Noch gut drei Wochen, dann kommen namhafte Schaustellerbetriebe aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland in die Deichstadt, um den zahlreichen Besuchern aus Neuwied und dem Umkreis ein paar unbeschwerte Stunden auf der Heddesdorfer Pfingstkirmes zu bescheren.
Auch in diesem Jahr wird es wieder ein paar Überraschungen geben, das versprechen sowohl Platzmeister Pascal Stoltze als auch Marcus Preis, Sprecher der Aktionsgemeinschaft Heddesdorfer Pfingstkirmes. So ist es den Verantwortlichen gelungen, das derzeit größte transportable Looping-Karussell der Welt zu verpflichten. Aus Sicht von Kirmes-Fans eine echte Sensation. Infinity heißt der Stahl-Koloss, der in der dritten Saison auf den großen Festplätzen der Republik zu Hause ist. Ein auf 40 Meter hohen Böcken aufgehängtes Pendel schaukelt sich dabei Stück für Stück nach oben, um am Ende die 24 mutigen Fahrgäste in eine Loopingfahrt in 65 Metern Höhe zu katapultieren und anschließend mit einer Spitzengeschwindigkeit von 120 km/h in die Tiefe zu stürzen. Das ist wahrlich nichts für schwache Nerven.
Im Rahmen der feierlichen Zertifikatsverleihung am 14. Mai im großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises in Bad Ems, erhielten insgesamt neun Einrichtungen im Gesundheitswesen das Qualitätssiegel verliehen. Das MRE (Multiresistente Erreger)-Netzwerk hat in den letzten vier Jahren gemeinsam mit 36 ambulanten Pflegediensten, 41 Alten-und Pflegeheimen, 12 Krankenhäusern, 6 ambulanten Dialysepraxen und 3 Rehakliniken die Standards, Hygienepläne, Schulungsunterlagen und Qualitätsziele zur Zertifizierung ausgearbeitet. Dieser Prozess erfolgte in 63 Arbeitsgruppensitzungen. Anschließend wurden durch das Netzwerk 3.717 Arzthelferinnen, Altenpfleger/innen, Krankenschwestern/-pfleger und Ärzte/-innen zum größten Teil in 94 sogenannten „Inhouse“-Schulungen, also in den Einrichtungen selbst, im sachgerechten Umgang mit MRE-besiedelten und -infizierten Patienten oder Bewohnern geschult. Zur Zertifizierung mussten die ausgearbeiteten Unterlagen der Qualitätsziele eingereicht werden.
Wenn Kinderstimmen, fröhliche Lieder oder laute Trommelschläge durch die Flure der Musikschule tönen, dann sind die Allerjüngsten zu Werke. Die Kreismusikschule hält eine ganze Reihe von Kursen bereit, um Musik für Kinder so früh wie möglich erlebbar zu machen. Die Konzepte sind bewährt und ein Team kompetenter Lehrkräfte steht bereit. Alle Kinder, die nach den Sommerferien einstimmen möchten, sollten sich jetzt für die neuen Musikkurse anmelden oder können auch einfach mal in einen Kurs hineinzuschnuppern.
Für die Vier- oder Fünfjährigen ist die Musikalische Früherziehung das bewährte und beliebte Angebot. Sie ist ein Kinder-Aktivprogramm, das Augen, Ohren, Herz und Hände anspricht. „Mein Kind ist mit Begeisterung bei der Sache“, so eine Musikschulmama, „die Lieder von den Nebelgeistern oder Bauern Schmidt klingen bei uns lange nach“. Die Kinder erfahren Musik mit Bewegung und Tanz, rhythmischen Einheiten und Singen. Musikhören, Instrumentenkunde, Noten und Rhythmus gehören in zwei Schuljahren genauso zum Konzept wie das Instrumentalspiel mit Schlaginstrumenten und Glockenspiel. Einmal pro Woche treffen sich die Kinder in kleinen Gruppen mit ihrer Lehrkraft. Die Kurse finden voraussichtlich wieder in Altenkirchen, Betzdorf-Kirchen, Altenkirchen, Daaden, Flammersfeld, Horhausen, Hamm und Wissen statt.
Im Rahmen des Breitbandclusters, das von der Wirtschaftsförderung in enger Abstimmung mit den Verbandsgemeinden im Kreis Altenkirchen umgesetzt wird, möchte man sich an dem von der Bundesregierung aufgelegten Sonderförderprogramm für Gewerbe- und Industriegebiete beteiligen.
Ziel des Programms ist es, die in Gewerbegebieten ansässigen Unternehmen an das Glasfasernetz anzuschließen. In einem ersten Schritt müssen dafür die in den Unternehmen bereits vorhandenen Bandbreiten ermittelt werden, um eine Abgrenzung zwischen förderfähigen und nicht förderfähigen Gebieten vornehmen zu können.
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.