Die Regionalnachrichten immer zur "ungeraden Stunde" hören unter: live.radiowesterwald.de
Westerburg: Motorradfahrerin bei Vorfahrtsunfall schwer verletzt
Montabaur: Stadtwald erholt sich nach Tornado auf natürliche Weise
Lindenholzhausen: Zwei Mitarbeiter bei Arbeitsunfall mit unbekannter Substanz verletzt
Eine 34-jährige Motorradfahrerin ist bei einem Verkehrsunfall an der Einmündung der L 300 zur L 288 bei Westerburg schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte eine Autofahrerin abbiegen und übersah dabei die vorfahrtsberechtigte Motorradfahrerin. Die Verletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Für die Unfallaufnahme musste die L 288 vollständig gesperrt werden. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang.
Nach dem Tornado im August haben sich Vertreter des Montabaurer Stadtrates, des Umweltausschusses und der Arbeitsgruppe Wald ein Bild von den Schäden im Stadtwald gemacht. Revierförster Steffen Koch erläuterte gemeinsam mit Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher, wie sich die betroffenen Waldflächen entwickeln. Dabei wurde deutlich, dass abgestorbene Bäume und liegendes Totholz die natürliche Regeneration unterstützen können. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Tiere und Organismen und speichern Feuchtigkeit sowie Nährstoffe. Die Wiederbewaldung wird allerdings noch viele Jahre dauern. Ziel ist es, die natürliche Entwicklung zu begleiten und langfristig einen widerstandsfähigeren Wald zu fördern.
Bei einem Arbeitsunfall in Lindenholzhausen sind zwei Mitarbeiter einer Firma verletzt worden. Die beiden Männer im Alter von 18 und 38 Jahren kamen bei Arbeiten mit einer bislang unbekannten Substanz in Kontakt. Nach der medizinischen Erstversorgung wurden sie zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht, einer von ihnen mit einem Rettungshubschrauber. Auch die Feuerwehr war vor Ort und sicherte den Gefahrenbereich. Das zuständige Amt für Arbeitsschutz wurde eingeschaltet. Der Bereich musste weiträumig abgesperrt werden. Für die Bevölkerung bestand nach Angaben der Polizei zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls dauern an.
Rettersen (ots)
Am Montag, 19.10.2026, führten Kräfte der Verkehrsdirektion Koblenz in den Nachmittagsstunden Geschwindigkeitskontrollen auf der Bundesstraße 8 in der Gemarkung Rettersen durch. Hierbei konnten 106 Fahrzeugführer festgestellt werden, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten hatten. Gegen die Betroffenen werden die entsprechenden Verwarnungs- bzw. Bußgeldverfahren eingeleitet. (Polizei Altenkirchen)
Neuwied (ots)
Am heutigen Morgen gegen 07:20 Uhr kam es auf der Engerser Landstraße in Höhe der Radiologie zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Kleinbus, in dem sich drei Schulkinder befanden.
Nach ersten Erkenntnissen wollte der Fahrer des Pkw aus einer Einfahrt nach links in den fließenden Verkehr einfahren und übersah dabei den herannahenden Kleinbus. In der Folge kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.
Durch den Aufprall wurde die Fahrertür des Pkw so stark deformiert, dass sie sich nicht mehr öffnen ließ. Die Feuerwehr musste die Tür mit technischem Gerät heraustrennen, um eine medizinische Versorgung des Fahrzeugführers zu ermöglichen.
Da nach der ersten Meldung von mehreren verletzten Kindern auszugehen war, wurden zahlreiche Einsatzkräfte alarmiert. Glücklicherweise blieben die Kinder nach derzeitigem Kenntnisstand unverletzt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Engerser Landstraße für etwa eine Stunde in beide Richtungen gesperrt werden. (Polizei Neuwied)
Westerburg (ots)
Am Montag, den 19.10.2026, gegen 16:40 Uhr, kam es an der Einmündung der L300/L288 zu einem Vorfahrtsunfall mit einer schwerverletzten Motorradfahrerin. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr eine 39jährige Verkehrsteilnehmerin aus der Verbandsgemeinde Selters mit einem PKW den Zubringer von der L300 zur L288. An der Einmündung L300/288 beabsichtige diese nach links abzubiegen und übersah hierbei die vorfahrtsberechtigte 34jährige Motorradfahrerin aus der Verbandsgemeinde Westerburg. Die verletzte Motorradfahrerin wurde mittels Rettungshubschrauber in ein umliegendes Krankenhaus geflogen. Der Sachschaden liegt in einem niedrigen fünfstelligen Bereich. Die L288 musste für die Dauer der Unfallaufnahme vollgesperrt werden. (Polizei Westerburg)
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.