LAHNSTEIN. Zum mittlerweile 13. Mal ruft Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, zur Teilnahme an der Solidaritätsaktion „Eine Million Sterne“ auf. Auch der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn beteiligt sich wieder an der bundesweiten Aktion, bei der in möglichst vielen Städten und Gemeinden im ganzen Lande öffentliche Plätze zum Leuchten gebracht werden sollen. In Kooperation mit der Pfarrei Sankt Martin Lahnstein und der Stadt Lahnstein lädt der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn deshalb am Freitag, 15. November, in und an die Pfarrkirche Sankt Martin in Lahnstein ein.
Dort steht ab 17.30 Uhr zunächst ein Wortgottesdienst mit Pfarrer Armin Sturm, dem Vocalensemble Septime und Peter Auras (Gitarre) auf dem Programm. Im Anschluss daran findet dann auf dem benachbarten Salhofplatz die Solidaritätsaktion „Eine Million Sterne“ statt. Der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn, die Pfarrei Sankt Martin und die Stadt Lahnstein haben die Veranstaltung unter das Motto „Gib Herzen ein Zuhause“ gestellt und wollen damit ein leuchtendes Zeichen für eine gerechtere Welt setzen. Als Zeichen der Solidarität und der Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit, werden unzählige Kerzen angezündet, die den Salhofplatz in einem hellen Lichterglanz erstrahlen lassen. Schirmherr der Veranstaltung ist Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte.
Rhein-Sieg-Kreis (ke) – Ein ICE kommt bei der Fahrt von Frankfurt nach Köln im Tunnel Rottbitze zum Stehen. In der Leitstelle gehen die ersten Notrufe ein. Der Zug würde brennen, im Tunnel sei überall Rauch und außerdem gebe es Verletzte, melden die Anruferinnen und Anrufer. Das war das Szenario für die ICE-Übung am vergangenen Wochenende. Rund 180 Einsatzkräfte probten unter dem Kommando von Kreisbrandmeister Dirk Engstenberg den Ernstfall.
Unter schwerem Atemschutz kämpften sich die Einheiten durch den knapp einen Kilometer langen Tunnel, um die Verletzten – in der Übung fünf lebensgroße Puppen – zu retten und den entstehenden Brand am Zug zu löschen, der bei Bahnkilometer 45,2 liegen geblieben war. Das machten sie fachmännisch und routiniert, wie Übungsleiter Dirk Engstenberg bestätigte: „Unsere ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen sind hoch professionell und motiviert. Sie garantieren schnelle und optimale Hilfe im Ernstfall.“
Dem 47-jährigen Angeklagten wird von der Staatsanwaltschaft ein versuchter Mord zur Verdeckung einer Straftat zur Last gelegt. Der Angeklagte soll am 11.01.2019 die K 81 von Weitersburg in Richtung Höhr-Grenzhausen befahren haben, ohne dass er im Besitz einer Fahrerlaubnis gewesen sein soll und ohne dass der für das Fahrzeug erforderliche Versicherungsschutz bestanden haben soll. In einer Kurve soll der Angeklagte den mit seinem Fahrrad entgegenkommenden Geschädigten übersehen und mit diesem kollidiert sein. Der Geschädigte erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen.
Lahnstein/Kreisgebiet. Innenminister Roger Lewentz hat 49 Mitbürgerinnen und Mitbürger für ihr langjähriges kommunalpolitisches Engagement mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette ausgezeichnet, darunter Heinz Düber aus Michelbach, Günter Knautz aus Daaden und Karl-Ulrich Paul aus Hamm. Seit 1954 wird die Freiherr-vom-Stein-Plakette verliehen, seit 2001 alle drei Jahre. Sie geht zurück auf den Staatsmann und Politiker Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein, der seinerzeit den Grundstock für die Idee der kommunalen Selbstverwaltung legte. „Heute würdigen wir die Leistungsträger der Kommunalpolitik, oftmals wirkliche ‚Urgesteine‘. Auf keinen einzigen dieser engagierten Bürgerinnen und Bürger kann eine lebendige Bürgergesellschaft verzichten, gleichgültig wie lange das ehrenamtliche Engagement dauert“, hob der Minister bei der Verleihung an die Ehrenamtler in Lahnstein hervor.
Das Programm:
Donnerstag, 18. Juni 17:30Uhr Zeltaufbau und Herrichten des Festplatzes
Freitag, 19. Juni 18:00 Uhr Kranzwickeln der Kirmesjugend
Samstag, 20. Juni 15:00 Uhr Kirmesbaumstellen
20:00 Uhr Musik und Tanz mit „DJ Julian“
von VTP-Veranstaltungstechnik
Der Kulturförderverein der Verbandsgemeinde Wallmerod lädt zum „Plattschwätzen“ ein. Am Freitag, den 07. August um 19 Uhr, findet in „Eidtsfritze Schauer“, Kirchstr. 4 in Hundsangen wieder ein Abend mit Vorträgen „uff Platt“ statt. Wer Interesse hat, etwas vorzutragen oder zu singen, kann sich gerne bei Brinja Marschall Tel. 06435 508-338 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Dieter Ehinger Tel. 06435 508-221 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden. Gerne kann auch spontan etwas vorgetragen werden. Die musikalische Unterhaltung ist, wie immer, von „Eidtsfritze Hubert“ und „Onnergässer Otto“ gesichert. Für die Verpflegung steht die Freiwillige Feuerwehr Hundsangen hinter der Theke und am Grill. Die Gäste können gerne mit einstimmen, wenn Volkslieder und Schlager gesungen werden. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
( Simone Kappes )
Gemeinschaftsveranstaltung mit der NABU-Gruppe Guckheim
Sonntag, 21. Juni, 10:00 - ca. 13:00 Uhr
Referent: Prof. Dr. Klaus Fischer, Koblenz, Institut für Integrierte Naturwissenschaften Abteilung Biologie der Universität Koblenz
Treffpunkt: 56457 Westerburg, Wäller Park, Rheinhold-Ferger-Straße, am Eingangstor der
ehem. Wäller Kaserne
Mitzubringen: Fernglas, evtl. Spektiv und Bestimmungsbuch/App
Teilnahmebeitrag: Kostenfrei - aber wir freuen uns über eine SPENDE!
