Inspiriert von der Coronakrise
111 Schaufensterpuppen, die mit rotweißem Flatterband umwickelt sind, werden am kommenden Sonntag, 21. Juni, auf der Limburger Lahnbrücke und vor dem Limburger Dom zu sehen sein.
Hinter der Kunstinstallation steckt der Künstler Dennis Josef Meseg, der seine Installation bereits spontan Anfang Juni in der Domstadt gezeigt hat. „Es ist spannend, wie Künstler die Coronakrise verarbeiten und zum Nachdenken anregen“, sagt Bürgermeister Dr. Marius Hahn und stellt für das Projekt gerne öffentliche Fläche zur Verfügung.
Die Kunstinstallation ist ein Mahnmal. Sie soll zu mehr Achtsamkeit und Wertschätzung gegenüber sich selbst, seiner Umwelt und seinen Mitmenschen aufrufen. „Wir sollten nichts als selbstverständlich nehmen, wahrnehmen, wie wertvoll alles um uns herum ist und bedenken, wie schnell sich Alles um uns herum verändern kann“, sagt Meseg, der an der Alanus Hochschule in Alfter und Bonn studiert. Fotos:
Anfang Juni baute Künstler Dennis Josef Meseg seine Installation „It is like it is“ bereits im Limburger Schleusenweg auf. Am kommenden Sonntag, 21. Juni, kommt er erneut nach Limburg. (Foto: Dennis Josef Meseg)
KOBLENZ. Unseriöse Personen sind in den vergangenen Tagen in der Verbandsgemeinde Rennerod unterwegs: Sie versuchen Kunden der Kevag Telekom (KTK) unter Vortäuschung falscher Tatsachen zu einem Vertragswechsel ihres Internetanbieters zu bewegen. Achtsamen Bürgern sind solche dubiosen Vertreter zum Beispiel in Seck aufgefallen.
„Unsere Kunden werden hier mit zweifelhaften Methoden bewusst getäuscht“, sagt Christof Furch, Bereichsleiter Vertrieb und Marketing bei der KTK. Die Werber behaupten, die KTK würde ihre Leistungen nicht einhalten und eine Vertragsumstellung sei auf Glasfaser innerhalb von einem Tag möglich. Außerdem sei das Netz der KTK schlecht und veraltet, würde gar demnächst abgestellt. „Das alles ist frei erfunden“, erklärt Christof Furch. „Das Gegenteil ist richtig: Wir bieten unseren Kunden aktuell 400 M/Bit und mehr im Download über das Kabel-Glasfasernetz an und haben erst vor Kurzem im ganzen Westerwald das Glasfasernetz ausgebaut.“ Zudem hat das Unternehmen keine Verbindung zur Deutschen Telekom, sondern ist eine 50-prozentige Tochter der Energieversorgung Mittelrhein (evm).
Die KTK bittet die Bürger um Vorsicht an der Haustür – insbesondere bei Vertragsabschlüssen. „Sollten Zweifel aufkommen, können sich betroffene Kunden gerne jederzeit an uns wenden“, erklärt Furch. „Unsere Angebote können interessierte Kunden außerdem auch auf unserer Internetseite, in unserem Kundenzentrum in Koblenz oder telefonisch abrufen.“ Die KTK ist unter der Telefonnummer 0261 20-16-20 oder unter www.ktk.de erreichbar. (Quelle Kevag)
ZEITGESCHEHEN WURDE MIT HOBBY-RADSPORT SINNVOLL VERBUNDEN
Montabaur/Nassau. Die geplante Tour de France mit Start am vergangenen Samstag in Montabaur war leider (noch) nicht möglich und wurde um genau 1 Jahr verschoben. Als kleiner Ersatz für diese große „MonTon-Etappenfahrt“ starteten die Radsportler der „Equipe France“ in den beiden heimischen Radsportvereinen RSG Montabaur und RSV Oraniern Nassau an diesem Tag zu einer zweitägigen Thementour über 300 km ins Salmtal bei Trier. Dabei wurde für jede 100 km über ein aktuelles Thema gesprochen. Also eine ganz neue und experimentelle Tourform, bei der Hobby-Radsport mit dem aktuellen Zeitgeschehen verbunden wurde. 
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Hielten immer Abstand und fuhren in Kleingruppen – nur für das Startfoto im Regen des Salmtales rückten die Radler der Equipe France kurz zusammen
Aktuell werden im Auftrag der VG-Werke Ransbach-Baumbach Wasserleitungsarbeiten durchgeführt. Diese machen bis zum 27.06.2020 eine Verkehrsführung über einen Behelfsfahrstreifen im Zuge der L300 zwischen Ebernhahn und Ransbach-Baumbach auf Höhe des Gewerbegebiets Rohr mit Sperrung des Fuß/Radweges sowie eine Sperrung der Sälzerstraße aus Richtung L300 ins Gewerbegebiet Rohr erforderlich. Eine Umleitung über die L307 (Rheinstraße) in die Sälzerstraße ist ausgeschildert.
