Handgemachte Musik, die noch unverfälscht und natürlich klingt. Um das zu erleben, treffen sich Jahr für Jahr die Liebhaber der Harmonika in der Hachenburger Stadthalle – dieses Mal am 29. September ab 14.30 Uhr bereits zum 25. Mal. Der Eintritt beträgt 7 Euro (ermäßigt 4 Euro) und beinhaltet Kaffee und Kuchen.
Ob man es nun Ziehharmonika, Akkordeon oder liebevoll Quetschkommode und Schifferklavier nennen – sie meinen dabei doch das gleiche, nämlich wunderschöne Melodien, dargeboten in dem unverwechselbaren Klang dieses einzigartigen Instruments.
Wenn einer ein neues Rathaus baut, dann kann er was erzählen. Das Bauvorhaben Verbandsgemeindehaus in Montabaur findet inzwischen landesweit Aufmerksamkeit – aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Bei der Fachtagung „21. Vergabetag Rheinland-Pfalz“ interessierten sich die Organisatoren vor allem für den Architektenwettbewerb, mit dem die vielfältigen Entwürfe für das neue Verwaltungsgebäude gesammelt und der Gewinner prämiert wurde. Vorbereitung, Ablauf, Ergebnisse, Kommunikation sowie Vor- und Nachteile des Verfahrens stellten Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich und Projektleiter Stefan Baumgarten dem Fachpublikum vor.
Der Stadtbach in Montabaur wird in einem Rohrsystem unter der Innenstadt entlang geführt. Diese Verrohrung ist marode und wird jetzt abschnittsweise erneuert. Noch im September beginnen die Bauarbeiten im Teilstück Gerberhof zwischen Wallstraße und Steinweg, neben dem Baugrundstück für das neue Verbandsgemeindehaus.
Der Stadtbach fließt auf einer Länge von rund 1.600 Metern in einem Rohrsystem unter der Erde. Diese Verrohrung ist inzwischen rund 80 Jahre alt und muss dringend umfassend saniert werden. In diesem Herbst ist das Teilstück am Gerberhof dran, das hinter den Häusern Wallstraße 3 - 5 bzw. Bahnhofstraße 29 beginnt und am Steinweg in Höhe der Ausfahrt Tiefgarage Altstadt endet. Der alte Bachverlauf wird Stück für Stück durch neue Rohre ersetzt. Die Rohrstücke sind jeweils 6 Meter lang und haben einen Durchmesser von 1,60 Meter.
Westerwaldkreis. 400 Schmetterlinge flattern künftig durch den Begegnungsraum der Diakonie Westerwald in Selters. Allerdings sind die kleinen Tiere aus Papier – zurechtgeschnitten von einheimischen Helfern und Flüchtlingen und anschließend liebevoll zu einem Herz auf eine große Leinwand geklebt. Mit dem großen Schmetterlingsbild soll der Raum, in dem Deutsche und Flüchtlinge miteinander in Kontakt kommen, noch einladender werden. Die Koordinatorin der Flüchtlingshilfe, Isabella Horz, hofft, dass nun noch weitere Verschönerungsmaßnahmen folgen: „Wir freuen uns über Menschen, die den Begegnungsraum mitgestalten und natürlich über solche, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagieren.“
Altenkirchen (ots)
Am Montag, 30.03.2026, gegen 14.45 Uhr, ereignete sich auf der Landesstraße (L) 267 im Bereich Altenkirchen ein Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr die 66-jährige Fahrerin eines Pkw Kia die L 267, aus Richtung Kettenhausen kommend, in Fahrtrichtung Altenkirchen. An der Einmündung L 267 / Kreisstraße (K) 40 musste sie ihr Fahrzeug verkehrsbedingt anhalten. Ein dahinter befindlicher 18-jähriger Lenker eines Pkw Skoda fuhr daraufhin auf das stehende Fahrzeug der 66-Jährigen auf. Bei dem Verkehrsunfall erlitten die Fahrerin des Pkw Kia sowie deren 87-jährige Beifahrerin leichte Verletzungen. Sie wurden durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Zudem entstand an beiden Fahrzeuges Sachschaden. (Polizei Altenkirchen)
