20180420 Unfall A48 Hoehr GrenzhausenKoblenz (ots) - Die 54 jährige Fahrerin aus Nordrhein-Westfalen befuhr mit ihrem McLAREN 650S SPIDER die Bundesautobahn 48 in Fahrtrichtung Höhr-Grenzhausen. In Höhe des Parkplatzes Grenzau, Gemarkung Höhr-Grenzhausen, fuhr sie aufgrund von Sekundenschlaf auf den vor ihr auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzug auf. Nur durch Zufall wurde niemand bei dem Unfall verletzt. Am MCLaren (Neupreis 258000 Euro)entstand ein Sachschaden von zirka 200000 Euro. Der Schaden am Sattelauflieger hielt sich mit zirka 3000 Euro in "Grenzen".

Kirburg (ots) - Am heutigen Morgen, 06:43 Uhr, ereignete sich auf der Bundesstraße 414, in der Ortschaft Kirburg, ein Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand wollte ein die B 414 in Richtung Bad Marienberg fahrender Pkw auf den Parkplatz der dortigen Bäckerei abbiegen. Hierbei ermöglichte er jedoch einem anderen Pkw das Einfahren vom Parkplatz auf die B 414. Der ebenfalls auf der Bundesstraße fahrende Motorradfahrer wollte den abbiegenden Pkw überholen und kollidierte mit dem einfahrenden Fahrzeug. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt und musste mittels Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.

20180420 Baustelle Haus HelenaHACHENBURG. Besucher, Bewohner und Mitarbeiter des Caritas-Altenzentrums Haus Helena in Hachenburg müssen derzeit einen kleinen Umweg über die C.J. Freudenberg Straße ins Kauf nehmen, wenn sie die Einrichtung in der Nisterstraße 3 erreichen wollen. Im Bereich des eigentlichen Zugangs sind aktuell Bauarbeiten in vollem Gange. „Die komplette Zufahrt zum Haus wird erneuert“, erklärt Anja Kohlhaas. Das Vorhaben stand schon länger auf der Agenda der Einrichtungsleiterin, „umso schöner ist es, dass wir den Plan nun endlich umsetzen konnten“, betont Kohlhaas.

Betzdorf (ots) - Ein 57-Jähriger Motorradfahrer wurde bei einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag leicht verletzt. Der 57-Jährige befuhr die Kreisstraße 110 von Dermbach kommend in Richtung Kirchen. Innerhalb einer leichten Linkskurve kam der Motorradfahrer aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte.

20180419 FFW Ehrenabend„Die Feuerwehr hat keine Zeit zum Feiern“ kommentierte Andree Stein, Erster Beigeordneter und Brandschutzdezernent der Verbandsgemeinde Montabaur die Alarmierung einiger Feuerwehreinheiten just in dem Moment, als für sie der Ehrenabend in der Stadthalle in Montabaur beginnen sollte. Wehrleiter Jens Weinriefer hatte das Mikrophon schon in der Hand um die Gäste zu begrüßen, als etwa ein Drittel der Feuerwehrkameraden im Laufschritt den Saal schon wieder verließen.

Um es vorweg zu nehmen, die Kameraden leisteten Hilfe bei einem Verkehrsunfall zwischen Boden und Montabaur, bei dem es mehrere Verletzte gab. Die eingesetzten Feuerwehrleute kehrten nach getaner Arbeit unter dem Applaus ihrer Kollegen zurück, ihr Engagement wurde gewürdigt. Und genau darum ging es bei dem Ehrenabend der Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Montabaur: Um den selbstlosen Einsatz und das Zurückstellen des Privatlebens zum Wohle der Allgemeinheit. Die plötzliche Alarmierung prägte damit plastischer als Worte es vermögen.

Dennoch nutzten Jens Weinriefer und Andree Stein die Gelegenheit „Danke“ zu sagen. Für unzählige Stunden ehrenamtliches Engagement, die den Bürgern eine starke Verlässlichkeit in Gefahrensituationen bietet. Beide blickten auf ein Jahr zurück, das durchwachsen war. Für dieses und die kommenden Jahre wird die Prognose nicht einfacher, wie der Feuerwehr-Bedarfsplan zeigt. Den der Verbandsgemeinderat im letzten Jahr verabschiedet hatte. Anlass zur Freude geben die zahlreichen Ehrungen für langjähriges Engagement und die Beförderungen, die über den ganzen Abend verteilt ausgesprochen wurden. Für einige der Feuerwehrkameraden ist der aktive Dienst aus Altersgründen beendet. Sie wurden in die Alters- und Ehrenabteilung verabschiedet.

Derzeit gibt es 606 aktive Feuerwehrangehörige, was einen leichten Rückgang zu dem Jahr 2016, in dem 620 Frauen und Männer aktiv waren, bedeutet. In 13 Jugendfeuerwehren bereiten sich 135 Mädchen und Jungen auf ihre aktive Feuerwehrzeit vor. 37 Jungen sowie 17 Mädchen sind in fünf Bambini-Feuerwehren registriert. Die Zahl der Alarmierungen ist in 2017 auf 437 von 682 im Vorjahr zurückgegangen. Augenscheinlich scheint es damit weniger Gefahrensituationen gegeben zu haben. Das ist leider nicht der Fall, Stein erklärte den Rückgang mit der Bildung von Alarmierungsgemeinschaften einzelner Löschgruppen. 119 Mal wurde die Feuerwehr zu Gebäudebränden gerufen, 82 Mal rückte sie zu Objekt- und 30 Mal zu Fahrzeugbränden aus. Weitere 206 Mal leisteten die Verbandsgemeinde-Feuerwehren Hilfe, insbesondere bei Verkehrsunfällen.

