Koblenz (ots)
Ein 38 jähriger Mann aus dem Raum Koblenz befuhr mit seinem BMW 330i, die B9 aus Fahrtrichtung Koblenz kommend, in Fahrtrichtung BAB 48. In der Auffahrt in Fahrtrichtung Autobahndreieck Dernbach kam er in der dortigen Rechtskurve aufgrund überhöhter Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn ab. Der Pkw erfasste in der weiteren Folge die dort befindliche Schutzplanke, wurde von dieser in die Luft katapultiert, flog zirka 50 Meter durch die Luft und querte hierbei im Flug die Abfahrt der BAB 48, in Fahrtrichtung Mülheim Kärlich. Zum Glück wurden hierbei keine Unbeteiligten verletzt. Beim anschließenden Aufprall auf der dortigen Grünfläche überschlug sich der Pkw mehrfach und kam seitlich auf der Fahrerseite zum Stehen. Der Fahrzeugführer wurde durch die Berufsfeuerwehr Koblenz aus dem Fahrzeug befreit, ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,27 Promille. Anschließend wurde der leicht verletzte Beschuldigte durch Kräfte des DRK ins Ev. Stift nach Koblenz verbracht. Dort wurde ihm die Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt.
Bei dem Einsatz waren Kräfte der Polizei Hubschrauberstaffel, Polizeiautobahnstation Montabaur, Polizei Bendorf, PI Koblenz 2, Berufsfeuerwehr Koblenz, FFW Vallendar und das DRK beteiligt. (Polizei Koblenz)
BELLINGEN. Klaus Janczyk aus Langenhahn engagiert sich für seine Region und die Menschen dort. Er hat im Rahmen der Aktion „evm mit Herz“ von seinem Arbeitgeber, der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe), 1000 Euro erhalten. Damit kann er seinen Teil zur Erfüllung eines Herzenswunschs leisten: Die Neugestaltung des Bolzplatzes in der Ortsgemeinde Bellingen. Der alte Platz hatte viele Mulden und der Rasen war in die Jahre gekommen. Damit der Ball wieder richtig rollen kann, wurden die Mulden mit Erde aufgefüllt und ein neuer Rasen eingesät. Durch das persönliche Engagement der freiwilligen Helfer und der Spenden konnte die Aktion umgesetzt werden. Die evm-Gruppe unterstützt mit ihrer Initiative „evm mit Herz“ das soziale Engagement ihrer Mitarbeiter. Die rund 1.300 Mitarbeiter des Energie- und Dienstleistungsunternehmens sind in der Region zu Hause und zeigen dies auch. Viele wollen in ihren Heimatgemeinden auch persönlich etwas zur Lebensqualität beitragen. Und weil soziale Projekte meist finanzielle Unterstützung benötigen, hilft das kommunale Unternehmen, dass die Projekte ihrer Mitarbeiter auch umgesetzt werden.
Durch einen unsachgemäßen Umgang mit Lithiumbatterien und Lithiumzellen kann es zu einer Selbstentzündung derer kommen, welche gravierende Auswirkungen haben kann. Einige Brände in Entsorgungsbetrieben oder auf Transportstrecken hat es in der Vergangenheit bereits gegeben. Batterien sind unser alltäglicher Wegbegleiter und erleichtern uns das Leben allgemein. Doch warum fällt es so schwer, die Entstehung dieser schwerwiegenden Brände sicher zu verhindern?
Lithium ist ein sehr leicht brennbares und reaktionsfreudiges Material. Lithium-Ionen-Zellen beherrschen den Markt für aufladbare Batterien, da sie bezüglich ihrer Energiedichte, hoher Zellspannung und einer sehr langen Lagerfähigkeit durch geringere Selbstentladung ihren Konkurrenten weitaus überlegen sind. Kommt es allerdings durch Beschädigungen der Batterien zu einem Kurzschluss, ist die Folge häufig ein nur schwer zu löschender Brand.
Das Problem entsteht bereits bei der Herstellung der Lithium-Batterien. Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V. (BDE) und weitere Recyclingverbände wie BDSV, bvse und VDM fordern eine Aufklärungs- und Informationsoffensive. Sie fordern auf, dass alle in der Wirtschaftskette mitwirken – vom Hersteller, über den Verbraucher, bis hin zu öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern (AWB).
50 kommunale Hausmeister aus dem Landkreis Altenkirchen nahmen am 11. und 12. September an zwei Hausmeisterseminaren im Rathaus in Gebhardshain und im Kreishaus in Altenkirchen zum Thema Energiesparen in öffentlichen Gebäuden teil. Die Schulungen wurde gemeinsam von der Energieagentur Rheinland-Pfalz und der Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und seiner Verbandsgemeinden veranstaltet.
Der Gebäudesektor ist in Deutschland für über ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland verantwortlich. Die gebäudebedingten CO2-Emissionen verharren seit einigen Jahren jedoch auf hohem Niveau. Deshalb wird in diesem Zusammenhang auch vielfach von dem schlafenden Riesen der Energiewende gesprochen. „Damit wird Energiesparen auch in kommunalen Gebäuden immer wichtiger. Auch weil die Kommunen eine Vorbildfunktion beim sparsamen Umgang mit Energie und beim Klimaschutz haben“ so Landrat Dr. Peter Enders.
