Zum ersten Mal stand für die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Freitag, 13.09.19, ein Schultag ganz im Zeichen der Berufs- und Studienorientierung. Interessante und vielfältige Angebote ermöglichten den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 bis 12 einen Blick über den Tellerrand der Schule in die Welt von Beruf und Studium.
Bereits ab der 3. Stunde wurden die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe in zwei aufeinander folgenden Vorträgen über die vielfältigen Studienmöglichkeiten an der Hochschule Koblenz und an der Universität Koblenz informiert. Dabei bietet die Hochschule Koblenz mit ihren drei Standorten (Rhein-Mosel Campus in Koblenz, Rhein-Ahr-Campus in Remagen und Westerwald-Campus in Höhr-Grenzhausen) ein breites Spektrum an Studiengängen. Ebenso wie die Universität Koblenz-Landau, an deren zwei Standorten ca. 14.000 Studenten eingeschrieben sind.
An diesen Überblick über die regionale Hochschullandschaft schlossen sich zwei Vortragsrunden lokaler Firmen und Unternehmen an. Neben einem Einblick in das jeweilige Unternehmen standen Informationen zu den dort arbeitenden Berufsgruppen sowie zu den Ausbildungsmöglichkeiten von der Lehre bis zum dualen Studium im Mittelpunkt der Ausführungen.
Während die letzten Kabel im Rahmen des ersten Breitbandprojektes, bei dem 98,5 Prozent der Anschlussnehmer auf Bandbreiten von mindestens 30 MBit/s und bis zu 100 MBit/s zurückgreifen können, ins Erdreich verlegt werden, hat man mit den Planungen für die Versorgung der Gewerbegebiete mit Glasfasertechnologie begonnen. Das Förderprogramm zur Erschließung der unterversorgten Gewerbegebiete mit direkten Glasfaserhausanschlüssen soll zu 50 Prozent durch Bundes- und 40 Prozent durch Landesfördermittel umgesetzt werden. Um in den Genuss der Fördermittel zu kommen, muss der Kreis als Förderantragssteller die entsprechende Unterversorgung der Gewerbegebiete gegenüber Bund und Land nachweisen. „Gelingt es uns nicht, diese Unterversorgung gegenüber den Fördergebern nachzuweisen, wird eine Versorgung der Gewerbegebiete mit Glasfasertechnologie in unserem Kreis so gut wie unmöglich werden. Denn ohne Fördergelder werden wir solch einen Ausbau nicht stemmen können“, so Lars Kober von der Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen, die gemeinsam mit den Orts- und Verbandsgemeinden sowie den Wirtschaftsförderungen vor Ort an der Projektumsetzung arbeitet.
Hof (shg) Dankbarkeit für die gemeinsamen Jahre war der Tenor beim Verabschiedungsgottesdienst von Pfarrer Eduard Schmidt in Hof. Fast 18 Jahre lang war der Evangelische Seelsorger für Hof, Nisterau und die Seniorenheime in der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Marienberg zuständig. Nun kann der 55jährige wegen einer langwierigen Erkrankung seinen Dienst nicht mehr versehen. Mitwirkende im Gottesdienst waren die Pfarrkollegen der knapp 6000 Mitglieder zählenden Kirchengemeinde Bad Marienberg Maic Zimmermann, Peter Wagner und Oliver Salzmann. Die Predigt hielt der Dekan des Evangelischen Dekanats Westerwald, Dr. Axel Wengenroth. Er sprach über die Bedeutung der Zugehörigkeit zur christlichen Gemeinde wie zu einer Familie. Im Anschluss entpflichtete er Pfarrer Schmidt aus seinem Dienst in Hof. Eduard Schmidt wurde in Siebenbürgen geboren und studierte in Oberursel und Heidelberg. Sein Vikariat absolvierte er in der Kirchengemeinde Gau-Algesheim. Die erste Pfarrstelle war von 1996-2001 in Sankt Johannes, Fischbach, eine Taunusgemeinde im Einzugsbereich von Frankfurt, bevor er 2002 nach Hof wechselte. Von 2003 bis 2017 engagierte er sich in der Ausbildung für Lektoren und Prädikanten, zusammen mit Pfarrer Peter Wagner. Im gut besuchten Verabschiedungsgottesdienst waren auch Schmidts Vorgänger im Amt Pfarrer Engel mit Frau und Pfarrer Brück zugegen. Die musikalische Gestaltung lag beim Gemischten Chor Frohsinn Hof und Victoria Heff an der Orgel. Die Vakanzvertretung in Hof und Nisterau wird von Pfarrer Maic Zimmermann übernommen.
