Mainz (ots) - Am Donnerstag, den 26. September 2019, findet zum vierten Mal das europaweite Verkehrsprojekt EDWARD statt, initiiert vom europäischen Netz der Verkehrspolizeien TISPOL mit Unterstützung der Europäischen Kommission. Hierbei steht die 0 als Symbol für null Verkehrstote im Vordergrund. Visionäres Ziel von "Projekt EDWARD" ist es, die Zahl der Verkehrstoten von durchschnittlich täglich 70 an diesem Tag europaweit auf NULL zu reduzieren.
Am diesjährigen Aktionstag haben 28 europäische Länder ihre Teilnahme zugesagt. Ein speziell für Projekt EDWARD produziertes Video des Landeskriminalamtes (LKA) Rheinland-Pfalz, das für die Verkehrsprävention im Land zuständig ist, fand 2018 europaweit große Beachtung. Auch 2019 wird die Polizei Rheinland-Pfalz ein gemeinsames Video veröffentlichen.
Zu Gast im Studio ist Svenja Heck. Sie hat vor einem guten Jahr erfahren, dass sie Diabetes hat. Um bei einem möglichen medizinischen Notfall wichtige Informationen für die Retter zur Erstbehandlung bereitzuhalten, hat sie sich für einen „Diabetesring“ entschieden. Er wurde ihr in Höhr-Grenzhausen von Marc Günther, dem Inhaber der „Tattooschmiede“ kostenlos gestochen. Er unterstützte die Anfrage der jungen Westerwälderin. Svenjas hatte bei mehreren Westerwälder Tattoo-Studios angefragt, letztlich erklärte sich aber nur Marc Günther in Höhr-Grenzhausen bereit, Svenjas Bitte kostenlos umzusetzen. Der „Diabetesring“ zeigt wichtige Informationen zum Typ der Erkrankung und weitere nützliche Informationen für Retter.
Gespräch mit Svenja Heck Teil 01:
Gespräch mit Svenja Heck Teil 02:
Limburg. Die „Faire Woche“ finden bundesweit von Freitag, 13. bis Freitag, 27. September, statt. Ziel ist es, den fairen Handel in Deutschland noch stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Auch verschiedene Akteure aus der Stadt Limburg beteiligen sich an den Aktionswochen und machen unter dem Motto „Gleiche Chancen durch Fairen Handel“ auf den Beitrag von Frauen und Mädchen zu einer nachhaltigen Entwicklung aufmerksam. Deutlich wird dabei, vor welchen Herausforderungen sie oftmals stehen und welche Ansätze der faire Handel zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit verfolgt.
Im Laden von Petra Bär (Plötze 16) gibt es faire Kleidung und Informationen. Beim Verköstigungsstand im Globus-Markt (Mundipharmastraße 1) können Besucherinnen und Besucher am Samstag, 14. September, von 10 bis 17 Uhr die vielfältigen fair gehandelten Produkte kennenlernen. Viele dieser Produkte werden auch den Frühstückstisch im Mütterzentrum Limburg (Hospitalstraße 10) bereichern. Die Helfer laden dort von Montag, 16. bis Donnerstag, 19. September, täglich zum fairen Frühstück ein (ab 9.30 Uhr, um Anmeldung wird gebeten unter 06431 22257).
Beamte der Polizeiinspektion Altenkirchen und des Polizeipräsidiums Koblenz stellten Führungskräften der Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes ihre neue Einsatzkonzeption LebEL („Lebensbedrohliche Einsatzlagen“) vor. Gemeint sind damit nicht eindeutig klassifizierbare Szenarien mit hohem Gefährdungspotential für das Leben von Opfern, Unbeteiligten und Einsatzkräften. Informiert wurden auch Leitende Notärzte, Organisatorische Leiter sowie Vertreter der Kreisverwaltung Altenkirchen.
In groben Zügen wurden die taktischen Ziele, Einsatzgrundsätze und Einsatzmaßnahmen dargestellt. Vordergründig ging es aber um die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Feuerwehr und Sanitätsdienst. Bei diesen besonderen Ereignissen müssen sich die nichtpolizeilichen Einsatzkräfte zunächst „zurückhalten“ und der Polizei die „ersten Schritte“ überlassen. Gute und schnelle Zusammenarbeit ist dabei das Gebot der Stunde.
Nach einem sehr interessanten Vortrag der Polizei wurde rege über Vorschläge und Ideen diskutiert.
(Quelle: Pressemitteilung, Kreisverwaltung Altenkirchen)
Das Programm:
Donnerstag, 18. Juni 17:30Uhr Zeltaufbau und Herrichten des Festplatzes
Freitag, 19. Juni 18:00 Uhr Kranzwickeln der Kirmesjugend
Samstag, 20. Juni 15:00 Uhr Kirmesbaumstellen
20:00 Uhr Musik und Tanz mit „DJ Julian“
von VTP-Veranstaltungstechnik
Der Kulturförderverein der Verbandsgemeinde Wallmerod lädt zum „Plattschwätzen“ ein. Am Freitag, den 07. August um 19 Uhr, findet in „Eidtsfritze Schauer“, Kirchstr. 4 in Hundsangen wieder ein Abend mit Vorträgen „uff Platt“ statt. Wer Interesse hat, etwas vorzutragen oder zu singen, kann sich gerne bei Brinja Marschall Tel. 06435 508-338 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Dieter Ehinger Tel. 06435 508-221 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden. Gerne kann auch spontan etwas vorgetragen werden. Die musikalische Unterhaltung ist, wie immer, von „Eidtsfritze Hubert“ und „Onnergässer Otto“ gesichert. Für die Verpflegung steht die Freiwillige Feuerwehr Hundsangen hinter der Theke und am Grill. Die Gäste können gerne mit einstimmen, wenn Volkslieder und Schlager gesungen werden. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
( Simone Kappes )
Gemeinschaftsveranstaltung mit der NABU-Gruppe Guckheim
Sonntag, 21. Juni, 10:00 - ca. 13:00 Uhr
Referent: Prof. Dr. Klaus Fischer, Koblenz, Institut für Integrierte Naturwissenschaften Abteilung Biologie der Universität Koblenz
Treffpunkt: 56457 Westerburg, Wäller Park, Rheinhold-Ferger-Straße, am Eingangstor der
ehem. Wäller Kaserne
Mitzubringen: Fernglas, evtl. Spektiv und Bestimmungsbuch/App
Teilnahmebeitrag: Kostenfrei - aber wir freuen uns über eine SPENDE!
