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+ Wiesbaden: Industrieaufträge brechen überraschend stark ein
+ Weitere Meldungen des Tages
Wiesbaden - mikeXmedia -
Die deutsche Industrie hat im August einen unerwartet starken Rückgang bei den Bestellungen verzeichnet. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sank der Auftragseingang gegenüber dem Vormonat um fast 11 Prozent. Analysten hatten lediglich mit einem Minus von rund 1 Prozent gerechnet. Damit folgt auf den noch leicht revidierten Zuwachs von gut 3 Prozent im Juli ein deutlicher Dämpfer für die deutsche Wirtschaft.
+ Düsseldorf/Mainz: Liminski lehnt Privatisierung des ZDF ab
+ Weitere Meldungen des Tages
Düsseldorf - mikeXmedia -
Nordrhein-Westfalens Medienminister Liminski spricht sich gegen eine Privatisierung des ZDF aus und widerspricht damit Kulturstaatsminister Weimer. Dieser hatte eine Diskussion über einen möglichen Verkauf von ZDF-Anteilen angestoßen. Liminski hält stattdessen Veränderungen innerhalb des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für notwendig. ARD und ZDF müssten nach seiner Einschätzung vor allem effizienter arbeiten und ihre digitalen Angebote ausbauen.
+ Ceuta: Polizei räumt Migrantenlager vor Besuch des Königspaares
+ Magdeburg: Wagenknecht verteidigt geplante Wahl von AfD-Kandidaten
+ Braunschweig: Gericht entscheidet über Schmerzensgeld nach Germanwings-Absturz
+ Berlin: Neuer Infraplan soll das Schienennetz zuverlässiger machen
Ceuta - mikeXmedia -
In der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta ist ein großes Migrantenlager geräumt worden. Polizei und Militär brachten die rund 3.000 Menschen vom Strand weg, wo sie seit Ende Juli unter einfachen Bedingungen gelebt hatten. Die Räumung erfolgte gut eine Woche vor dem geplanten Besuch des spanischen Königspaares. Ende Juli waren zeitweise bis zu 80.000 Migranten aus Marokko nach Ceuta gekommen. Die meisten kehrten anschließend zurück, Tausende blieben jedoch in der Exklave.
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Magdeburg - mikeXmedia -
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht verteidigt die geplante Unterstützung eines AfD-Politikers bei der Wahl zum Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt. Ihre Partei will für AfD-Kandidat Tobias Rausch stimmen und ihm damit die Mehrheit ermöglichen. Wagenknecht begründet den Schritt damit, dass die stärkste Fraktion auch den Parlamentspräsidenten stellen sollte. Zugleich bezeichnete sie die bisherige Abgrenzung der anderen Parteien zur AfD als überholt.
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Braunschweig - mikeXmedia -
Das Landgericht Braunschweig hat über zusätzliche Schmerzensgeldforderungen von 30 Hinterbliebenen des Germanwings-Absturzes entschieden. Sie verlangten von der Bundesrepublik jeweils bis zu 110.000 Euro und machten eine aus ihrer Sicht unzureichende Kontrolle der Flugtauglichkeit des damaligen Copiloten verantwortlich. Das Gericht hatte bereits zu Prozessbeginn Zweifel an den Erfolgsaussichten der Klage geäußert und auf mögliche Ansprüche gegen die Fluggesellschaft verwiesen. Bei dem Absturz am 24. März 2015 waren auf dem Flug von Barcelona nach Düsseldorf alle 150 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Der psychisch kranke Copilot hatte die Maschine nach den Ermittlungen absichtlich gegen einen Berg gesteuert.
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Berlin - mikeXmedia -
Mit einem neuen Infraplan will das Bundesverkehrsministerium festlegen, wie die Schieneninfrastruktur in Deutschland in den kommenden fünf Jahren verbessert werden soll. Der Plan enthält konkrete Ziele für eine verlässlichere und leistungsfähigere Bahn und soll zugleich für mehr Transparenz bei der Steuerung des Netzes sorgen. Das teilweise marode Schienennetz gilt als eine der Ursachen für die häufigen Verspätungen. Der heute vorgestellte Infraplan ist allerdings nur ein Teil des geplanten Reformprozesses. Weitere Maßnahmen sollen folgen, viele Details zur Umsetzung sind noch offen.
