Birlenbach (ots)
Im Zusammenhang mit dem tödlichen Badeunfall eines 11-jährigen Jungen im Freibad in Birlenbach bittet die Kriminalpolizei Montabaur um weitere Hinweise. Insbesondere werden Personen gesucht, die den Vorfall unmittelbar beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Angaben zum Geschehen machen können. Diese werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Montabaur unter der Telefonnummer 02602/9226-0 zu melden. (Polizei Montabaur)
Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald ist im Mai erneut gesunken. Insgesamt waren im Monatsverlauf 17.284 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 334 Personen weniger als im April. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent.
„Der Arbeitsmarkt zeigt im Mai weiterhin eine positive Tendenz – die saisonale Frühjahrsbelebung sorgt in vielen Bereichen wieder für mehr Bewegung“, erklärt Elmar Wagner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald.
Im Mai konnten 1.316 Menschen ihre Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit beenden. Gleichzeitig meldeten sich 1.367 Menschen aus einer Beschäftigung heraus arbeitslos.
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Mudersbach: Große Drogenverfahren vor Gericht
Betzdorf: THW-Ehrenamt mit Wilhelm-Boden-Medaille ausgezeichnet
Ruppach-Goldhausen: Grundschulturnier mit viel Fairness und Jubel
Vor dem Gericht stehen mehrere Angeklagte wegen schwerer Vorwürfe im Zusammenhang mit Drogenhandel und illegalen Plantagen in Mudersbach. Laut Staatsanwaltschaft sollen vier Männer als Teil einer Bande mit Cannabis in nicht geringer Menge gehandelt haben. Zwei größere Indoor-Plantagen mit jeweils rund 300 Pflanzen sollen betrieben worden sein, eine weitere sei vorbereitet worden. Zudem wird einem weiteren 37-Jährigen gewerbsmäßiger und teilweise bewaffneter Drogenhandel im Raum Merkelbach vorgeworfen. Bei ihm sollen unter anderem Kokain, Amphetamine und Ecstasy gelagert worden sein. Außerdem geht es um den Besitz verbotener Waffen und waffenähnlicher Gegenstände.
In Betzdorf ist Mr. THW, Ulrich Weber mit der Wilhelm-Boden-Medaille des Landkreises Altenkirchen geehrt worden. Gewürdigt wurde damit sein über Jahrzehnte ehrenamtliches THW-Engagement im Bevölkerungsschutz und zahlreiche Einsätze im In- und Ausland. Besonders hervorgehoben wurde seine Rolle beim Aufbau und der Weiterentwicklung des neuen Standortes sowie die enge Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen.
Beim Fußballturnier der Grundschulen der Verbandsgemeinde Montabaur haben zahlreiche Kinder einen sportlichen Wettkampftag erlebt. Neun Schulen traten mit ihren Teams gegeneinander an, begleitet von vielen Eltern und Lehrkräften am Spielfeldrand. Am Ende setzte sich die Grundschule Ruppach-Goldhausen knapp im Finale durch. Neben dem Turnier stand auch das DFB-Fußballabzeichen im Mittelpunkt, das von vielen Kindern erfolgreich abgelegt wurde. Insgesamt prägten Fairness, Teamgeist und große Begeisterung den gesamten Tag.
Das Landgericht Koblenz hat heute den Eltern und der Schwester der am 11.03.2023 getöteten Luise Schmerzensgeld in Höhe von insgesamt 125.000 € zugesprochen. Zudem wurden die Beklagten dazu verurteilt Beerdigungskosten in Höhe von 15.263,94 € zu zahlen und die Kläger von Rechtsanwaltsgebühren in Höhe von 4.403,36 € nebst Zinsen freizustellen. Das Gericht stellte außerdem die Schadensersatzplicht der Beklagten für zukünftige materielle Schäden fest. Schließlich hat die Kammer festgestellt, dass die Ansprüche auf einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung beruhen. Insgesamt hat das Gericht der Klage somit überwiegend stattgegeben.
Flagge zeigen für Zusammenhalt und Vielfalt
Wer junge Rock-Musik aus der Region erleben möchte, sollte sich am 25.07.2026 auf den Weg nach Arzbach machen!
