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Mainz: LKA warnt vor vier Hauptunfallursachen im Straßenverkehr
Westerwaldkreis: Diakonie startet Projekt zur Unterstützung junger Geflüchteter
Mainz: Kinderhilfswerk fordert stärkere Kinderrechte in Rheinland-Pfalz
Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz weist auf zentrale Ursachen schwerer Verkehrsunfälle hin. Im Fokus stehen Ablenkung, Alkohol und Drogen, überhöhte Geschwindigkeit sowie zu geringer Sicherheitsabstand. Im Jahr 2025 wurden im Land rund 139.000 Verkehrsunfälle registriert. Täglich ereigneten sich damit etwa 380 Unfälle auf den Straßen in Rheinland-Pfalz. Die Zahl der Verkehrstoten stieg auf rund 160 Menschen. Besonders auffällig bleibt der Einfluss von zu hoher Geschwindigkeit und Abstandsunfällen. Auch Ablenkung durch digitale Geräte gilt weiterhin als großes Risiko im Straßenverkehr.
Die Regionale Diakonie Westerwald Rhein-Lahn hat ein neues Projekt für junge Geflüchtete und Menschen aus der Ukraine gestartet. Das Programm trägt den Namen IStA und läuft bis zum Jahr 2028. Es richtet sich insbesondere an unbegleitete minderjährige Geflüchtete sowie ukrainische Schutzsuchende in der Region. Ziel ist die psychosoziale Stabilisierung und bessere Integration im Alltag. Das Projekt unterstützt die Betroffenen in den Landkreisen Westerwald, Rhein-Lahn und Altenkirchen. Im Mittelpunkt stehen Beratung, Therapieangebote und soziale Begleitung zur Bewältigung von Belastungen.
Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert im Zuge der Koalitionsverhandlungen in Rheinland-Pfalz eine stärkere Verankerung der Kinderrechte. Konkret geht es um Änderungen in der Landesverfassung sowie um mehr politische Beteiligung junger Menschen. Vorgeschlagen wird unter anderem ein Wahlrecht ab 16 Jahren bei Kommunal- und Landtagswahlen. Außerdem fordert die Organisation Verbesserungen in der schulischen Bildung und mehr Unterstützung für Kommunen.
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Hachenburg: Polizei kontrolliert Geschwindigkeit auf B 413 in Wied und Mündersbach
Kreis Altenkirchen: Ehrenamtliche erhalten Auffrischungskurs in Erster Hilfe
Diez: Testkäufe decken Abgabe von Alkohol und Tabak an Minderjährige auf
Bei Geschwindigkeitskontrollen der Polizeiinspektion Hachenburg im Bereich der B 413 wurden mehrere Verstöße festgestellt. Die Messungen fanden in den Ortschaften Wied und Mündersbach im Westerwald statt. Beide Standorte lagen innerhalb geschlossener Ortschaften und wurden im fließenden Verkehr überwacht. Es wurden mehrere Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Der höchste gemessene Wert lag bei rund 70 Kilometern pro Stunde und damit deutlich über der erlaubten Geschwindigkeit.
Im Landkreis Altenkirchen wird ein Auffrischungskurs in Erster Hilfe für ehrenamtlich Engagierte angeboten. Veranstaltungsort ist das DRK-Heim in Daaden in der Lamprechtstraße. Der Kurs dauert rund drei Stunden und vermittelt die wichtigsten Maßnahmen für Notfälle in kompakter Form. Ein Schwerpunkt liegt auf der Wiederbelebung und praktischen Übungen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich und die Plätze sind begrenzt.
Bei Testkäufen in sechs Verkaufsstellen im Bereich Diez kam es zu mehreren Verstößen beim Verkauf von Alkohol und Tabakwaren. Eine minderjährige Testperson versuchte gezielt entsprechende Waren zu erwerben. In drei Fällen wurde dabei kein Altersnachweis verlangt und die Ware ausgegeben. Im Anschluss wurden Gespräche mit den betroffenen Verkaufsstellen geführt. Eine unmittelbare Sanktion erfolgte nicht, bei Wiederholung sind jedoch Maßnahmen vorgesehen.
Die foodloose GmbH ruft Bio-Dattel-Kugeln mit Pistazien-Füllung auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es ist möglich, dass die Packungen einen Fremdkörper enthalten, der eine Verletzungsgefahr birgt. Betroffen sind die Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 04.10.2026 und mit der Chargennummer J49B0. Weitere Kennzeichnungen: "EAN VKE (12 x 40 Gramm) 4260229234273" und "EAN Einzelprodukt (40 Gramm) 4260229234266". (LUA)
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Alte Feuerwehrsirenen im Westerwaldkreis werden endgültig abgeschaltet Strenger Artenschutz im Westerwaldkreis bei Nestentfernung von Insekten Forschungsprojekt im Wildpark im Buchfinkenland setzt auf nachhaltiges Bauen
Im Westerwaldkreis sind die alten Feuerwehrsirenen zur Eigenalarmierung abgeschaltet worden. Die Einsatzkräfte sind inzwischen flächendeckend mit digitalen Meldern ausgestattet und werden darüber zuverlässig alarmiert. Damit endet die bisherige Doppelalarmierung über Sirene und Pager im Alltag. Die neuen Katastrophenschutzsirenen bleiben jedoch bestehen und werden künftig nur noch im Ernstfall oder bei Warntagen ausgelöst. Ziel ist eine klare Trennung zwischen Einsatzalarm und Bevölkerungsschutz. Verantwortliche sehen darin einen wichtigen Schritt für mehr Verständlichkeit im Warnsystem.
