Zinhain (ots)
Am Mittwoch, den 08.07.2020, gegen 08.15 Uhr, kam es auf der L293 in Höhe der Abfahrt Zinhain zu einem Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem PKW. Der PKW-Fahrer missachtete beim Rechts-Abbiegen die Vorfahrt des von links kommenden, bevorrechtigten LKWs. Durch den Zusammenstoß mit dem LKW, wurde der PKW nach rechts in den Straßengraben geschleudert und kam dort zum Erliegen. Der PKW-Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. (Quelle Polizei Bad Marienberg)
Neuhäusel (ots)
Am Mittwochnachmittag gegen 13:45 Uhr wurde ein LKW-Fahrer auf der B49 in der Gemarkung Neuhäusel von zwei "falschen Polizeibeamten" einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei gaben sich zwei unbekannte Männer im Alter von 30 - 40 Jahre als Polizeibeamte in zivil aus. Sie bemängelten die Ladung des LKW, der mit zwei Fahrzeugen beladen war. Sie forderten vom LKW-Fahrer eine Strafe in Höhe von 45 EUR. Das Verhalten der beiden Männer kam dem LKW-Fahrer verdächtig vor. Als der LKW-Fahre nach einem Dienstausweis fragte, entfernten sich die beiden Personen mit einem grauen 5er BMW neueren Baujahres in Richtung Koblenz.
Zeugen die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich an die Polizei Montabaur zu wenden. (Quelle Polizei Montabaur)
57537 Wissen (ots)
Der 59-jährige Polizeihauptkommissar Wolfgang Gerhardus ist seit dem 01.04.2020 neuer Bezirksbeamter der Polizeiwache Wissen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde er jetzt im Kuppelsaal der Stadt Wissen, vom Bürgermeister, Herrn Berno Neuhoff und dem Wachleiter der Polizeiwache Wissen, Herrn Polizeihauptkommissar Rainer Greb, in sein neues Amt eingeführt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Sein Vorgänger, Polizeihauptkommissar Herbert Bahles, wurde bereits am 31.03.2020 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Polizeihauptkommissar Wolfgang Gerhardus trat nach Abschluss der Mittleren Reife an der Realschule in Wissen am 02.08.1978 in den Polizeivollzugsdienst beim damaligen Bundesgrenzschutz (heute Bundespolizei) ein. 1986 wechselte er zur Polizei des Landes Rheinland-Pfalz. Seine erste dienstliche Station war die Kreisstadt Neuwied. Im Jahr 1988 wurde er zur Schutzpolizeiinspektion Hachenburg (später Polizeiinspektion Hachenburg) versetzt, wo er bis zum Jahr 2015 seinen Dienst versah. Es folgte eine Verwendung bei der sogenannten polizeilichen "Ermittlungsgruppe Migration" in der Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber im ehemaligen Bundeswehrlager "Stegskopf", ehe er nach Auflösung der Einrichtung am 10.04.2016 seine endgültige Verwendung bei der Polizeiwache Wissen fand.
"Jetzt schließt sich der Kreis". Polizeihauptkommissar Wolfgang Gerhardus "ist jetzt im Bezirksdienst da angekommen, was er schon immer bei der Polizei machen wollte". Er freut sich auf die neue Aufgabe und ist bei der Wissener Bevölkerung und - als Bindeglied zwischen der Verbandgemeindeverwaltung und der Polizeiwache Wissen - stets ansprechbar. (Quelle Polizei Wissen)
Mainz (ots)
Die Staatsanwaltschaft Trier und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz führen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls und des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion in mehreren Fällen.
In den frühen Morgenstunden des 8.Juli 2020 gelang es Ermittlern des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz, im nördlichen Rheinland-Pfalz eine Geldausgabeautomatensprengung zu verhindern. In Zusammenarbeit mit den Spezialeinheiten nahmen die Beamten zwei Tatverdächtige fest, bevor sie dazu kamen, einen Geldausgabeautomaten in Antweiler zu sprengen. Diese Tätergruppierung steht im Verdacht, für zwei weitere Geldausgabeautomatensprengungen in Rheinland-Pfalz in den vergangenen Wochen verantwortlich zu sein.
Nach der vorläufigen Festnahme durchsuchten Ermittler die Wohnungen der Tatverdächtigen, um weiteres Beweismaterial sicherzustellen. Im Zuge der Maßnahmen erfolgte die vorläufige Festnahme einer weiteren Tatverdächtigen. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei Männer mit deutscher Staatsangehörigkeit im Alter von je 22 Jahren und eine Frau mit deutscher Staatsangehörigkeit im Alter von 20 Jahren.
Sie werden heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an. Weitere Einzelheiten können mit Blick auf die laufenden Ermittlungen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mitgeteilt werden. (Quelle Polizei Rheinland-Pfalz)
Im Leben läuft nicht immer alles wie geplant. Persönliche Krisen, Konfliktsituationen und schwierige Lebenslagen können jeden treffen. Menschen, die daraufhin psychisch erkranken, sowie deren Angehörige und Freunde stehen jedoch nicht allein da. So bietet zum Beispiel die Regionale Diakonie Westerwald seit mehr als 20 Jahren Hilfe in der Kontakt- und Informationsstelle für psychisch kranke Menschen (KIS) an.
