Aus Anlass des Internationalen Museumstags erwarten die Besucher am 13. Mai wieder vielfältige Angebote im Landschaftsmuseum Westerwald. In der Zeit von 10 bis 17 Uhr gibt es in den historischen Gebäuden des Museums und auf dem Gelände vieles zu bestaunen und zu entdecken.
So haben Kinder und Erwachsene die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen, mitzumachen und auszuprobieren. Aktiv wird so an die Vergangenheit erinnert und eine Brücke in die Gegenwart geschlagen. Auf dem Museumsgelände sind rund um das Thema der großen Sonderausstellung „Kleinwagen – Wunderzeit“ verschiedene Oldtimer zu bestaunen, einer stammt sogar aus den 1920er Jahren. Hingucker besonderer Art sind das „Clinomobil“, ein früher Notarztwagen, der eigens aus Gummersbach angereist kommt, oder ein VW-Käfer der ADAC-Straßenwacht als früher Vertreter der „gelben -Engel“. Ebenso zeigen Modellbauer ihre Anschauungskästen und das Anfertigen von Miniaturfahrzeugen aus Papier. Dazu lässt das Ensemble „Klangart“ mit beschwingten Musikeinlagen die 1950er und 60er Jahre wieder aufleben.
Zum jährlichen Revier- und Waldbegang trafen sich die Mitglieder des Stadtrates und des Umweltausschusses der Stadt Montabaur unter Leitung des ersten Stadtbeigeordneten Gerd Frink und Revierleiter Steffen Koch auf den Gelbachhöhen bei Reckenthal zusammen mit dem örtlichen Jagdpächter und den betroffenen heimischen Landwirten. Uwe Volkmann, seit rund 40 Jahren Pächter des Reviers und selbst in Reckenthal wohnhaft, betonte sein gutes Verhältnis zur heimischen Landwirtschaft. Es gab nie größere Probleme bezüglich der Beseitigung immer wieder auftretender Schwarzwildschäden. Hierbei kommen mittlerweile auch entsprechende Spezialmaschinen zum Einsatz.
Irmtraut (ots) - Am 06.05.2018, um 19:35 Uhr, wurde ein Vollbrand einer Maschinenhalle des Sonnenhofes in Irmtraut gemeldet. Zwölf Feuerwehren aus den Verbandsgemeinden Westerburg, Rennerod und Bad Marienberg und das THW waren mit 140 Einsatzkräften im Einsatz. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Wohngebäude und Stallungen mit Tieren sind von dem Brand nicht betroffen. In der Maschinenhalle befanden sich neben Heu, einem Silo und mehreren Anhängern noch drei Traktoren und ein Mähdrescher. Zwei Traktoren konnten vor den Flammen gerettet werden. Der Schaden wird derzeit auf 200000 EUR bis 250000 EUR geschätzt. Ein Mitarbeiter des Hofes wurde leicht verletzt. Er musste vor Ort wegen einer Rauchgasintoxikation behandelt werden.
Die Hundsänger Grundschulkinder kennen ihn seit vielen Jahren: Den Sponsorenlauf für einen guten Zweck im Frühling jeden Jahres. Sie machen sich auf den Weg und suchen sich Sponsoren für eine von ihnen zu absolvierende Kilometerstrecke, um damit soziale oder schulische Projekte zu unterstützen.
Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass es viele Projekte im In- und Ausland gibt, die es wert sind, unterstützt zu werden. Den Kindern wird bewusst, dass sie in einem Land leben, in dem kein Krieg herrscht, in dem Demokratie und Freiheit zu den wichtigsten Prinzipien gehört und es ihnen auch finanziell gut geht. Das soziale Lernen ist ein Teil der Werteerziehung in der Erich Kästner-Schule, und die 6 – bis 10-jährigen Kinder verstehen gut, dass mit einem kleinen Aufwand sehr viel Geld zusammen kommen kann.
Flagge zeigen für Zusammenhalt und Vielfalt
Wer junge Rock-Musik aus der Region erleben möchte, sollte sich am 25.07.2026 auf den Weg nach Arzbach machen!
Von 15.30 bis 21.30 Uhr präsentieren hier fünf Bands aus dem Westerwald und Koblenz ihre Musik vor landschaftlich reizvoller Kulisse.
