Altenkirchen (ots)
Am Montag, 19.01.2026, gegen 07.00 Uhr, ereignete sich in Altenkirchen ein Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 22-jährige Pkw-Fahrerin die Bundesstraße (B) 414, aus Richtung Hachenburg kommend, in Fahrtrichtung Altenkirchen. An der Einmündung B 414 / Hochstraße beabsichtigte sie, nach links, in die Hochstraße abzubiegen. Hierbei kam es zur Kollision mit einem Pkw, der die B 414 in Gegenrichtung befuhr. Der 30-jährige Fahrer dieses Fahrzeuges und die 22-Jährige erlitten bei dem Verkehrsunfall Verletzungen. Sie wurden durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser verbracht. Weiterhin entstand an beiden Fahrzeugen erheblicher Sachschaden. Im Einsatz waren neben dem Rettungsdienst und der Polizei auch die Straßenmeisterei sowie zwei Abschleppdienste. (Polizei Altenkirchen)
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Friesenhagen: Pkw-Fahrerin durch aggressiven Fahrer bedrängt
Montabaur: Sozialkaufhaus startet erfolgreich – große Unterstützung aus der Region
Mainz: Landeskriminalamt warnt vor Phishing, Smishing und Quishing
Eine Pkw-Fahrerin wurde auf der K 77 in Friesenhagen von einem bislang unbekannten Fahrzeugführer bedrängt. Dieser fuhr dicht auf, überholte sie, stellte sein Fahrzeug quer vor ihrem Pkw und sprach die Frau an. Sie blieb verschreckt in ihrem Auto sitzen, woraufhin der Mann wieder einstieg und mit hoher Geschwindigkeit davonfuhr. Der Fahrer konnte mittlerweile ermittelt werden. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Betzdorf zu melden.
Das Sozialkaufhaus in Montabaur feiert drei Wochen erfolgreichen Betrieb. Mehr als 15 Ehrenamtliche arbeiten gemeinsam mit zwei hauptamtlichen Mitarbeitenden, unterstützt von zahlreichen Spenden aus der Region. Besucherinnen und Besucher können montags und dienstags von neun bis zwölf Uhr sowie freitags von 13 bis 16 Uhr einkaufen. Spenden wie saisonale Kleidung, Spielzeug, Babyzubehör, Kinderwagen, funktionierende Elektrogeräte und Möbel werden gerne angenommen.
Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz warnt vor zunehmenden Phishing-Fällen über E-Mail, Messenger-Dienste und manipulierte QR-Codes. Betrüger geben sich als seriöse Absender aus, fordern persönliche Daten oder Zahlungen und nutzen dabei auch KI-gestützte Texte. Besonders beliebt sind gefälschte Paketbenachrichtigungen, Gewinnversprechen, Jobangebote und sogenannte Quishing-Angriffe über QR-Codes. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, keine Links von unbekannten Absendern zu öffnen, QR-Codes nur auf Vertrauenswürdigkeit zu prüfen, Messenger-Gruppen zu meiden und sensible Daten niemals weiterzugeben. Aktuelle Warnungen sind online abrufbar.
Friesenhagen: Eine Pkw-Fahrerin wurde von einem aggressiven Fahrer bedrängt. Der Mann konnte ermittelt werden, Zeugen werden gebeten, sich zu melden.
Montabaur: Das Sozialkaufhaus feiert drei Wochen erfolgreichen Betrieb. Ehrenamtliche und Spenden aus der Region sorgen für einen gelungenen Start.
Mainz: Landeskriminalamt warnt vor Phishing, Smishing und Quishing. Betrüger nutzen gefälschte Mails, Messenger und QR-Codes, um an Daten und Geld zu gelangen.
