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Leuterod: Bürgerbegehren gegen Windpark steht vor dem Aus
Herkersdorf: Druidenstein für Naturwunder-Wahl nominiert
Wallmerod: Unwetter hinterlässt massive Schäden im Wald
Das geplante Bürgerbegehren gegen den Windpark „Drei Eichen“ könnte scheitern. Eine Fachanwaltskanzlei hält das Begehren aus mehreren juristischen Gründen für möglicherweise unzulässig. Die Verwaltung der Verbandsgemeinde Wirges empfiehlt deshalb, den Antrag abzulehnen. Damit könnten die Bürger in Leuterod, Helferskirchen, Vielbach und Quirnbach nicht über die geplanten Pachtverträge mit dem Windkraftinvestor abstimmen. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Betroffen sind die geplanten Windkraftflächen und die kommunalen Pachtverträge.
Der Druidenstein bei Herkersdorf steht zur Wahl als „Naturwunder des Jahres 2026“. Das markante Basalt-Geotop hat es auf Vorschlag des Westerwald-Vereins unter die 9 Finalisten eines bundesweiten Wettbewerbs geschafft. Die ungewöhnliche Felsformation entstand aus erkalteter Lava und zählt zu den bedeutenden Geotopen Deutschlands. Der Druidenstein liegt auf rund 430 Metern Höhe und steht bereits seit 1869 unter Schutz. Noch bis zum 27. September können Stimmen abgegeben werden. Der Wettbewerb entscheidet damit auch über die Platzierung des Westerwälder Naturdenkmals.
Das schwere Unwetter hat in der Verbandsgemeinde Wallmerod massive Schäden in den Wäldern verursacht. Besonders betroffen sind Meudt und Zehnhausen bei Wallmerod sowie weitere Gemeinden in der Region. Ganze Waldstücke wurden durch das Unwetter zerstört. Die Verbandsgemeinde hat bereits mit Aufräum- und Sicherungsarbeiten begonnen. Auch beschädigte Gebäude mussten gesichert werden. Nach Einschätzung der Verwaltung könnten die Arbeiten bis in den November andauern.
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Görgeshausen: Schwerverletzte nach Überschlag auf der A3
Westerwald: FDP gratuliert neuem Landrat und fordert Reformen
Rheinland-Pfalz: AOK bearbeitet rund 550 Verdachtsfälle
Auf der A3 bei Görgeshausen hat sich ein Auto mehrfach überschlagen. Die Fahrerin verlor vermutlich wegen zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über den Wagen, der auf dem Dach an der Schutzplanke zum Stillstand kam. Die Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik geflogen. Die Fahrerin kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Wegen der Schwere der Verletzungen wurde ein Verkehrsgutachten angeordnet. Die Unfallaufnahme sorgte für einen langen Rückstau bis über die Anschlussstelle Limburg hinaus.
Die FDP Westerwald hat Klaus Lütkefedder zum Wahlsieg bei der Landratswahl gratuliert und eine konstruktive Zusammenarbeit angeboten. Der Kreisverband will unter anderem die Gesundheitsversorgung, den Katastrophenschutz und die Digitalisierung der Kreisverwaltung voranbringen. Auch schnellere Genehmigungen für Wohnraum und bessere Bedingungen für Unternehmen gehören zu den Forderungen. Weitere Themen sind flexible Mobilitätsangebote sowie eine bessere Ganztags- und Ferienbetreuung. Die FDP kündigte an, konkrete Vorschläge in den Kreistag einzubringen. Zugleich kritisierte der Kreisverband die erneut niedrige Wahlbeteiligung.
Bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland werden derzeit rund 550 Verdachtsfälle auf Behandlungs- oder Pflegefehler bearbeitet. Etwa 100 dieser Fälle stammen aus dem Saarland. Besonders häufig geht es um orthopädische und unfallchirurgische Eingriffe, gefolgt von Chirurgie, Frauenheilkunde und Geburtsmedizin. In den vergangenen 3 Jahren bestätigte sich etwa jeder 4. gemeldete Verdachtsfall. Im vergangenen Jahr konnte die AOK rund 2,1 Millionen Euro an Beitragsgeldern zurückfordern. Die betroffenen Versicherten werden dabei von medizinischen und juristischen Experten unterstützt.
