NIEDERELBERT. Die Caritas-Werkstätten in Niederelbert werden wieder zu einem Ort der Begegnung. Alle zwei Jahre öffnet der Betrieb in der Horresser Straße 16 seine Türen und gewährt den Besuchern einen Blick hinter die Kulissen der Werkstätten des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn. Am Sonntag, 22. April, ist es wieder soweit: Dann lockt der mittlerweile schon traditionelle „Tag der Begegnung“ erneut nach Niederelbert. Umrahmt wird die Veranstaltung auch in diesem Jahr mit einem abwechslungsreichen Programm, das für die großen wie auch die kleinen Gäste einiges zu bieten hat.
Der Tag in Niederelbert beginnt um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Einrichtung. Anschließend verwandelt sich das gesamte Gelände in der Horresser Straße in einen riesigen Ort der Begegnung. „Die Veranstaltung dient in erster Linie der Begegnung. Sie soll Menschen mit Behinderung und nicht behinderte Menschen zusammenbringen“, unterstreicht Betriebsleiter Albrecht Noll den eigentlichen Sinn der Veranstaltung.
Die touristische Kooperation der Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach, der Kannenbäckerland-Touristik-Service, ist auch in diesem Jahr wieder aktiv. Kürzlich wurden zwei neue Info-Hefte herausgegeben. Dabei handelt es sich um einen "Gastroführer" und "Touristik-Ratgeber" „Region erleben- das Kannenbäckerland und Umgebung entdecken”. Im RadioWesterwald-Interview Markus Ströher vom Kannenbäckerland-Touristik-Service in Höhr-Grenzhausen.
Interview mit Markus Ströher Teil 1:
Interview mit Markus Ströher Teil 2:
Interview mit Markus Ströher Teil 3:
Interview mit Markus Ströher Teil4:
Beim Abfallrecht hat es Änderungen und Neuerungen gegeben, die vor allem für Unternehmen in der Region wichtig sind. Über die Veränderungen informiert die IHK Koblenz am 2. Mai mit einer Veranstaltung in Koblenz. Unter anderem geht es um das neue Verpackungsgesetz und Erste Erfahrungen mit der neuen Gewerbeabfallordnung. Zudem wird ein Rechtsanwalt die aktuelle Rechtslage und Rechtsprechung auf dem Gebiet des Abfallrechts beleuchten. Anmeldungen sind auf der Internetseite der IHK Koblenz möglich.
Foto: Symbolbild
Den altbekannten Spruch „Nur Bares ist Wahres!“ kann die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises schon länger nicht mehr bestätigen. Deshalb wurde als Erleichterung für die Bürgerinnen und Bürger der bargeldlose Zahlungsverkehr, im Bereich der Kfz-Zulassungsstelle weiter ausgebaut.
„Tatsächlich haben wir die Erfahrung gemacht, dass unsere Kunden immer mehr bargeldlos – also mit dem girocard-Verfahren – bezahlen möchten,“ so Sven Reichwein, der neue Leiter der Kfz-Zulassungsstelle, „viele Bürgerinnen und Bürger kennen und schätzen das bargeldlose Bezahlen vom Einkaufen und erwarten aus meiner Sicht zu Recht, dass wir diesen Service auch anbieten.“
Foto: Pressestelle der Kreisverwaltung
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.