Sessenhausen (ots) - Am Sonntag, 20.10.2019, gegen 08:50 Uhr kontrollierte die Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrsdirektion Koblenz auf der BAB 3, Rastplatz "Landsberg an der Warthe" einen aus dem südosteuropäischen Raum stammenden Kleinbus. Der Fahrer beförderte neben diversen Stückgütern für unterschiedliche Empfänger zusätzlich noch fünf Personen, welche zu verschiedenen Zielorten in Deutschland und den Niederlanden befördert werden sollten.
Im Rahmen der Kontrolle wurde festgestellt, dass keine Genehmigung für die gewerbliche grenzüberschreitende Personenbeförderung vorlag. Da der Fahrer keine Nachweise über seine Lenk-und Ruhezeiten vorlegen konnte, versuchte der Kontrolleur der Verkehrsdirektion diese zu recherchieren. Noch bevor die Recherche abgeschlossen war, war der Fahrer des Kleinbusses auf dem Fahrersitz eingeschlafen. Dies war wenig verwunderlich, denn dieser war zum Kontrollzeitpunkt bereits seit mindestens 26 Stunden unterwegs, ohne ausreichende Ruhezeiten verrichtet zu haben.
Kirchen/Welkenraedt. Auch im Ausland lässt sich gut wandern. Nachdem die Wanderfreunde „Siegperle“ von ihrer Mehrtagesfahrt aus den südlichen Gefilden (Bayern und Österreich) zurückgekehrt waren, ließ der nächste Tagesausflug mit dem Bus nicht lange auf sich warten. Bis in die Region Wallonien nach Welkenraedt (Belgien) führte die Wanderreise rund 15 km entfernt von Aachen erstmals zu einer Internationalen Volkssportveranstaltung des Vereins „Pomona Trotters“. „Das dortige Wander-Event war sehr teilnehmerstark frequentiert und wirklich top organisiert“, berichtet Siegperle-Vorsitzender Sven Wolff. Live-Musik, perfekte Verpflegung, flache und sehr gut ausgeschilderte Wanderstrecken und ein Startgeld von nur 1 Euro dürften so manchen Wanderfreund dazu bewegt haben, bei dieser Veranstaltung aufzuschlagen. Die Wandergruppen aus Kirchen (Sieg) und Welkenraedt wollen ihre Wanderfreundschaft auf jeden Fall weiter ausbauen, so ist den „Siegperlen“ der Gegenbesuch von den neu gewonnenen belgischen Freunden schon im nächsten Jahr in Freusburg sicher.
“Die Stadt Montabaur zur Zeit des Kaisers Napoleon I. (1789 – 1815)”. So lautet der Titel eines Geschichtsvortrags, zu dem die Stadt Montabaur am Donnerstag, dem 24. Oktober 2019, um 19.00 in die Bürgerhalle im alten Rathaus einlädt. Referent ist Dr. Paul Possel-Dölken. Nach der Besetzung der linksrheinischen Gebiete des Erzstifts Trier durch die Franzosen war das Schloss Montabaur für einige Jahre kurfürstliche Residenz (1795-1802) für die verbliebenen Gebiete. Kurz darauf folgte der Übergang der Zugehörigkeit Montabaurs vom Fürstentum Nassau-Weilburg (1802/03) zum Herzogtum Nassau (1806). Dr. Possel-Dölken beschreibt den historisch-politischen Übergang Montabaurs zu einer nassauischen Amtsstadt anhand von vielen lokalhistorischen Begebenheiten.
Das Stadtarchiv Montabaur und der Arbeitskreis „Historischer Stammtisch“ laden in loser Folge zu den Vortragsabenden ein, bei denen jedes Mal ein anderer Abschnitt oder Aspekt der bewegten Geschichte der Stadt vorgestellt wird. Der Eintritt ist frei.
