Am 3. November um 11 Uhr präsentiert das Ensemble „Songs and Bows“ Jazzstandards im neuen ungewohnten Gewand mit klassischen Streichern im Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen.
Der Gitarrist und Arrangeur Axel Hagen und seine Mitstreiter spielen Titel des American Songbook in eigens für dieses Ensemble konzipierten Arrangements.
Streicher und eine klassische Jazzformation entlocken den Stücken reizvolle Klangfarben.
Das Ensemble konzertierte bereits erfolgreich beim Mittelrhein Musikfestival.
Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Arbeit des Freundeskreises wird gebeten.
(Quelle: Pressemitteilung, Kreisverwaltung des Westerwaldkreises)
Westerwaldkreis. 22 Westerwälderinnen und Westerwälder sind für ihr kirchliches Engagement geehrt worden. Während eines Gottesdienstes des Evangelischen Dekanats Westerwald in der Westerburger Schlosskirche erhielten fünf von ihnen die Silberne Ehrennadel, das ist nach der Martin-Niemöller-Medaille die höchste Auszeichnung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). 17 weitere bekamen die Ehrenurkunde der EKHN. „Ohne diese Männer und Frauen könnte unsere Kirche ihrem Auftrag nicht gerecht werden“, betont Präses Bernhard Nothdurft. „Sie verteilen die Gemeindebriefe, planen Kinderfreizeiten, besuchen alte und kranke Menschen, gestalten Basare, kümmern sich um die gemeindliche Homepage, begleiten Sterbende und tragen im Kirchenvorstand Verantwortung. Sie bringen Kraft und Phantasie in unsere Kirche ein – welch ein Geschenk!“
Bernhard Nothdurft und Dekan Axel Wengenroth verliehen die Ehrennadeln an Erhard Fetthauer (Kirchengemeinde Kroppach), Stefan Keßler (Kirchengemeinde Bad Marienberg), Brigitte Kopold (Kirchengemeinde Neuhäusel), Ingrid Schäfer aus Seeheim-Jugenheim und Barbara Stahl (Kirchengemeinde Bad Marienberg).
Die Straße am neuen Verbandsgemeindehaus trägt den Namen Gerberhof und greift damit eine historisch gewachsene Bezeichnung für das Quartier zwischen Wallstraße und Steinweg auf. Diesen Zusammenhang zeigte Referent Bernd Schrupp (Bild) vom Stadtarchiv Montabaur in seinem lokalgeschichtlichen Vortrag „Vom Gerberviertel zum Gerberhof“ auf, zu dem Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur in die Bürgerhalle im alten Rathaus geladen hatten. Schon im 14. Jahrhundert, so Schrupp, lebten und arbeiteten die Montabaurer Ledergerber in dem Gebiet am Unterlauf des Stadtbachs; noch um 1870 konnten dort vier Betriebe nachgewiesen werden. „Es lag also auf der Hand, diese Handwerkszunft für die Namensgebung heranzuziehen“, so Schrupp. Zuvor hatte er ausgeführt, welche Gebäude der Stadt Montabaur in den letzten Jahrhunderten als Rathaus gedient hatten. Die Verbandsgemeindeverwaltung war nach ihrer Gründung 1972 zunächst auf die vier Standorte „Villa Sonnenschein“, Katharinenschule, Feuerwache Eichwiese und das historische Rathaus verteilt, bis 1983 die Verwaltung im neu gebauten Rathaus zusammengeführt wurde. Für seine mit feinem Humor gewürzten Ausführungen erhielt Schrupp am Ende viel Applaus von den rund 50 Zuhörern in der Bürgerhalle.
(Quelle: Pressemitteilung, VG Montabaur)
(Rat)Häusle-Bauer unter sich. Die Verbandsgemeinden Montabaur und Sprendlingen-Gensingen haben eines gemeinsam: Beide stecken tief in den Planungen für ein neues Verwaltungsgebäude. Grund genug, sich zum interkommunalen Erfahrungsaustausch zu treffen. Eine 15-köpfige Delegation aus dem rheinhessischen Sprendlingen mit Bürgermeister Manfred Scherer (im Bild Mitte links) an der Spitze kam in den Westerwald, um das eigene Bauprojekt „Bürgerrathaus“ vorzustellen und im Gegenzug das Montabaurer „Verbandsgemeindehaus“ genauer kennenzulernen. Im offenen Gespräch tauschten sich die Fachleute aus beiden Verwaltungen und die Fraktionsvorsitzenden aus beiden Verbandsgemeinderäten über die Vorgehensweise, Probleme und Lösungsansätze sowie gute und weniger gute Ideen rund um die geplanten Neubauten aus. „Wir haben interessante Informationen ausgetauscht und gute Anstöße für unser eigenes Projekt bekommen“, so das Fazit von Büroleiter Reiner Nebgen (im Bild Mitte rechts), der die Gäste im Rathaus Montabaur willkommen hieß. Ein möglicher Gegenbesuch in Sprendlingen wurde für das nächste Jahr ins Auge gefasst.