HACHENBURG. Am Sonntag, 19. April, wartet die Energienetze Mittelrhein (enm) das Stromnetz in der Hachenburger Altstadt. Für diese Arbeiten schaltet die enm, die Netzgesellschaft in der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) – zur Sicherheit der Monteure – die Stromversorgung in der Zeit von 6.30 Uhr bis etwa 9.30 Uhr ab. Dadurch kann es im Umkreis des Gebiets auch zu Beeinträchtigungen im Telekommunikationsnetz kommen, die sowohl Festnetztelefone, als auch Internetzugang und Mobilfunk betreffen. (evm)
„WW-SENIORENTALK“ ZUM LEUCHTTURMPROJEKT IM WESTERWALDKREIS
WW / Höhr-Grenzhausen. Mit dem Modellprojekt der Gemeindeschwester plus begann vor 11 Jahren in Rheinland-Pfalz eine Erfolgsgeschichte, die allerdings noch nicht überall im Westerwaldkreis angekommen ist: nur 4 Verbandsgemeinden beteiligen sich aktuell und beschäftigen eine solche Fachkraft. Damit werden ältere Menschen erreicht, bevor sie pflegebedürftig werden oder zu vereinsamen drohen. Im 4. „WW-Seniorentalk“ soll jetzt beleuchtet werden, wie das Programm im Westerwaldkreis wirkt und wie das Angebot flächendeckend ausgeweitet werden kann.
Weiterlesen ...Arbeitslosenquote sinkt auf 5 Prozent, Ausbildungsinteresse deutlich gestiegen
Der März erfreute nicht nur meteorologisch mit warmen Tagen zum Frühlingsanfang, er sorgte auch auf dem regionalen Arbeitsmarkt für eine anhaltende Belebung. Im Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald, der die Landkreise Altenkirchen, Neuwied, Rhein-Lahn und Westerwald umfasst, waren im März 17.876 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet. Das sind 385 weniger als im Februar, jedoch 240 mehr als im Vorjahr. Die Quote sinkt um 0,1 Prozentpunkte auf nunmehr glatte 5 Prozent.
Vom Chef der größten Verbandsgemeinde im Landkreis Neuwied zum Präsidenten des größten Amateurmusikverbands im Land: Hans-Werner Breithausen, Verbandsbürgermeister a.D., wurde auf dem jüngsten Verbandstag mit 95 Prozent der Stimmen gewählt und folgt auf Karl Wolff, der das Amt nun in guten Händen weiß. Der Chorverband Rheinland-Pfalz vertritt annähernd 26.000 aktiv singende Chormitglieder in über 1.000 Chören und gehört zu den fünf größten Landes-Chormusikverbänden in Deutschland. Einer der Aktiven ist Hans-Werner Breithausen. Seit 1976 ist er aktiver Sänger im Männerchor seines Heimatortes Oberhonnefeld und wurde kürzlich dort für 50 Jahre Chorsingen mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Dem neuen Präsidenten ist die Chorszene in Rheinland-Pfalz also bestens bekannt.
Weiterlesen ...Der TTC Zugbrücke Grenzau setzt weiter auf Kontinuität und hat den Vertrag mit Martin Allegro verlängert. Der Belgier war erst im vergangenen Sommer vom Ligakonkurrenten TSV Bad Königshofen in den Westerwald gewechselt und bleibt nun auch über die aktuelle Spielzeit hinaus ein wichtiger Bestandteil der Grenzauer Mannschaft.
Nach einer herausfordernden Saison, in der der TTC bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfen musste, setzt der Verein bewusst auf Stabilität – und auf einen Spieler, der sich sportlich wie menschlich schnell integriert hat. „Martin hat sich in seiner ersten Saison hervorragend in unsere Mannschaft eingefügt – sowohl sportlich als auch menschlich. Gerade in schwierigen Phasen hat er wichtige Impulse gesetzt“, betont der TTC-Vorsitzende Olaf Gstettner. „Wir sind überzeugt, dass er sein Potenzial in der kommenden Saison noch stärker ausschöpfen wird.“
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