„Sonntagsausklang“ – so nennt sich eine Andachtsreihe, die Ehrenamtliche der Evangelischen Christusgemeinde Sayn-Wied-Westerwald Ende April ins Leben gerufen haben. Etwa drei Mal pro Monat lädt das Team um 18 Uhr in die Evangelische Kirche Rückeroth ein – zum Innehalten, Zuhören, Beten, Singen. Ein Herzenssache für die Engagierten: Alle Helfenden wirken unentgeltlich am „Sonntagsausklang“ mit.
Hanne Michel ist seit Jahrzehnten in der Kirchengemeinde Rückeroth aktiv und erklärt die Idee hinter dem Projekt: „Seit unsere Region zur Gesamtkirchengemeinde zusammengewachsen ist, findet hier in Rückeroth nur noch einmal im Monat ein Gottesdienst statt. Uns war es aber ein Anliegen, jede Woche eine Art Gottesdienst im Ort zu feiern.“
Mit „uns“ meint sie einen Kreis engagierter MitarbeiterInnen, die das Projekt ins Leben gerufen haben. Seit April finden in den Wochen ohne regulären Sonntagsgottesdienst die Feiern statt: mit viel Musik, Predigten, gemeinsamen Gebet und Zeit, zur Ruhe zu kommen. „Wir haben etliche UnterstützerInnen gefunden“, freut sich Hanne Michel: „Menschen, die ehrenamtlich Musik machen oder predigen und den Gottesdienst zu etwas Besonderem machen: Eine klassische Liturgie gibt’s abgesehen vom Vaterunser und dem Segen nicht; die Abende sind recht frei und lassen Raum.“
Das kommt offenbar an, denn die Abende waren bislang immer gut besucht. Nach dem nächsten am 21. Juni gibt es dann erst einmal eine Sommerpause, danach geht die Reihe weiter: Am 16. August sind wieder alle eingeladen, in der Evangelischen Kirchen Rückeroth mitzufeiern und den Sonntag in Ruhe ausklingen zu lassen.
(Peter Bongard)
Der FDP-Kreisverband Westerwald hat sich beim Bezirksparteitag des FDP-Bezirksverbandes Koblenz in Neuwied personell, inhaltlich und in den Debatten deutlich eingebracht. Im Mittelpunkt standen aus Westerwälder Sicht ein einstimmig angenommener Antrag zur Auflösung der Pflegekammer Rheinland-Pfalz sowie personelle Veränderungen im Bezirksverband.
Besonders freuen konnte sich der Kreisverband über die Wahl von Patrick Häbel in den Bezirksvorstand. Häbel, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Westerwald, wurde mit einem starken Ergebnis von 88 Prozent der Stimmen zum Beisitzer gewählt. Er wird künftig als neue Personalie aus dem Westerwald die Interessen des Kreisverbandes im Bezirksvorstand vertreten.
Für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der St.-Martin-Grundschule in Elkenroth wurde der Besuch bei der Feuerwehr zu einem spannenden Erlebnis. Das Gemeinschaftsprojekt der Löscheinheiten Elkenroth und Kausen fand in diesem Jahr erstmals unter dem Motto „Nur gemeinsam geht’s voran“ statt.
Zu Unterrichtsbeginn wanderten die Abgangsklassen zum Elkenrother Feuerwehrhaus. Dort empfingen sie Florian Hüsch (FF Elkenroth) und Stefan Schwan (FF Kausen) sowie viele weitere Betreuer und Helfer der beiden Wehren.
Nach einer kurzen Begrüßung wurden die rund 50 Kinder in fünf gemischte Gruppen eingeteilt. Anschließend durchliefen sie abwechslungsreiche Stationen: Sie lernten die persönliche Schutzausrüstung einer Einsatzkraft kennen, erhielten Einblicke in ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) und übten den praktischen Umgang mit Feuerlöschern und Strahlrohren. Weitere Experimente verdeutlichten den sicheren Umgang mit Feuer. Zudem erfuhren die Kinder, wie ein Notruf korrekt abgesetzt wird und weshalb Rauchmelder lebenswichtig sind. Dabei nutzten die Feuerwehrleute das Schulklassenbetreuerset der Verbandsgemeinde-Feuerwehr mit Brandhaus, Notrufkoffer samt Telefonanlage und einem Experimentierkoffer.
Zum Abschluss verabschiedeten sich die Feuerwehrkameraden mit einem eindrucksvollen „Knall“, indem sie eine Fettexplosion demonstrierten. Mit kräftigem Applaus bedankten sich die Kinder für den gelungenen Vormittag. (Sarah Brühl)