Roth, B62 (ots) Gegen kurz nach 14.00 Uhr ereignete sich am Dienstag, auf der B 62 zwischen Wissen und Roth Oettershagen, ein schwerer Verkehrsunfall, bei welchem ein Motorradfahrer schwerste Verletzungen erlitt. Im zweispurigen Bereich der B62, in Fahrtrichtung Roth, löste sich von einem LKW ein Spanngurt, welcher auf der Ladefläche befindliche Holzpaletten sicherte. In einer Rechtskurve stürzte dadurch, die hintere Palettenreihe, auf einen zeitgleich überholenden 65-jährigen Motorradfahrer aus Sankt Augustin herab. Der Motorradfahrer kam zu Fall und erlitt dabei ein schweres Schädelhirntrauma. Aufgrund der Verletzungen wurde dieser mittels Rettungshubschrauber in eine Kölner Klink geflogen. Die B 62 musste zur Unfallaufnahme bis ca. 16:30 gesperrt werden. Zur Unfallaufnahme wurde ein Polizeihubschrauber eingesetzt. (Polizei Altenkirchen)
MT. Ältere und behinderte Menschen sind in eigener Sache die besten Ratgeber, die sich eine Kommune wünschen kann! Und zudem sind diese „Betroffenen“ meist besonders aktiv, wenn es um die Verbesserung der Situation von Senioren und von Menschen mit Behinderungen geht. Deshalb hatte die SPD-Fraktion in den Verbandsgemeinderat Montabaur einen Antrag mit dem Ziel eingebracht, einen Senioren- und Behindertenbeirat zu gründen. Ebenso wie die „Sozis“ können auch die Fraktionen von FWG und Grünen nicht verstehen, weshalb diese Initiative an der knappen CDU-Mehrheit gescheitert ist.
Ziel der Initiative war es, die vielen guten Ansätze in der VG und den Ortsgemeinden zur Bewältigung des Demographischen Wandels, wie beispielsweise die Schaffung von Nachbarschaftshilfen oder die Arbeit der Generationenbeauftragten, durch die Bildung eines solchen Gremiums noch mehr Schwung zu geben. Das gilt auch für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. So sind weitere Fortschritte in der Barrierefreiheit für viele Menschen in einer älter werdenden Gesellschaft hilfreich. Oder die künftige Versorgung mit geeignetem behinderten- und seniorengerechtem Wohnraum, Mobilität, Gesundheitsversorgung und Einkaufsmöglichkeiten.
Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle hat in der Johann-Christian-Senckenberg-Schule in Runkel erstmals den Jugendfriedenspreis des Landkreises Limburg-Weilburg verliehen. Der Preis stand unter dem Motto „Flucht, Vertreibung und Integration“. „Ziel des Jugendfriedenspreises ist es, junge Menschen in unserem Landkreis aufzurufen, kreative Projekte zu gestalten, die die Idee des friedlichen Zusammenlebens und der Menschlichkeit fördern, bestehende Vorbehalte abbauen helfen und zu einem stärkeren Miteinander in unserer Gesellschaft hier in der Region beitragen können. Frieden ist nicht nur in der Weltpolitik ein ständig aktuelles Thema, sondern Frieden beginnt bei jeder und jedem von uns, jeden Tag, dort, wo wir leben und arbeiten“, erläuterte Landrat Köberle während der Preisverleihung. Quelle / Foto Kreisausschuss Limburg-Weilburg: Landrat Michael Köberle (Fünfter von rechts) freute sich mit den Preisträgerinnen und Preisträgern des Jugendfriedenspreises über die tollen Beiträge.
Kürzlich hat die Kreismusikschule eine besondere Spende erhalten. Dieter Vosswinkle, der selbst bereits in seiner Kindheit das Geigespielen erlernte, überließ seine Violine nun der Kreismusikschule. „Es ist mir eine Freude, dieses tolle Stück entgegennehmen zu dürfen.“ freut sich Leiterin Rachel Büche und dankt Vosswinkle ganz herzlich.
Nun wird die Geige zukünftig von begabten Schülerinnen und Schülern im Kreis wieder zum Klingen gebracht.