Von 15.30 bis 21.30 Uhr präsentieren hier fünf Bands aus dem Westerwald und Koblenz ihre Musik vor landschaftlich reizvoller Kulisse.
Der Einlass startet um 15 Uhr.
Informationen zum Veranstalter
Der Veranstalter des Green Flag ist der GRÜNE Ortsverband Montabaur, der mit diesem Festival Flagge für ein lebendiges Lebensgefühl, Zusammenhalt und Vielfalt zeigen will. Musik- und Popkultur werden dabei zum Mittler zentraler Werte: Nachhaltigkeit, Diversität, Gleichberechtigung und Queere Kultur. So bietet ein kostenloser Kleiderstand vor Ort die Möglichkeit zum zwanglosen Stöbern und Anprobieren. Jeder kann sich am Stand mitnehmen, was ihm oder ihr gefällt.
Weiterlesen ...Platz 82 unter 10.817 Gemeinden in Deutschland und die Bewertung „sehr gut“. Limburg schneidet im Gemeindecheck des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln sehr gut ab. In dem Check untersucht das IW die sogenannte Daseinsvorsorge. Natürlich freut sich Bürgermeister Dr. Marius Hahn über die Platzierung unter den Top 100 in Deutschland. Für Hessen bedeutet das Platz 21, im Regierungspräsidium Gießen Platz 2 und im Landkreis Platz 1.
„Wir sind in Limburg gut aufgestellt und die Top-Platzierung ist Ausdruck einer guten und verlässlichen Standortpolitik sowie der hohen Standortqualität Limburgs“, unterstreicht Hahn. Der Check teilt sich in fünf Kategorien auf, die bewertet werden: Bildung (Erreichbarkeit von Grundschulen, weiterführenden Schulen, Gymnasien, Versorgung mit Kitas), Gesundheit (Erreichbarkeit von Hausärzten, Krankenhäusern, Apotheken, Pflegeeinrichtungen), Mobilität (Qualität von Brücken, Verbindungen Schienenregionalverkehr, Anbindung an Autobahn und Flughafen), Digitales (Mobilfunkabdeckung, Breitbandverfügbarkeit) und Freizeit (Erreichbarkeit von Schwimmbädern, Theatern, Museen).
Generationenbeauftragte Magdalena Marjanovic und Gemeindeschwester plus Barbara Spiegelhoff arbeiten Hand in Hand für die Menschen in der Verbandsgemeinde Montabaur.
Mit der neuen Generationenbeauftragten Magdalena Marjanovic und der etablierten Gemeindeschwester plus Barbara Spiegelhoff setzt die Verbandsgemeinde Montabaur (VG) weiter auf das bewährte Zusammenspiel aus Koordination und direkter Unterstützung vor Ort. Damit das auch weiterhin gut gelingt, steht mit Magdalena Marjanovic eine neue Ansprechpartnerin im Generationenbüro der VG Montabaur zur Verfügung. Der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn ist als Partner mit im Boot, denn Barbara Spiegelhoff ist dort angestellt.
Magdalena Marjanovic ist Sportwissenschaftlerin und Sporttherapeutin. Berufserfahrung hat sie hier vor allem in der Klinik Bad Ems gesammelt. Mit 45 Jahren schloss sie zudem ein Masterstudium der Sozialen Arbeit ab. „Das sind optimale Voraussetzungen für meine neue Aufgabe im Generationenbüro“, freut sie sich. Denn neben sozialem Engagement sei vor allem Bewegung in jedem Alter wichtig.
Weiterlesen ...Dr. Sandra Herrmann nimmt Arbeit auf
Westerburg (shg) Das Evangelische Dekanat Westerwald packt den Klimaschutz jetzt strategisch an: Ab sofort besetzt Dr. Sandra Herrmann die neu geschaffene Stelle der Klimaschutzkoordinatorin. Die auf vier Jahre angelegte Projektstelle soll Klimaschutzmaßnahmen in den Kirchengemeinden und der gesamten Region systematisch voranbringen. Hintergrund ist ein ehrgeiziges Ziel: Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) will ihre Treibhausgasemissionen bis 2035 um 90 Prozent senken und bis 2045 komplett klimaneutral sein. Um das zu erreichen, investiert die Landeskirche verstärkt in Personal und Mittel, unter anderem mit regionalen Koordinationsstellen in insgesamt sieben Dekanaten. Gefördert wird das Projekt durch die Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums sowie den Zukunftsfonds der EKHN.