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Kirchen: 38-Jähriger wegen Totschlags angeklagt
Rheinland-Pfalz: Arbeitslosenquote sinkt auf 4,9 Prozent
Betzdorf: Brandruine in Bahnhofstraße ist einsturzgefährdet
Ein 38-Jähriger muss sich in Kirchen wegen des Vorwurfs des Totschlags verantworten. Er soll seinen Mitbewohner in der gemeinsamen Küche mit mehreren Bratpfannen geschlagen und mit einem Messer auf ihn eingestochen haben. Der Mann starb noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes. Zwischen den beiden Bewohnern soll es zuvor weder eine Freundschaft noch ein von Streit geprägtes Verhältnis gegeben haben. Unklar ist bislang, ob beim Angeklagten eine psychiatrische Erkrankung vorliegt. Das Gericht muss nun die genauen Umstände der Tat klären.
Die Arbeitslosenquote im Bezirk der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald ist auf 4,9 Prozent gesunken. Im August waren rund 17.500 Menschen arbeitslos gemeldet, etwa 300 weniger als im Vormonat. Gleichzeitig suchen noch 649 junge Menschen einen Ausbildungsplatz. Dem stehen rund 1.100 freie Ausbildungs- und duale Studienplätze gegenüber. Die Unternehmen meldeten allerdings rund 11 Prozent weniger Ausbildungsstellen als im Vorjahr. Im Westerwaldkreis blieb die Arbeitslosenquote bei 3,9 Prozent, während sie im Kreis Altenkirchen auf 5,9 Prozent und im Kreis Neuwied auf 5,6 Prozent sank.
Die Brandruine in der Bahnhofstraße in Betzdorf ist laut einem Gutachten einsturzgefährdet. Die Kreisverwaltung hatte die Untersuchung nach einer Forderung des Verwaltungsgerichts in Auftrag gegeben. Das Grundstück soll nun umfassend gesichert werden, um Passanten und angrenzende Gebäude zu schützen. Fußgänger können den Bereich weiterhin auf einem schmalen Streifen passieren. Ob die bereits geplanten Abrissarbeiten nun durchgeführt werden können, muss erneut mit dem Verwaltungsgericht geklärt werden. Das Gutachten bestätigt damit die erheblichen Gefahren durch das beschädigte Gebäude.
Koblenz (ots)
Am 29.08.2026 gegen 10:50 Uhr kam es auf der A3 in Höhe Görgeshausen zu einem Verkehrsunfall. Eine 36 jährige italienische Staatsbürgerin verlor vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über ihr Fahrzeug, überschlug sich mehrfach und kam letztlich auf der rechtsseitigen Schutzplanke auf dem Dach zum Stillstand. Die Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen und wurde mittels Rettungshubschrauber in eine Fachklinik gebracht. Die Fahrerin wurde leicht verletzt in ein naheliegendes Krankenhaus verbracht. Aufgrund der Schwere der Verletzungen der Beifahrerin wurde ein Verkehrsgutachten angeordnet.
Aufgrund der Unfallaufnahme, Spurensicherung, Gutachtertätigkeiten sowie Aufräum- und Abschlepparbeiten kam es zu einem längeren Rückstau, der bis über die Anschlussstelle Limburg hinausreichte.
Um 14:30 Uhr wurden zwei Fahrstreifen wieder freigegeben. Die Ableitungsmaßnahmen führten zudem zu beträchtlichen Verkehrsbeeinträchtigungen in den umliegenden Ortschaften.
Zeugen die Angaben zum Unfallhergang machen können, melden sich bitte bei der Polizeiautobahnstation Montabaur. (Polizei Montabaur)
Die Verbandsgemeindewerke Ransbach-Baumbach teilen mit, dass ab Anfang September aufgrund notwendiger Erneuerungsarbeiten an der Trinkwasserleitung eine Sperrung der Fahrbahn in der Straße „In der Speidt“ ab der Kreuzung Freiherr-vom-Stein-Straße bis zur Kreuzung Schillerstraße erforderlich ist (siehe Abbildung). Alle Verkehrsteilnehmenden werden gebeten die zeitlich geänderten und ausgeschilderten Verkehrsführungen zu berücksichtigen. Die Arbeiten werden im Zeitraum von Anfang September bis Anfang Dezember durchgeführt und voraussichtlich abgeschlossen werden.