Über 4000 Einsätze hat das Fahrzeug der Limburger Feuerwehr hinter sich, mehr werden es nicht mehr, denn seit Ende vergangenen Jahres ist die Dienstzeit für das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) beendet. Eine Instandsetzung ist nicht mehr rentierlich. Der Magistrat hat nun den Auftrag für ein neues HLF in Auftrag gegeben. 540.000 Euro beträgt der Preis brutto.
Die Lieferzeit für das neue Fahrzeug beträgt 20 Monate, voraussichtlich im Jahr 2028 soll es ausgeliefert werden. Auf die europaweite Ausschreibung ging lediglich ein Angebot ein. Das Angebot umfasst das Fahrgestell mit dem feuerwehrtechnischen Aufbau, die Beladung des Fahrzeugs wird dann aus dem vorhandenen Bestand vorgenommen. Die Folierung, im Rahmenvertrag bereits separat vergeben, wird nach der Auslieferung vorgenommen.
Bei einem HLF handelt es sich um ein Löschgruppenfahrzeug, das über eine zusätzliche umfangreiche Ausrüstung für technische Hilfeleistungen verfügt. Das nun ausrangierte Fahrzeug kommt auf über 4000 Einsätze, insgesamt wurde die Limburger Feuerwehr in der Dienstzeit des Fahrzeugs von Jahresbeginn 2006 bis Jahresende 2025 6210 mal alarmiert. Das zeigt, dass das HLF bei vielen Einsätzen zu den ersten Fahrzeugen gehörte, das ausrückte.
Das ausrangierte Fahrzeug wurde im Jahr 2005 angeschafft für einen Preis in Höhe von rund 215.000 Euro. Nachdem einige Mängel beseitigt worden waren, konnte es dann ab Jahresbeginn 2006 eingesetzt werden. Im Jahre 2018 wurden in die Instandsetzung rund 80.000 Euro investiert, weitere Reparaturen folgten. Nach einem Prüfbericht über die feuerwehrtechnische Revision des Fahrzeugs von Mitte vergangenen Jahres weist das Fahrzeug zum Teil schwerwiegende Mängel auf, sodass eine Betriebssicherheit nicht mehr gegeben war. Aus betriebswirtschaftlichen Gründen verbunden mit immer größeren Ausfallzeiten wurde das Fahrzeug schließlich außer Dienst gestellt.
Die Lieferzeit von knapp 20 Monaten wird durch ein Staffellöschfahrzeug (StLF) und höheren Personaleinsatz überbrückt. Das StLF war im vergangenen Jahr angeschafft worden und ist für kleinere technische Hilfeleistungen ausgerüstet. Das StLF sollte ein Tanklöschfahrzeug 16/25 ersetzen, das für einen Übergang angeschafft worden war. Dieses Fahrzeug bleibt nun länger im Dienst. ( Stadt Limburg )
Am Dienstagvormittag führten Beamte der Polizeiinspektion Straßenhaus in der Selterser Straße in Brückrachdorf innerhalb der geschlossenen Ortschaft Laser- und Verkehrskontrollen durch. Ziel der Maßnahmen war die Überwachung der Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit sowie die allgemeine Kontrolle der Verkehrssicherheit. Im Verlauf der Kontrollen wurde ein Verstoß gegen die bestehende Gurtanlegepflicht festgestellt und entsprechend geahndet. Erfreulicherweise konnten während der Geschwindigkeitsmessungen keine Geschwindigkeitsverstöße festgestellt werden. ( Polizeiinspektion Straßenhaus )
Flagge zeigen für Zusammenhalt und Vielfalt
Wer junge Rock-Musik aus der Region erleben möchte, sollte sich am 25.07.2026 auf den Weg nach Arzbach machen!
Von 15.30 bis 21.30 Uhr präsentieren hier fünf Bands aus dem Westerwald und Koblenz ihre Musik vor landschaftlich reizvoller Kulisse.
Der Einlass startet um 15 Uhr.
