Altenkirchen. Eine Gemeinschaftsausstellung mit dem Titel „Querbeet“, die ab Montag, den 4. November, bis Ende Januar 2020 im Gebäude der Kreisvolkshochschule in Altenkirchen (Rathausstraße 12) zu sehen sein wird, verspricht vielseitig und bunt zu werden. „Malen heißt nicht Formen färben, sondern Farben formen.“ Dieser Weisheit des bekannten französischen Malers Henri Matisse folgend, präsentieren Inge Sohn, Dagmar Klöckner, Uschi Klimes, Marion Koch und Jenny Röber ihre Werke in der Kreisvolkshochschule.
Motive, Herangehensweise und die benutzten Techniken sind so unterschiedlich wie die Malerinnen selbst. Sie zeigen in den beiden Fluren der Kreisvolkshochschule ein buntes Spektrum ihres Könnens. Was alle verbindet ist die Erkenntnis, dass Malen auch immer eine Entdeckungsreise in die eigene Welt der Kreativität sein kann. Das Ergebnis dieser Gruppenausstellung ist eine Momentaufnahme: Sie zeigt, was sonst zu großen Teilen im Verborgenen beziehungsweise in den Kursräumen der Kreisvolkshochschule kreativ entsteht.
(Quelle: Pressemitteilung, Kreisverwaltung Altenkirchen)
Westerwaldkreis. Die Berge von Frotteetüchern sehen nach Arbeit aus. Aber Mary M. mag ihren Job: das Falten und Legen der Tücher und die anderen Dinge, um die sie sich in der Hachenburger Wäscherei Delfin kümmert. „Ich fühle mich hier sehr wohl und komme jeden Morgen mit einem Lächeln durch die Tür“, erzählt sie. Man nimmt ihr das ab. Denn es hat ein paar Jahre gedauert, bis sie hier ihren Platz gefunden hat. Die 21-jährige hat eine Lernbehinderung und absolvierte zunächst Praktika in einem Pflegeberuf. Aber dort war sie überfordert – außer in der Wäscherei einer Einrichtung. Mit Hilfe des Diakonischen Werks verfolgte sie diesen Weg weiter und bekam schließlich einen Praktikumsplatz bei „Delfin“, aus dem inzwischen ein fester Job geworden ist. „Unterstützte Beschäftigung“ nennt sich das Programm des Diakonischen Werks Westerwald, das Menschen wie Mary M. bei der Suche nach dem richtigen Beruf zur Seite steht. Es hilft Männern und Frauen mit körperlichen oder psychischen Einschränkungen, auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.
Die 24. und letzte Wanderung in 2019 des Angebotes der Kannenbäckerland-Touristik-Service startet an der Rezeption des Hotel Heinz in der Bergstraße 77 und führt zunächst über den erst gepflasterten, später gekiesten Weg entlang der Liegewiese hinab in den Wald.
Die abwechslungsreiche Wanderung führt zum Naturdenkmal Bühl. Über den „Stern“ geht es in Richtung Hilgert und dann auf schönen Wegen wieder zurück zum Ausganspunkt.
Insgesamt ist der Weg ca. 8 km und dauert rund 3 Stunden. Zwischendurch gibt es interessante Erläuterungen.
Eine Voranmeldung für den Samstag, 26. Oktober 2019 wäre wünschenswert ist aber nicht zwingend erforderlich. Es bietet sich aber an etwa 10 Minuten vor Beginn der Wanderung am Startpunkt zu sein.
Wissen (ots) - Am Mo., 14.10.2019, gegen 12:05 Uhr, befuhr ein 61-jähriger Fahrzeugführer mit einem Lkw MAN die Walzwerkstraße aus Richtung Kulturwerk kommend in Richtung Im Frankenthal (B 62) und beabsichtigte nach links auf die Bundesstraße in Richtung Betzdorf einzubiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem Lkw MAN eines 46-jährigen Fahrzeugführers, der die Vorfahrt berechtigte Straße Im Frankenthal (B 62) aus Richtung Betzdorf kommend in Richtung Stadtmitte Wissen befuhr. An beiden Fahrzeugen entstand ca. 15000,-EUR Sachschaden. Der Lkw des 61-Jährigen war nicht mehr fahrbereit. Im Zuge der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass die Fahrerlaubnis des 61-Jährigen zum Führen von Lkw abgelaufen war.
(Quelle: Pressemitteilung, Polizei Wissen)
Das Programm:
Donnerstag, 18. Juni 17:30Uhr Zeltaufbau und Herrichten des Festplatzes
Freitag, 19. Juni 18:00 Uhr Kranzwickeln der Kirmesjugend
Samstag, 20. Juni 15:00 Uhr Kirmesbaumstellen
20:00 Uhr Musik und Tanz mit „DJ Julian“
von VTP-Veranstaltungstechnik
Der Kulturförderverein der Verbandsgemeinde Wallmerod lädt zum „Plattschwätzen“ ein. Am Freitag, den 07. August um 19 Uhr, findet in „Eidtsfritze Schauer“, Kirchstr. 4 in Hundsangen wieder ein Abend mit Vorträgen „uff Platt“ statt. Wer Interesse hat, etwas vorzutragen oder zu singen, kann sich gerne bei Brinja Marschall Tel. 06435 508-338 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Dieter Ehinger Tel. 06435 508-221 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden. Gerne kann auch spontan etwas vorgetragen werden. Die musikalische Unterhaltung ist, wie immer, von „Eidtsfritze Hubert“ und „Onnergässer Otto“ gesichert. Für die Verpflegung steht die Freiwillige Feuerwehr Hundsangen hinter der Theke und am Grill. Die Gäste können gerne mit einstimmen, wenn Volkslieder und Schlager gesungen werden. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
( Simone Kappes )
Gemeinschaftsveranstaltung mit der NABU-Gruppe Guckheim
Sonntag, 21. Juni, 10:00 - ca. 13:00 Uhr
Referent: Prof. Dr. Klaus Fischer, Koblenz, Institut für Integrierte Naturwissenschaften Abteilung Biologie der Universität Koblenz
Treffpunkt: 56457 Westerburg, Wäller Park, Rheinhold-Ferger-Straße, am Eingangstor der
ehem. Wäller Kaserne
Mitzubringen: Fernglas, evtl. Spektiv und Bestimmungsbuch/App
Teilnahmebeitrag: Kostenfrei - aber wir freuen uns über eine SPENDE!