Im Westerwaldkreis wird erneut auf die strengen Regeln beim Umgang mit Insektennestern hingewiesen. Hornissen, Hummeln und Wildbienen stehen unter besonderem Schutz und dürfen nicht ohne Genehmigung entfernt werden. Wer dennoch eigenmächtig eingreift, riskiert ein Ordnungswidrigkeitsverfahren nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Auch Wespen sind geschützt, eine Entfernung ist nur in begründeten Fällen zulässig. Fachleute betonen zudem die wichtige Rolle der Tiere im ökologischen Gleichgewicht. Die Untere Naturschutzbehörde empfiehlt bei Problemen immer eine fachliche Beratung.
Im Wildpark im Buchfinkenland in Gackenbach entsteht ein neues Sanitärgebäude als Forschungsprojekt für nachhaltiges Bauen. Grundlage ist ein Modellvorhaben der Rheinland Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern Landau gemeinsam mit regionalen Partnern. Verwendet werden wiederaufbereitete Holzbauteile, um Ressourcen zu schonen und Emissionen zu senken. Das Gebäude dient zugleich als praktisches Versuchslabor für neue Baukonzepte. Ziel ist es, Bauteile künftig so zu planen, dass sie später wiederverwendet werden können.
Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn informiert über aktuellen Vorfall in Ransbach-Baumbach
WESTERWALD/RHEIN-LAHN. Der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn warnt erneut vor Betrügerinnen und Betrügern, die sich als Mitarbeitende der Caritas ausgeben. Hintergrund ist ein aktueller Vorfall in der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach, bei dem sich fremde Personen unter falschem Vorwand Zugang zur Wohnung einer Patientin verschafft haben.
Mit dem 1. Mai startet seit vielen Jahren im Limburger Parkbad die Freibadsaison. In diesem Jahr wird sich die Eröffnung auf Mitte Mai verschieben. Im Rahmen der vorbereitenden Arbeiten für die Saison sind Schäden an der Beckenfolie aufgetreten, deren Beseitigung deutlich mehr Zeit und Aufwand erfordern, als dies vorherzusehen war. Mit der neuen Saison wird es im Parkbad zum ersten Mal auch einen privaten Betreiber geben.
Weiterlesen ...Daaden (ots)
Am Mittwoch, 22.04.2026, kam es gegen kurz vor 16 Uhr vor einem Fahrradgeschäft in der Betzdorfer Straße aus bislang unbekannter Ursache zu einem Brand dort abgestellter, leerer Fahrradkartons. Aufgrund des schnellen Einschreitens der Freiwilligen Feuerwehr, konnte ein Übergreifen auf das Gebäude verhindert werden. Für die Dauer des Einsatz kam es zu Beeinträchtigung des Straßenverkehrs auf der Betzdorfer Straße / L 280. (Polizei Betzdorf)
Kreis Altenkirchen. Für die Kreisjugendfeuerwehr Altenkirchen war es sowohl personell als auch materiell ein höchst erfreulicher Tag: Zum einen wurden mit Paul Michel Jung (Harbach) und Steffen Heinke (Steinebach) zwei neue stellv. Kreisjugendfeuerwehrwarte offiziell von Landrat Dr. Peter Enders ernannt, zum anderen gab es von der Stiftung der früheren Kreissparkasse Altenkirchen zwei große Zelte, die für diverse Veranstaltungen der Nachwuchskräfte eingesetzt werden können. Enders begrüßte zu diesen Anlässen neben dem Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Björn Jestrimsky auch Kreisjugendfeuerwehrwart Gerrit Lindlein und den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Westerwald-Sieg, Dr. Andreas Reingen.
Weiterlesen ...Die Ortsgemeinde Hof erhält 487.709,43 Euro aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten". Die Bewilligung erfolgte am heutigen Tag durch Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages." Diese gute Nachricht kann die Bundestagsabgeordnete Dr. Tanja Machalet heute aus Berlin in ihre Westerwälder Heimat senden.
"Die Unterstützung des Bundes ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der kommunalen Infrastruktur im ländlichen Raum. Die Sportanlage in Hof erfüllt eine zentrale Funktion für Vereine, Schulen und die Dorfgemeinschaft insgesamt."
Weiterlesen ...Der Bund unterstützt die Sanierung und den Neubau von Sportstätten
Berlin - Mit insgesamt knapp 17.412.523,75 Euro fördert der Bund die Sanierung und den Neubau von Sportstätten in Rheinland-Pfalz. Das hat der Haushaltsausschuss heute entschieden, wie der Sprecher der rheinland-pfälzischen Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion, Matthies Mieves, sowie Dr. Thorsten Rudolph, haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, mitteilen. Insgesamt werden vierzehn Projekte aus Rheinland-Pfalz finanziell unterstützt. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten".
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