Radio Westerwald : ON AIR >> Flashplayer in eigenem Fenster öffnen <<

 B Itunes B Mediaplayer B phonostar Logo radioDE

Limburg-Weilburg. Der Landkreis Limburg-Weilburg wird zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 erneut eine kreisweite nächtliche Ausgangsbeschränkung von 21 bis 5 Uhr verhängen. Die Verfügung soll am Karfreitag, 2. April 2021, 0 Uhr, in Kraft treten. Das kündigte Landrat Michael Köberle am Mittwoch, 31. März 2021, nach der Sitzung des Katastrophenschutz-Verwaltungsstabs an.
„Die stark steigenden Infektionszahlen in unserem Landkreis machen diese Einschränkungen leider notwendig. Um die dritte Corona-Welle zu brechen, müssen wir die Mobilität einschränken und Kontakte reduzieren“, betonte Köberle. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wurde seitens der Kreisverwaltung auf den Weg gebracht. „Wir können den Trend nicht ungesteuert auf die Oster-Feiertage zulaufen lassen und richten an die Menschen im Landkreis Limburg-Weilburg den dringenden Appell, persönliche Begegnungen und größere Familientreffen an den Ostertagen weitgehend zu vermeiden – so schwer das auch sein mag.

 Freudenberg (ots)

Am Montagabend (29.03.2021) erhielt die Polizei dank einer aufmerksamen Autofahrerin einen Hinweis auf einen Kleintransporter, in dem möglicher Weise ein illegaler Tiertransport stattfinden solle. Das Fahrzeug stand zu diesem Zeitpunkt auf dem Parkplatz der Autobahnrastanlage Siegerland-Ost (BAB A 45). Die sofort eingesetzte Polizeistreife konnte das startbereite Fahrzeug vor Ort antreffen und kontrollieren. In dem Transporter waren drei Personen, eine 27-jährige Frau sowie ein 36-jähriger und ein 26-jähriger Mann. Bei der anschließenden Überprüfung des Laderaums stockte den Beamten wortwörtlich der Atem. In zwei Kleintierkäfigen befanden sich insgesamt drei junge Hunde (ein Käfig mit zwei Cane-Corso-Jungtieren, ein Käfig mit einem Chow-Chow-Jungtier). Der Laderaum stank nach Fäkalien. Neben den Tieren befand sich noch eine größere Menge an Gammelfleisch im Fahrzeug. Der nicht belüftete Raum war komplett abgedunkelt und die Innenwände mit schalldichten Dämmplatten ausgekleidet. Die kleinen Käfige waren nicht gegen Verrutschen / Umkippen gesichert. Die Hunde wirkten apathisch und befanden sich augenscheinlich in keinem guten Zustand. Die drei Fahrzeuginsassen konnten keine Papiere für die Jungtiere vorweisen. Es bestand der Verdacht des illegalen Tierhandels und aufgrund der Transportumstände lagen Anhaltspunkte für weitere Verstöße gegen das Tierschutzgesetz / der Tierschutztransportverordnung vor. Eine Mitarbeiterin des hinzugezogenen Veterinäramts stellte die Tiere sicher. Sie wurden dem Tierheim zur Pflege und Unterbringung übergeben. Gegen die drei Fahrzeuginsassen wurden eine Strafanzeige sowie Ordnungswidigkeitenanzeigen gefertigt. (Quelle Polizei Siegen-Wittgenstein)

Hilfe zu Übergang von Schule in Beruf

Im März ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen in Rheinland-Pfalz zurückgegangen. Insgesamt waren im März in Rheinland-Pfalz 122.614 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind zwar 3.197 weniger als im Februar, aber 102.628 mehr als zu Beginn der Pandemie vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent. Im März des Vorjahres lag sie bei 4,6 Prozent.

