Der Stadtbach in Montabaur wird in einem Rohrsystem unter der Innenstadt entlang geführt. Diese Verrohrung ist marode und wird jetzt abschnittsweise erneuert. Noch im September beginnen die Bauarbeiten im Teilstück Gerberhof zwischen Wallstraße und Steinweg, neben dem Baugrundstück für das neue Verbandsgemeindehaus.
Der Stadtbach fließt auf einer Länge von rund 1.600 Metern in einem Rohrsystem unter der Erde. Diese Verrohrung ist inzwischen rund 80 Jahre alt und muss dringend umfassend saniert werden. In diesem Herbst ist das Teilstück am Gerberhof dran, das hinter den Häusern Wallstraße 3 - 5 bzw. Bahnhofstraße 29 beginnt und am Steinweg in Höhe der Ausfahrt Tiefgarage Altstadt endet. Der alte Bachverlauf wird Stück für Stück durch neue Rohre ersetzt. Die Rohrstücke sind jeweils 6 Meter lang und haben einen Durchmesser von 1,60 Meter.
Westerwaldkreis. 400 Schmetterlinge flattern künftig durch den Begegnungsraum der Diakonie Westerwald in Selters. Allerdings sind die kleinen Tiere aus Papier – zurechtgeschnitten von einheimischen Helfern und Flüchtlingen und anschließend liebevoll zu einem Herz auf eine große Leinwand geklebt. Mit dem großen Schmetterlingsbild soll der Raum, in dem Deutsche und Flüchtlinge miteinander in Kontakt kommen, noch einladender werden. Die Koordinatorin der Flüchtlingshilfe, Isabella Horz, hofft, dass nun noch weitere Verschönerungsmaßnahmen folgen: „Wir freuen uns über Menschen, die den Begegnungsraum mitgestalten und natürlich über solche, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagieren.“
Limburg. „Wie glücklich wären wir doch, wenn dieser verdammte Krieg nicht wäre,“ schrieb Johann Rieth 1916 von der Front. Dieser Satz steht in einem seiner rund 260 Briefe, die er zwischen Oktober 1914 und Oktober 1917 verfasste und in denen er seine Erlebnisse als Soldat schilderte.
Stadtarchivar Dr. Christoph Waldecker hat die Briefe nun in einem Buch gesammelt und geschichtlich eingeordnet. Das 221-Seiten starke Buch „Auf ein frohes Wiedersehen im Himmel“ erscheint in der Publikationsreihe „Beiträge zur Geschichte der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn“ und wird am Mittwoch, 25. September, um 11 Uhr öffentlich im Limburger Rathaus (Werner-Senger-Straße 10, Raum 322) vorgestellt. Eingeladen sind alle Interessierten. Mit dabei sind Bürgermeister Dr. Marius Hahn, Stadtarchivar Dr. Waldecker und die Enkelin Rieths, Dr. Christa Rieth, die extra aus San Diego/Kalifornien anreist.
Am 16.09.2019 tourte der Verkehrszauberer "Olli" mit der pädagogischen Kinder-Verkehrsbühne der Landesverkehrswacht Rheinland-Pfalz durch den Westerwaldkreis und besuchte die Adolf-Reichwein-Grundschule in Meudt mit seinem Mitmachtheaterstück "Olli, der Verkehrszauberer".
Mit der Handpuppe "Balthasar" (ein Plüschbär) verzauberte Olli die Kinder und Lehrerinnen der ersten und zweiten Klassen. Bei viel Spaß und Zauberei lernten die Schüler wie sie sich als Fußgänger im Straßenverkehr in unterschiedlichen Situationen verhalten sollten. Der Verkehrsmagier zog die Kinder in seinen Bann, ließ sie immer wieder selbst aktiv werden und konnte so wichtige Grundlagen der Verkehrserziehung auf spielerische Weise vermitteln.
(Quelle: Pressemitteilung, VG Wallmerod)
Musik für den guten Zweck, beste Stimmung und begeisterte Besucherinnen und Besucher: Die Kulturreihe „Wäller Helfen Heartbeat“ war in diesem Jahr erstmals auf dem Marktplatz in Bad Marienberg zu Gast und sorgte mit den regionalen Bands Some Songs und Way Back für einen stimmungsvollen Sommerabend.
