Die alte Turnhalle Höhr-Grenzhausen ist seit Vorlage des negativen TÜV-Gutachten im April 2017 gesperrt. Es wurde von dem Sachverständigen festgestellt, dass sich Teile der Deckenverkleidung aufgrund der unsachgemäßen Befestigung gelöst haben und die Gefahr besteht, dass diese Teile ohne Vorankündigung herabstürzen können. Der Neuaufbau der kompletten Deckenkonstruktion inkl. Unterkonstruktion verursacht nach ersten Schätzungen Kosten in Höhe von ca. 80.000,00 Euro. Aufgrund des Stadtrats-Beschlusses vom 22.10.2013, mit dem darin enthaltenem Abbruch der alten Turnhalle, geht die Verwaltung davon aus, dass keine Erneuerung der Deckenkonstruktion derzeit beabsichtigt wird. Um die Frist zur Beantragung möglicher Fördermittel für die Maßnahme nicht verstreichen zu lassen, sprachen sich die Ratsmitglieder mit 23 Ja- Stimmen und einer Nein-Stimme für die Antragstellung auf der Grundlage einer entsprechend überarbeiteten Entwurfsplanung aus. Diese beinhaltet neben der multifunktionalen Nutzung des Vorplatzes auch die Schaffung weitere Parkflächen.
Wie jedes Jahr, fand auch in diesem Jahr das City- und Brunnenfest am zweiten Sonntag im September statt . Diesmal waren auch wir, der Kinderhort „Zweite Heimat“, dabei und haben ein „Zeichen“ gesetzt. Viele bunte LeseZEICHEN wurden mit den Kindern gebastelt.
Nach dem Aufbau unseres Standes ging es auch schon direkt los und Kinder wie auch Eltern fragten ganz erstaunt und interessiert, was unser Stand den Schönes anzubieten hätte. Aus vielen bunten Blättern wurden einmalige Lesezeichen gefaltet. Diese konnten am Ende in bunten Stoffsäckchen mitgenommen werden. Daran befestigt waren lustige Sprüche, wie zum Beispiel: „Lesen gefährdet die Dummheit“. Sowohl Eltern als auch Kinder waren mit dem Ergebnis zufrieden. Nach dieser erfolgreichen Aktion, freuen wir uns schon auf das nächste Jahr mit Euch.
Aus dem Bericht über den Stand des Haushaltsvollzuges im laufenden Jahr 2017 ging hervor, dass der ursprünglich im Haushaltsplan kalkulierte Jahresüberschuss in Höhe von rund 481.000,-- Euro nicht erzielt werden kann. Die Ursachen hierfür sind zusätzliche, nicht geplante Aufwendungen (u. a. im Bereich der Kindertagesstätten) und die Inanspruchnahme von Haushaltsausgaberesten, also die Abwicklung von Maßnahmen des Vorjahres. Allerdings ergeben sich die größten Abweichungen der diesjährigen Haushaltsführung im Bereich der Steuern und Abgaben. Die Stadt Höhr-Grenzhausen hat – trotz angepasster Hebesätze – bei den Gewerbesteuereinnahmen erhebliche Einbußen zu verzeichnen. Einsparungen bei geplanten Aufwandspositionen führten nur zu geringfügigen Entlastungen.
Am Donnerstag, den 07.09.2017, besuchte die dritte Klasse der Sonnenfeld-Schule den Bürgermeister Uwe Schmidt im Bürgerhaus in Hilgert. Nachdem Herr Schmidt alle Schülerinnen und Schüler begrüßt hatte, erzählte er viele Einzelheiten über seine Tätigkeit als ehrenamtlicher Bürgermeister, den Gemeinderat und die Sitzverteilung der Parteien in Hilgert. Dann durften die Kinder ihre vorbereiteten Fragen vortragen, die Herr Schmidt ausführlich beantwortete. Anschließend machte er eine Führung durch das Bürgerhaus und zeigte sein Büro, den ehemaligen Bankraum mit Safe sowie die anderen Räumlichkeiten. Zum Schluss bekam jedes Kind von Herrn Schmidt ein T-Shirt von Hilgert geschenkt, woraufhin sich die ganze Klasse bedankte und zufrieden zur Schule zurückging.
