Limburg-Weilburg. Rekordandrang beim Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Limburg–Weilburg (AWB): Seit Öffnung des Wertstoffzentrums Ende April haben rund 6.000 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises die Gelegenheit genutzt, ihren Abfall persönlich in Beselich anzuliefern. „Sowohl die kurzzeitige Schließung als auch die Tatsache, dass viele Menschen plötzlich Zeit zu Hause verbringen mussten, sind ursächlich dafür verantwortlich“, beurteilt der Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernent Jörg Sauer die Situation. Bildunterschrift: Rainer Hennermann, Anja Steioff, Andreas Schneider, Erster Kreisbeigeordneter Jörg Sauer und Betriebsleiter Bernd Caliari (von links) vor dem Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Limburg-Weilburg.
Tischtennisspieler in der Region aufgepasst: Auch wenn das Trainieren unter gewissen Auflagen bereits wieder möglich ist, scheitert eine Rückkehr in den Trainingsbetrieb vielerorts an noch immer verschlossenen Hallen. Mit der Aktion #TischeFürEuch möchte der TTC Zugbrücke Grenzau den Tischtennis-Spielern in der Region eine Möglichkeit bieten, dennoch wieder an den Tisch zurückzukehren. Die Brexbachtaler stellen hierfür an bestimmten Wochentagen kostenfrei ein Kontingent an Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung.
Durch die Folgen der Corona-Pandemie verzeichnet die Stadt geringere Einnahmen
Die Corona-Pandemie und die durch sie hervorgerufene Wirtschaftskrise hat natürlich auch Auswirkungen auf die Stadt Limburg und die ihr zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel. Um auf einer möglichst soliden Basis handlungsfähig zu bleiben und auch in naher Zukunft noch gestalten zu können, hat der Magistrat in seiner jüngsten Sitzung verschiedene im laufenden Ergebnishaushalt sowie im Finanzhaushalt vorgesehene Ausgaben beziehungsweise Aufwand und Auszahlungen eingefroren.
„Wir wissen nicht, was am Jahresende bleibt und wie sich unsere Einnahmen bis dahin entwickeln. Es gehört daher zu einem vorausschauenden und verantwortungsvollen Wirtschaften, dass wir schauen, auf was wir verzichten können“, macht Bürgermeister Dr. Marius Hahn deutlich. Die Stadt verfüge sehr wohl über eine gute finanzielle Basis, doch die aktuelle Entwicklung ermahne, zunächst einmal seine Pflichtaufgaben zu erfüllen. „Wir wollen uns dabei nicht von unserem Anspruch verabschieden, gestalten zu wollen. Doch manches wird dann eben länger brauchen“, wirbt Hahn für einen maßvollen Umgang.
Im Ergebnishaushalt des laufenden Jahres sollen rund 570.000 Euro eingespart werden. Dieser Bereich wies im Etat ursprünglich einen Überschuss in Höhe von 2,3 Millionen Euro aus. Allerdings gibt es auch übertragene Aufwandsermächtigungen (Aufgaben und Projekte mit den dazugehörenden Kosten, die zwar schon Eingang in den Haushalt gefunden haben, aber noch nicht umgesetzt wurden und für die damit auch noch keine Kosten oder nur Teilkosten angefallen sind) in Höhe von 3,3 Millionen Euro. Der daraus resultierende Fehlbetrag in Höhe von rund einer Million kann durch vorhandene Gewinnvorträge abgedeckt werden. Die Corona-Pandemie und die dadurch verursachte Krise haben durch den Ausfall von Steuern und weiteren Erträgen versehen mit zusätzlichen Aufwendungen die finanzielle Situation jedoch deutlich verschlechtert.
Montabaur (ots)
Am 14.06.2020 gegen 00:40 Uhr kam es in Ransbach-Baumbach zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr im Bereich der Rheinstraße. Durch bislang unbekannte Täter wurden im Verlauf der Rheinstraße mehrere Baustellenschilder umgeworfen, sowie zwei große Kanaldeckel ausgehoben und auf die Fahrbahn gelegt. Zwei Fahrzeugführer erkannten die Gefahrenstelle zu spät und fuhren über die geöffneten Schächte sowie die auf der Straße liegenden Deckel. Die Fahrzeuge wurden zum Teil erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Ein Fahrzeug wurde so schwer beschädigt, dass es zu meinem massiven Ölverlust kam. Durch die Feuerwehr Ransbach-Baumbach konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Im Anschluss musste die Straße mit einer Spezialmaschine gereinigt werden. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme / Fahrbahnreinigung musste die Rheinstraße für ca. 2 Stunden komplett gesperrt werden. Die Polizei Montabaur bittet Zeugen, welche verdächtige Beobachtungen gemacht haben, oder Hinweise auf die Verursacher geben können sich zu melden. (Quelle Polizei Montabaur)
Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist der Anbau der kath. Kita St. Martin fertiggestellt. 35 zusätzliche Plätze, moderne Räume und eine neue Küche schaffen beste Voraussetzungen für Kinder und pädagogisches Team. Zum Erfolg wurde das Projekt auch durch das große Engagement aller Beteiligten.