„Sonntagsausklang“ – so nennt sich eine Andachtsreihe, die Ehrenamtliche der Evangelischen Christusgemeinde Sayn-Wied-Westerwald Ende April ins Leben gerufen haben. Etwa drei Mal pro Monat lädt das Team um 18 Uhr in die Evangelische Kirche Rückeroth ein – zum Innehalten, Zuhören, Beten, Singen. Ein Herzenssache für die Engagierten: Alle Helfenden wirken unentgeltlich am „Sonntagsausklang“ mit.
Hanne Michel ist seit Jahrzehnten in der Kirchengemeinde Rückeroth aktiv und erklärt die Idee hinter dem Projekt: „Seit unsere Region zur Gesamtkirchengemeinde zusammengewachsen ist, findet hier in Rückeroth nur noch einmal im Monat ein Gottesdienst statt. Uns war es aber ein Anliegen, jede Woche eine Art Gottesdienst im Ort zu feiern.“
Mit „uns“ meint sie einen Kreis engagierter MitarbeiterInnen, die das Projekt ins Leben gerufen haben. Seit April finden in den Wochen ohne regulären Sonntagsgottesdienst die Feiern statt: mit viel Musik, Predigten, gemeinsamen Gebet und Zeit, zur Ruhe zu kommen. „Wir haben etliche UnterstützerInnen gefunden“, freut sich Hanne Michel: „Menschen, die ehrenamtlich Musik machen oder predigen und den Gottesdienst zu etwas Besonderem machen: Eine klassische Liturgie gibt’s abgesehen vom Vaterunser und dem Segen nicht; die Abende sind recht frei und lassen Raum.“
Das kommt offenbar an, denn die Abende waren bislang immer gut besucht. Nach dem nächsten am 21. Juni gibt es dann erst einmal eine Sommerpause, danach geht die Reihe weiter: Am 16. August sind wieder alle eingeladen, in der Evangelischen Kirchen Rückeroth mitzufeiern und den Sonntag in Ruhe ausklingen zu lassen.
(Peter Bongard)
Der FDP-Kreisverband Westerwald hat sich beim Bezirksparteitag des FDP-Bezirksverbandes Koblenz in Neuwied personell, inhaltlich und in den Debatten deutlich eingebracht. Im Mittelpunkt standen aus Westerwälder Sicht ein einstimmig angenommener Antrag zur Auflösung der Pflegekammer Rheinland-Pfalz sowie personelle Veränderungen im Bezirksverband.
Besonders freuen konnte sich der Kreisverband über die Wahl von Patrick Häbel in den Bezirksvorstand. Häbel, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Westerwald, wurde mit einem starken Ergebnis von 88 Prozent der Stimmen zum Beisitzer gewählt. Er wird künftig als neue Personalie aus dem Westerwald die Interessen des Kreisverbandes im Bezirksvorstand vertreten.
Für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der St.-Martin-Grundschule in Elkenroth wurde der Besuch bei der Feuerwehr zu einem spannenden Erlebnis. Das Gemeinschaftsprojekt der Löscheinheiten Elkenroth und Kausen fand in diesem Jahr erstmals unter dem Motto „Nur gemeinsam geht’s voran“ statt.
Zu Unterrichtsbeginn wanderten die Abgangsklassen zum Elkenrother Feuerwehrhaus. Dort empfingen sie Florian Hüsch (FF Elkenroth) und Stefan Schwan (FF Kausen) sowie viele weitere Betreuer und Helfer der beiden Wehren.
Nach einer kurzen Begrüßung wurden die rund 50 Kinder in fünf gemischte Gruppen eingeteilt. Anschließend durchliefen sie abwechslungsreiche Stationen: Sie lernten die persönliche Schutzausrüstung einer Einsatzkraft kennen, erhielten Einblicke in ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) und übten den praktischen Umgang mit Feuerlöschern und Strahlrohren. Weitere Experimente verdeutlichten den sicheren Umgang mit Feuer. Zudem erfuhren die Kinder, wie ein Notruf korrekt abgesetzt wird und weshalb Rauchmelder lebenswichtig sind. Dabei nutzten die Feuerwehrleute das Schulklassenbetreuerset der Verbandsgemeinde-Feuerwehr mit Brandhaus, Notrufkoffer samt Telefonanlage und einem Experimentierkoffer.
Zum Abschluss verabschiedeten sich die Feuerwehrkameraden mit einem eindrucksvollen „Knall“, indem sie eine Fettexplosion demonstrierten. Mit kräftigem Applaus bedankten sich die Kinder für den gelungenen Vormittag. (Sarah Brühl)