„Sonntagsausklang“ – so nennt sich eine Andachtsreihe, die Ehrenamtliche der Evangelischen Christusgemeinde Sayn-Wied-Westerwald Ende April ins Leben gerufen haben. Etwa drei Mal pro Monat lädt das Team um 18 Uhr in die Evangelische Kirche Rückeroth ein – zum Innehalten, Zuhören, Beten, Singen. Ein Herzenssache für die Engagierten: Alle Helfenden wirken unentgeltlich am „Sonntagsausklang“ mit.
Hanne Michel ist seit Jahrzehnten in der Kirchengemeinde Rückeroth aktiv und erklärt die Idee hinter dem Projekt: „Seit unsere Region zur Gesamtkirchengemeinde zusammengewachsen ist, findet hier in Rückeroth nur noch einmal im Monat ein Gottesdienst statt. Uns war es aber ein Anliegen, jede Woche eine Art Gottesdienst im Ort zu feiern.“
Mit „uns“ meint sie einen Kreis engagierter MitarbeiterInnen, die das Projekt ins Leben gerufen haben. Seit April finden in den Wochen ohne regulären Sonntagsgottesdienst die Feiern statt: mit viel Musik, Predigten, gemeinsamen Gebet und Zeit, zur Ruhe zu kommen. „Wir haben etliche UnterstützerInnen gefunden“, freut sich Hanne Michel: „Menschen, die ehrenamtlich Musik machen oder predigen und den Gottesdienst zu etwas Besonderem machen: Eine klassische Liturgie gibt’s abgesehen vom Vaterunser und dem Segen nicht; die Abende sind recht frei und lassen Raum.“
Das kommt offenbar an, denn die Abende waren bislang immer gut besucht. Nach dem nächsten am 21. Juni gibt es dann erst einmal eine Sommerpause, danach geht die Reihe weiter: Am 16. August sind wieder alle eingeladen, in der Evangelischen Kirchen Rückeroth mitzufeiern und den Sonntag in Ruhe ausklingen zu lassen.
(Peter Bongard)
Der FDP-Kreisverband Westerwald hat sich beim Bezirksparteitag des FDP-Bezirksverbandes Koblenz in Neuwied personell, inhaltlich und in den Debatten deutlich eingebracht. Im Mittelpunkt standen aus Westerwälder Sicht ein einstimmig angenommener Antrag zur Auflösung der Pflegekammer Rheinland-Pfalz sowie personelle Veränderungen im Bezirksverband.
Besonders freuen konnte sich der Kreisverband über die Wahl von Patrick Häbel in den Bezirksvorstand. Häbel, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Westerwald, wurde mit einem starken Ergebnis von 88 Prozent der Stimmen zum Beisitzer gewählt. Er wird künftig als neue Personalie aus dem Westerwald die Interessen des Kreisverbandes im Bezirksvorstand vertreten.
Für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der St.-Martin-Grundschule in Elkenroth wurde der Besuch bei der Feuerwehr zu einem spannenden Erlebnis. Das Gemeinschaftsprojekt der Löscheinheiten Elkenroth und Kausen fand in diesem Jahr erstmals unter dem Motto „Nur gemeinsam geht’s voran“ statt.
Zu Unterrichtsbeginn wanderten die Abgangsklassen zum Elkenrother Feuerwehrhaus. Dort empfingen sie Florian Hüsch (FF Elkenroth) und Stefan Schwan (FF Kausen) sowie viele weitere Betreuer und Helfer der beiden Wehren.
Nach einer kurzen Begrüßung wurden die rund 50 Kinder in fünf gemischte Gruppen eingeteilt. Anschließend durchliefen sie abwechslungsreiche Stationen: Sie lernten die persönliche Schutzausrüstung einer Einsatzkraft kennen, erhielten Einblicke in ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) und übten den praktischen Umgang mit Feuerlöschern und Strahlrohren. Weitere Experimente verdeutlichten den sicheren Umgang mit Feuer. Zudem erfuhren die Kinder, wie ein Notruf korrekt abgesetzt wird und weshalb Rauchmelder lebenswichtig sind. Dabei nutzten die Feuerwehrleute das Schulklassenbetreuerset der Verbandsgemeinde-Feuerwehr mit Brandhaus, Notrufkoffer samt Telefonanlage und einem Experimentierkoffer.
Zum Abschluss verabschiedeten sich die Feuerwehrkameraden mit einem eindrucksvollen „Knall“, indem sie eine Fettexplosion demonstrierten. Mit kräftigem Applaus bedankten sich die Kinder für den gelungenen Vormittag. (Sarah Brühl)