+ München: Spritpreise steigen nach Tankrabatt wieder
+ Weitere Meldungen des Tages
München - mikeXmedia -
Die Wirkung des Tankrabatts hat bei den Spritpreisen bereits nach wenigen Tagen wieder deutlich nachgelassen. Super E10 kostete im bundesweiten Tagesdurchschnitt zuletzt 2,137 Euro je Liter und damit 2,3 Cent mehr als am Donnerstag. Der ADAC spricht von einer teilweise aufgezehrten Entlastung. Beim Benzin sei der erneute Anstieg allerdings kaum nachvollziehbar, da sich weder der Ölpreis noch der Euro-Dollar-Kurs wesentlich verändert hätten.
+ Tel Aviv: Ermittlungen nach Angriff im Flugzeug dauern an
+ Leipzig: MDR warnt vor Folgen eines Wegfalls von Beitragseinnahmen
+ Berlin: Nachrichtendienste warnen vor Russland
+ Ulm: Angeklagte gestehen Bauschaum-Attacken auf Hunderte Autos
Jerusalem - mikeXmedia -
Nach dem Angriff auf einen Piloten während eines Fluges von Dubai nach Tel Aviv untersuchen die Behörden weiter das Motiv und die Hintergründe des Vorfalls. Die israelische Regierung wertet das Geschehen als möglichen dschihadistischen Terroranschlag, Belege dafür wurden bislang jedoch nicht vorgelegt. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Copilot seinen Kollegen angegriffen haben, woraufhin die Maschine zeitweise deutlich an Höhe verlor. Ein Augenzeuge berichtet zudem von einem zeitweise unbesetzten Cockpit. Passagiere überwältigten den mutmaßlichen Angreifer, bevor zwei weitere Piloten an Bord die Kontrolle übernahmen und das Flugzeug in Saudi-Arabien landeten.
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Magdeburg - mikeXmedia -
Ein Wegfall der Einnahmen aus Sachsen-Anhalt würde den MDR nach Einschätzung von Intendant Ralf Ludwig finanziell erheblich treffen. Hintergrund ist die von der AfD beabsichtigte Kündigung des Rundfunkstaatsvertrags in dem Bundesland. Dem Sender könnten rund 150 Millionen Euro aus Rundfunkbeiträgen fehlen, zusammen mit Werbe- und Verwertungserlösen wären es 160 bis 170 Millionen Euro. Ludwig erwartet deshalb deutliche Einschnitte beim Programm. Betroffen sein könnten zudem rund 1000 Mitarbeiter.
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Berlin - mikeXmedia -
Die drei großen deutschen Nachrichtendienste sind sich einig: Die größte Bedrohung für das Land geht von Russland aus. Dabei hält man auch einen gewalttätigen Konflikt für möglich. Martin Jäger vom BND zeichnet ein düsteres Bild. Auch der Präsident des Verfassungsschutzes, Sinan Selen und Martina Rosenberg warnen vor Russland.
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Ulm - mikeXmedia -
Im Prozess um die Beschädigung zahlreicher Autos mit Bauschaum haben drei Angeklagte vor dem Landgericht Ulm ein umfassendes Geständnis abgelegt. Die 18- und 22-jährigen Männer sowie eine 21-jährige Frau ließen durch ihre Verteidiger erklären, dass sie die Taten zutiefst bereuen. Die Gruppe soll im Dezember 2024 in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg und Berlin zahlreiche Fahrzeuge beschädigt haben. Dabei hatten die Angeklagten Bauschaum in Auspuffrohre gefüllt und die Autos mit politischen Aufklebern versehen. Die drei müssen sich wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung verantworten.