Viele Tonnen Feuchtsalz sind auf den Limburger Straßen verteilt worden, die Kolonnen haben richtig Kilometer gemacht in den zurückliegenden Stunden, viel Schnee mit Räumschild und auch per Hand mit Schneeschiebern weggeräumt. Es liegt schon viele Jahre zurück, dass das Team des Limburger Betriebshofs beim Winterdienst so gefordert war. Trotz eines Einsatzes fast rund um die Uhr sind Nebenstraßen nicht geräumt worden, um die Hauptachsen befahrbar zu halten.
„Auch wenn das Unwetter nicht so eintraf, wie es vorhergesagt war, für unsere Mannschaft vom Betriebshof waren Eis und Schnee eine Daueraufgabe, die sie bisher mit viel Einsatz bewältigt haben“, macht der 1. Stadtrat Michael Stanke deutlich. Fast rund um die Uhr lief der Einsatz, an 22 von 24 Stunden waren die Kolonnen in einem Zwei-Schicht-Betrieb auf den Straßen, Wegen und Plätzen unterwegs. Pro Schicht mit jeweils 30 Mann.
Bendorf (ots)
Ein tragischer Personenunfall ereignete sich am heutigen Tag, gegen 11:15 Uhr, auf der Bahnstrecke Vallendar - Engers im Bereich der Engerser Straße/Werftstraße in Bendorf.
Ersten Ermittlungen zufolge erfasste eine in Richtung Bendorf fahrende Regionalbahn einen 39-jährigen Arbeiter und verletzte ihn dabei tödlich.
Die im Zug befindlichen Reisenden wurden vor Ort seelsorgerisch betreut und im Anschluss an ihre Heimatadressen entlassen.
Die Bahnstrecke war von 11:20 Uhr bis 13:02 Uhr beidseitig gesperrt; erhebliche Auswirkungen auf den Zugverkehr waren die Folge.
Ermittlungen hinsichtlich der Unfallursache werden von Bundes- und Kriminalpolizei geführt. Am Einsatz beteiligt waren Bundespolizei Trier, Landes- und Kriminalpolizei Neuwied/Bendorf, Notarzt, Seelsorger sowie die Feuerwehr Bendorf. (Quelle Polizei Bendorf)
Betzdorf/Kirchen(Sieg) (ots)
Bereits am Mittwoch, 03.01.2024, fiel dem Personal des Molzbergbades gegen 15:00 Uhr ein Badegast durch sein seltsames Verhalten auf. Die Person soll im Bereich der Schwimmbecken in auffälliger Weise andere Badegäste angestarrt und sich anschließend in den Bereich der Umkleiden begeben haben. Dies soll der Man mehrmals nacheinander wiederholt haben. Der Bademeister konnte sodann mittels einer Videoüberwachung feststellen, dass sich der Mann im Bereich der Umkleiden die Badehose runterzog und begann sich selbst zu befriedigen. Aufgrund dessen wurde die Person von dem Bademeister angesprochen und des Bades verwiesen.
Gem. Frücht (ots)
Am Montag, dem 15.01.24 gegen 07:50 kam es auf der K67 zwischen Frücht und Friedrichssegen zu einer Verkehrsunfallflucht im Begegnungsverkehr. Die Geschädigte befuhr mit ihrem PKW die K67 aus Richtung Frücht kommend in Richtung Friedrichssegen, als ihr auf ihrer Fahrspur ein Fahrzeugführer entgegenkam. Es kam zum Zusammenstoß im Bereich der jeweiligen Außenspiegel. Der entgegenkommende Fahrzeugführer entfernte sich im Anschluss von der Unfallstelle ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern. Derzeit existieren keine Hinweise auf Fahrzeugtyp, Fahrzeuginsassen oder Kennzeichen. Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Bad Ems oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (Quelle Polizei Montabaur)
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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