Der Einlass startet um 15 Uhr.
Informationen zum Veranstalter
Der Veranstalter des Green Flag ist der GRÜNE Ortsverband Montabaur, der mit diesem Festival Flagge für ein lebendiges Lebensgefühl, Zusammenhalt und Vielfalt zeigen will. Musik- und Popkultur werden dabei zum Mittler zentraler Werte: Nachhaltigkeit, Diversität, Gleichberechtigung und Queere Kultur. So bietet ein kostenloser Kleiderstand vor Ort die Möglichkeit zum zwanglosen Stöbern und Anprobieren. Jeder kann sich am Stand mitnehmen, was ihm oder ihr gefällt.
Weiterlesen ...Platz 82 unter 10.817 Gemeinden in Deutschland und die Bewertung „sehr gut“. Limburg schneidet im Gemeindecheck des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln sehr gut ab. In dem Check untersucht das IW die sogenannte Daseinsvorsorge. Natürlich freut sich Bürgermeister Dr. Marius Hahn über die Platzierung unter den Top 100 in Deutschland. Für Hessen bedeutet das Platz 21, im Regierungspräsidium Gießen Platz 2 und im Landkreis Platz 1.
„Wir sind in Limburg gut aufgestellt und die Top-Platzierung ist Ausdruck einer guten und verlässlichen Standortpolitik sowie der hohen Standortqualität Limburgs“, unterstreicht Hahn. Der Check teilt sich in fünf Kategorien auf, die bewertet werden: Bildung (Erreichbarkeit von Grundschulen, weiterführenden Schulen, Gymnasien, Versorgung mit Kitas), Gesundheit (Erreichbarkeit von Hausärzten, Krankenhäusern, Apotheken, Pflegeeinrichtungen), Mobilität (Qualität von Brücken, Verbindungen Schienenregionalverkehr, Anbindung an Autobahn und Flughafen), Digitales (Mobilfunkabdeckung, Breitbandverfügbarkeit) und Freizeit (Erreichbarkeit von Schwimmbädern, Theatern, Museen).
Generationenbeauftragte Magdalena Marjanovic und Gemeindeschwester plus Barbara Spiegelhoff arbeiten Hand in Hand für die Menschen in der Verbandsgemeinde Montabaur.
Mit der neuen Generationenbeauftragten Magdalena Marjanovic und der etablierten Gemeindeschwester plus Barbara Spiegelhoff setzt die Verbandsgemeinde Montabaur (VG) weiter auf das bewährte Zusammenspiel aus Koordination und direkter Unterstützung vor Ort. Damit das auch weiterhin gut gelingt, steht mit Magdalena Marjanovic eine neue Ansprechpartnerin im Generationenbüro der VG Montabaur zur Verfügung. Der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn ist als Partner mit im Boot, denn Barbara Spiegelhoff ist dort angestellt.
Magdalena Marjanovic ist Sportwissenschaftlerin und Sporttherapeutin. Berufserfahrung hat sie hier vor allem in der Klinik Bad Ems gesammelt. Mit 45 Jahren schloss sie zudem ein Masterstudium der Sozialen Arbeit ab. „Das sind optimale Voraussetzungen für meine neue Aufgabe im Generationenbüro“, freut sie sich. Denn neben sozialem Engagement sei vor allem Bewegung in jedem Alter wichtig.
Weiterlesen ...Dr. Sandra Herrmann nimmt Arbeit auf
Westerburg (shg) Das Evangelische Dekanat Westerwald packt den Klimaschutz jetzt strategisch an: Ab sofort besetzt Dr. Sandra Herrmann die neu geschaffene Stelle der Klimaschutzkoordinatorin. Die auf vier Jahre angelegte Projektstelle soll Klimaschutzmaßnahmen in den Kirchengemeinden und der gesamten Region systematisch voranbringen. Hintergrund ist ein ehrgeiziges Ziel: Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) will ihre Treibhausgasemissionen bis 2035 um 90 Prozent senken und bis 2045 komplett klimaneutral sein. Um das zu erreichen, investiert die Landeskirche verstärkt in Personal und Mittel, unter anderem mit regionalen Koordinationsstellen in insgesamt sieben Dekanaten. Gefördert wird das Projekt durch die Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums sowie den Zukunftsfonds der EKHN.