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Antrag zum Bezirksparteitag setzt auf Freiwilligkeit statt Zwangsmitgliedschaft
Höhr-Grenzhausen, 08.06.2026
Die FDP Westerwald bringt zum Bezirksparteitag der FDP Koblenz-Mittelrhein einen Antrag zur Neuausrichtung der Interessenvertretung von Pflegefachkräften in Rheinland-Pfalz ein. Ziel ist die Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft und der damit verbundenen Zwangsbeiträge in der Landespflegekammer. An ihre Stelle soll eine freiwillige und beitragsfreie Interessenvertretung nach dem Vorbild der Vereinigung der Pflegenden in Bayern treten. Der Antrag wurde vom gesundheitspolitischen Experten der FDP Westerwald, Prof. Dr. Helmut Wieler, erarbeitet.
„Eine starke Interessenvertretung der Pflegeberufe braucht die Akzeptanz derjenigen, die sie vertreten soll“, erklärt Prof. Dr. Helmut Wieler. „Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass die Pflegekammer Rheinland-Pfalz dieses Vertrauen nicht gewinnen konnte. Eine verpflichtende Mitgliedschaft mit Beitragszwang ist weder zeitgemäß noch attraktiv für einen Berufsstand, der bereits unter erheblichem Fachkräftemangel leidet. Wir brauchen eine moderne, freiwillige und leistungsfähige Vertretung der Pflegeberufe, die auf Beteiligung und Überzeugung statt auf Zwang setzt.“
Besonders kritisch bewertet die FDP Westerwald die jüngsten Entwicklungen rund um die Landespflegekammer. Neben gerichtlichen Auseinandersetzungen um die Beitragskalkulation sorgte zuletzt auch der Abbruch einer Mitgliederbefragung für erhebliche Irritationen unter den Pflegekräften.
„Mit diesem Antrag greifen wir die Sorgen vieler Pflegekräfte auf“, erklärt Jana Gräf, Kreisvorsitzende der FDP Westerwald. „Wer jeden Tag Verantwortung für die Gesundheit anderer Menschen übernimmt, verdient Respekt und gute Arbeitsbedingungen, nicht zusätzliche Pflichtbeiträge und Bürokratie. Die FDP steht für Selbstbestimmung statt Zwangsmitgliedschaft.“
Die FDP Westerwald fordert daher eine demokratische Abstimmung aller Pflegefachkräfte in Rheinland-Pfalz über den Fortbestand der Pflegekammer. Das Ergebnis soll politisch bindend anerkannt werden. Gleichzeitig sprechen sich die Freien Demokraten für die Schaffung einer freiwilligen, beitragsfreien Interessenvertretung als Körperschaft des öffentlichen Rechts aus.
„Gerade im Wettbewerb um dringend benötigte Fachkräfte müssen wir attraktive Rahmenbedingungen schaffen“, so Gräf abschließend. „Rheinland-Pfalz ist derzeit das einzige Bundesland, das von den Mitgliedern der Pflegekammer verpflichtende Beiträge erhebt. Das schafft einen zusätzlichen Wettbewerbsnachteil gegenüber den Nachbarbundesländern und erschwert die Gewinnung und Bindung von Pflegefachkräften. Eine moderne Pflegepolitik setzt auf Vertrauen, Mitsprache und Entlastung der Beschäftigten. Genau dafür steht unser Antrag.“ ( Patrick Häbel )
WW/Neuhäusel. Herausragende Musikacts aus meist sehr entfernten oder näher liegenden Ländern zu uns in den Westerwald holen und uns damit als weltoffene Region im Herzen Europas zeigen! Mit diesem hohen Anspruch ist die Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V. vor über drei Jahrzehnten angetreten und hat die Weltmusikreihe „Musik in alten Dorfkirchen“ ins kulturelle Leben gerufen. Geworden ist daraus nach etwa 140 Konzerten mit heraustragenden Folk- und Weltmusikbands von allen Kontinenten eine der bundesweit wohl anerkanntesten Reihen in diesem Genre. Jetzt endet das Projekt mit einem wohl in der Region einzigartigen Konzertwochenende am 1. und 2. August in der Erlöserkirche in Neuhäusel.