Friesenhagen (ots)
Als eine 32-jährige Pkw-Fahrerin die K 77 im Bereich Friesenhagen befuhr, folgte ihr zunächst ein bislang unbekannter Pkw-Fahrer und fuhr dicht auf ihr Fahrzeug auf. Schließlich überholte der Fahrzeugführer die 32-jährige, bremste sie aus und stellte seinen Pkw quer vor ihren. Er stieg aus, kam auf die Fahrerseite des Pkw und sprach die 32-jährige an, die jedoch verschreckt in ihrem von innen Fahrzeug sitzen blieb. Schließlich stieg er wieder in seinen Pkw ein und fuhr mit Vollgas davon. Der Fahrer konnte mittlerweile ermittelt werden. Dennoch werden Zeugen des Vorfalls gebeten, sich an die Polizei Betzdorf, 02741-9260, zu wenden. (Polizei Betzdorf)
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Mainz/Koblenz: Hauptverfahren wegen Geldwäsche eröffnet
Bad Marienberg: Vandalismus in evangelischer Kirche sorgt für Entsetzen
Montabaur: Stadtbibliothek zieht in neue Räume – drei Wochen Schließzeit
Vor dem Landgericht Koblenz beginnt ein Hauptverfahren gegen mehrere Angeklagte wegen banden- und gewerbsmäßiger Geldwäsche in 27 Fällen. Ihnen wird vorgeworfen, über eine international agierende Tätergruppe durch vorgetäuschte Aktiengeschäfte Kapitalertragsteuern in Dänemark und Belgien unrechtmäßig erstattet bekommen und auf Konten einer Mainzer Bank verbucht zu haben. Gelder sollen verschleiert an weitere Mitglieder der Gruppe überwiesen worden sein. Nach anfänglicher Ablehnung des Verfahrens durch das Landgericht hat das Oberlandesgericht Koblenz die Anklage zugelassen. Die Kammer prüft nun, ob die Handlungen in Deutschland strafbar gewesen wären, was den Tatverdacht bestätigt.
In Bad Marienberg kam es zu einem Vandalismusfall in der evangelischen Kirche. Eine zerstörte Vase, verstreute Asche, umgeworfene Gegenstände und ein umgedrehtes Holzkreuz lassen auf eine gezielte Störung schließen. Das Kreuz, ursprünglich für den Jugendkreuzweg gefertigt, wurde auf den Kopf gestellt. Pfarrerin Schütz zeigt sich tief enttäuscht, möchte aber die Kirche weiterhin offen halten. In der Region gab es in der Vergangenheit ähnliche Vorfälle in anderen Kirchen, von beschädigten Gesangbüchern bis zu abgesägten Holzkreuzen. Die Gemeinde ruft zu Aufmerksamkeit und Respekt auf, eine Anzeige gegen Unbekannt wird derzeit geprüft.
Die Stadtbibliothek Montabaur zieht im Februar in neue Räume in der Sauertalstraße. Vom 2. bis 23. Februar bleibt die Bibliothek geschlossen, damit das Team den Umzug organisieren kann. Alle digitalen Angebote bleiben uneingeschränkt nutzbar. Vor dem Umzug gibt es die Aktion „All you can read“, um möglichst viele Medien auszuleihen und den Transport zu reduzieren. Die Neueröffnung am 24. Februar im Erdgeschoss des ehemaligen VHS-Gebäudes bietet nun moderne Räumlichkeiten und kostenlose Parkmöglichkeiten. Der Umzug ist Teil einer größeren Umstrukturierung des Rathauskomplexes, der künftig in eine Jugendherberge umgebaut werden soll.
Bad Marienberg (ots)
In der Zeit vom 01.02.2026, 22:00 Uhr - 03.02.2026, 11:00 Uhr versuchten bislang unbekannte Täter einen Geldautomat in der Langenbacher Straße in Bad Marienberg aufzubrechen. Der Automat hielt den Aufbruchsversuchen stand, sodass lediglich Sachschaden entstand. Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen nimmt die Polizei Hachenburg entgegen. (Polizei Bad Marienberg)
Europaabgeordneter Ralf Seekatz besichtigte gefördertes Projekt und diskutierte über die Zukunft des Förderprogramms
Seck/Region. Die Zukunft des europäischen LEADER-Programms zur ländlichen Entwicklung stand am 2. Februar im Mittelpunkt eines hochrangigen Austauschs im Westerwald. Die drei Lokalen Aktionsgruppen (LAG) Westerwald, Westerwald-Sieg und Raiffeisen-Region hatten den Europaabgeordneten Ralf Seekatz (MdEP) eingeladen, um vor Ort ein LEADER-gefördertes Projekt in Umsetzung zu besichtigen und gemeinsam über die Bedeutung des EU-Förderprogramms in der Region zu sprechen. Mehr als zwölf Millionen Euro wurden in der vergangenen Förderperiode in Vorhaben im Westerwald investiert. Die Bandbreite der Projekte reichte unter anderem von Ehrenamt über Tourismus, Naturschutz und regionale Wirtschaft bis hin zur Dorfentwicklung. In der laufenden Förderperiode stehen mehr als acht Millionen Euro EU-Mittel bereit. Das gemeinsame Ziel ab 2028 ist klar: Das bewährte „Bottom-up“-Programm muss auch künftig ein zentraler Pfeiler der ländlichen Entwicklung bleiben.
