VIEL SOLIDARITÄT MIT DEN
KULTURSCHAFFENDEN IN DER KRISE
Start der Weltmusikreihe am 3.5. abgesagt
Montabaur/WW. Das ist überwältigend! Gemeint ist das Ergebnis einer „Kartenspendenaktion“, zu der die Kleinkunstbühne Mons Tabor aufgerufen hatte, nachdem sie die zweitägige 27. Westerwälder Kabarettnacht in Oberelbert am vergangenen Wochenende hatte absagen müssen. Neben dem anfänglichen Frust überwiegt nun bei den Verantwortlichen die Hoffnung: Grund dafür ist die Solidarität der vielen Kabarettfans, die fast alle den Kartenpreis oder zumindest einen Teil davon gespendet haben, damit die Bühne in der Nachcoronazeit ihre ehrenamtliche und in der Region fest verwurzelte Kulturarbeit fortsetzen kann. Wie schon seit 33 Jahren!
Bei der Anzahl der bestätgten Fälle gilt es zu beachten, dass diese Zahlen alle Infizierten seit Beginn der Testungen am 09.03.2020 umfassen und auch bereits genesene Personen beinhalten. Es ist jedoch aktuell nicht möglich, diese aus der Statistik herauszurechnen.
Darüber hinaus gilt es zu berücksichtigen, dass die Ergebnisse der Tests aktuell erst nach ca. 3 Tagen vorliegen, sodass sich die Auswertung und damit die Gesamtzahl mit etwas Verzögerung darstellt. (Quelle Kreisverwaltung WW)
Die Limburger verhalten sich überaus diszipliniert in der Coronakrise und beachten weitestgehend die Ge- und Verbote zum Verhalten in der Öffentlichkeit. „Es ist ein erfreuliches Zeichen, wenn sich die Bürgerinnen und Bürger der aktuellen Lage entsprechend verhalten“, sagt Bürgermeister Dr. Marius Hahn. Auf der anderen Seite sei die Stadt aber auch gefordert, Unternehmen, Handwerkern, Handel und mehr entgegen zu kommen. Deshalb bessert die Stadt ihre am Dienstag verkündeten Stundungen beziehungsweise das Erlassen von einigen Steuern und Gebühren noch einmal nach.
Die mit den erteilten Sondergenehmigungen verbundenen Gebühren für gastronomische Betriebe für ihre Außenbewirtschaftung werden rückwirkend zum 15. März gestoppt. Der Stopp gilt für die komplette Zeit der Schließung des Betriebs. Die Stornierung beziehungsweise das Aussetzen der Gebühren wird von der Stadtverwaltung selbst vorgenommen und muss durch die einzelnen Betriebe nicht mehr beantragt werden. „Es sind ja alle davon betroffen, daher macht es auch Sinn, das komplett aufzuheben und nicht über Einzelanträge abzuarbeiten“, verdeutlicht der 1. Stadtrat Michael Stanke.
Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle befindet sich vorsorglich in selbstgewählter Quarantäne. Der Landrat hatte sich mit einer inzwischen positiv auf das Corona-Virus getesteten Person in einem Raum befunden, die nicht zum Mitarbeiterstab der Kreisverwaltung Limburg-Weilburg gehört. Michael Köberle wird die Amtsgeschäfte nun von zu Hause aus führen und dabei in ständigem Kontakt mit seinem Büro und dem Katastrophen-Verwaltungsstab der Kreisverwaltung stehen. Landrat Köberle geht es gut, er hat zurzeit keinerlei Krankheitssymptome und hofft, nach der zweiwöchigen Quarantäne wieder an seinen Schreibtisch im Kreishaus zurückzukehren. (Quelle Kreisverwaltung Limburg-Weilburg)
Menschen helfen, die sich selbst nicht helfen können. Dafür gibt es die gesetzlichen Betreuenden, wobei die Aufgabe für viele spannend, aber auch herausfordernd sein kann. Deshalb bieten die Betreuungsvereine im nördlichen Westerwaldkreis, die Diakonie in Westerburg und der Betreuungsverein Westerwald ab dem 9. Februar die Fortbildungsreihe „Einführungskurs Betreuungsrecht – Betreuungspraxis“ an. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Weiterlesen ...In der Verbandsgemeinde Betzdorf- Gebhardshain sind in den Gemeinden Gebhardshain und Rosenheim vereinzelt Grundsteuerbescheide der Grundsteuer A und B mehrfach an Steuerpflichtige versandt worden. Ursache hierfür ist ein Fehler bei unserem beauftragten Dienstleister. Wir bitten die Betroffenen hierfür um Entschuldigung.