(Quelle: Pressemitteilung, Evangelisches Dekanat Westerwald)
Anlässlich der „Woche der Wiederbelebung“ vom 16. bis 22. September initiierte der neue Landrat Dr. Peter Enders gemeinsam mit dem DRK Kreisverband Altenkirchen in der Kreisverwaltung Altenkirchen am 16. September einen Aktionsstand unter dem Motto „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“.
Sowohl Beschäftigte der Verwaltung als auch Bürgerinnen und Bürger wurden dabei in Wiederbelebungsmaßnahmen ausgebildet und informiert.
„Ein Großteil der Herzstillstände findet im persönlichen Umfeld statt – das heißt zu Hause, beim Sport oder auf der Arbeit. Für mich als neuer Behördenleiter, Anästhesist und Vizepräsident des hiesigen DRK Kreisverbandes war es da selbstredend, dass ich meinen Mitarbeitern und den Kunden die Möglichkeit geben wollte, ihre Reanimationsfertigkeiten aufzufrischen", so Landrat Dr. Enders.
Auch DRK-Notfallsanitäter Holger Mies, der die Aktion federführend betreute, zieht ein positives Fazit: „Durch das Reanimationstraining tragen wir dazu bei, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufzubauen sowie Hemmschwellen und Berührungsängste abzubauen.“
Das Programm:
Donnerstag, 18. Juni 17:30Uhr Zeltaufbau und Herrichten des Festplatzes
Freitag, 19. Juni 18:00 Uhr Kranzwickeln der Kirmesjugend
Samstag, 20. Juni 15:00 Uhr Kirmesbaumstellen
20:00 Uhr Musik und Tanz mit „DJ Julian“
von VTP-Veranstaltungstechnik
Der Kulturförderverein der Verbandsgemeinde Wallmerod lädt zum „Plattschwätzen“ ein. Am Freitag, den 07. August um 19 Uhr, findet in „Eidtsfritze Schauer“, Kirchstr. 4 in Hundsangen wieder ein Abend mit Vorträgen „uff Platt“ statt. Wer Interesse hat, etwas vorzutragen oder zu singen, kann sich gerne bei Brinja Marschall Tel. 06435 508-338 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Dieter Ehinger Tel. 06435 508-221 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden. Gerne kann auch spontan etwas vorgetragen werden. Die musikalische Unterhaltung ist, wie immer, von „Eidtsfritze Hubert“ und „Onnergässer Otto“ gesichert. Für die Verpflegung steht die Freiwillige Feuerwehr Hundsangen hinter der Theke und am Grill. Die Gäste können gerne mit einstimmen, wenn Volkslieder und Schlager gesungen werden. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
( Simone Kappes )
Gemeinschaftsveranstaltung mit der NABU-Gruppe Guckheim
Sonntag, 21. Juni, 10:00 - ca. 13:00 Uhr
Referent: Prof. Dr. Klaus Fischer, Koblenz, Institut für Integrierte Naturwissenschaften Abteilung Biologie der Universität Koblenz
Treffpunkt: 56457 Westerburg, Wäller Park, Rheinhold-Ferger-Straße, am Eingangstor der
ehem. Wäller Kaserne
Mitzubringen: Fernglas, evtl. Spektiv und Bestimmungsbuch/App
Teilnahmebeitrag: Kostenfrei - aber wir freuen uns über eine SPENDE!
„Sonntagsausklang“ – so nennt sich eine Andachtsreihe, die Ehrenamtliche der Evangelischen Christusgemeinde Sayn-Wied-Westerwald Ende April ins Leben gerufen haben. Etwa drei Mal pro Monat lädt das Team um 18 Uhr in die Evangelische Kirche Rückeroth ein – zum Innehalten, Zuhören, Beten, Singen. Ein Herzenssache für die Engagierten: Alle Helfenden wirken unentgeltlich am „Sonntagsausklang“ mit.
