Radio Westerwald : ON AIR >> Flashplayer in eigenem Fenster öffnen <<

 B Itunes B Mediaplayer B phonostar Logo radioDE

Eigentlich sollten die Demokratie-Projektwochen, die das Jugendbildungswerk Limburg-Weilburg in Kooperation mit dem Verein „Creative Change e.V.“ aus Offenbach bereits für das Frühjahr 2020 an vier weiterführenden Schulen im Landkreis Limburg-Weilburg geplant hatte, schon längst umgesetzt werden. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten diese dann aber immer wieder verschoben werden. Jetzt fand die gelungene Projektreihe in der Johann-Christian-Senckenberg-Schule in Runkel ihren Abschluss, worüber sich auch Landrat Michael Köberle freute.
Die 8. Klassen erfreuten sich am intensiven, spannenden und partizipativen Theaterprojekt, an dem sie, an vier Vormittagen hintereinander, jeweils im Rahmen einer Schul-Doppelstunde teilnahmen. Die Schülerinnen und Schüler konnten anhand von kleinen Theaterszenen aus dem Alltag der Jugendlichen sehr emotional in verschiedene Themen eintauchen. Das Themenspektrum von Creative Change e.V. umfasst insgesamt 15 verschiedene Themen.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde unter großem Zuspruch der örtlichen Bevölkerung, das frisch renovierte Bürgerhaus der Ortsgemeinde Neunkhausen offiziell eingeweiht.

In seiner Begrüßung dankte Ortbürgermeister Rudi Neufurth dem Wahlkreisabgeordneten des Rheinland-Pfälzischen Landtages, Hendrik Hering, der ebenso anwesend war wie der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Bad Marienberg, Karsten Lucke und der federführende Architekt Paul Alhäuser, für seine Bemühungen hinsichtlich der Zuschussvergabe für das Großprojekt. Sein Dank galt darüber hinaus dem Architekten sowie den ausführenden Unternehmen für die geleistete gute Arbeit.

„Keiner darf verloren gehen“

Mit einer zweijährigen, coronabedingten Verspätung, aber mit umso zufriedeneren Teilnehmern, konnte das Jubiläum des Lernpatenprojektes „Keiner darf verloren gehen“ im Bürgerhaus in Wirges gefeiert werden. Seit nun zwölf Jahren unterstützen ehrenamtliche Lernpaten Kinder und Jugendliche im Westerwaldkreis dabei, den Anschluss in der Gesellschaft und in der Schule nicht zu verlieren.

Denn auch Kinder können jederzeit von belastenden Situationen betroffen sein. Nahezu immer haben negative Erlebnisse tiefgreifende Auswirkungen auf die Entwicklung sowie die schulischen Leistungen der Kinder. Deshalb wurde im Jahr 2010 im Westerwaldkreis das Lernpatenprojekt „Keiner darf verloren gehen“ etabliert. Ziel der ehrenamtlichen Lernpaten ist es, die Unterstützung anzubieten, welche die Kinder und Jugendliche aufgrund verschiedener Faktoren für eine kurze oder längere Zeit nicht von Zuhause erhalten können.

Konzession für Erdgas neu vergeben
HÖHR-GRENZHAUSEN. Auch in den nächsten 20 Jahren wird die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) den Betrieb des Erdgasnetzes der Stadt Höhr-Grenzhausen übernehmen. Der entsprechende Konzessionsvertrag wurde am Mittwoch, 13. Juli 2022, unterzeichnet. „Unsere Kommune und die evm verbindet eine zuverlässige und vertrauensvolle Zusammenarbeit, über Jahrzehnte hinweg“, erklärt Michael Thiesen, Bürgermeister der Stadt Höhr-Grenzhausen, im Rahmen der Vertragsunterzeichnung. „Das Angebot war abermals überzeugend und so ist es für uns ein logischer Schritt, die Kooperation fortzusetzen. Wir freuen uns darauf.“

Krieg in der Ukraine und gestiegene Energiekosten bringen Tafeln an ihre Grenzen
Unter dem Motto „Lebensmittel retten. Menschen helfen.“ leisten die Tafeln in Deutschland seit Anfang der Neunzigerjahre Hilfe von immensem Wert. Mit ihrer gemeinnützigen Arbeit unterstützen sie hilfsbedürftige Menschen, darunter ein Drittel Kinder und Jugendliche und verteilen Lebensmittel, die nicht mehr verwendet werden und ansonsten vernichtet würden.
Seit Beginn der Corona-Pandemie sind auch in unserer Region immer mehr Menschen auf die Soforthilfe der Tafeln angewiesen. Hinzu kommen mit Ausbruch des Krieges in der Ukraine viele Geflüchtete, die auf kostenlose oder vergünstigte Lebensmittel angewiesen sind. Die Zahl der bedürftigen Kunden steigt stetig und die deutlich gestiegenen Lebenshaltungs- und Energiekosten belasten die sozial Schwachen besonders.