Garmisch-Partenkirchen/Waldbreitbach – Nach 2025 gewann Joanna Tallmann die längste Distanz des Zugspitz-Ultratrails (ZUT) bereits zum zweiten Mal. Dabei hatte der Lauf aus zwei Gründen zunächst unter keinem guten Stern gestanden.
Die Katastrophe kam nach ca. 98 km. Die Rahmserin Joanna Tallmann lag am 10. April 2026 auf dem aussichtsreichen zweiten Platz beim Istra 100 (Kroatien), bei dem auf 168,2 km Länge 7.140 Höhenmeter zu überwinden waren. Einmal unachtsam gewesen, knickte sie unglücklich um. Resultat: Zwei Bänder in ihrem Fuß waren, zunächst unbemerkt, gerissen. Trotzdem lief sie noch weitere 40 km, bevor das Weiterlaufen endgültig unmöglich wurde und sie aus dem Rennen aussteigen musste.
Weiterlesen ...Lollschied (ots)
Zwischen dem 14.06 und dem 15.06 bis 20:25 Uhr wurden durch einen oder mehrere unbekannte Täter an einem Weg an der B260/K48 bei 56357 Lollschied augenscheinlich Eternit-/Asbestplatten, ein Teppich und Kartonagen abgelegt. Zeugen, die in diesem Zusammenhang Feststellungen getroffen haben, werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei in Montabaur in Verbindung zu setzen. Tel. 02602-9226 0. (Polizei Montabaur)
GameChanger by Bastian Bielendorfer -
Alles ändert sich schneller als man selbst
Bastian Bielendorfer rockt mit seinem Comedy-Programm „GameChanger“ die großen Bühnen in
Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für 2027 gibt es bereits viele Zusatztermine.
Deutschlands erfolgreichstes Ruhrpott-Kind erzählt davon, wie sich plötzlich alles ändert: Nicht
nur im Großen – wie bei der Erfindung des Rades oder des Internets – sondern auch im ganz
Persönlichen. Denn irgendwann steht man nicht mehr im Club, sondern bei IKEA. Nicht mehr im
Klassenraum, sondern am Wickeltisch.
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes hat im Zuge der A48 in Fahrtrichtung Trier und in Fahrtrichtung Autobahndreieck (AD) Dernbach im Bereich der Rheinbrücke Bendorf die zulässige Höchstgeschwindigkeit aus Gründen der Verkehrssicherheit temporär auf 60 km/h reduziert. Hintergrund sind die derzeit vorherrschenden hochsommerlichen Extrem-Temperaturen.
Weiterlesen ...Unterwegs mit Helfern der Ausgabestelle Herschbach-Selters – Unterstützung ist willkommen
Westerwaldkreis. Ohne sie bewegt sich nichts: Die 17 Fahrer der Tafel-Ausgabestelle Herschbach-Selters retten Woche für Woche gute Lebensmittel vor der Tonne. Und das gleich kistenweise. Eine anstrengende, aber wichtige Aufgabe, für die dringend weitere Männer und Frauen gesucht werden – in allen acht Ausgabestellen im Westerwald.
„Die Fahrer sind so wichtig: Sie sind der Anfang der Kette, weil sie die Lebensmittel in die Ausgabestellen bringen“, sagt Vanessa Kahl, Koordinatorin der Ausgabestellen Höhr-Grenzhausen und Herschbach-Selters. Und obwohl die Abläufe zuverlässig und routiniert sind, wünscht sie sich für die drei Touren in der Woche Verstärkung hinterm Steuer: Montags und freitags fährt das Tafel-Team die Märkte und Geschäfte der Region Herschbach und Selters an; dienstags beliefern sie Tafel-KundInnen, die nicht mehr zur Ausgabestelle kommen können. „Die Touren dauern rund zwei bis drei Stunden“, sagt die Koordinatorin. „Abgesehen von einem Führerschein, Zuverlässigkeit und einem guten Gefühl am Lenker braucht’s dafür keine besonderen Voraussetzungen.“
Taufe aus einem lebendigen Brunnen
Lautzenbrücken (shg) Bestes Sommerwetter begleitete den traditionellen Tauferinnerungsgottesdienst der Evangelische Kirchengemeinde Kirburg an der Grillhütte in Lautzenbrücken. Im Mittelpunkt standen besonders die Kinder, die vor fünf Jahren getauft wurden, und ihre Familien. Passend zum Jahresthema der Kirchengemeinde „Quelle(n) des Lebens“ drehte sich beim Familiengottesdienst alles um das Motto „Lebendiges Wasser“. Als Grundlage diente das Bibelwort aus dem Johannesevangelium: „Wer an mich glaubt, aus dessen Innerstem werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“ (Kapitel 7, Vers 38) Die biblische Geschichte von Jesu Begegnung mit der Samariterin am Brunnen wurde für die großen und kleinen Besucher anschaulich als kurzes Anspiel zum Leben erweckt.