Das islamische Opferfest (türkisch: Kurban Bayrami) wird in diesem Jahr vom 21. bis 25. August begangen. Die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises weist alle muslimischen Mitbürger aus diesem Anlass darauf hin, dass ein Schächten der Schlachttiere ohne vorherige Betäubung nach dem Tierschutzgesetz grundsätzlich verboten ist. Beim Halsschnitt erleiden die unbetäubten Tiere Schmerzen, Atemnot und Todesangst. Bis zur Bewusstlosigkeit kann es bis zu einer Minute, beim Eintreten von Komplikationen auch wesentlich länger dauern.
Das Schächten bei vollem Bewusstsein ist vollkommen unnötig, da es eine Alternative gibt, die von sehr vielen Moslems, auch von muslimischen Theologen, akzeptiert wird: Bei der elektrischen Betäubung wird das Schaf oder Rind nicht getötet, ja nicht einmal verletzt. Auch eine weitere Vorschrift des Islam wird uneingeschränkt erfüllt: Da das Herz weiter schlägt, ist die Ausblutung der Schlachttiere nicht im Geringsten beeinträchtigt.
WESTERWALD. Infolge des Unwetters am Donnerstag, 9. August, ist es in einigen Teilen des Westerwaldkreises zu Unterbrechungen in der Stromversorgung gekommen. Während im Bereich der Umspannanlagen Hünenfeld und Goldhausen nur jeweils für kurze Zeit der Strom ausfiel, waren Orte, die über die Umspannanlage Selters versorgt werden, etwas länger betroffen. Dort war ein Baum in die Leitung gefallen. Die Netzexperten der Energienetze Mittelrhein konnten schnell Abhilfe leisten: Nach einer halben Stunde war die Versorgung wieder hergestellt. Rund 80 Minuten dauerte die Versorgungsunterbrechung im Bereich der Umspannanlage Höhn. Unter anderem waren Haushalte in Rennerod, Hellenhahn und Westernohe betroffen. Im Bereich eines Aussiedlerhofs in Roßbach hing ein Mittelspannungsmast schief. Dieser musste abgeschaltet werden, um den Mast zu sichern.
„Was wäre unsere Gesellschaft ohne das Ehrenamt? Zahlreiche Sparten der Gesellschaft, die wir kennen, würden ohne bürgerschaftliches Engagement nicht funktionieren oder gar nicht existieren. Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, halten die Gesellschaft zusammen und nehmen so auch eine gewisse Vorbildfunktion wahr. Das Ehrenamt hat höchste Anerkennung verdient.“
So würdigte Kurt Schüler, Erster Kreisbeigeordneter, kürzlich das Engagement von Reinhard Lehmler, Gackenbach, der seit 60 Jahren ehrenamtlich aktiv ist, im Rahmen eines Festaktes im Seniorenzentrum Ignatius-Lötschert-Haus in Horbach. Er danke ihm ausdrücklich – auch im Namen aller Westerwälderinnen und Westerwälder – für seine Arbeit und sprach darüber hinaus auch seiner Familie und Freunden ein herzliches Wort des Dankes für die jahrelange Unterstützung aus, ohne die dieser ehrenamtliche Einsatz nicht möglich gewesen wäre und möglich ist.
Foto: Hans-Peter Metternich
Korbach (ots) - Anklageerhebung wegen des Vorwurfs der schweren räuberischen Erpressung in 20 Fällen und des erpresserischen Menschenraubs in 16 Fällen
Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main - Eingreifreserve - hat gegen einen 45-jährigen deutschen Staatsangehörigen aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein (Nordrhein-Westfalen) beim Landgericht - Große Strafkammer - in Limburg Ankla-ge wegen des Vorwurfs der schweren räuberischen Erpressung in 20 Fällen und des erpresserischen Menschenraubs in 16 Fällen erhoben.
Dem Angeschuldigten wird zur Last gelegt, in der Zeit von Oktober 2002 bis Januar 2018 in Hessen, Rheinland Pfalz und Nordrhein-Westfalen insgesamt 20 Überfälle auf Sparkassen-, Bank- oder sonstige Geschäftsfilialen verübt und hierbei insge-samt Bargeld i.H.v. mehr als 400.000,- EUR erbeutet zu haben.
Die Stadt Montabaur hat in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft (DUG) einen Kalender mit historischen Stadtansichten herausgegeben. Der Verkaufserlös kommt dem Ferienprogramm „Ein Stück Hoffnung für Kinder aus Trostyanets“ der DUG zugute. Der Kalender kostet neun Euro und ist in der Tourist-Info, der Stadtbibliothek sowie im Stadtarchiv erhältlich.
Das Stadtarchiv hat die Fotos für diesen Kalender im Format 21x15 cm aus dem eignen Bildarchiv zusammengestellt. Monat für Monat lädt er zu einer kleinen Zeitreise durch die Stadt ein. Zu sehen sind beispielsweise das erste Fußballteam des TuS Montabaur, die Heuernte im Gelbachtal oder der Große Markt im Jahr 1950.
Weiterlesen ...Die Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung von donum vitae im Bereich Rhein-Lahn-Westerwald bleibt auch in Zukunft verlässlich aufgestellt. Darüber informierte der Regionalvorstand bei der Verabschiedung der langjährigen Beraterinnen Heike Hartkorn und Brigitte Kazmarek-Lang. Während Heike Hartkorn Ende Oktober in den Ruhestand tritt, wird Brigitte Kazmarek-Lang den Übergang noch bis zum Sommer 2027 begleiten.
Weiterlesen ...Die Musikkirche, Kirchstraße 13 in 56235 Ransbach-Baumbach lädt am Samstag, 21.11. um 17 Uhr zu einem Musikalischen Abendgottesdienst mit der Cappella Taboris ein. Am Vorabend des Ewigkeitssonntags erklingen in der Musikkirche kammermusikalische Vokal- und Instrumentalwerke des Barocks für zwei Blockflöten mit Basso continuo sowie romantische Musik für zwei Waldhörner. Die liturgische Leitung liegt in den Händen von Pfarrer Carsten Schmitt, die musikalische Leitung obliegt Dekanatskantor Jens Schawaller, weitere Informationen unter http://musikkirche.de. (Evang. Dekanat WW)
Wie die Verbandsgemeinde Montabaur auf Anfrage der Ortsgemeinde Nentershausen mitgeteilt hat, wird aktuell auf Höhe des Möbelhauses XXXLutz auf beiden Seiten an einer neuen Trinkwasserleitung gearbeitet. „Sie verläuft unter der A3 und verbindet Nentershausen mit Görgeshausen und Niedererbach“, erklärt die Verbandsgemeinde auf Anfrage. Die alte Leitung besteht bereits seit 1966 und muss nun nach 60 Jahren außer Betrieb genommen werden.
Weiterlesen ...Büttelborn-Klein-Gerau, 29. Oktober 2026. spot it media ist mit dem DEUTSCHEN AGENTURPREIS 2026 in der Sparte B2C, Kategorie Digitalisierungs-Plattform, ausgezeichnet worden. Prämiert wurde das Eigenprojekt „spot it Warnmeldungen – Community-Warnnetzwerk mit Live-Warnkarte“. Die Auszeichnung wurde dem Unternehmen am 29. Oktober 2026 bestätigt.
Weiterlesen ...Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)