Informationen zum Veranstalter
Der Veranstalter des Green Flag ist der GRÜNE Ortsverband Montabaur, der mit diesem Festival Flagge für ein lebendiges Lebensgefühl, Zusammenhalt und Vielfalt zeigen will. Musik- und Popkultur werden dabei zum Mittler zentraler Werte: Nachhaltigkeit, Diversität, Gleichberechtigung und Queere Kultur. So bietet ein kostenloser Kleiderstand vor Ort die Möglichkeit zum zwanglosen Stöbern und Anprobieren. Jeder kann sich am Stand mitnehmen, was ihm oder ihr gefällt.
Weiterlesen ...Platz 82 unter 10.817 Gemeinden in Deutschland und die Bewertung „sehr gut“. Limburg schneidet im Gemeindecheck des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln sehr gut ab. In dem Check untersucht das IW die sogenannte Daseinsvorsorge. Natürlich freut sich Bürgermeister Dr. Marius Hahn über die Platzierung unter den Top 100 in Deutschland. Für Hessen bedeutet das Platz 21, im Regierungspräsidium Gießen Platz 2 und im Landkreis Platz 1.
„Wir sind in Limburg gut aufgestellt und die Top-Platzierung ist Ausdruck einer guten und verlässlichen Standortpolitik sowie der hohen Standortqualität Limburgs“, unterstreicht Hahn. Der Check teilt sich in fünf Kategorien auf, die bewertet werden: Bildung (Erreichbarkeit von Grundschulen, weiterführenden Schulen, Gymnasien, Versorgung mit Kitas), Gesundheit (Erreichbarkeit von Hausärzten, Krankenhäusern, Apotheken, Pflegeeinrichtungen), Mobilität (Qualität von Brücken, Verbindungen Schienenregionalverkehr, Anbindung an Autobahn und Flughafen), Digitales (Mobilfunkabdeckung, Breitbandverfügbarkeit) und Freizeit (Erreichbarkeit von Schwimmbädern, Theatern, Museen).
Generationenbeauftragte Magdalena Marjanovic und Gemeindeschwester plus Barbara Spiegelhoff arbeiten Hand in Hand für die Menschen in der Verbandsgemeinde Montabaur.
Mit der neuen Generationenbeauftragten Magdalena Marjanovic und der etablierten Gemeindeschwester plus Barbara Spiegelhoff setzt die Verbandsgemeinde Montabaur (VG) weiter auf das bewährte Zusammenspiel aus Koordination und direkter Unterstützung vor Ort. Damit das auch weiterhin gut gelingt, steht mit Magdalena Marjanovic eine neue Ansprechpartnerin im Generationenbüro der VG Montabaur zur Verfügung. Der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn ist als Partner mit im Boot, denn Barbara Spiegelhoff ist dort angestellt.
Magdalena Marjanovic ist Sportwissenschaftlerin und Sporttherapeutin. Berufserfahrung hat sie hier vor allem in der Klinik Bad Ems gesammelt. Mit 45 Jahren schloss sie zudem ein Masterstudium der Sozialen Arbeit ab. „Das sind optimale Voraussetzungen für meine neue Aufgabe im Generationenbüro“, freut sie sich. Denn neben sozialem Engagement sei vor allem Bewegung in jedem Alter wichtig.
Weiterlesen ...Dr. Sandra Herrmann nimmt Arbeit auf
Westerburg (shg) Das Evangelische Dekanat Westerwald packt den Klimaschutz jetzt strategisch an: Ab sofort besetzt Dr. Sandra Herrmann die neu geschaffene Stelle der Klimaschutzkoordinatorin. Die auf vier Jahre angelegte Projektstelle soll Klimaschutzmaßnahmen in den Kirchengemeinden und der gesamten Region systematisch voranbringen. Hintergrund ist ein ehrgeiziges Ziel: Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) will ihre Treibhausgasemissionen bis 2035 um 90 Prozent senken und bis 2045 komplett klimaneutral sein. Um das zu erreichen, investiert die Landeskirche verstärkt in Personal und Mittel, unter anderem mit regionalen Koordinationsstellen in insgesamt sieben Dekanaten. Gefördert wird das Projekt durch die Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums sowie den Zukunftsfonds der EKHN.
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