(Quelle: Pressemitteilung, VG Montabaur)
Heistenbach (ots)
Am Freitag, den 25. September, wurde eine 17-jährige Jugendliche gegen Mitternacht auf der Kirmes in Heistenbach nach dem Verlassen des Festgebäudes in der Unterdorfstraße durch einen bislang unbekannten Mann sexuell belästigt. Nach Angaben der Geschädigten soll der Mann sie gegen ihren Willen von hinten umarmt und hierbei über mehrere Minuten unsittlich berührt haben. Es gelang ihr nicht, sich selbständig aus der Situation zu befreien. Eine Gruppe von fünf bis sechs Männern zwischen 25 und 30 Jahren soll auf die Situation aufmerksam geworden sein und den unbekannten Täter von der jungen Frau gelöst haben, woraufhin dieser geflohen sei. Zu den Helfern liegen keinerlei Personendaten vor. Die Polizeiinspektion Diez bittet diese Personen oder Personen, die Angaben zur Identität der Zeugen machen können, dringend, sich telefonisch (Tel. 06432-6010)oder persönlich zu melden! Ebenso werden auch andere Zeugen, die Angaben zur Tat oder zur Identität des Täters machen können, gebeten, sich zu melden. Der unbekannte Täter soll etwa 35 Jahre alt, zwischen 180 und 185 cm groß und von kräftiger Statur gewesen sein. (Polizei Diez)
Kommunikationswege wurden erprobt
Zum zweiten Mal wurde am vergangenen Samstag ein Landesübungstag für den Brand- und Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz durchgeführt. Dabei erfasste eine fiktive Kaltfront mit hoher Geschwindigkeit das ganze Bundesland. Die geplanten Folgen waren massiver Starkregen und heftige Sturmböen mit bis zu 120 km/h Windgeschwindigkeit in exponierten Lagen, begleitet von starken Gewittern mit erhöhtem Blitzaufkommen.
Kreis Altenkirchen. Ein selbstverständliches „Günaydin“ oder „Ma’a salama“, oder auch ein fröhliches „Hola“ oder „Arrividerci“: Kurze Begrüßungs- oder Abschiedsworte aus anderen Ländern, doch längst auch im deutschen Alltag angekommen. Da stellt der Kreis Altenkirchen keine Ausnahme dar. Und zu diesem Alltag gehören auch und gerade die Kindertagesstätten. Vorbei die Zeiten, als Kinder ausschließlich die deutsche Sprache und maximal noch das Platt ihres Heimatdorfes beherrschten. Immer mehr Kinder wachsen mehrsprachig auf, was auf der einen Seite enorme Chancen bietet, auf der anderen Seite aber auch die pädagogischen Fachkräfte in den Kitas vor neue Herausforderungen stellt.
Weiterlesen ...Müschenbach. Zerstörte Scheiben, beschädigtes Wetterschutzhäuschen und seit Monaten keine sichtbare Verbesserung: Der Zustand des Haltepunkts Hattert in Müschenbach sorgt seit Längerem für Unmut. Nach Beschwerden aus der Bürgerschaft und Hinweisen der Kommune schaltete sich der heimische Bundestagsabgeordnete Harald Orthey ein. Nun hat die Deutsche Bahn reagiert und eine Instandsetzung angekündigt.
Orthey hatte sich bereits im Sommer an die Deutschen Bahn gewandt. Zuvor hatte sich der Abgeordnete selbst vor Ort ein Bild gemacht und die Schäden fotografisch dokumentiert. Insbesondere die zerstörten Glasscheiben des Wartebereichs seien aus seiner Sicht mit einem attraktiven und verlässlichen öffentlichen Nahverkehr nicht vereinbar.
Die Gemeinde Müschenbach mit Ortsbürgermeisterin Birgitta Käckermann konnte nach Angaben Ortheys bereits eine Verbesserung der Beleuchtung im Umfeld des Haltepunkts erreichen. Bei den beschädigten Anlagen selbst sind die Möglichkeiten der Kommune jedoch begrenzt.
„friday on my mind“ – Livemusik, die ankommt!
Was im Mai 2024 begann, hat sich längst zu einer festen Größe in Höhr-Grenzhausen entwickelt: „friday on my mind“ bringt regelmäßig außergewöhnliche Musikerinnen und Musiker ins Musikcasino – hautnah am Publikum, bei freiem Eintritt und in entspannter Kneipenatmosphäre.
Am Freitag, 9. Oktober, steht der nächste musikalische Leckerbissen auf dem Programm: Mit Red Apple kommt ein Akustik-Duo aus dem Rhein-Nahe-Gebiet ins Casino.
Red Apple
Sascha Frank an Gesang und Rhythmusgitarre und Jakob Huf an Gitarre und Mandoline servieren eine mitreißende Mischung aus Roots, Americana, Blues und Folk.
Weiterlesen ...Buchfinkenland/Lahn. Der Westerwald-Verein Buchfinkenland bietet etwas ganz Neues für alle Interessierten – also auch Nichtmitglieder – an: eine Wanderweinprobe am Sonntag, 11.10.2026 ab 11.00 Uhr. Ein sicher einzigartiges Erlebnis: wandernd die reizvolle Natur rund um die traditionsreichen Weinorte Obernhof und Weinähr zwischen Gelbach und Lahn erleben und dabei die dort angebauten Weine probieren. Und dazu in Kooperation mit dem örtlichen Verein „geweinschaft e.V.“ vieles rund um den lokalen Weinanbau erfahren - der regional sogar noch zum Westerwald gehört.
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