Hanne Michel ist seit Jahrzehnten in der Kirchengemeinde Rückeroth aktiv und erklärt die Idee hinter dem Projekt: „Seit unsere Region zur Gesamtkirchengemeinde zusammengewachsen ist, findet hier in Rückeroth nur noch einmal im Monat ein Gottesdienst statt. Uns war es aber ein Anliegen, jede Woche eine Art Gottesdienst im Ort zu feiern.“
Mit „uns“ meint sie einen Kreis engagierter MitarbeiterInnen, die das Projekt ins Leben gerufen haben. Seit April finden in den Wochen ohne regulären Sonntagsgottesdienst die Feiern statt: mit viel Musik, Predigten, gemeinsamen Gebet und Zeit, zur Ruhe zu kommen. „Wir haben etliche UnterstützerInnen gefunden“, freut sich Hanne Michel: „Menschen, die ehrenamtlich Musik machen oder predigen und den Gottesdienst zu etwas Besonderem machen: Eine klassische Liturgie gibt’s abgesehen vom Vaterunser und dem Segen nicht; die Abende sind recht frei und lassen Raum.“
Das kommt offenbar an, denn die Abende waren bislang immer gut besucht. Nach dem nächsten am 21. Juni gibt es dann erst einmal eine Sommerpause, danach geht die Reihe weiter: Am 16. August sind wieder alle eingeladen, in der Evangelischen Kirchen Rückeroth mitzufeiern und den Sonntag in Ruhe ausklingen zu lassen.
(Peter Bongard)
Der FDP-Kreisverband Westerwald hat sich beim Bezirksparteitag des FDP-Bezirksverbandes Koblenz in Neuwied personell, inhaltlich und in den Debatten deutlich eingebracht. Im Mittelpunkt standen aus Westerwälder Sicht ein einstimmig angenommener Antrag zur Auflösung der Pflegekammer Rheinland-Pfalz sowie personelle Veränderungen im Bezirksverband.
Besonders freuen konnte sich der Kreisverband über die Wahl von Patrick Häbel in den Bezirksvorstand. Häbel, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Westerwald, wurde mit einem starken Ergebnis von 88 Prozent der Stimmen zum Beisitzer gewählt. Er wird künftig als neue Personalie aus dem Westerwald die Interessen des Kreisverbandes im Bezirksvorstand vertreten.
Für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der St.-Martin-Grundschule in Elkenroth wurde der Besuch bei der Feuerwehr zu einem spannenden Erlebnis. Das Gemeinschaftsprojekt der Löscheinheiten Elkenroth und Kausen fand in diesem Jahr erstmals unter dem Motto „Nur gemeinsam geht’s voran“ statt.
Zu Unterrichtsbeginn wanderten die Abgangsklassen zum Elkenrother Feuerwehrhaus. Dort empfingen sie Florian Hüsch (FF Elkenroth) und Stefan Schwan (FF Kausen) sowie viele weitere Betreuer und Helfer der beiden Wehren.
Nach einer kurzen Begrüßung wurden die rund 50 Kinder in fünf gemischte Gruppen eingeteilt. Anschließend durchliefen sie abwechslungsreiche Stationen: Sie lernten die persönliche Schutzausrüstung einer Einsatzkraft kennen, erhielten Einblicke in ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) und übten den praktischen Umgang mit Feuerlöschern und Strahlrohren. Weitere Experimente verdeutlichten den sicheren Umgang mit Feuer. Zudem erfuhren die Kinder, wie ein Notruf korrekt abgesetzt wird und weshalb Rauchmelder lebenswichtig sind. Dabei nutzten die Feuerwehrleute das Schulklassenbetreuerset der Verbandsgemeinde-Feuerwehr mit Brandhaus, Notrufkoffer samt Telefonanlage und einem Experimentierkoffer.
Zum Abschluss verabschiedeten sich die Feuerwehrkameraden mit einem eindrucksvollen „Knall“, indem sie eine Fettexplosion demonstrierten. Mit kräftigem Applaus bedankten sich die Kinder für den gelungenen Vormittag. (Sarah Brühl)