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Bad Marienberg: Tatverdacht nach Raub weiter erhärtet
Kreis Neuwied: Prozess um mutmaßlich wiederbelebten Rockerclub
Leuterod: Räudiger Fuchs streift durch Garten
Nach einem Raub in Bad Marienberg hat die Polizei den Tatverdacht gegen 3 Jugendliche und eine erwachsene Frau weiter erhärtet. Bei Durchsuchungen wurden auf richterliche Anordnung Beweismittel und Mobiltelefone sichergestellt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse verdichteten den Verdacht gegen die 4 Beschuldigten. Welche Rolle jeder Einzelne bei der Tat gespielt haben soll, ist noch Gegenstand weiterer Ermittlungen. Hinweise auf weitere bislang unbekannte Täter liegen laut Polizei nicht vor. Nach den bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um eine Einzeltat ohne Hinweise auf bandenmäßige Strukturen.
Vor dem Landgericht Koblenz müssen sich 5 Männer im Alter von 35 bis 64 Jahren verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, den 2016 verbotenen Hells Angels MC Bonn unter einem neuen Namen weitergeführt zu haben. Das mutmaßlich neue Clubhaus soll im Kreis Neuwied eingerichtet worden sein. Die Gruppe soll zudem im Kreis Altenkirchen und im Rhein-Sieg-Kreis aktiv gewesen sein. Das Innenministerium hatte den ursprünglichen Club als kriminelle Vereinigung eingestuft. Die Angeklagten stehen nun wegen des Verdachts im Fokus, die verbotene Struktur fortgeführt zu haben.
Ein offenbar schwer an Räude erkrankter Fuchs hat in einem Garten in Leuterod für Aufsehen gesorgt. Ein Anwohner fotografierte das stark abgemagerte und nahezu kahle Tier, das auf der Suche nach Nahrung über das Grundstück streifte. Das Veterinäramt des Westerwaldkreises geht von einem schweren Räudebefall aus. Je nach Zustand sollte das Tier nach Einschätzung der Behörde möglichst schnell von seinem Leiden erlöst werden. Für Hunde besteht zudem eine Ansteckungsgefahr. Das Veterinäramt warnt deshalb davor, kranke oder tote Wildtiere anzufassen.
Kircheib (ots)
Am Freitag, den 04.09.2026 gegen 19 Uhr, gingen bei der Rettungsleitstelle in Montabaur mehrere Notrufe ein, dass auf der B8 zwischen Rettersen und Kircheib sich eine Person torkelnd auf der Fahrbahn befinden soll. Weiter habe die Person Steine gegen mehrere PKW geworfen. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte eine Person, auf welche die mitgeteilte Beschreibung passt, in Kircheib durch Beamte der Polizei aus Siegburg und Altenkirchen angetroffen werden.
Da die Person sich augenscheinlich in einem psychischen Ausnahmenzustand befand, wurde sie in Gewahrsam genommen. Ebenso wurde gegen die Person ein Strafverfahren eingeleitet und eine Blutprobe entnommen.
Zeugen die den Vorfall beobachtet haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich bei der Polizei in Altenkirchen zu melden. (Polizei Altenkirchen)
Bad Marienberg (ots)
Im Rahmen von umfangreichen polizeilichen Ermittlungen zum Raub vom 13.06.2026 in Bad Marienberg konnte der Tatverdacht auf drei jugendliche Täter und eine erwachsene Frau eingegrenzt werden. Am 25.08.2026 wurden auf richterliche Anordnung Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Hierbei wurden Beweismittel und die persönlichen Mobiltelefone sichergestellt. Aufgrund der hierdurch gewonnen Erkenntnisse konnte der Tatverdacht gegen die vier Beschuldigten weiter verdichtet werden. Hinsichtlich des jeweiligen Tatbeitrags sind jedoch weitere Ermittlungen erforderlich. Hinweise auf bislang unbekannt gebliebene Täter liegen nicht vor.
Aus den bisher gewonnenen Erkenntnissen kann sicher abgeleitet werden, dass es sich um eine Einzeltat handelt. Hinweise auf bandenmäßige Strukturen liegen nicht vor. (Polizei Hachenburg)
Der Vorsitzende und Geschäftsführer von Wäller Helfen, Björn Flick, sieht sich nach eigenen Angaben erneut mit Vorwürfen und persönlichen Anfeindungen konfrontiert. Auslöser war ein Schreiben der Steuerfahndungs- und Strafsachenstelle des Finanzamts Koblenz. Nach rund einem halben Jahr liegt Flick nach eigenen Angaben nun eine offizielle Mitteilung vor, wonach die gegen ihn erhobenen Vorwürfe unbegründet seien.
Gespräch mit Björn Flick Teil 01:
Gespräch mit Björn Flick Teil 02:
Gespräch mit Björn Flick Teil 03:
Gespräch mit Björn Flick Teil 04:
Gespräch mit Björn Flick Teil 05:
Neues #Ohrenfutter in der #RadioWesterwald #HörBar:
Vom 14. bis voraussichtlich 28. September ist die K 19 zwischen Astert und Lützelau wegen Baumfällarbeiten komplett gesperrt. Hier werden die abgestorbenen Eichen beseitigt. Der Verkehr wird von Astert kommend über die K 14, Kroppach, die L 265 Richtung Heimborn und dann über die K 19 Richtung Limbach und in Gegenrichtung entsprechend umgeleitet.