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Antrag zum Bezirksparteitag setzt auf Freiwilligkeit statt Zwangsmitgliedschaft
Höhr-Grenzhausen, 08.06.2026
Die FDP Westerwald bringt zum Bezirksparteitag der FDP Koblenz-Mittelrhein einen Antrag zur Neuausrichtung der Interessenvertretung von Pflegefachkräften in Rheinland-Pfalz ein. Ziel ist die Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft und der damit verbundenen Zwangsbeiträge in der Landespflegekammer. An ihre Stelle soll eine freiwillige und beitragsfreie Interessenvertretung nach dem Vorbild der Vereinigung der Pflegenden in Bayern treten. Der Antrag wurde vom gesundheitspolitischen Experten der FDP Westerwald, Prof. Dr. Helmut Wieler, erarbeitet.
„Eine starke Interessenvertretung der Pflegeberufe braucht die Akzeptanz derjenigen, die sie vertreten soll“, erklärt Prof. Dr. Helmut Wieler. „Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass die Pflegekammer Rheinland-Pfalz dieses Vertrauen nicht gewinnen konnte. Eine verpflichtende Mitgliedschaft mit Beitragszwang ist weder zeitgemäß noch attraktiv für einen Berufsstand, der bereits unter erheblichem Fachkräftemangel leidet. Wir brauchen eine moderne, freiwillige und leistungsfähige Vertretung der Pflegeberufe, die auf Beteiligung und Überzeugung statt auf Zwang setzt.“
Besonders kritisch bewertet die FDP Westerwald die jüngsten Entwicklungen rund um die Landespflegekammer. Neben gerichtlichen Auseinandersetzungen um die Beitragskalkulation sorgte zuletzt auch der Abbruch einer Mitgliederbefragung für erhebliche Irritationen unter den Pflegekräften.
„Mit diesem Antrag greifen wir die Sorgen vieler Pflegekräfte auf“, erklärt Jana Gräf, Kreisvorsitzende der FDP Westerwald. „Wer jeden Tag Verantwortung für die Gesundheit anderer Menschen übernimmt, verdient Respekt und gute Arbeitsbedingungen, nicht zusätzliche Pflichtbeiträge und Bürokratie. Die FDP steht für Selbstbestimmung statt Zwangsmitgliedschaft.“
Die FDP Westerwald fordert daher eine demokratische Abstimmung aller Pflegefachkräfte in Rheinland-Pfalz über den Fortbestand der Pflegekammer. Das Ergebnis soll politisch bindend anerkannt werden. Gleichzeitig sprechen sich die Freien Demokraten für die Schaffung einer freiwilligen, beitragsfreien Interessenvertretung als Körperschaft des öffentlichen Rechts aus.
„Gerade im Wettbewerb um dringend benötigte Fachkräfte müssen wir attraktive Rahmenbedingungen schaffen“, so Gräf abschließend. „Rheinland-Pfalz ist derzeit das einzige Bundesland, das von den Mitgliedern der Pflegekammer verpflichtende Beiträge erhebt. Das schafft einen zusätzlichen Wettbewerbsnachteil gegenüber den Nachbarbundesländern und erschwert die Gewinnung und Bindung von Pflegefachkräften. Eine moderne Pflegepolitik setzt auf Vertrauen, Mitsprache und Entlastung der Beschäftigten. Genau dafür steht unser Antrag.“ ( Patrick Häbel )
WW/Neuhäusel. Herausragende Musikacts aus meist sehr entfernten oder näher liegenden Ländern zu uns in den Westerwald holen und uns damit als weltoffene Region im Herzen Europas zeigen! Mit diesem hohen Anspruch ist die Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V. vor über drei Jahrzehnten angetreten und hat die Weltmusikreihe „Musik in alten Dorfkirchen“ ins kulturelle Leben gerufen. Geworden ist daraus nach etwa 140 Konzerten mit heraustragenden Folk- und Weltmusikbands von allen Kontinenten eine der bundesweit wohl anerkanntesten Reihen in diesem Genre. Jetzt endet das Projekt mit einem wohl in der Region einzigartigen Konzertwochenende am 1. und 2. August in der Erlöserkirche in Neuhäusel.
