Am 12.05.2024 um 17:44 Uhr kam es auf der BAB 3, Fahrtrichtung Frankfurt am Main i.H. des Kilometers 50,8 zu einem folgeschweren Verkehrsunfall. Aus bislang ungeklärter Ursache kam ein 71-jähriger Motorradfahrer ohne Fremdeinwirkung nach links von der Fahrbahn ab und wurde dort von seinem Kraftrad abgeworfen. Durch den Aufprall mit der Mittelschutzplanke erlitt der Motorradfahrer multiple, schwere Verletzungen.
Zwecks Versorgung des verunfallten Motorradfahrers mussten zunächst beide Richtungsfahrbahnen der BAB 3 gesperrt werden.
Im Einsatz waren neben der Autobahnmeisterei und der Polizei auch der Rettungsdienst mitsamt Rettungshubschrauber. Nach Versorgung des Verunfallten konnte die Richtungsfahrbahn Köln wieder freigegeben werden.
Zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens blieb die Richtungsfahrbahn Frankfurt am Main bis ca. 21:30 Uhr voll gesperrt. (Quelle Polizei Montabaur)
Roth (ots)
Am Sonntag, dem 12.05.2024 kam es gegen 11:40 Uhr zu einem folgenschweren Unfall in der Schulstraße in Roth OT Oettershagen. In einer Kurve stießen ein Rollerfahrer und ein Transporter frontal gegeneinander. Der Fahrer des Rollers stürzte wobei er schwer, aber nicht schwerst verletzte wurde. Im Rahmen der Unfallaufnahme konnte festgestellt werden, dass an dem Roller ein Versicherungskennzeichen aus dem Jahr 2016 montiert war. Der 32-jährige Beschuldigte ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Da der Fahrer des Rollers keinen Schutzhelm trug und mit dem Kopf aufgeschlagen war, mussten schwerere innere Verletzungen ausgeschlossen werden. Daher ist der junge Mann zur Abklärung mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen worden. Es wird wegen mehreren Verkehrsdelikten gegen den Beschuldigten ermittelt. (Quelle Polizei Altenkirchen)
Wissen (Sieg) (ots)
Wie bereits berichtet, kam es am Donnerstag, 18.04.2024, gegen 09:45 Uhr in der Rathausstraße in Wissen zu einem Raubüberfall in einer Wohnung. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen verschaffte sich ein männlicher Einzeltäter Zugang zu der Wohnung der 80-jährigen Geschädigten und bedrohte diese mit einem Messer. Er forderte die Herausgabe von Wertgegenständen und erlangte unter anderem eine EC-Karte samt PIN. Anschließend flüchtete der Täter. Die Geschädigte erlitt einen Schock, blieb ansonsten jedoch glücklicherweise unverletzt. Mit der geraubten EC-Karte begab sich der Täter unmittelbar nach der Tat in die nahegelegene Filiale der Westerwaldbank, ebenfalls in der Rathausstraße, und hob damit Bargeld ab. Anschließend setzte der Täter seine Flucht in unbekannte Richtung fort.
Altenkirchen (ots)
Am 02.02.2024 ereignete sich in Rodenbach bei Puderbach ein Wohnhausbrand. Herr Björn Reinke, der die Brandstelle passierte und starken Rauchgeruch wahrnahm, begab sich unmittelbar zum brennenden Wohnhaus und konnte hier die Hilferufe einer noch im Haus befindlichen Frau hören. Gemeinsam mit den zwischenzeitlich eingetroffenen Polizeibeamten der PI Altenkirchen stiegen sie auf das Wohnhausdach und zogen die Frau aus einem Dachfenster. Ohne das sofortige Eingreifen von Herrn Reinke und den Beamten wäre die Frau in ihrem Haus verbrannt. Er selber wurde bei der Rettung verletzt. Dieses beispielgebende Verhalten von Herrn Reinke wurde in Form einer Bürgerurkunde gewürdigt (Quelle Polizei Altenkirchen)
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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