Mainz (ots) - In dieser Woche führten die fünf Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Saarland und Rheinland-Pfalz zum zweiten Mal einen länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheits-Aktionstag durch, um die Sicherheit im öffentlichen Raum durch gezielte Kontrollen zu stärken.
Die Polizei setzt hierbei auf ein ganzheitliches Konzept, um gegen Straftäter vorzugehen. Der Sicherheits-Aktionstag umfasste Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen sowie Identitätsüberprüfungen im öffentlichen/urbanen Raum, an bekannten Brennpunkten, im Personennahverkehr und auf Verkehrswegen. Zudem wurden auch verschiedene Präventionsveranstaltungen umgesetzt.
Rheinland-Pfalz beteiligte sich mit den Polizeipräsidien Westpfalz und Mainz und war mit insgesamt 318 Kräften im Einsatz. Unterstützt wurden die Polizeibeamtinnen und -beamten der Präsidien durch Beamtinnen und Beamte der rheinland-pfälzischen Bereitschaftspolizei, des Zolls, der Bundespolizei und Kräften der Ordnungsbehörden sowie Verkehrsbetriebe.
Liebe macht blind - und das nutzen Betrüger beim sogenannten Romance Scamming, dem Liebesbetrug, gezielt aus. Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz zeigen, wie die Täter vorgehen und wie sich Betroffene schützen können.
Eine Frau lernt einen angeblichen US-Soldaten über das Internet kennen. Man tauscht Handynummern aus, hält via Messenger-Dienst Kontakt und geht eine "digitale" Beziehung ein. Dann folgt die Verlobung, und seitens der Frau der Wunsch nach einem persönlichen Kontakt. Weil sich der Unbekannte jedoch angeblich auf geheimer Mission im Jemen befindet, sei dies nicht so ohne weiteres möglich. Der angebliche Soldat erklärt, dass er Heimaturlaub nehmen müsse, was jedoch mit Gebühren verbunden sei. Die Frau solle sich ans amerikanische Militär wenden, um ihm den Urlaub zu ermöglichen. Der Mann teilt ihr hierzu eine E-Mail-Adresse mit. Von dort erhält die Frau die Anweisung, dass sie mehr als 7.000 Euro für den Verdienstausfall und über 14.000 Euro für einen Ersatzmann - ihr vermeintlicher Verlobter sei in hochrangiger Position - an ein Bankkonto überweisen solle. Das Geld könne der vermeintliche Militärangehörige selbst nicht vorlegen, da wegen der geheimen Auslandsmission sein Bankkonto eingefroren worden sei. Die Frau überweist das Geld für den angeblichen Verdienstausfall.
Kürzlich kamen zahlreiche Autorinnen und Autoren sowie der Redaktionsausschuss zusammen um die „Wäller Heimat“ zum Schwerpunktthema „Landwirtschaft im Westerwald“ offiziell zu präsentieren. Was wäre passender, als dies in den Räumen des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) in Montabaur zu tun?
Es gab Zeiten, in denen viele Menschen Landwirtschaft betrieben. Zu fast jedem Haus gehörten eine Scheune und ein Stall, Felder, Wiesen und Äcker. In der heutigen Zeit beschränkt sich die Landwirtschaft auf wenige, aber große Betriebe. Doch wo liegen die Parallelen zwischen früher und heute? Was hat uns die Tradition und Erfahrung gelehrt?
Die Gastgeber der Veranstaltung, Dr. Johannes Noll, Leiter des DLR in Montabaur, und Markus Mille, Geschäftsführer der Bezirksgeschäftsstelle des Bauern- und Winzerverbands in Hachenburg, ließen es sich nicht nehmen die Anwesenden zu begrüßen und einen Blick in die Vergangenheit sowie auf die aktuellen Themen der Landwirtschaft zu werfen.
Nentershausen. Bereits seit Ende Mai läuft in der Pfarrkirche St. Laurentius in Nentershausen die Instandsetzung eines Großteils der Kirchenfenster. Ein erstes Etappenziel ist dabei mittlerweile erreicht: Die restaurierten Fenster der Nordseite sind wieder komplett eingebaut worden. Nunmehr ist die Südseite des Gotteshauses in Richtung Görgeshausen eingerüstet. Die dortige Verglasung wird zurzeit von der erfahrenen Bleiglaserei Kutzner in Leipzig restauriert und neu verdichtet.