(Quelle: Pressemitteilung, VG Montabaur)
Limburg-Weilburg. Der Klimawandel ist eines der großen Themen unserer Zeit: Die jungen Leute fordern: Machen! Doch was wird konkret gefordert? Ist das machbar? Ist die Gesellschaft bereit dafür? So betreffen Forderungen der Bewegung „Fridays for future“ alle Bereiche unseres Lebens. Keine Gewohnheit bleibt davon verschont. Doch ist sich die Wissenschaft mit großer Mehrheit einig: Der Klimawandel ist im vollen Gange. Auch im Bewusstsein der Bevölkerung überwiegt die Meinung: „Es muss sich was ändern“, damit die junge Generation, die freitags weltweit auf die Straße geht, auch künftig einen lebenswerten Planeten vorfindet. Lösungen zu finden, ist aufgrund der unterschiedlichen Interessenlage aber kompliziert. Ob Industrie und Landwirtschaft, ob Regierungen oder Verbände, sie alle für ein gemeinsames Handeln zu gewinnen, erwächst zu einer großen Herausforderung.
Gemeinsam mit den Initiatoren von „Fridays for future“ werden am Samstag, 9. November 2019, von 14 bis 19 Uhr in der Werkstadt-Lounge in Limburg Fachleute aus den Bereichen Politik, Land- und Forstwirtschaft, Wissenschaft, Industrie und Handwerkerschaft diskutieren. Die Jugendlichen wollen dabei ganz konkret wissen, wo es vorangeht, wo es noch weiterer Anstrengungen bedarf, welche gesellschaftlichen oder politischen Vorstellungen für die gemeinsame Zukunft bestehen.
Montabaur startet mit großem Zuspruch in den LESESOMMER 2026. Die Stadtbibliothek verzeichnet bereits zahlreiche Anmeldungen. Neu ist unter anderem die stärkere Einbindung kreativer Beiträge statt klassischer Buchchecks.
150 neue Bücher
„Gleich am ersten Tag hatten wir bereits 56 Anmeldungen für den LESESOMMER“, freut sich Carina Senko, Leiterin der Stadtbibliothek Montabaur. „Wir hatten schon mit einem großen Ansturm gerechnet, aber das große Interesse hat sogar unsere Erwartungen übertroffen.“ Zuletzt hatte die Stadtbibliothek im Jahr 2023 an der Aktion teilgenommen.
B 413 / K 120 in Dierdorf.
Die Arbeiten an den Ampelanlagen werden kurzfristig verschoben und erfolgen nun in der Zeit vom 6. bis 10. Juli 2026.
Für die Dauer der Maßnahme wird der betroffene Streckenabschnitt halbseitig gesperrt. Der Pkw-Verkehr wird mithilfe einer Baustellenampel einspurig durch den Baustellenbereich geführt.
Für den Schwerlastverkehr, der von der K 120 auf die B 413 fährt, wird eine Umleitung eingerichtet. Diese wird vor Ort entsprechend ausgeschildert.
Aktuelle Informationen hierzu können kurz vor Beginn der Maßnahme dem Mobilitätsatlas unter verkehr.rlp.de entnommen werden.
Der LBM Cochem-Koblenz bittet alle Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit im Baustellenbereich sowie um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen im Verkehrsablauf. (LBM)
Am 17.06.2026 gegen 06:29 Uhr kam es auf der L267 zwischen Wienau und Dierdorf zu einem Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr. Der Unfallverursacher befuhr die L267 von Wienau kommend in Richtung Dierdorf. In einer Rechtskurve kam der 22-Jährige Fahrer in den Gegenverkehr und kollidiert frontal mit dem ihm entgegenkommenden Pkw. Der Unfallverursacher wurde durch den Unfall leicht verletzt und der ihm entgegenkommende 32-Jährige Fahrzeugführer wurde schwer verletzt. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme war die L267 voll gesperrt. (Polizeidirektion Neuwied)
Die FDP Westerwald zeigt sich alarmiert über die jüngsten Investitionsentscheidungen führender Pharmaunternehmen. Während Eli Lilly seine ursprünglich geplante Milliardeninvestition am Standort Alzey deutlich reduziert, stoppt Boehringer Ingelheim Investitionen in Höhe von rund 900 Millionen Euro an deutschen Standorten. Gleichzeitig stellt auch Pfizer weitere Investitionen in Deutschland infrage.
