Der gute Ruf der Kita Himmelfeld in Montabaur schallt bis nach Berlin ins Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Die Kita wurde im letzten Herbst im Rahmen eines Bundesprogramms mit drei Sternen für ihr Ernährungskonzept ausgezeichnet. Grund genug für Ministerin Julia Klöckner, den bundesweiten Tag der Kita-Ernährung in diesem Jahr in Montabaur zu eröffnen. Gutes Essen, gesunde Lebensmittel sind ihr ein Anliegen „Ernährungsbildung muss bereits in der Kita und in der Grundschule anfangen. Kinder müssen frühzeitig an gesundes Essen gewöhnt werden, Tischkultur lernen, verstehen, was sie auf dem Teller haben. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr – oder Klärchen und Klara.“
Training fürs Leben: Unter diesem Motto arbeitet Boxen macht Schule e.V. (BmS) seit 2011 mit Kindern und Jugendlichen an Schulen in Rheinland-Pfalz. Jetzt konnte der gemeinnützige Verein für Gewaltprävention und Integration die Staatsministerin Anne Spiegel als prominente Schirmherrin gewinnen, die in Ihrem Ministerium auch die Resorts Jugend und Integration verantwortet.
„Das sport-pädagogische und integrative Konzept von Boxen macht Schule hat mich gleich überzeugt. Jan Meurer und sein Team leisten mit Ihren Box-AGs wertvolle Jugend- und Integrationsarbeit. Gerne übernehme ich die Schirmherrschaft für den Verein und möchte meinen Beitrag dazu leisten, das Projekt auch auf weitere Schulen auszuweiten.“, äußert sich die vierfache Mutter engagiert.
Bei einem gemeinsamen Fototermin im Mainzer Ministerium überreichte BmS Projektmanager Farid Al- Samarrai der Ministerin heute symbolisch ein Paar Boxhandschuhe. Der Auftakt für die Zusammenarbeit hätte nicht besser gewählt werden können, denn aktuell ist Boxen macht Schule für den Deutschen Integrationspreis nominiert. Noch bis zum 05. Juni 2019 möchte der Verein in einem Crowdfunding-Contest möglichst viele Menschen für seine Kampagne gewinnen. Auf der Plattform startnext.com kann der Verein mit einer Spende ab 5 EUR finanziell unterstützt werden: Hier der Link zur Crowdfunding-Kampagne: https://www.startnext.com/boxenmachtschule
Mainz (ots) - Die rheinland-pfälzische Polizei beteiligte sich im Zeitraum vom 14. bis 17. Mai an den europaweiten Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität.
Diese dienten schwerpunktmäßig zur Bekämpfung der Eigentums, Waffen- und Betäubungsmittelkriminalität sowie der Verfolgung von Urkunden- und Menschenhandelsdelikten.
Das Landeskriminalamt koordinierte das Einsatzgeschehen in Rheinland-Pfalz; die Polizeipräsidien führten erfolgreich die Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen durch. In diesem Zusammenhang kontrollierten die eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte 755 Personen und 417 Fahrzeuge. Dabei nahm die Polizei insgesamt 11 Personen u.a. aufgrund von Waffen- und Drogendelikten vorläufig fest. Neben festgestellten Verkehrsdelikten fertigte die Polizei 28 Strafanzeigen in unterschiedlichen Deliktsbereichen.
Insgesamt waren im Kontrollzeitraum 204 Polizeibeamtinnen und -beamte der rheinland-pfälzischen Polizei im Einsatz.
Während im Standesamt in Montabaur gerade im Mai eine Ehe nach der anderen geschlossen wird, bahnt sich auch bei den Feuerwehren in der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur eine Hochzeit an: Die Freiwilligen Feuerwehren aus Neuhäusel und Eitelborn haben sich bei einer gemeinsamen Versammlung einstimmig für einen Zusammenschluss beider Einheiten ausgesprochen. Auch über den Bau einer gemeinsamen Feuerwache wurde in diesem Zusammenhang bereits gesprochen. Andree Stein, der Erste Beigeordnete und Brandschutzdezernent, begrüßt diese Entwicklung ausdrücklich.
Die „Heiratspläne“ der beiden benachbarten Feuerwehren in der Augst wurden angestoßen durch zwei Bauvorhaben, die die VG Montabaur derzeit vorbereitet: Das Feuerwehrgerätehaus in Neuhäusel ist in die Jahre gekommen, eine Vielzahl kleiner Umbau- und Modernisierungsarbeiten stehen an. Die Feuerwehr in Eitelborn soll laut Feuerwehrbedarfsplan ein neues Fahrzeug TSF bekommen. Dieses wird deutlich größer sein als das Vorgängermodell und deshalb nicht mehr in das Gerätehaus in Eitelborn hineinpassen, so dass dort ein Anbau benötigt würde.
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.