein durch die erzwungene Vereinsamung ist bei vielen Kindern und Erwachsenen erhebliches psychisches Leid endstanden. Die psychische Belastungsfähigkeit wird strapaziert, das Hilfesystem für psychisch Erkrankte ist extrem belastet. Ist derzeit fachgerechte Hilfe für alle noch möglich, die dieser in der Region bedürfen?
Vor diesem Hintergrund ermittelte das Forum Soziale Gerechtigkeit in einem ersten „Digitalen Westerwald-Dialog sozial“ aktuelle Infos zum Thema „Psychiatrische Versorgung im Westerwald in Zeiten der Pandemie“. Zu ihrer Meinung gefragt waren auch Betroffene und Angehörige, die sich bei einer der üblichen Videokonferenzen o.ä. nicht einbringen können oder wollen und deshalb keine Stimme in der Pandemiezeit haben. Entstanden ist eine aktuelle Situationsbeschreibung des Hilfesystems in der Krise…und seiner Grenzen der Belastbarkeit.
Caritas-Sozialberatung hat wieder Fahrt aufgenommen
HÖHR-GRENZHAUSEN. Caritatives ehrenamtliches Engagement lebt in erster Linie vom direkten Kontakt zu den Menschen. In Zeiten der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen und Abstandsregelungen ist dies natürlich nicht immer einfach. Das ist auch der Tenor der Verantwortlichen eines ganz besonderen Projektes, das seit nunmehr gut einem Jahr in Höhr-Grenzhausen läuft.
Anfang 2020 fiel in der Kannenbäckerstadt der Startschuss für die Caritas-Sozialberatung. Bei dem vom Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn und der Pfarrei St. Peter und Paul im Kannenbäckerland initiierten Pilotprojekt unterstützen Ehrenamtliche Menschen mit den unterschiedlichsten sozialen Belangen und Nöten. Foto (2021-04 Caritas-Sozialberatung hat wieder Fahrt aufgenommen):
Sie sind trotz Abstandsregeln nah an den Menschen dran, die Hilfe bei der Caritas-Sozialberatung in Höhr-Grenzhausen suchen: Pastoralreferentin Anja Scherer (3. von links) von der Pfarrei St. Peter und Paul im Kannenbäckerland, Rainer Lehmler (2. von rechts), Referent für Gemeindecaritas beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn, sowie die ehrenamtlichen „Sozialberater“ Elke und Olaf Eklund (links), Guntram Portugall (Mitte) und Wiegand Otterbach (rechts).
Für das Gros der Motorradfahrer beginnt am 1. April die neue Saison. Die Biker sollten es dabei langsam angehen lassen. Nicht nur sie müssen sich an ihre Maschine erst wieder gewöhnen – auch die Autofahrer. Deshalb mahnt der ADAC Mittelrhein zur Vorsicht und gegenseitigen Rücksichtnahme.
„Die meisten Unfälle passieren direkt nach den Wintermonaten. Deshalb sind Wachsamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme das Gebot der Stunde“, betont Herbert Fuss, Leiter Verkehr & Technik beim ADAC Mittelrhein. Der Verkehrs- experte rät zu Beginn der Saison mit kürzeren Fahrten auf sicherem Terrain wieder einzusteigen. Er appelliert auch an die Autofahrer, gerade jetzt sehr wachsam zu sein. „Motorradfahrer sind aufgrund der schmalen Silhouette für andere Verkehrsteilnehmer gerade beim Abbiegen oft schlecht sichtbar. Die immer noch recht tief stehende Sonne erhöhe das Risiko, übersehen zu werden“, so Fuss.
Infos zum „Leben im Alter“ gibt es jetzt auch online
WESTERWALDKREIS/RHEIN-LAHN-KREIS. Älter werden, Krankheit, Pflegbedürftigkeit oder Behinderung, aber auch die Übernahme der häuslichen Pflege eines Angehörigen bedeuten eine Veränderung im Leben eines jeden Menschen. Unterstützung in dieser neuen Lebenssituation erhalten Hilfesuchende in den Beratungs- und Koordinierungsstellen des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn. Die Beratungen in den sogenannten Pflegestützpunkten sind kostenfrei und unverbindlich. Foto (2021-03 Infos zum „Leben im Alter“ gibt es jetzt auch online):
Infos zum „Leben im Alter“ per Mausklick: Peggy Reyhe vom Pflegestützpunkt Lahnstein steht – wie auch ihre Kolleginnen im Pflegestützpunkt Montabaur – Hilfesuchenden ab sofort auch per Onlineberatung mit Rat und Tat zur Seite.