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Der Wunsch nach Frieden ist in vielen Gottesdiensten spürbar
Zahlreiche Wäller feiern in der Kirche oder unter freiem Himmel – Mehrere Hundert erleben Weihnachtslandschaft in Höhr-Grenzhausen

Westerwaldkreis. Ob in der Kirche, im Gemeindehaus oder unter freiem Himmel: Auch in diesem Jahr haben zahlreiche Wällerinnen und Wäller die vielen Weihnachtsgottesdienste in der Region besucht.
Alleine in den 27 Kirchengemeinden des Evangelischen Dekanats Westerwald fanden mehr als 100 Gottesdienste statt — einige davon an ganz besonderen Orten.

221227 Gottesdienste

Zum Beispiel auf dem Laigueglia-Platz in Höhr-Grenzhausen. Dort hatten zahlreiche Familien während der Adventszeit eine liebevolle Weihnachtslandschaft errichtet, und mehrere Hundert Menschen feierten dort an Heiligabend einen außergewöhnlichen Familiengottesdienst an der Evangelischen Kirche: Begleitet von klassischen Weihnachtsliedern und modernen Popsongs erzählten Kinder und Erwachsene die Weihnachtsgeschichte nach. Eine Hoffnungsgeschichte, die in diesem Jahr nicht nur viele Christen mit einem besonderen Wunsch verbinden: dem Wunsch nach Frieden.
Auch zum Jahreswechsel laden die Kirchengemeinden zu Gottesdiensten ein: Eine Übersicht gibt’s auf den Homepages der Kirchengemeinden und in den Gemeindebriefen. (Quelle Evangelisches Dekanat WW)

RANSBACH-BAUMBACH. Über insgesamt 2.000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich fünf Vereine aus der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach freuen. Jeweils 400 Euro gehen an den Hundesportverein Ransbach-Baumbach e.V., den TTC Nauort und den SC Ransbach-Baumbach 1994 e.V., um weiterhin sportliche Projekte in der Region zu unterstützen. Weitere 400 Euro gehen an den Förderverein der Marienkirche Sessenbach/Wirscheid, um auch im kulturellen Bereich tatkräftig zu unterstützen und nicht zuletzt gehen die übrigen 400 Euro an den Seniorenclub „Fröhlicher Kreis“ Sessenbach, die mit ihren einstudierten Tänzen und tollen Trachten regelmäßig ihre Gäste beeindrucken.
„Es freut mich sehr, so viele unterschiedliche Vereine bei ihren verschiedenen Projekten mit der Spende der evm unterstützen zu können“, so Michael Merz. (Quelle evm)

In der jüngsten Stadtratssitzung hat der Stadtrat von Montabaur entschieden, eine Solidaritätspartnerschaft mit Trostjanez einzugehen, einer Stadt mit 18.000 Einwohnern im Nordosten der Ukraine. Mit dem Besuch des dortigen Bürgermeisters Yurii Bowa in Montabaur wurde die Dringlichkeit der Unterstützung bewusst.

Trostjanez hat sich in den vergangenen Jahren blendend entwickelt. Dann war die Stadt im Februar heftigen Angriffen ausgesetzt. Krankenhaus, Schulen, Wohnhäuser und zuletzt vor allem die Energieversorgung sind ganz oder teilweise zerstört. Ohne Hilfe ist zu befürchten, dass Einwohner und die 1500 Flüchtlinge, die aus anderen Orten nach Trostjanez kamen, den Winter nicht überleben werden oder Tausende in den Westen fliehen müssen, was sie unbedingt vermeiden wollen.

In den vergangenen zwei Jahres war es Pandemiebedingt ruhig auf den Straßen in Rheinland-Pfalz. Das wird sich in diesem Jahr ändern.

Wir erwarten viele Staus am 22. und 23. Dezember. Denn spätestens dann haben alle Bundesländer Weihnachtsferien. Besonders an den Nachmittagen der beiden Tage wird es auf den Straßen voll. Besonders betroffen sind folgende Strecken: A61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen I A3 Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau I A5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel sowie A1 Köln – Dortmund – Bremen

SELTERS. Über insgesamt 2.000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich zwei Organisationen aus der Verbandsgemeinde Selters freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Vor Kurzem übergab Norbert Rausch, Kommunalbetreuer bei der evm, den Spendenbetrag gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Selters, Klaus Müller, an die begünstigten Organisationen.
1.000 Euro gehen an das Demenz-Netzwerk der Verbandsgemeinde Selters, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Schnittstellen in der Versorgung an Demenz erkrankter Menschen zu verbessern und hierzu auch regelmäßig Informationsveranstaltungen anbietet. Weitere 1.000 Euro gehen an die Diakonie Westerwald beziehungsweise an die „Tafel“ Herschbach, die überschüssige, einwandfreie Lebensmittel einsammelt und an sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen verteilt.
„Ich freue mich sehr, das Engagement der beiden Organisationen in unserer Verbandsgemeinde zusätzlich mit der Spende der evm unterstützen zu können“, so Klaus Müller. (Quelle evm)