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Bei Radio Westerwald lesen Sie täglich neue Meldungen, Polizeiberichte und Veranstaltungsnews aus dem gesamten Westerwaldkreis. Ob Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Hachenburg oder Bad Marienberg – wir berichten über alles, was die Region bewegt.

Nachzahlungen der Schülerbeförderung wirken sich positiv aus
In der 13. Sitzung des Kreistages in der XI. Wahlperiode standen zunächst die Wahlen von Ersatznachfolgerinnen und –nachfolgern in verschiedenen Ausschüssen, Beratungs- und Beschlussorganen auf der Tagesordnung. Die Neubesetzungen waren aufgrund einer Mandatsniederlegung, einem bereits zu Beginn der Wahlperiode vereinbarten Sitztausch im Verwaltungsrat der Sparkasse Westerwald-Sieg und der Wahl des Kreistagsmitglieds Klaus Lütkefedder zum Landrat notwendig. Einstimmig wurden alle Vorschläge vom Kreistag gewählt.
In einer weiteren Abstimmung wurde Christoph Seimetz aus Montabaur erneut zum ehrenamtlichen Beauftragten für die Belange behinderter Menschen des Westerwaldkreises gewählt und durch Landrat Klaus Lütkefedder bestellt. Seimetz hatte das Amt bereits in der vergangenen Wahlperiode inne und sich engagiert für die Interessen von Menschen mit Behinderungen sowie für Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung eingesetzt. Nach einer persönlichen Auszeit ist er nun bereit, die Aufgabe erneut für die restliche Dauer der XI. Wahlperiode zu übernehmen.

Buchholz/WW (ots)

Am späten Abend des 11.10.2026 führten Beamte der Polizeiinspektion Straßenhaus Geschwindigkeitsmessungen auf der Bundesstraße 8 in Buchholz/WW durch. Hierbei konnten mehrere Verstöße gegen die geltende Geschwindigkeitsbeschränkung festgestellt werden. Der Höchstwert der Messungen lag bei 133 Km/h. Die PI Straßenhaus weist nochmals daraufhin, dass überhöhte Geschwindigkeit weiterhin eine der Hauptunfallsursachen ist. (Polizei Straßenhaus) 

Am Montag, 12.10.2026, kam es gegen Mittag zu einem Trickdiebstahl in Horhausen.
Zwei bislang unbekannte männliche Personen verschafften sich unter dem Vorwand, Spenden für Menschen mit Behinderungen zu sammeln, Zutritt zum Wohnhaus eines älteren Ehepaars. Während einer der Täter die Bewohnerin in ein Gespräch verwickelte, durchsuchte der zweite Täter unbemerkt weitere Räumlichkeiten und entwendete Bargeld sowie verschiedene Wertgegenstände. Es entstand ein Schaden im mittleren dreistelligen Bereich.
Die Polizei bittet Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Horhausen beobachtet haben oder Hinweise zur Identität der Täter geben können, sich bei der Polizeiinspektion Straßenhaus zu melden. (Polizei Straßenhaus) 

Die Regionalnachrichten immer zur "ungeraden Stunde" hören unter: live.radiowesterwald.de

Untershausen: Spraydose löst Knall und beißenden Geruch aus
Westerwald/Rhein-Lahn: IHK warnt vor steigender Gewerbesteuer
Westerburg: Wiesensee könnte bis März 2027 wieder gefüllt sein

In Untershausen hat eine Spraydose offenbar für einen Knall und einen beißenden Geruch in einem Einfamilienhaus gesorgt. Die Bewohner hatten die Feuerwehr alarmiert, nachdem sie ein Zischgeräusch wahrgenommen hatten. Weil die Einsatzkräfte zunächst erhöhte Kohlenmonoxid-Werte feststellten, prüften sie den Verdacht auf ein Gasleck. Dieser bestätigte sich nicht. Nach den weiteren Ermittlungen dürfte die Hitze eines Kamins eine dort abgestellte Spraydose zum Bersten gebracht haben. Verletzt wurde niemand, auch Sachschaden entstand nicht. Die Polizei warnt davor, Spraydosen und andere Druckbehälter in der Nähe von Öfen oder Wärmequellen aufzubewahren.

Die Industrie- und Handelskammer Koblenz warnt vor den Folgen steigender Gewerbesteuern im Westerwaldkreis und im Rhein-Lahn-Kreis. Die IHK appelliert an die Kommunen, bei der Festlegung der Hebesätze mit Augenmaß vorzugehen. Viele Betriebe stünden bereits wegen der schwachen Konjunktur, hoher Energie- und Arbeitskosten sowie zunehmender Bürokratie unter Druck. Weitere Belastungen könnten Investitionen, Wachstum und Arbeitsplätze gefährden. Die IHK zeigt Verständnis für die schwierige Haushaltslage der Städte und Gemeinden, spricht sich aber dagegen aus, die Gewerbesteuer vorrangig zur Haushaltssanierung einzusetzen. Stattdessen fordert sie einen engeren Austausch zwischen Kommunalpolitik und Wirtschaft.

Die Sanierung des Wiesensees bei Westerburg geht in die letzte Bauphase. Derzeit werden noch rund 10.500 Lkw-Ladungen Schlamm umgelagert, das entspricht etwa 190.000 Kubikmetern. Der See wird auf eine Tiefe von bis zu zweieinhalb Metern gebracht, zusätzlich entstehen flachere Uferbereiche. Der Abfluss wurde bereits erneuert, die Hochwasserentlastungsanlage wird noch verbessert. Die Gesamtkosten liegen bei rund 3,9 Millionen Euro, davon kommen etwa 1,6 Millionen Euro aus Fördermitteln. Bei günstiger Witterung könnte der Wiesensee bis Anfang März 2027 wieder vollständig gefüllt sein.

Hahn am See (ots)

In der Nacht von Sonntag auf Montag errichteten Beamte der Polizeiinspektionen Westerburg und Montabaur eine gemeinsame Kontrollstelle. Die Kontrollen fanden auf der Bundesstraße 255, in der Gemarkung Hahn am See statt.

Bei etwa 50 kontrollierten Fahrzeugen, konnten die Polizeibeamten verschiedene Verkehrsverstöße feststellen. Darunter mehrere Fahrten unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss, Fahren ohne Fahrerlaubnis und das Erlöschen der Betriebserlaubnis.

Es wurden entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt. (Polizei Westerburg) 

Untershausen (ots)

Am Sonntag, 11.10.2026 um 17:49 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz in ein Einfamilienhaus in Untershausen alarmiert, nachdem die Bewohner dort ein Zisch- sowie Knallgeräusch wahrgenommen und einen beißenden Geruch gemeldet hatten. Da im Rahmen der ersten Messungen erhöhte Kohlenmonoxid-Werte festgestellt wurden, prüften die Einsatzkräfte den Verdacht auf ein mögliches Gasleck. Im weiteren Verlauf sanken die Werte kontinuierlich ab, weshalb ein Gasaustritt bzw. ein technischer Defekt an der Gasversorgung ausgeschlossen werden konnte. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte letztlich geklärt werden, dass eine kleine Spraydose, welche auf einem Kamin abgestellt war, für den Geruch und den wahrgenommenen Knall verantwortlich gewesen sein dürfte. Offenbar hatte die Hitzeeinwirkung des Ofens zum Bersten des Behälters geführt. Es kam zu keinem Personen- oder Sachschaden.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, Druckbehälter, Spraydosen und brennbare Gegenstände grundsätzlich fern von Öfen und Wärmequellen aufzubewahren. (Polizei Montabaur)