Werke aus Rhein-Lahn und Westerwald schließen sich geräuschlos zusammen – Mitarbeitende blicken optimistisch auf gemeinsame Zukunft
Westerwaldkreis. Für den sozialen Dienst der Evangelischen Kirche beginnt in der Region ein neues Kapitel: Die Regionale Diakonie Westerwald und die Regionale Diakonie Rhein-Lahn schließen sich zusammen und bündeln als „Regionale Diakonie Westerwald Rhein-Lahn“ ihre Kräfte. Nun haben die Mitarbeitenden den Zusammenschluss gefeiert – mit einem gemeinsamen Frühstück und viel Zeit zum Austausch.
Der Eigenanteil, den Pflegebedürftige und/oder Angehörige für einen
Heimplatz zahlen steigt erneut an. Mit einem Anstieg von mehr als 200
Euro schlägt der Anstieg auf 3.222 Euro pro Monat zu Buche.
Der pflegepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Wäschen-
bach, erklärt: „Pflegebedürftige Menschen verdienen die bestmögliche
Pflege in unserem Land, diese muss aber auch bezahlbar sein. Für die Be-
troffenen stellt die permanente Erhöhung der Eigenanteile ein echtes finan-
zielles Problem dar, was dazu führen wird, dass es für immer mehr Men-
schen nicht mehr aus eigenen Mitteln leistbar ist. Pflege in Rheinland-Pfalz
wird immer teurer – Pflege droht zum Luxusgut zu werden.
RANSBACH-BAUMBACH. Am Donnerstag, 22. Januar, kam es um 14.24 Uhr zu einem Stromausfall in
Ransbach-Baumbach. Grund hierfür war ein Baum, der in eine Leitung gefallen war. Die Experten der
Energienetze Mittelrhein (enm), der Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein (evm),
konnten die betroffenen Kabelstellen schnell lokalisieren, den Baum entfernen und die Versorgung
so bis 15.10 Uhr wieder vollständig herstellen. (evm)
Zusammenkunft in Niederahr gibt Rück- und Ausblick
Mitte Januar trafen sich die Führungskräfte der Feuerwehren im Westerwaldkreis zum bereits 44. Mal zu ihrer jährlichen Dienstversammlung in Niederahr. Der lang erkrankte Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI), Tobias Haubrich, begrüßte unter großem Beifall die zahlreichen Vertreter aus Politik und Blaulichtfamilie. Dem schloss sich Landrat Achim Schwickert an: „Die Erkrankung hat einmal mehr gezeigt, dass wir nicht aufgeben und als Mannschaft zusammenhalten sowie füreinander einstehen. Dafür und für die täglich geleistete ehrenamtliche Arbeit und Leistung aller bin ich sehr dankbar.“ Darüber hinaus gab er Einblicke in die bereits erfolgten oder bereits auf den Weg gebrachten Anschaffungen des Westerwaldkreises. Dazu zählen vier Notfallkrankentransportfahrzeuge auf Allradfahrgestell für die Schnelleinsatzgruppe (SEG), ein Einsatzleitwagen für den Gefahrstoffzug, zwei Module Waldbrandbekämpfung und die Fortführung des Aufbaus eines zukunftsfähigen Sirenenwarnsystems.
In Anerkennung seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit im Dienste der Gemeinschaft hat Ministerpräsident Alexander Schweitzer dem Hillscheider Armin Georg die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz verliehen. Bei der Aushändigung im Kreishaus sagte Landrat Achim Schwickert: „Diese Auszeichnung vergibt das Land nicht sehr häufig. Doch mit Ihrem über 40-jährigen Engagement im Deutschen Roten Kreuz und Ihren vielfältigen Aktivitäten in diesem Bereich haben Sie sich diese mehr als verdient.“ Bereits seit 1982 ist Armin Georg nicht nur Mitglied des DRK, sondern im Vorstand tätig. Dabei leitete er im Ortsverein Hillscheid das Jugendrotkreuz, organisierte Blutspendetermine, war als Zugführer und Bereitschaftsleiter im Einsatz.
Weiterlesen ...Beim Bildungsdialog „60 Minuten Landespolitik“ in Selters stellte sich der rheinland-pfälzische Bildungsminister Sven Teuber (SPD) offen den Fragen von Lehrkräften, Eltern und jungen Menschen. Eingeladen hatte der heimische SPD-Landtagsabgeordnete und Landtagspräsident Hendrik Hering. Der Termin machte deutlich: Die SPD nimmt die Herausforderungen im Bildungsbereich ernst und setzt auf Dialog, Unterstützung und strukturelle Reformen.
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