„Die Mühen haben sich gelohnt“, befindet Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher bei der Eröffnung des neuen Anbaus der Kita St. Martin. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit hat sie die neuen Räume zusammen mit Pfarrer Steffen Henrich feierlich eingeweiht. Auf den neuen 730 qm auf zwei Geschossen haben ab sofort 35 Kinder mehr Platz zum Spielen, Lernen, Lachen und gemeinsam Großwerden. Insgesamt kann die Kita nun 160 Kinder aufnehmen. Zehn davon sind Krippenplätze für Kinder unter zwei Jahren. Das gesamte Gebäude verfügt nun über eine 40-kW-Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe und eine Belüftungsanlage, die für ein angenehmes Raumklima sorgt. Auch neue Parkflächen sind entstanden. Stadt Montabaur ist Eigentümerin des Gebäudes, Trägerin der Einrichtung ist die Pfarrei St. Peter in Montabaur.
Weiterlesen ...WETZLAR | Wetzlar ist ein besonderer Ort gelebter Ökumene. Am Freitag, 30. Oktober 2026, lädt das Projekt „Ökumene der Gaben“ von 10:00 bis 17:00 Uhr zu einem Begegnungstag ein, der Einblicke in unterschiedliche christliche Traditionen eröffnet und Menschen verschiedener Konfessionen miteinander ins Gespräch bringt.
Im Mittelpunkt steht zunächst der Wetzlarer Dom, der seit Jahrhunderten von evangelischer und katholischer Gemeinde gemeinsam genutzt wird. Bei einer Führung durch die alte Simultankirche und im Gespräch mit Pfarrer Björn Heymer und Pfarrer Peter Hofacker erfahren die Teilnehmenden, wie das ökumenische Miteinander vor Ort gelebt wird. Nach einem gemeinsamen Mittagessen führt der Weg zum Evangeliums-Rundfunk (ERF). Susanne Thyroff, Leiterin des ERF, gewährt einen Blick hinter die Kulissen christlicher Medienarbeit. Der Besuch eröffnet zugleich einen Zugang zu freikirchlichen Perspektiven und zeigt, wie christliche Botschaften heute über unterschiedliche Medien Menschen erreichen.
Private Sammlung von Monika und Bernhard Winter ist durch die Fensterscheiben des Restaurantbereichs der Stadthalle zu sehen.
Auch wenn die Stadthalle Haus Mons Tabor derzeit noch nicht wieder für Veranstaltungen geöffnet ist, gibt es bereits etwas zu entdecken: Im Restaurantbereich haben Monika und Bernhard Winter Teile ihrer privaten Playmobilsammlung aufgebaut. Die liebevoll gestalteten Szenen können von außen durch die Fensterscheiben betrachtet werden und laden Passanten dazu ein, einen Blick auf die detailreiche Welt der kleinen Figuren zu werfen.
Weiterlesen ...Hasselbach (ots)
In der Zeit von Freitag, 25.09.2026, 12.00 Uhr, bis Montag, 28.09.2026, 07.00 Uhr, kam es in Hasselbach, Mehrbachtalstraße, zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff aus einem Bagger. Dieser war auf einer Baustelle abgestellt. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei Altenkirchen)
Deutschland hat die Wahl: Wer erhält den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises? Zur Abstimmung stehen knapp 500 Projekte und Personen, die an anderer Stelle schon überzeugt haben – alle haben bereits einen Preis für ihr Engagement erhalten. Das Publikumsvoting läuft ab Donnerstag, den 1. Oktober, 10:00 Uhr, bis zum 29. Oktober, 17:59 Uhr, unter deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis. Im vergangenen Jahr gaben fast 100.000 Menschen ihre Stimme ab.
Aus Rheinland-Pfalz stehen 42 Nominierte zur Abstimmung, aus Großstädten ebenso wie aus Dörfern. Sie sind unter anderem im Tierschutz, in der politischen Beteiligung junger Menschen und in der Theaterarbeit aktiv.
Weiterlesen ...Das Demokratie-Fest rund um das Gebäude der Verbandsgemeindeverwaltung hat Zeichen gesetzt für Vielfalt, Toleranz, Respekt und Menschlichkeit und damit für unsere Demokratie.
Foto: Röder-Moldenhauer
Nach den Begrüßungsworten von Bürgermeister Marvin Kraus und der Beigeordneten Eva Ehrlich-Lingens für das Team des Projektes „Demokratiesommer“ startete das Fest mit einem besinnlichen Teil, den der Chor „ChoRespondenz“ unter anderem mit dem Titel „Wir sind laut“ eröffnete. Es folgten Ansprachen von Pfarrer Rüdiger Stein für die Evangelische Kirche, Pfarrer Benedikt Wach für die Katholische Kirche und Imam Daniyal Ahmed Tamur von der Ahmadiyya- Muslim-Gemeinde.