Weiterlesen ...Regionaler Runder Tisch Rhein-Westerwald informiert
Die Nachricht erschütterte vor einigen Wochen weit über den Westerwaldkreis hinaus: Eine Frau aus Ebernhahn wurde ersten polizeilichen Ermittlungen zufolge durch Schläge mit einem Hammer getötet. Dringend tatverdächtig ist ihr Ex-Ehemann. Dieser mutmaßliche Femizid geschah mitten unter uns und bewegte auch die Mitglieder des Regionalen Runden Tischs Rhein-Westerwald (RRT) zutiefst.
Dieser besteht aus rund 60 Mitgliedern von hilfs- und fachbezogenen Dienstleistungen für Frauen und Kindern mit Gewalterfahrungen aus dem Westerwaldkreis sowie den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied. Bei der jüngsten Sitzung waren sie sich mit Blick auf die erschreckende Tat einig: Fakten rund um das Thema Femizid sind in Deutschland zu wenig bekannt und es besteht dringende Notwendigkeit, diese stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.
Der Kreisvorstand der FDP Westerwald hat am 22. Juli 2026 einstimmig Forderungen zur geplanten gesetzlichen Kapitalrente beschlossen. Sie soll die bestehende gesetzliche Rente um eine zusätzliche, am Kapitalmarkt finanzierte Vorsorge ergänzen, sie aber nicht ersetzen. Auf Antrag des stellvertretenden Kreisvorsitzenden Patrick Häbel fordert der Verband eine weltweit gestreute Geldanlage, eine Kostenobergrenze von 0,5 Prozent pro Jahr, persönliche Rentenkonten und die Vererbbarkeit des angesparten Vermögens.
Die zusätzlichen Beiträge sollen überwiegend in Aktien von Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Branchen fließen. Die breite Streuung soll das Risiko verringern. Staatsanleihen, politisch ausgewählte Projekte oder die Finanzierung öffentlicher Haushalte sollen dagegen nicht zum Schwerpunkt der Anlage werden.
Kingdom Honey SDN BHD ruft "Royal Honey - The Ultimate Power Source" auch aus Rheinland-Pfalz zurück. Grund: Das Produkt enthält die nicht deklarierten Arzneimittel Sildenafil und Paracetamol. Bei Sildenafil handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen, in Lebensmitteln ist es nicht zugelassen. Aufgrund von Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Nebenwirkungen ist Sildenafil nur unter ärztlicher Aufsicht einzunehmen. Bei Paracetamol handelt es sich um Arzneimittel zur Schmerzlinderung und Fiebersenkung. Auch dieses ist in Lebensmitteln nicht zugelassen. Betroffen von diesem Rückruf sind die 12x20-Gramm-Packungen mit der Kennzeichnung EAN: 9 555755 800036. Die Vertriebswege sind nicht bekannt. Es wird jedoch von einem bundesweiten Vertrieb ausgegangen.
Free & Easy ruft ein 5-teiliges Knetset in verschiedenen Varianten auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Das Produkt enthält ein Gemisch der Konservierungsstoffe Methylisothiazolinon (MI) und Methylchloroisothiazolinon (MCI) in einer Konzentration, die den gesetzlichen Grenzwert überschreitet. Hautkontakt mit Produkten, die MCI und MI enthalten, kann bei sensibilisierten Personen allergische Reaktionen wie Kontaktdermatitis hervorrufen. Betroffen von diesem Rückruf sind die Packungen mit der Chargennummer 503037, mit der Action-Artikelnummer 3202336 und mit den EAN-Codes 8720573841573 und 8720573952385. (LUA)
Eine Woche voller Abenteuer und Gemeinschaft
Westerburg / Emmerichenhain (shg) Hinter den „Ferienhelden“ liegt eine vollgepackte Woche: Bei den Sommerferienspielen der Evangelischen Kirchengemeinden erlebten insgesamt 42 Grundschulkinder in Westerburg und in Emmerichenhain eine gemeinsame Zeit voller Aktionen, Ausflüge und dem Schließen neuer Freundschaften. In Westerburg drehte sich inhaltlich alles um die biblische Geschichte von Rut, einer mutigen Frau, die ihren eigenen Weg geht. In Emmerichenhain standen die Geschichten von David, Jonathan und Saul im Mittelpunkt, in denen es um Freundschaft, Mut und Vergebung ging. An beiden Orten brachten die Teams die Erzählungen morgens als kurzes Theaterstück auf die Bühne, bevor die Kinder die Themen in kreativen und spielerischen Aktionen vertiefen konnten.
Weiterlesen ...Im Insolvenzverfahren des Vereins Familienferiendorf Hübingen e.V. haben das PLUTA Team und der Vorstand gemeinsam mit den Unterstützern ein wichtiges Etappenziel für die Sanierung erreicht. Die erforderliche Summe von 350.000 Euro für das Rettungskapital wurde erfolgreich eingeworben. Die entsprechende Frist ist inzwischen abgelaufen. Das Geld soll als Planzahlungen für die Insolvenzgläubiger und als Liquiditätsüberbrückung verwendet werden, damit das Familiendorf über die umsatzschwächeren Wintermonate kommt.
Insolvenzverwalter Philip Konen von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH sagt: „Das Familienferiendorf hat genug Geld eingesammelt und sein Ziel voll erreicht. Damit können wir nun den Insolvenzplan finalisieren und zeitnah beim Amtsgericht einreichen.“
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