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+ Crans-Montana: Viele der Brandopfer waren minderjährig
+ Weitere Meldungen des Tages
Crans-Montana - mikeXmedia -
Nach dem verheerenden Brand in einer Bar im schweizerischen Crans-Montana sind inzwischen mehr als die Hälfte der rund 40 Todesopfer identifiziert. Dabei zeigt sich, dass zahlreiche Opfer noch minderjährig waren. Unter ihnen ist auch eine 14 Jahre alte Schweizerin. Weitere identifizierte Jugendliche aus dem Ausland waren teils erst 16 Jahre alt. Die Brandkatastrophe in der Silvesternacht hatte 40 Menschenleben und Dutzende weitere Verletzte gefordert.
+ Teheran: Proteste im Iran eskalieren weiter
+ Berlin: Zahl der Asylanträge in Deutschland deutlich gesunken
+ Berlin: Gewalt gegen Bahn-Beschäftigte nimmt deutlich zu
+ Weitere Meldungen des Tages
Teheran - mikeXmedia -
Die landesweiten Proteste im Iran halten an und nehmen nach rund einer Woche deutlich an Schärfe zu. In Teheran kam es über das Wochenende wieder zu heftigen Zusammenstößen zwischen Demonstrierenden sowie Polizei und Sicherheitskräften. Aus der Menge waren regimekritische Parolen zu hören. Einige Demonstranten bezogen sich auch auf die jüngsten Ereignisse in Venezuela und skandierten Drohungen gegen die iranische Führung. Mehrere Teilnehmer wurden festgenommen und in Fahrzeugen abtransportiert. Im Zentrum der Hauptstadt ging die Polizei mit Schlagstöcken gegen die Menge vor, darunter viele junge Frauen. Zahlreiche Menschen suchten in umliegenden Geschäften Schutz vor den Einsatzkräften.
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Berlin - mikeXmedia -
In Deutschland beantragen deutlich weniger Menschen Asyl. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums gingen im vergangenen Jahr rund 113.000 Erstanträge ein. Im Jahr zuvor waren es noch etwa 230.000, 2023 sogar rund 330.000. Auch die Gesamtzahl aus Erst- und Folgeanträgen ist stark zurückgegangen. Sie sank um etwa ein Drittel auf rund 170.000. Es ist jedoch anzumerken, dass nicht ausschließlich Maßnahmen der Bundesregierung den rückläufigen Trend ausgelöst haben, sondern verschärfte Kontrollen an den EU-Außengrenzen und entsprechende Maßnahmen der europäischen Nachbarländer, sowie andere Faktoren.
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Berlin - mikeXmedia -
Beschäftigte der Deutschen Bahn sind 2025 zunehmend Ziel von Angriffen geworden. In den ersten zehn Monaten wurden im Schnitt täglich rund fünf Mitarbeiter im Dienst körperlich angegriffen, zusätzlich gab es etwa vier Bedrohungen pro Tag. Insgesamt wurden bis Ende Oktober rund 3.000 Bahn-Beschäftigte Opfer von Straftaten. Dazu zählen rund 1.200 Fälle von Körperverletzung, gut 1.100 Bedrohungen und mehr als 300 schwere Körperverletzungen. Auch bei der Bundespolizei steigt die Zahl der Delikte weiter an, dort sind täglich etwa 30 Beschäftigte betroffen.
+ Caracas: Übergangsführung nach Entmachtung von Maduro geregelt
+ Syrien: Großbritannien und Frankreich greifen mutmaßliche IS-Anlage an
+ Athen: Luftverkehr nach technischer Panne langsam wieder angelaufen
+ Weitere Meldungen des Tages
Caracas - mikeXmedia -
Nach der gewaltsamen Absetzung von Präsident Maduro hat der Oberste Gerichtshof die geschäftsführende Führung Venezuelas neu geordnet. Demnach übernimmt Vizepräsidentin Rodríguez vorübergehend die Leitung des Landes. Maduro und seine Ehefrau Flores befinden sich derzeit in Haft in New York. Dort müssen sie sich vor Gericht wegen schwerer Vorwürfe im Zusammenhang mit organisiertem Drogenhandel verantworten.
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London - mikeXmedia -
Großbritannien und Frankreich haben nach Angaben aus London eine vermutete Anlage der Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien angegriffen. Dabei seien präzisionsgelenkte Bomben eingesetzt worden, um Zugangstunnel zu einer unterirdischen Einrichtung zu zerstören. Das betroffene Gebiet sei frei von ziviler Besiedlung gewesen. Ziel des Einsatzes war es, die Infrastruktur der Miliz weiter zu schwächen und mögliche Rückzugsräume unbrauchbar zu machen. Angaben zu Schäden oder Opfern wurden nicht gemacht.