Konzipiert wurde das Format 1996 als Beitrag zum Kultursommer Rheinland-Pfalz, dessen leuchtender Bestandteil die Reihe bis heute geblieben ist. Möglich wurde das aber auch durch die Beteiligung der Sparkasse Westerwald-Sieg (damals noch KSK WW), die das Projekt seit dem allerersten Ton, damals am 28. Juli 1996 in der altehrwürdigen Kirche in Kirchähr im Gelbachtal, mitgetragen hat. Später, auch mit Unterstützung des regionalen Energieversorgers EVM, wurde daraus eine weithin geschätzte Reihe, mit der man die Musik der Welt kennen und lieben lernen konnte. Nun mussten die Verantwortlichen einsehen, dass ein so hochwertiges Kulturprojekt auf dem hohen Niveau finanziell und organisatorisch für ehrenamtliche Kulturschaffende nicht mehr zu stemmen ist! Also wird Anfang August in der Augst das Finale gefeiert. Zu erleben sind bei 2 Abschluss-Konzerten virtuose und weltweit anerkannte Musiker aus dem Iran, Irland sowie Frankreich und Belgien.
Start in das Konzertwochenende ist am Samstag, 1.8. um 20.00 Uhr das Gastspiel einer absoluten Top-Band aus Irland: GOITSE! Die vielfach preisgekrönte Gruppe gehört zweifellos weltweit zu den herausragenden Vertreterinnen ihres Genres. Wer die Magie lebendiger, kraftvoller und authentischer Irish-Folk-Music erleben möchte, der ist hier genau richtig. Eine Klangwelt, die mitreißt, aber auch Generationen verbindet.
Am Sonntag, 2.8. um 17.00 Uhr sind gleich zwei Acts je eine Stunde live zu erleben, die ebenfalls in ihrem Gerne zur absoluten Weltklasse gehören. Den Auftakt macht das Duo DYAD mit Didier Laloy (Belgien) am Diatonischen Akkordeon und Adrien Tyberghein (Frankreich) am Kontrabass. Das virtuose Duo durchbricht mit ihrer außergewöhnlichen Mixtur die stilistischen Grenzen von traditioneller Musik, Klassik, Rock und Elektronsicher Musik. Verrückte Rhythmen, aber hochklassig und einzigartig gespielt! Mit Mohammad Reza Mortazavi (Iran) steht dann als allerletzter Musiker in der Reihe „Musik in alten Dorfkirchen“ der absolut weltbeste seines Genres auf der Bühne bzw. am Altarraum! Er erschafft im Solospiel Klänge orchestralen Ausmaßes. Dazu benötigt er nur seine beiden Hände und die persischen Handtrommeln Tombak und Daf. Mit seiner wahnsinnigen Show war Mortazavi, der auch „Trommler der Freiheit“ genannt wird, schon auf den großen Bühnen dieser Welt vertreten. Für die Gäste sicher ungewohnte Klangwelten, die das Publikum sicher auch im Westerwald in eine tranceähnliche Stimmung versetzen! Hochrangiger könnte der Abschluss nicht sein!
Die Kleinkunstbühne Mons Tabor lädt zu dem Weltmusik-Finale in Kooperation mit der Ev. Erlöserkirchengemeinde Neuhäusel ein. Gefördert wird diese hochkarätige musikalische Weltreise im KULTURSOMMER Rheinland-Pfalz von der Sparkasse Westerwald-Sieg und der Energieversorgung Mittelrhein (EVM).
Der Kartenvorverkauf für das Weltmusikwochenende erfolgt ab 29.6.2026 über Ticket Regional Online unter www.ticket-regional.de/mons-tabor oder an allen bekannten VVK-Stellen von Ticket Regional (wie beispielsweise die Tourist-Info in Montabaur) sowie über die telefonische Hotline 0651 / 97 90 777. An der Abendkasse gibt es vermutlich keine Karten mehr! Der Eintritt kostet im VVK 17 € plus VVK-Gebühren zzgl. Servicegebühr, AK 22 €. Weitere Infos gerne per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie im Internet unter www.kleinkunst-mons-tabor.de ( Uli Schmidt )