Limburg. Sie sind bunt, skurril, zuweilen lustig, aber meistens illegal: Graffiti. Nun hat die Stadtverwaltung neue Möglichkeiten zum legalen Sprayen geschaffen. Ab sofort dürfen sowohl die ehemalige Jugendcontaineranlage an der Kreuzung „Holzheimer Straße“ / „Im großen Rohr“, als auch die Limburger B8-Unterführung „Im Ansper“ / „Akazienweg“ mit Graffiti frei gestaltet werden.
Für solche in der Szene als „Wall of Fame“ bezeichneten Flächen gibt es in der Graffiti Szene spezielle Regeln: Es wird viel Zeit in die Gestaltung investiert, weglaufen muss ja niemand, denn es ist legal. „Die Jugendlichen haben bei uns Bedarf angemeldet“, sagt Christian Spiegelberg, Leiter der Kinder- und Jugendarbeit in der Limburger Stadtverwaltung, der sich für die Realisierung eingesetzt hat.
Solche frei gestaltbaren Flächen haben sich in der Vergangenheit bewährt. So steht beispielsweise die Fußgängerunterführung aus dem Tal Josaphat unter der B 8 hindurch in Richtung Jugendherberge zur freien Gestaltung mit Graffiti zur Verfügung.
Am 21. September ist „Glasrecyclingtag“. Die Initiative der Glasrecycler hat diesen Tag ins Leben gerufen, um über den richtigen Umgang bei der Sortierung und Entsorgung von Altglas zu informieren sowie auf die Bedeutung des Themas hinzuweisen. Die richtige Altglasentsorgung leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, denn Recyclingglas spart Energie und schont natürliche Ressourcen.
Beim Glasrecycling sind die Deutschen spitze, rund 97 Prozent aller deutschen Haushalte bringen ihr Altglas zum Altglascontainer. Doch häufig ist nicht ganz klar, was in den Container darf und was nicht. Grundsätzlich gilt, dass eine hohe Qualität der Scherben und damit auch des neu produzierten Glases einer exakten Trennung des gebrauchten Behälterglases bedarf. Altglas ist ohne Qualitätsverlust beliebig oft wiederverwertbar und wird zu neuen Glasverpackungen verarbeitet.
Ob die Situation unserer Wälder infolge des Klimawandels, der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, der Nitratgehalt im Wasser oder der Bericht über bedrohte Tierarten in Rheinland Pflalz; ob der konkret in unserer Region geplante Basalttagebau am Nauberg oder die Planung eines Autohofes in Heiligenroth: derartige Schlagzeilen sorgen seit der Sommerpause für eine anhaltende Debatte.
Es steht fest: Der Rückgang der Artenvielfalt endet nicht an den Grenzen unseres Landkreises oder unserer Westerwaldregion sondern zeichnet sich unmittelbar vor unseren Haustüren ab. Die Förderung der Biodiversität muss deshalb auch dort beginnen: ob in naturnahen Gärten, auf Blühflächen oder Blühstreifen, in Naturwäldern, ökologisch bewirtschafteten Agrarflächen, Feuchtgebieten oder in ausgewiesenen Schutzgebieten.
Der Kreisverband von Bündnis 90 / Die Grünen Westerwald widmet sich dieser Thematik im Rahmen seines diesjährigen Schwerpunktthemas "Natur- und Umwelt" am 17. September in Wallmerod. Die Veranstaltung wurde bereits im Mai angekündigt und musste kurzfristig abgesagt werden.
Limburg. Hoch über der Lahn erhebt sich das Limburger Wahrzeichen, der Dom. Der Blick von dort oben herunter auf den Fluss ist nur an einigen Stellen möglich. Mit der Neugestaltung des Domplateaus und der Überarbeitung des Lahnbalkons wurden weitere Aussichtsstellen geschaffen. Sie ermöglichen es, den Blick über die Lahn auf die Westerwaldseite der Stadt schweifen zu lassen.
Mit einer Feier soll das neugestaltete Areal am Sonntag, 22. September, um 11.30 Uhr eingeweiht werden. Alle Interessierten sind dazu eingeladen.