Weiterlesen ...Aufgrund von Straßensanierungsarbeiten im Bereich der Wendelinusstraße/Kirchfelder Straße im Limburger Stadtteil Lindenholzhausen wird die Fahrbahn ab Montag, 7. September, bis Freitag, 9. Oktober, für den Verkehr gesperrt.
Weiterlesen ...Fluterschen/Neitersen (ots)
Am Dienstag, 01.09.2026, führten Beamte der Bereitschaftspolizei Koblenz in den Vormittagsstunden Geschwindigkeitskontrollen in Fluterschen, Koblenzer Straße, und Neitersen, Rheinstraße, durch. Hierbei konnten insgesamt 8 Fahrzeugführer festgestellt werden, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten hatten. Gegen die Betroffenen wurden die entsprechenden Verwarnungs- bzw. Bußgeldverfahren eingeleitet. (Polizei Altenkirchen)
Die Altay GmbH ruft "Trilya Oliventresteröl" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurden deutlich erhöhte Gehalte an Mineralölbestandteilen (MOSH und MOAH) festgestellt. Die Orientierungswerte wurden um mehr als das Zehnfache überschritten, und es besteht ein Risiko für die Gesundheit. Betroffen von diesem Rückruf sind die 4-Liter-Kanister mit der Haltbarkeit 27/03/2027 und mit der Chargennummer LS162703.
Die Jütro Tiefkühlkost GmbH & Co. KG ruft tiefgefrorene "Bio Wildheidelbeeren" auch aus den rheinland-pfälzischen EDEKA-Filialen zurück. Grund: Es wurden Salmonellen nachgewiesen. Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich innerhalb einiger Tage nach der Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich auch mit Erbrechen und leichtem Fieber. Die Beschwerden klingen in der Regel nach mehreren Tagen von selbst wieder ab. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Ältere und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln. Betroffen von diesem Rückruf sind die 300-Gramm-Packungen mit den Haltbarkeiten 13.06.2028, 14.06.2028, 23.06.2028 und 24.06.2028 sowie mit den Los-Kennzeichnungen L140626V3, L150626V3, L150626N3, L240626 14, L240626D4, L240626 E4, L250626 E4 und L250626 14. (LUA)
Kostenlose Sammeltonnen für Veranstaltungen – zahlreiche Abgabestellen im Westerwald und im Landkreis Altenkirchen
Westerwald/Altenkirchen. Kleine Flaschenverschlüsse können gemeinsam viel bewirken: Mit einer Kronkorken-Sammelaktion unterstützt Wäller Helfen e. V. Menschen, Vereine und soziale Projekte in der Region. Der gesamte Erlös aus der Verwertung der gesammelten Kronkorken kommt dem Verein und seiner regionalen Arbeit zugute. Gleichzeitig werden wertvolle metallische Rohstoffe dem Recycling zugeführt.
Ermöglicht wird die Aktion durch die Unterstützung von REMONDIS und DECO-GLAS. Die Unternehmen stellen Sammelcontainer beziehungsweise Sammelstellen zur Verfügung und schaffen damit wichtige Voraussetzungen für die Umsetzung. Gemeinsam mit den weiteren beteiligten Einrichtungen und Betrieben entsteht ein regionales Sammelnetzwerk, an dem sich Bürgerinnen und Bürger unkompliziert beteiligen können.
Weiterlesen ...Mit der heute vorgestellten geplanten Zuweisung der Leistungsgruppen geht die Krankenhausreform in Rheinland-Pfalz in die entscheidende Umsetzungsphase. Für die CDU-Landtagsfraktion ist klar: Die notwendigen Veränderungen müssen medizinische Qualität stärken und zugleich eine verlässliche Versorgung in allen Regionen des Landes sichern.
Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz, Jens Münster, erklärt:
„Entscheidend ist am Ende nicht, wie eine Krankenhausstruktur auf dem Papier aussieht, sondern ob die Menschen schnell die richtige Behandlung bekommen – in hoher Qualität und so wohnortnah wie möglich. Die Krankenhausreform ist deshalb notwendig. Der Bund gibt mit den Leistungsgruppen und den Qualitätsanforderungen den Rahmen vor. Aber wie dieser Rahmen konkret ausgefüllt wird, muss sich an der Versorgungsrealität in Rheinland-Pfalz orientieren. Unser Land besteht eben nicht nur aus großen Städten, sondern auch aus vielen ländlichen Regionen mit ganz eigenen Anforderungen an Erreichbarkeit und Versorgungssicherheit.