Service & Lebenshilfe – Ihre Unterstützung bei Radio Westerwald
In unserem Bereich „Service und Lebenshilfe“ bieten wir Ihnen nützliche Informationen, Tipps und Unterstützung zu Themen, die den Alltag erleichtern. Von Gesundheit und Notfalltipps bis zu wichtigen Telefonnummern und allgemeinen Lebenshilfe-Themen – Radio Westerwald sorgt dafür, dass Sie immer gut informiert sind, wenn es darauf ankommt. Egal ob Sie nach wichtigen Kontaktadressen suchen oder praktische Hinweise für den Alltag benötigen, hier finden Sie die Hilfe, die Sie suchen.
Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn lädt zu Veranstaltungen nach Lahnstein und Hachenburg ein
WESTERWALDKREIS/RHEIN-LAHN-KREIS. Demnächst haben ehrenamtlich Mitarbeitende in den Kirchengemeinden, in Einrichtungen der Caritas sowie andere Interessierte erneut die Gelegenheit, an den sogenannten Besinnungstagen teilzunehmen. „Nach einer Corona-bedingten Pause im vergangenen Jahr, freuen wir uns, diese beliebte Veranstaltung jetzt wieder anbieten zu können“, betont Rainer Lehmler, Referent Gemeindecaritas beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn. Die Besinnungstage sollen den Teilnehmenden helfen, neue Kraft und Orientierung für ihr caritatives Engagement in den Pfarreien, Caritas-Einrichtungen und -Diensten zu erhalten. Dazu bietet die CKD-Projektgruppe im Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn während der Fastenzeit je einen Termin im Westerwaldkreis und im Rhein-Lahn-Kreis an.
Verein sammelt Sachspenden und Lebensmittel für Flüchtlinge und die Ukraine
„Mit unserer Aktion wollen wir ein klares Zeichen setzen – für die Gemeinschaft und gegen den Krieg“, betont Nikita Bitner und weist auf die Hilfsaktion hin, die der FC Lokomotive Montabaur kürzlich ins Leben gerufen hat. Der Fußballverein sammelt derzeit fleißig Sachspenden für Flüchtlinge und die Ukraine.

Foto/Quelle VG Montabaur
Unter dem Motto „Wir helfen! Du auch? #gemeinsam“ sammelt der FC Lokomotive Montabaur derzeit Sachspenden für Flüchtlinge und die Ukraine. Unterstützt wird die Hilfsaktion unter anderem von Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich (Mitte), der den Vorsitzenden Nikita Bitner (rechts) und Alexander Samonin (rechts), Abteilungsleiter Fußball, im Sportlerheim in Eschelbach besuchte.
Im Rahmen der Flüchtlingshilfe hat der Verein seit Samstag für mehr als 600 Menschen übernachtungsmöglickeiten im Westerwald und den angrenzen Landkreisen zusammen getragen. Neben lokalen Unternehmen, Hotels, Pensionen, Klöstern, Jugendgästehäusern haben sich sehr viele Privatpersonen bei uns gemeldet. Unter dem Motto Gemeinsam statt Einsam kann so schnell und effektiv vermittelt werden.
Viele private Westerwälder haben bereits am letzten Wochenende Freunde, Bekannte, Verwandte, Kollegen oder Familienangehörige aus den Grenzregionen der Ukraine in den Westerwald geholt. Als die ersten privaten Anfragen bei uns eingetroffen sind, war schnell klar, das auch hier im Rahmen der Nachbarschaftshilfe Unterstützung notwendig sein wird.
Die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine und in Russland sind erschreckend und machen sprachlos.
Menschen fürchten um ihr Leben oder haben es in diesem sinnlosen Krieg verloren. Familien wurden auseinandergerissen und getrennt.
Jeden Tag läuten um 12 Uhr die Kirchenglocken der evangelischen Kirchen, um Menschen aufzurufen, einen Moment innezuhalten und für den Frieden zu beten.
Außerdem laden wir beginnend ab dem 17. März jeden Donnerstag um 19.30 Uhr auf den Marktplatz in Bad Marienberg zu einem Friedensgebet ein.
Gemeinsam wollen wir unsere Sorgen, Ängste, Nöte und Hoffnungen vor Gott bringen und Lichter (bitte bringen Sie eine Kerze mit) entzünden.
Im Vertrauen darauf, dass Gott auf der Seite der Leidenden, der Schwachen, der Verletzten steht. (Quelle VG Bad Marienberg)
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Bilder vom Krieg in der Ukraine machen uns alle sehr betroffen. Viele Menschen sind zur Flucht aus ihrer Heimat gezwungen und können oft nur das blanke Leben retten. Während ihre Männer die Heimat verteidigen, müssen Frauen und Kinder fliehen und buchstäblich alles zurücklassen.
Die ersten jener Menschen sind bereits in unserer Region eingetroffen. Weitere werden folgen. Die bereits jetzt starke Anteilnahme und Hilfsbereitschaft unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger ist gewaltig.
Um den nun Heimatlosen bestmöglich und effektiv zu helfen, stehen alle zuständigen Behörden und Hilfsorganisationen in engem Austausch.
Ich bitte auch Sie um Ihre Mithilfe und Unterstützung: Dringend suchen wir Plätze für geflüchtete Menschen in unserer Verbandsgemeinde. Melden Sie sich bitte bei uns, wenn Sie Wohnraum zur Verfügung stellen können.