Leider gibt es in Eschelbach mangels Personal seit 2017 keine eigene Löschgruppe und keine Jugendfeuerwehr mehr. Beide Gruppen wurden der Feuerwehr Montabaur zugeordnet. Der Feuerwehr-Bedarfsplan lässt aufhorchen: 1,154 Mio. Euro Ausgaben für die Feuerwehren sind im Haushalt der Verbandsgemeinde für 2018 vorgesehen. Die hohen Ausgaben sind der Beschaffung von Neufahrfahrzeugen ebenso geschuldet wie den Um- und Neubauten einiger Feuerwehrwachen. Mit Blick auf die Zukunft und damit in Zeiten schrumpfender Bereitschaft zum freiwilligen Feuerwehrdienst, ist es für die Verbandsgemeinde Montabaur unerlässlich, gemeinsame Wachen zu errichten. Sie sind für Horressen und Elgendorf sowie für Nieder- und Oberelbert vorgesehen. Wegen bestehender Mängel muss in die Feuerwache Montabaur investiert werden und in Nomborn steht ein Umbau an. Dies, so Stein, sei ein zukunftsträchtiger Bedarfsplan, dessen Umsetzung sicherlich mehrerer Jahre bedürfe.

Die Jugend- und Bambinifeuerwehren setzten Zeichen: So sicherten sich beim Geschicklichkeitsturnier der Kreisjugendfeuerwehr die Bambini- und die Jugendfeuerwehr aus Nomborn jeweils den ersten Platz, der Jugendfeuerwehr Heiligenroth gelang der Gesamtsieg beim Schwimmwettkampf der Kreisjugendfeuerwehr und beim Lebendkickerturnier erreichte die Jugendfeuerwehr Nentershausen einen hervorragenden zweiten Platz.

Für Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich, der seit Januar im Amt ist, war der Ehren-Abend eine Debütveranstaltung, die ihm am Herzen lag. Heute sei es längst Gewohnheit, sich für eine gewisse Zeit mit einem Projekt zu identifizieren, was auch ein Erfolgsrezept sei. Doch niemals wolle er es sich vorstellen, von einem Projekt-Feuerwehrmann/frau gerettet zu werden, sagte Richter-Hopprich und zollte damit seinen Respekt. Weitere Grußworte sprachen Landrat Achim Schwickert, sowie Bernd Naunheim, Vize-Präsident des Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz, und Bernd Dillbahner, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes. Sie überraschten Manfred und Alfons Weimer mit einer weiteren Ehrung: Manfred Weimer erhielt das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber und Alfons Weimer die Ehrennadel in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung von Michael Ferdinand aus Neuhäusel, der das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande erhielt, eine Auszeichnung, die nur sehr selten vergeben wird. Ferdinand ist Feuerwehrmann durch und durch. Seit 40 Jahren ist er dabei. Im Laufe der Jahre absolvierte er zahlreiche Lehrgänge, wurde Hauptbrandmeister. Dazu gesellen sich viele Fachlehrgänge. Vor allen Dingen liegen ihm die Kinder an Herzen, denn seit mehr als 20 Jahren engagiert er sich im Kindergarten und in der Grundschule in Neuhäusel in Sachen Brandschutzerziehung. 1990 war er der Initiator zur Gründung eines Fördervereines der Feuerwehr, leistete dort zwölf Jahre Vorstandsarbeit in verschiedenen Positionen. Die Liste seiner Verdienste ließe sich noch lange fortsetzen; das wusste jeder im Publikum und deshalb gab es langen Applaus für den verdienten Feuerwehrmann Ferdinand.

Betzdorf (ots) - Ein 26-Jähriger Ladendieb ist von einem Mitarbeiter eines Bekleidungsgeschäfts am Bahnhof Betzdorf gestellt worden. Beim Festhalten des Tatverdächtigen kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen, teilweise durch Solidarisierungseffekte. Eine Verkäuferin hatte am Mittwochnachmittag den Diebstahl von einem Paar Schuhe beobachtet und war mit einem Mitarbeiter des Geschäftes dem Verdächtigen gefolgt. Am Bahnhof sprach der Mitarbeiter den Tatverdächtigen an und wollte ihn zu Recht bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Der Ladendieb riss sich los, konnte aber durch die Hilfe eines unbeteiligten Passanten weiter festgehalten werden. Zwei Junge Männer wurde auf den Vorfall aufmerksam, solidarisierten sich mit dem Festgenommenen und griffen körperlich in das Geschehen ein. Der Passant wurde hierbei leicht verletzt. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. Bei der Durchsuchung des Ladendiebes wurde eine geringe Menge Haschisch gefunden und sichergestellt.