Nur wenige hundert Meter südöstlich des heutigen Montabaurer Stadtteils Reckenthal befand sich noch im 19. Jahrhundert die Siedlung Sespenroth. Im Jahr 1853 verließen die Bewohner ihr Dorf. Wo heute nur noch Wiesen zu sehen sind, können Besucher nun mittels Augmented Reality (AR) das Dorf virtuell erleben.
„Obwohl Sespenroth von der Landkarte verschwunden ist, wird es durch diese wunderbare Rekonstruktion nicht aus unserer Erinnerung verschwinden“, sagt Ed Rosenthal, ein direkter Nachfahre der Sespenrother Familie Meuer. Mehr als 170 Jahre nach der Auswanderung der Dorfbewohner berührt ihn die Geschichte seiner Vorfahren noch immer.
Weiterlesen ...Altenkirchen. Seit einigen Tagen ist der Bürokratiemelder der Kreisverwaltung Altenkirchen online. Was verbirgt sich dahinter? Im März hatte der Kreistag die Prüfung einer zentralen Meldestelle für Bürokratieabbau beschlossen. Mittlerweile ist ein übersichtliches Online-Portal erstellt worden, über das Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, Vorschläge zum Abbau von überbordender Bürokratie zu machen – schnell, einfach und digital. „Zentrale Meldestelle klingt ja zunächst einmal nach Aufbau von Bürokratie und weniger nach Abbau.
Weiterlesen ...Statement ADAC z:
Das Ende des Tankrabatts darf nicht bedeuten, dass Überlegungen für die Entlastung der Menschen eingestellt werden. Der Krieg im Nahen Osten wird vor allem die Energiepreise weiter treiben und an den Tankstellen werden Autofahrer absehbar wieder Preise über 2 Euro sehen. Die Koalition muss kurzfristig Maßnahmen abstimmen, die zielgerichtet besonders Betroffene entlastet.
Für den ADAC ist eine Senkung der Stromsteuer, die alle Privathaushalte entlastet, ein mögliches Instrument. Eine Zusage, die Stromsteuer nicht nur für Unternehmen, sondern auch für private Haushalte zu senken, ist im Koalitionsvertrag verankert. Ebenso bleibt die Anhebung der Entfernungspauschale eine Option, die sich hinsichtlich Zeit und Entfernung ausgestalten lässt, und besonders Betroffene erreicht. Ein Auslaufen des Tankrabatts ohne baldige Anschlussmaßnahmen ist vor dem Hintergrund der andauernden Herausforderung nicht vermittelbar. (ADAC)
Hahnstätten. In der Nacht auf Mittwoch, den 10. Juni, wurde durch Unbekannte zwischen 22:00 Uhr und 07:30 Uhr in der Straße "Auf der Dahl" ein in einer Grundstückseinfahrt geparkter schwarzer BMW 550d XDrive entwendet. Zeugen, die im Tatzeitraum oder auch im Vorfeld verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Diez, Tel. 06432-6010, in Verbindung zu setzen. (Polizei Diez)
In der Zeit von Dienstag, 09.06.2026, 16.00 Uhr, bis Mittwoch, 10.06.2026, 06.30 Uhr, kam es in Eichelhardt zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter von der Baustelle des neuen Dorfgemeinschaftshauses eine Rüttelplatte. Weiterhin wurden mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff aus vor Ort abgestellten Baufahrzeugen abgezapft. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei ALtenkirchen)
Kreis Altenkirchen. Der Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Altenkirchen ist jetzt um eine wichtige personelle Säule ergänzt worden. Matthias Theis, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf, wurde von Landrat Dr. Peter Enders als stellv. Brand- und Katastrophenschutzinspekteur und somit Ehrenbeamter des Kreises verpflichtet. Zuvor hatte es bereits ein einstimmiges Votum für ihn in der Runde der Wehrleiter gegeben. Der 48-Jährige folgt auf Florian Jendrock, der sein Amt vor einiger Zeit zur Verfügung gestellt hatte.
Theis ist auf Kreisebene ein hoch anerkannter Fachmann. Schon einmal (bis 2019) hatte er die Funktion des stellv. BKI inne. „Ich freue mich persönlich sehr. Nicht nur, weil wir mit Matthias Theis eine extrem hohe fachliche Kompetenz gewinnen, sondern weil auch das Zwischenmenschliche hervorragend passt, schließlich kennen wir uns seit vielen Jahren“, so der hauptamtliche BKI Björn Jestrimsky. Auch Landrat Enders zeigte sich zufrieden mit der Neubesetzung: „Im Brand- und Katastrophenschutz ist Teamarbeit ein entscheidender Faktor, daher blicke ich sehr optimistisch in die Zukunft.“ Glückwünsche an Theis kamen auch vom zuständigen Abteilungsleiter „Ordnung und Verkehr“, Peter Deipenbrock.
Mit der Verpflichtung sind die Personalplanungen allerdings noch nicht abgeschlossen. In den Reihen der Feuerwehren wird momentan eine weitere Persönlichkeit für einen zweiten Stellvertreter des BKI gesucht. (Thorsten Stahl)