Für Jana Gräf, Kreisvorsitzende der FDP Westerwald und Mitglied des FDP-Bundesvorstandes, handelt es sich dabei nicht um voneinander unabhängige Unternehmensentscheidungen. Vielmehr zeigten die Entwicklungen, dass die Bundesregierung das Vertrauen einer der wichtigsten Zukunftsbranchen Deutschlands verspiele.
„Wenn innerhalb weniger Wochen Eli Lilly Milliardeninvestitionen kürzt, Boehringer Ingelheim Investitionen stoppt und nun auch Pfizer Investitionen in Deutschland überprüft, dann reden wir nicht mehr über Einzelfälle. Dann reden wir über ein Misstrauensvotum der internationalen Pharmaindustrie gegen die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung.“
In der Nacht von Montag (15.06.) auf den Dienstag (16.06) wurden in Montabaur, Höhr-Grenzhausen und Hilgert insgesamt drei hochwertige Fahrzeuge der Marke Audi entwendet. In Montabaur wurde im Bereich der Siegstraße ein schwarzer Audi Q7 entwendet. In Hilgert kam es in der Töpferstraße zu dem Diebstahl eines grauen Audi SQ5 und in Höhr-Grenzhausen, in der Eduard-Berdel-Straße, wurde ein blauer Audi Q7 entwendet. Alle Fahrzeuge verfügen über das sogenannte "Keyless Go-System", wodurch das Fahrzeug durch ein Funksignal des Schlüssels geöffnet werden kann. Bei nicht gesonderter Sicherung der Fahrzeugschlüssel ist es Tätern möglich, das Funksignal der Schlüssel zu verlängern und sich hierdurch Zugang zu den Fahrzeugen zu verschaffen. Ob es den Tätern über dieses System tatsächlich gelungen ist die Fahrzeuge zu entwenden, ist bislang noch nicht abschließend geklärt.
Hinweise zu verdächtigen Personen und/oder Fahrzeugen nimmt die Kriminalpolizei Montabaur unter der 02602-9226 0 entgegen. (Polizei Montabaur)
Der Vorstand der SPD Westerwald hat in seiner Sitzung am 16. Juni 2026 einstimmig beschlossen, Dr. Tanja Machalet als Kandidatin für das Amt der Landrätin des Westerwaldkreises vorzuschlagen. Die gebürtige Westerwälderin, promovierte Volkswirtin, Mutter von zwei Kindern und langjährige Kommunalpolitikerin soll den Landkreis in die Zukunft führen.
Für den SPD-Kreisvorsitzenden Hendrik Hering ist die Entscheidung ein starkes Signal für den gesamten Westerwaldkreis:
„Dr. Tanja Machalet verbindet wie kaum eine andere fachliche Kompetenz, kommunalpolitische Erfahrung und tiefe Verbundenheit mit unserer Heimat. Sie kennt die Herausforderungen der Menschen vor Ort und verfügt zugleich über die Erfahrung und das Netzwerk, um Dinge tatsächlich voranzubringen. Ihre Tätigkeit im Landtag, in der Landesverwaltung und im Deutschen Bundestag hat ihr wertvolle Einblicke in politische Entscheidungsprozesse verschafft und ein starkes Netzwerk auf Landes- und Bundesebene entstehen lassen. Wir sind überzeugt: Tanja Machalet ist die richtige Persönlichkeit, um Verantwortung für den Westerwaldkreis zu übernehmen.“
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