Weiterlesen ...332 Gewinner*innen jubelten am Samstag, den 13. Juni, im Westerwaldkreis über den Juni-Monatsgewinn der Postcode Lotterie in Höhe von insgesamt zwei Millionen Euro. Besonderen Grund zur Freude hatten vier Nachbar*innen: Sie teilen sich dank ihres gezogenen Postcodes 56244 BP eine Million Euro. Überreicht wurden die großen Schecks von der internationalen Botschafterin der Postcode Lottery Group Katarina Witt sowie den Glücksbot*innen Julia Krüger und Felix Uhlig.
Auch der gute Zweck gewann wieder mit: Der JSSV Freirachdorf 1912 e.V. wurde im Rahmen des Gewinnerfests mit einem Förderscheck in Höhe von 20.000 Euro überrascht. Zudem war die von der Soziallotterie geförderte Organisation KICKFAIR e.V. vor Ort und lud die Gäste passend zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft zu vielen sportlichen Mitmachaktionen ein. (Postcode Lotterie)
126.000 Euro Förderung für die Weiterentwicklung des Quartiersangebotes „Caring Community Selters“
SELTERS ./. VERBANDSGEMEINDE SELTERS ./. WESTERWALD. Die gemeinnützige EVIM GmbH - Altenhilfe. kann sich über eine zweckgebundene Förderung der DEUTSCHEN FERNSEHLOTTERIE in Höhe von 126.000 Euro freuen. Die aktuelle Zuwendung Deutschlands traditionsreichster Soziallotterie deckt anteilig entstehende Personal- und projektbezogene Sachkosten für das Quartiersmanagement des Projektes „Caring Community Selters“. Damit ist die Finanzierung des sozialen Vorhabens bis Ende des Jahres 2027 sichergestellt. Die Gesamtkosten dieses neuen Projektabschnitts belaufen sich auf über 157.000 Euro. Bereits in der Vergangenheit hatte die DEUTSCHE FERNSEHLOTTERIE das Entstehen des Quartiersvorhabens in Selters gefördert.
Weiterlesen ...Obernhof (ots)
Am Freitag, den 12.06.2026, gegen 20:30 Uhr, kam es auf der B 417 zwischen Obernhof und Nassau zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Der 29-jährige Fahrer aus der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau verlor aus noch ungeklärter Ursache in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte gegen eine Felswand und überschlug sich anschließend. Der Fahrer stand ersten Erkenntnissen nach unter Alkoholeinfluss. Durch den Unfall wurde er leicht verletzt. Weitere Verkehrsteilnehmer wurden nicht gefährdet. Die Fahrbahn war im Rahmen der Unfallaufnahme für ca. drei Stunden vollgesperrt. (Polizei Montabaur)
Die FDP-Fraktion im Kreistag des Westerwaldkreises hat sich in der heutigen Kreistagssitzung bei der Abstimmung über die Verlängerung der Förderrichtlinie zur Niederlassung von Haus- und Fachärzten enthalten.
Die Liberalen unterstützen ausdrücklich das Ziel, die medizinische Versorgung im Westerwald langfristig zu sichern. Gleichzeitig sehen sie jedoch erheblichen Nachbesserungsbedarf bei der Ausgestaltung der Richtlinie.
Sie ist rund 700 Jahre alt und strahlt jetzt wieder jugendlichen Glanz aus: Die Alte Kellerei in Montabaur wurde in liebevoller Kleinarbeit von Grund auf saniert: Vier Wohnungen und ein großer Büroraum im Erdgeschoss werden neues Leben in das alte Gemäuer bringen. Stolz führte der Hausherr Jörg Orthey die Mitglieder des Stadtrates durch das 3-stöckige Haus an der Judengasse, das den Charme von Jahrhunderte altem Fachwerk mit modernem Wohnkomfort verbindet. 2017 hatte die Stadt das historische Gebäude erworben und unter dem Motto „Retter gesucht – Alte Kellerei in liebevolle Hände abzugeben“ einen neuen Besitzer gesucht, der den denkmalgeschützten „Klapperkasten“ saniert und einer neuen Nutzung zuführt. Nur so konnte die Alte Kellerei vor dem weiteren Verfall bewahrt werden. Mit viel Geduld, Geld und großer fachlicher Expertise hat Orthey sein Projekt jetzt zum Erfolg geführt. Das geschah in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege und der Stadt, die die Maßnahme im Rahmen der Stadtsanierung gefördert hat. Die Wohnungen und das Büro stehen ab Juli zum Verkauf.
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