Musikalische Vielfalt begeistert im Kurpark
Die Stadt Bad Marienberg blickt auf eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Kurkonzert-Saison 2026 zurück. Von Ende Mai bis Anfang September wurde der Musikpavillon im Kurpark wieder sonntags um 16:00 Uhr zum beliebten Treffpunkt für Musikliebhaber aus Bad Marienberg und der Region.
Die Konzertreihe „sonntags um vier“ bot auch in diesem Jahr eine bunte musikalische Mischung. Blasorchester, Akkordeon-Ensembles und Stadtkapellen sorgten mit ihren unterschiedlichen Programmen für abwechslungsreiche Unterhaltung und zahlreiche schöne musikalische Momente. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt in entspannter Atmosphäre im Kurpark Platz zu nehmen, der Musik zu lauschen und den Sonntagnachmittag unter freiem Himmel zu genießen.
Workshop gab wichtige Impulse zum Umgang mit Starkregen & Co.
35 Fachleute und Vertreter aus Politik und Verwaltung diskutierten bei einem Workshop im Kreishaus in Montabaur über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der Westerwaldkreis besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten kann. Eingeladen waren Vertreter aller politischen Fraktionen sowie interne und externe Fachakteure aus Bereichen wie Wasser-, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Bevölkerungsschutz, um ihre Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Ziel des fachübergreifenden Austauschs war es, Synergien zu nutzen, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam integrierte, praxisnahe und wirksame Maßnahmen zu entwickeln. Die Ergebnisse fließen in das Klimananpassungskonzept des Westerwaldkreises ein, das derzeit erarbeitet wird.
Naspa würdigt Einsatzbereitschaft im Hitzesommer
7. September 2026. Wenn die Sirenen ertönen, zählt jede Minute. Bei Waldbränden, nach Unwettern, Unfällen oder bei anderen Notlagen sind die Feuerwehren zur Stelle, wenn Mensch und Natur geschützt werden müssen. Die Nassauische Sparkasse (Naspa) würdigt diesen Einsatz mit einer Spende von insgesamt 27.000 Euro an die neun Kreisfeuerwehrverbände in ihrem Geschäftsgebiet.
Viele Feuerwehrleute unter den Naspa-Beschäftigten
Die Verbundenheit mit der Feuerwehr ist auch innerhalb der Naspa spürbar. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich selbst in den Freiwilligen Feuerwehren ihrer Heimatorte. „Wir haben viele Feuerwehrleute unter unseren
Kolleginnen und Kollegen. Wir stellen sie für Einsätze und Lehrgänge frei, denn wir sind stolz darauf, dass sie sich neben ihrem Beruf für die Gemeinschaft einsetzen. Sie bringen ihre Einsatzbereitschaft und ihr Verantwortungsbewusstsein nicht nur ins Ehrenamt, sondern auch in ihren Arbeitsalltag ein. Ihr Engagement steht beispielhaft für das, was unsere Region stark macht: Menschen, die füreinander einstehen“, sagt Naspa-Vorstandsvorsitzender Marcus Nähser.
Fast zeitgleich kam es in einigen Orten im Westerwaldkreis zum Kurzschluss
WESTERWALD. In der Nacht zu Montag, 7. September, ist es im Unterwesterwald zu zwei Stromausfällen gekommen. In beiden Fällen war es zu einem Kurzschluss gekommen, wodurch eine Vielzahl von Trafostationen betroffen war und in den umliegenden Haushalten der Strom ausfiel.
Die erste Störung begann um 21.54 Uhr im Bereich Untershausen/Niederelbert. Insgesamt 48 Stationen waren hiervon betroffen. Die Experten der Energienetze Mittelrhein konnten durch Umschaltungen bis 22.50 Uhr insgesamt 43 Stationen wieder versorgen. Ein defektes Freileitungsstück wird nunmehr ausgetauscht.
Die LSV und die JuLis lehnen pauschales Handyverbot an rheinland-pfälzischen Schulen strikt ab
Die LSV und die JuLis RLP kritisieren das geplante pauschale Handyverbot als „pädagogische Bankrotterklärung“ und fordern zeitgemäße Bildung statt Symbolpolitik.
Die Pläne der rheinland-pfälzischen Landesregierung, die private Nutzung von Smartphones an Schulen bis zur zehnten Klasse pauschal zu verbieten, stoßen auf massiven Widerstand. In einem engen Schulterschluss fordern nun auch die Landesschüler*innenvertretung (LSV) und die Jungen Liberalen (JuLis) Rheinland-Pfalz Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig auf, von diesem Vorhaben abzurücken. Statt sich in rückwärtsgewandte Symbolpolitik zu flüchten, muss das Land auf die Stärkung der Medienkompetenz und die Eigenverantwortung der Schulen setzen.
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