Sessenhausen (ots)
Der gegen 12.10 Uhr gemeldete Brand und die damit einhegehende unklare Rauchentwicklung, ausgehend vom Kiosk der Rastanlage Sessenhausen, BAB 3, KM 70,540, Richtungsfahrbahn Frankfurt/Main, Gem. Sessenhausen, konnte durch die eingesetzen Feuwerwehren gegen 15.00 Uhr vollständig gelöscht werden. Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Brand im Kellergeschoss des Kiosk ausgebrochen sein, wobei bislang keine Angaben über die Ursache getätigt werden können. Das Kiosk bzw. das Kellergeschoss konnten bislang, aufgrund der starken Hitzeentwicklung, noch nicht betreten werden. Zu einem Personenschaden kam es glüklicherweise nicht. Bei Brandausbruch hielten sich nur die Mitarbeiter des Kioskbetreibers im Gebäude auf. Diese konnten, unmittelbar nachdem sie den Brand bzw. die Qualmentwicklung wahrnahmen, das Gebäude rechtzeitig verlassen. Nach Angaben des Betreibers dürfte ein Schaden im unteren sechstelligen Bereich entstanden sein. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache werden durch die Krinimalpolizei Montabaur übernommen. Die Zufahrt zum Rastplatz wurde wieder frei gegeben. Neben den Feuwerwehren aus Dierdorf, Sessenhausen und Krümmel befanden sich noch ein RTW des DRK, die Autobahnmeisterei Heiligenroth und Ammerich, sowie zwei Funkstreifenwagen der Polizeiautobahnstation Montabaur im Einsatz. (Quelle Polizei Montabaur)
Montabaur (ots)
Am Montag, dem 08.01.2024, kam es gegen 22:10 Uhr zu einem Raubüberfall auf ein älteres Ehepaar in Dausenau. Bislang unbekannte Täter drangen gewaltsam in das Einfamilienhaus der Eheleute ein und raubten unter Anwendung von Gewalt Schmuck sowie Bargeld. Es handelte sich dabei um vier männliche Täter. Diese werden wie folgt beschrieben:
Koblenz (ots)
Am 08.01.2024 kam es in der Zeit zwischen 00:45 und 00:47 zu einer versuchten Geldautomatensprengung in der Frankfurter Straße in 57635 Weyerbusch, hier in der dortigen Filiale der Sparkasse Westerwald-Sieg. Hierbei versuchten zwei männliche, mit Mützen/Sturmhauben maskierte Täter den Geldautomat im Vorraum der Sparkasse aufzuhebeln, vermutlich um Festsprengstoff zur Sprengung in den Automaten einzubringen. Aufgrund bestehender Sicherheitstechnik gelang dies nicht, so dass die Täter von ihrem Vorhaben abließen.
Heiligenroth und Montabaur (ots)
Am 06.01.2024 um 12:25 Uhr wurde ein Transporter auf der B255 bei Heiligenroth einer Verkehrskontrolle unterzogen, da dieser Metallschrott einsammelte. Bei der Überprüfung des 44-jährigen Fahrers durch die Polizei stellte sich heraus, dass er keine Genehmigung zum Sammeln besaß und das Fahrzeug in einem verkehrsunsicheren Zustand war. Der Transporter wies durch eine defekte Beleuchtung, mehrere lose Karosserieteile und auslaufende Betriebsstoffe erhebliche Mängel auf. Zudem war das Fahrzeug überladen und eine Überprüfung des Sammelguts auf umweltgefährdende Stoffe wird noch erfolgen müssen. Das Kraftfahrzeug samt Inhalt wurde durch die Polizei sichergestellt und abgeschleppt. Die umfangreiche Ladung wird nach einer Verwiegung fachgerecht entsorgt werden müssen und gegen den Fahrer und den Fahrzeughalter, die beide aus dem Rhein-Lahn-Kreis stammen, wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Um 13:05 Uhr wurde dann in der Koblenzer Straße in Montabaur ein Paketzusteller-Fahrzeug einer Verkehrskontrolle unterzogen. Bei der Kontrolle des 25-jährigen Fahrers ergaben sich Hinweise darauf, dass seine moldawische Fahrerlaubnis gefälscht wurde. Eine daraufhin erfolgte Überprüfung des Kartenführerscheins mit einem Dokumentenprüfgerät erhärtete den Verdacht, da dieser erhebliche Fälschungsmerkmale aufwies. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt und es wurde ein Ersatzfahrer für den Sprinter bestellt. Da der Beschuldigte über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügte, wurde von ihm eine Sicherheitsleistung einbehalten. Es wurden Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung eingeleitet. (Quelle Polizei Montabaur)
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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