Neben den Fenstern der Seitenschiffe sollen bis spätestens zum Jahreswechsel auch die Verglasung im Emporenaufgang sowie die Westrose wieder in einen witterungsdichten Zustand versetzt werden. Die Maßnahme kostet nach Angaben der Pfarrgemeinde St. Laurentius Nentershausen rund 383 500 Euro.
In der Zeit vom 15. bis 19. Juni 2026 erfolgen Gewährleistungsarbeiten an der Ampelanlage im Bereich des Knotenpunktes B 413 / K 120 in Dierdorf.
Für die Dauer der Arbeiten muss der betroffene Streckenabschnitt halbseitig gesperrt werden. Der Pkw-Verkehr wird währenddessen mithilfe einer Baustellenampel geregelt.
Für den Schwerlastverkehr von der K 120 kommend in Fahrtrichtung B 413 ist eine Umleitung eingerichtet, die vor Ort entsprechend ausgeschildert wird.
Vom 8. Juni bis voraussichtlich 31. August ist die K 51 zwischen Irmtraut und der L 299 (Richtung Hüblingen) wegen Tief-, Leitungs- und Verkehrswegebauarbeiten beziehungsweise Verkehrssicherungsmaßnahmen voll gesperrt. Umleitungsstrecken über B 54 – L 299 und umgekehrt sind entsprechend ausgeschildert.
Seit Ende Mai steht die Wasserampel in der VG Montabaur auf Gelb und die Bürger sind zum Wassersparen aufgerufen. Das Problem der Wasserknappheit ist den Verbandsgemeindewerken seit vielen Jahren bekannt und so werden die Infrastrukturprojekte stets darauf ausgerichtet, die eigenen Ressourcen besser auszuschöpfen und weniger Energie zu verbrauchen. Derzeit wird die Wasserversorgung rund um Niederelbert neu aufgestellt: Es werden drei neue Leitungen verlegt, ein neuer Quellsammelschacht eingebaut und der alte Hochbehälter vom Netz genommen. Mit diesen Maßnahmen erreichen die Wasserversorger, dass bis zu 250.000 Liter Quellwasser pro Tag gesichert werden und nicht mehr ungenutzt abfließen.
Weiterlesen ...Für alle, die den Treffpunkt „Hellerklause“ schmerzlich vermisst haben, gibt es jetzt gute Nachrichten: Die Bierkneipe mit Kegelbahnen wird wieder geöffnet. Ab September startet hier „Plan B“, der Bewährtes und Besonderes verbindet.
Weil zu einem echten Neuanfang auch ein neuer Name gehört, hat sich Florian Schneider entschlossen, der „Hellerklause“ nun den Namen „Plan B“ zu geben. Das B kann dabei für vieles stehen: B wie Betzdorf oder auch B wie Bewährtes (unter anderem die komplett renovierten Kegelbahnen), aber auch B wie Begegnung oder Behaglichkeit, für die Florian Schneider und sein Team sorgen werden.
Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle hat den Pflegepersonen beim Pflegekindertag des Landkreises Limburg-Weilburg auf Hof Gnadenthal für ihr großes Engagement gedankt. „Ich weiß, dass Sie eine sehr wertvolle und verantwortungsvolle sowie nicht immer leichte Aufgabe übernommen haben. Sie meistern die täglichen Anforderungen mit Bravour und setzen sich mit voller Kraft für die Kinder ein. Derzeit werden im Landkreis 231 Pflegekinder von Pflegeeltern betreut. Es freut mich persönlich, dass so viele Kinder dank Ihnen die Möglichkeit haben, in einer Familie aufzuwachsen und stabile Bindungen einzugehen“, betonte Landrat Köberle.
Weiterlesen ...Kreis Altenkirchen. In Zeiten der allgegenwärtigen Bürokratie-Kritik ist es durchaus ein positives Signal, wenn die Praxis einmal das Formale überholt. So geschehen bei einem wichtigen Teil des Katastrophenschutzes im Landkreis Altenkirchen: Nach einem Beschluss des Kreistags im Februar 2022 und gleichgelagerten Entscheidungen in den Verbandsgemeinderäten war im Folgejahr mit dem Aufbau eines modernen und leistungsfähigen Sirenennetzes im Kreis begonnen worden. Jetzt wurde nachträglich seitens des Kreises von Landrat Dr. Peter Enders mit den Bürgermeistern der Verbandsgemeinden eine offizielle Vereinbarung unterschrieben, handelt es sich doch auch hinsichtlich der Kosten um ein Gemeinschaftsprojekt der kommunalen Familie.
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