Es wird darauf hingewiesen, dass selbstverständlich nur ein Grundsteuerbescheid je Steuerfall wirksam ist. Ein mehrfacher Versand hat keine Auswirkungen auf die Höhe oder Fälligkeit der festgesetzten Grundsteuer. Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Zahlung ausschließlich einen Bescheid. (VG Betzdorf)
Mit Gottesdiensten neues Miteinander eingeläutet – Aus 27 werden sechs Gemeinden
Westerwaldkreis. Für die Kirchengemeinden des Evangelischen Dekanats Westerwald beginnt eine neue Zeit: Sie schließen sich zusammen, und aus den 27 einzelnen Kirchengemeinden werden künftig sechs große.
Mit festlichen Gottesdiensten haben nun vier von ihnen die Vereinigung gefeiert: die Evangelische Christusgemeinde Sayn-Wied Westerwald (das sind die ehemaligen Kirchengemeinden Trinitatis, Dietrich-Bonhoeffer, Nordhofen und Selters), die Evangelische Kirchengemeinde Wäller Land (Gemünden, Wallmerod, Westerburg und Willmenrod), die Evangelischen Kirchengemeinde Hachenburger Land (Kroppach, Hachenburg, Altstadt und Alpenrod) und die Evangelische Kirchengemeinde Westerwald Süd (Alsbach, Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Neuhäusel, Ransbach-Baumbach Hilgert und Wirges). Die künftigen Kirchengemeinden Hoher Westerwald (Neunkirchen, Rennerod, Emmerichenhain, Stein-Neukirch, Liebenscheid und Rabenscheid) sowie Westerwald Nord (Bad Marienberg, Kirburg und Unnau) schließen sich erst zum 1. Januar 2027 zusammen.
Auf den TTC Zugbrücke Grenzau wartet die nächste schwere Aufgabe in der Tischtennis-Bundesliga: Das Tabellenschlusslicht reist zum starken Play-off-Kandidaten TTC Schwalbe Bergneustadt. Die Partie steigt am Sonntag (25. Januar) um 17 Uhr.
„Wir sind nach den jüngsten Ergebnissen klarer Außenseiter“, sagt TTC-Manager Markus Ströher vor der Partie. „Aber wenn wir ehrlich sind: das sind wir meistens. Und dennoch haben wir auch schon in solchen Spielen überrascht. Wir gehen immer mit dem Glauben an uns selbst an den Tisch und werden auch immer alles geben für den Erfolg.“
Weiterlesen ...evm zieht positive Bilanz nach zahlreichen Infoveranstaltungen zur Heizgesetzgebung
KOBLENZ/REGION. Die Energiewende verändert, wie wir künftig heizen – und sorgt weiterhin für viele Fragen. Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) hat in den vergangenen Monaten zahlreiche kostenlose Informationsveranstaltungen angeboten, um Bürgerinnen und Bürgern Orientierung zu geben. Das Ergebnis: Die anfängliche Verunsicherung rund um gesetzliche Vorgaben ist spürbar zurückgegangen.
Wärmepumpe überzeugt – auch im Altbau
„Gemeinsam das Morgen gestalten“. Unter dieser Überschrift steht das neue Programmheft Frühjahr 2026 der Volkshochschule (vhs) in der Verbandsgemeinde Montabaur. Neben Zukunftsthemen für das Morgen stehen auch viele Klassiker aus den Bereichen Sprachen, Bewegung, Kochen und künstlerisches Gestalten auf dem Programm, zahlreiche Online-Vorträge aus der Reihe Wissen-live sowie Tagesfahrten zur Creativa und ins Frankfurter Städel Museum. Die neuen Kurse für das erste Halbjahr beginnen im Februar.
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