Die Energiewende beginnt vor Ort – und viele Menschen interessieren sich dafür und sind bereit, ihren Beitrag zu leisten. Das hat sich jetzt in Niedererbach wieder gezeigt: Die Ortsgemeinde hatte zum Marktplatz „Energiewende vor Ort“ eingeladen. Die Veranstaltung war als Messe angelegt, bei der lokale Firmen – Dienstleister und Handwerksbetriebe - ihre Angebote rund um die Themen Heizen, Stromerzeugung und energieeffizienter Haushalt vorstellten. Bis zu 100 Personen aus Niedererbach und den Nachbargemeinden haben an der Veranstaltung teilgenommen und haben mitgewirkt. Die Besucherinnen und Besucher nutzten das Angebot, gingen von Stand zu Stand, ließen sich informieren, beraten und kamen untereinander ins Gespräch. So entstand im Dorfgemeinschaftshaus ein vielseitiger Austausch zwischen Fachleuten und potenziellen Kunden, von dem beiden Seiten profitieren.
Weiterlesen ...Diese Aufgabe wird nicht leicht, aber das Ziel ist klar: eine Reaktion zeigen! Der TTC Zugbrücke Grenzau trifft am Sonntag, 8. Februar, in der heimischen Zugbrückenhalle auf den SV Werder Bremen. Gegen die Norddeutschen haben die Gastgeber in den vergangenen Jahren immer sehr gute Spiele abgeliefert, Werder geht jedoch als Tabellenzweiter mit der klaren Favoritenrolle in diese Partie.
„Es ist so bitter zu sehen, dass es zuletzt nicht zu weiteren Siegen gereicht hat“, blickt TTC-Manager Markus Ströher auf die drei jüngsten Niederlagen. Bitter vor allem, weil es in jedem dieser Spiele gute Chancen zum Sieg gab. „Aber wir haben unsere Chancen nicht nach Hause gebracht oder es nicht geschafft, dass alle Spieler am gleichen Tag ihre beste Leistung abgerufen haben. Aber Zuhause gegen Bremen nehmen wir einen neuen Anlauf. Die Jungs wollen eine Reaktion zeigen und beweisen, dass sie besser sind als der letzte Tabellenplatz.“
Weiterlesen ...Der Chorverband Rheinland-Pfalz hat den Parteien im Land ein Forderungspapier mit vier zentralen Punkten zur Stärkung der Amateurmusik und des ehrenamtlichen Engagements im Kulturbereich übermittelt.
Zentrales Anliegen des größten Amateurmusikverbands in Rheinland-Pfalz ist die Einführung eines Kulturfördergesetzes unter dem Leitgedanken „Weil Kultur Daseinsvorsorge ist“. Insbesondere die Amateurkultur brauche mehr Investitionen in kulturelle Bildung. Bei den Amateurchören insbesondere ausreichend Proben- und Auftrittsräume sowie eine langfristig gesicherte Infrastruktur, betonen die Vorstandsmitglieder des Chorverbandes.
Nassau/Montabaur. Die Ursprünge des Radsportteam Equipe EuroDeK – das bis vor einigen Jahren noch als Equipe France im Rahmen bestehender Städtepartnerschaften firmierte – gehen zurück bis ins Jahr 1977! Jetzt, fast genau 50 Jahre später, gilt es, die traditionsreiche Radsportgemeinschaft der RSG Montabaur und dem RSV Oranien Nassau mit seiner landesweit einzigartigen sportlichen und gesellschaftlichen Ausrichtung, weiterzuentwickeln und um (möglichst) jüngere Ü-40-Radsportler zu erweitern.
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