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Athen - mikeXmedia -
Nach dem vollständigen Stillstand des Flugverkehrs in Griechenland sind am Sonntagmittag wieder erste Maschinen gestartet und gelandet. Die Fluglotsen arbeiten vorübergehend mit alternativen Funkfrequenzen und können so schrittweise Flüge abwickeln. Wann der Betrieb wieder vollständig normal läuft, ist offen. Eine Cyberattacke wurde ausgeschlossen. Stattdessen gibt es scharfe Kritik am Zustand der Technik: Die Kommunikationssysteme gelten als veraltet. Zeitweise war weder der Kontakt unter den Lotsen noch die Verbindung zu den Cockpits möglich.
+ New York: UN mahnt Israel wegen Blockade internationaler Hilfsorganisationen
+ Berlin: Studie sieht Vorteile von Tempo 30 in Städten
+ Berlin: Umweltminister Schneider will Pfandsysteme ausweiten
+ Weitere Meldungen des Tages
New York - mikeXmedia -
UN-Generalsekretär Guterres fordert Israel auf, den Entzug von Lizenzen für Dutzende internationale Hilfsorganisationen rückgängig zu machen. Betroffen sind 37 Organisationen, darunter Ärzte ohne Grenzen und Oxfam, die die von Israel ab Januar geforderte Registrierung als rechtswidrig ablehnen. Laut Guterres verschärfen die Maßnahmen die humanitäre Krise der Palästinenser. Die NGOs müssen ihre Arbeit bis März einstellen, wenn die Regelungen bestehen bleiben. In einer gemeinsamen Erklärung appellieren 53 internationale Organisationen an die Geberländer, alles zu tun, um die Blockade aufzuheben und die humanitäre Hilfe zu sichern.
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Berlin - mikeXmedia -
Eine Analyse der Björn-Steiger-Stiftung zeigt, dass Tempo 30 auf Straßen die Zahl der Unfälle deutlich senkt, ohne die Fahrzeiten spürbar zu verlängern. Untersucht wurden 14 Städte, darunter Berlin, London und Toronto. Städte wie Graz haben bereits einen Großteil ihres Straßennetzes auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzt, andere zogen nach. Laut Stiftung könnte eine flächendeckende Einführung Innenstädte sicherer, gesünder und lebenswerter machen. Kritiker unter Autofahrern stehen den Maßnahmen allerdings zunehmend skeptisch gegenüber.
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Berlin - mikeXmedia -
Bundesumweltminister Schneider setzt auf eine stärkere Kreislaufwirtschaft und kann sich die Ausweitung von Pfandsystemen vorstellen. Als Beispiel nannte er Autobatterien, für die bereits ein Pfandmodell existiert. Details sollen noch mit der Wirtschaft abgestimmt werden. Schneider betont, dass Wegwerfen teurer sein müsse als Wiederverwerten.
+ Teheran: Chamenei verlangt harte Maßnahmen gegen Unruhestifter
+ Berlin: Patientenschutz fordert bessere Aufklärung in Praxen
+ Berlin: RWE rechnet mit sinkenden Energiepreisen 2026
+ Weitere Meldungen des Tages
Teheran - mikeXmedia -
Irans oberster Führer Chamenei hat auf die jüngsten Proteste im Land reagiert und konsequente Schritte gegen Unruhestifter gefordert. Er bezeichnete die Vorgänge als Verschwörung in- und ausländischer Gegner. Zugleich räumte Chamenei ein, dass die Proteste von Händlern im Basar über den Wertverlust der Währung und schwankende Devisenkurse nachvollziehbar seien. Es sei jedoch inakzeptabel, zivile Demonstrationen für politische Unruhen zu instrumentalisieren. Die Behörden sollen nun strenge Kontrollen durchsetzen, um weitere Eskalationen zu verhindern.
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Berlin - mikeXmedia -
Die Deutsche Stiftung Patientenschutz verlangt Verbesserungen bei der Betreuung in Facharztpraxen. Viele Ärzte würden Befunde und Therapieempfehlungen nicht mehr direkt mit den Patienten besprechen, kritisiert der Vorstand. Dadurch seien Patienten gezwungen, für Erklärungen den Hausarzt aufzusuchen. Gesundheitsministerin Warken solle Fachärzte verpflichten, Befunde verständlich zu erläutern. Zudem fordert die Stiftung eine gerechtere Verteilung von Praxisstandorten zwischen Stadt und Land und die Abschaffung von Vermittlungsvergütungen für Hausärzte bei Terminvereinbarungen.
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Berlin - mikeXmedia -
Der RWE-Vorstandsvorsitzende Krebber geht davon aus, dass Strom- und Gaspreise im kommenden Jahr zurückgehen werden. Grund ist nach seinen Angaben der Milliarden-Zuschuss der Bundesregierung. Durch die staatliche Unterstützung der Netzentgelte profitieren viele Kunden und müssen 2026 unterm Strich weniger für Energie zahlen. Experten sehen darin eine kurzfristige Entlastung für Haushalte und Unternehmen.