Konzipiert wurde das Format 1996 als Beitrag zum Kultursommer Rheinland-Pfalz, dessen leuchtender Bestandteil die Reihe bis heute geblieben ist. Möglich wurde das aber auch durch die Beteiligung der Sparkasse Westerwald-Sieg (damals noch KSK WW), die das Projekt seit dem allerersten Ton, damals am 28. Juli 1996 in der altehrwürdigen Kirche in Kirchähr im Gelbachtal, mitgetragen hat. Später, auch mit Unterstützung des regionalen Energieversorgers EVM, wurde daraus eine weithin geschätzte Reihe, mit der man die Musik der Welt kennen und lieben lernen konnte. Nun mussten die Verantwortlichen einsehen, dass ein so hochwertiges Kulturprojekt auf dem hohen Niveau finanziell und organisatorisch für ehrenamtliche Kulturschaffende nicht mehr zu stemmen ist! Also wird Anfang August in der Augst das Finale gefeiert. Zu erleben sind bei 2 Abschluss-Konzerten virtuose und weltweit anerkannte Musiker aus dem Iran, Irland sowie Frankreich und Belgien.
Start in das Konzertwochenende ist am Samstag, 1.8. um 20.00 Uhr das Gastspiel einer absoluten Top-Band aus Irland: GOITSE! Die vielfach preisgekrönte Gruppe gehört zweifellos weltweit zu den herausragenden Vertreterinnen ihres Genres. Wer die Magie lebendiger, kraftvoller und authentischer Irish-Folk-Music erleben möchte, der ist hier genau richtig. Eine Klangwelt, die mitreißt, aber auch Generationen verbindet.
Am Sonntag, 2.8. um 17.00 Uhr sind gleich zwei Acts je eine Stunde live zu erleben, die ebenfalls in ihrem Gerne zur absoluten Weltklasse gehören. Den Auftakt macht das Duo DYAD mit Didier Laloy (Belgien) am Diatonischen Akkordeon und Adrien Tyberghein (Frankreich) am Kontrabass. Das virtuose Duo durchbricht mit ihrer außergewöhnlichen Mixtur die stilistischen Grenzen von traditioneller Musik, Klassik, Rock und Elektronsicher Musik. Verrückte Rhythmen, aber hochklassig und einzigartig gespielt! Mit Mohammad Reza Mortazavi (Iran) steht dann als allerletzter Musiker in der Reihe „Musik in alten Dorfkirchen“ der absolut weltbeste seines Genres auf der Bühne bzw. am Altarraum! Er erschafft im Solospiel Klänge orchestralen Ausmaßes. Dazu benötigt er nur seine beiden Hände und die persischen Handtrommeln Tombak und Daf. Mit seiner wahnsinnigen Show war Mortazavi, der auch „Trommler der Freiheit“ genannt wird, schon auf den großen Bühnen dieser Welt vertreten. Für die Gäste sicher ungewohnte Klangwelten, die das Publikum sicher auch im Westerwald in eine tranceähnliche Stimmung versetzen! Hochrangiger könnte der Abschluss nicht sein!
Die Kleinkunstbühne Mons Tabor lädt zu dem Weltmusik-Finale in Kooperation mit der Ev. Erlöserkirchengemeinde Neuhäusel ein. Gefördert wird diese hochkarätige musikalische Weltreise im KULTURSOMMER Rheinland-Pfalz von der Sparkasse Westerwald-Sieg und der Energieversorgung Mittelrhein (EVM).
Der Kartenvorverkauf für das Weltmusikwochenende erfolgt ab 29.6.2026 über Ticket Regional Online unter www.ticket-regional.de/mons-tabor oder an allen bekannten VVK-Stellen von Ticket Regional (wie beispielsweise die Tourist-Info in Montabaur) sowie über die telefonische Hotline 0651 / 97 90 777. An der Abendkasse gibt es vermutlich keine Karten mehr! Der Eintritt kostet im VVK 17 € plus VVK-Gebühren zzgl. Servicegebühr, AK 22 €. Weitere Infos gerne per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie im Internet unter www.kleinkunst-mons-tabor.de ( Uli Schmidt )