„Gerade in den schwierigen Zeiten der Pandemie mit ihren Auswirkungen auch auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt gilt es ganz besonders, Jugendliche beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf zu unterstützen. Denn sie sind unsere Fachkräfte von morgen“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler gab in diesem Zusammenhang bekannt, dass das Arbeitsministerium im Zuge eines im Januar veröffentlichten Aufrufs nun 45 Projekte für Jugendliche für eine Förderung ausgewählt hat: Konkret werden 30 „Jobfüxe“ Schülerinnen und Schüler in rheinland-pfälzischen Schulen speziell nach Erreichen der „Berufsreife“ beim nahtlosen Übergang in Ausbildung unterstützend begleiten. Zusätzlich werden 15 „Jugendscouts“ sozial benachteiligte oder individuell beeinträchtigte Jugendliche bei der beruflichen und sozialen Integration unterstützen.

Wissen, Bahnhofstr. 2, Regio-Bahnhof (ots)

Zum wiederholten Mal kam es am Sa., 27.03.2021, in der Zeit von 18:55 - 19:08 Uhr, zu Sachbeschädigungen durch Graffiti am Regio-Bahnhof. An insgesamt 10 Stellen wurden die lesbaren Aufschriften "ORG", "57" und "MOZ" - teils auch in Kombinationen - festgestellt. Dabei entstand nicht unerheblicher Sachschaden. Aufgrund der Gestaltung der Graffitis handelt es sich um den gleichen Urheber wie bei den Sachbeschädigungen am Regio-Bahnhof und der Polizeiwache Wissen am 27./28.02.2021. Täterhinweise nimmt die Polizeiwache Wissen entgegen. (Quelle Polizei Wissen)

Frühjahrsbelebung trotz Lockdown – Langzeitarbeitslosigkeit nimmt weiter zu - Ausbilden und Fachkräfte sichern

Die Erwerbslosigkeit ist regional recht deutlich zurückgegangen. Ende März sind im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur 6.513 Menschen ohne Job gemeldet – 308 Personen weniger als im Februar. Die Arbeitslosenquote spiegelt dies mit einem Rückgang um 0,2 Prozentpunkte auf jetzt 3,6 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei glatten 3 Prozent, und es wurden 5.391 Personen ohne Beschäftigung gezählt.

„Im März letzten Jahres endete abrupt eine langanhaltende Aufwärtsentwicklung. Seitdem schlägt die Corona-Pandemie statistisch zu Buche“, sagt Elmar Wagner, Chef der Agentur für Arbeit Montabaur, die für den Westerwald- und den Rhein-Lahn-Kreis zuständig ist. „Ermutigend ist, dass sich die Situation nun wieder kontinuierlich verbessert und das Kurzarbeitergeld weiterhin die gefährdeten Arbeitsplätze sichert. Wir stehen gleichwohl vor zwei großen Herausforderungen: Menschen vor einer längerfristigen Arbeitslosigkeit zu bewahren und Jugendlichen den Start ins Berufsleben zu ermöglichen.“

Schon im Februar zeichnete sich trotz Pandemie das gewohnte Frühlingshoch am Arbeitsmarkt ab, und das hat sich im März fortgesetzt. Während 562 Männer und Frauen sich arbeitslos melden mussten, weil sie ihre Stelle verloren haben, konnten 699 Personen einen neuen Job antreten. Das bedeutet, dass sich wieder Beschäftigung aufbaut

Giesenhausen (ots)

Am Dienstag, 30.03.21, um 17:20 Uhr ereignete sich auf der B414 zwischen Altenkirchen und Kroppach ein Verkehrsunfall unter Beteiligung dreier Fahrzeuge. Eine 20-jährige Fahrzeugführerin befuhr mit ihrem PKW die B414 in Richtung Kroppach und geriet aus bislang ungeklärter Ursache auf den Gegenfahrstreifen. Dabei streifte sie zunächst einen entgegenkommenden PKW und prallte anschließend frontal gegen das diesem nachfolgende Fahrzeug. Die Unfallverursacherin wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die beiden weiteren Unfallbeteiligten wurden leicht verletzt. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Die B414 war für ca. 2 Stunden voll gesperrt. Die Schadenshöhe wird auf ca. 25.000EUR geschätzt. (Quelle Polizei Altenkirchen)