Für Bürgermeister Dr. Marius Hahn ist die Entwicklung von Grünflächen ein wichtiges Anliegen: „Sie wirken sich nicht nur positiv auf unsere Luft aus, sondern dienen Einwohnern und Gästen als wichtige Erholungsgebiete.“
Die Eröffnung wird von einer Baumpflanzung begleitet. Sie ist für ca. 11.30 Uhr geplant. Danach gibt es von 11.45 Uhr bis ca. 13 Uhr Vorträge an verschiedenen Informationsstationen.
Die Global Foods Trading GmbH ruft das Kichererbsenmehl “Schani Gram Flour” aus dem Handel zurück. In dem Produkt wurde das in der Europäischen Union nicht zugelassene Pflanzenschutzmittel Chlorpyrifos nachgewiesen. Vom Rückruf betroffen ist Mehl mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 04/2027 und der Chargennummer LOT Nr. KIE028. (LUA)
Am Freitag, 8. Mai, dreht sich am Nürburgring alles um Fahrkönnen, Geschick und Camping-Leidenschaft: Der ADAC Mittelrhein lädt zur Vorrunde des bundesweiten Wettbewerbs „ADAC Camper des Jahres“ ein.
Auf dem Gelände des ADAC Fahrsicherheitszentrums am Nürburgring Müllenbacher Str. 2, 53520 Nürburg treten zwischen 10 und 17 Uhr insgesamt zehn Wohnmobilfahrerinnen und -fahrer gegeneinander an. Mit ihren eigenen Wohnmobilen stellen sie sich abwechslungsreichen Herausforderungen und zeigen, wie souverän sie ihr Fahrzeug auch in anspruchsvollen Situationen beherrschen.
Weiterlesen ...Hübingen, 29. April 2026. Für den Verein Familienferiendorf Hübingen e.V. arbeiten der Vorstand und Insolvenzverwalter Philip Konen von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH an einer langfristigen Lösung zum Erhalt des bekannten Feriendorfs.
Der Vorstand startete nun die Aktion „5 vor 12 – Solidarität mit dem Familienferiendorf Hübingen“. Ziel der Kampagne ist es, dass die im vergangenen Jahr gegründete Stiftung Familienferiendorf Hübingen eine Geldsumme im sechsstelligen Bereich einsammelt, um den Verein Familienferiendorf Hübingen e.V. finanziell zu unterstützen.
Weiterlesen ...Elkenroth (ots)
Am Dienstag, 27.04.2026, befuhren ein 26-jähriger VW-Fahrer, ein 73-jähriger Leapmotor-Fahrer und eine 51-jährige Nissan-Fahrerin hintereinander die L 286 aus Weitefeld kommend in Richtung Elkenroth. Der 26-jährige beabsichtige sodann im Bereich de Elkenrother Weihers nach links auf einen Parkplatz abzubiegen. Die 51-jährige fuhr daraufhin auf den verzögernden Leapmotor auf, welcher seinerseits auf den Abbiegenden VW aufgeschoben wurde. Der 26-jährige Fahrer des ersten Fahrzeugs wurde durch den Unfall leicht verletzt. An allen Fahrzeugen entstand Sachschaden. (Polizei Betzdorf)
Betzdorf (ots)
Im Zeitraum zwischen Samstag, 25.04., und Sonntag, 26.04.2026, beschmierte eine bislang unbekannte Täterschaft die Fassade eines Wohnhauses in der Straße "Am Bühl" in goldener Farbe mit pro-palästinensischen Schriftzügen. (Polizei Betzdorf)
Einladung zum Bürgerforum am 07.05.2026 und 20.05.2026
Mit der kommunalen Wärmeplanung soll die Grundlage für eine zukunftsfähige und klimaneutrale Wärmeversorgung der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain bis 2045 geschaffen werden. Hintergrund sind die gesetzlich verankerten Klimaschutzziele.
Die Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zum Bürgerforum zum Abschluss der kommunalen Wärmeplanung ein. An zwei Terminen haben Sie die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren. Die Veranstaltungen markieren den Abschluss des Planungsprozesses, bei dem die Weichen für eine klimafreundliche und zukunftssichere Wärmeversorgung in der Verbandsgemeinde gestellt wurden.