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Der Magistrat hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit der Situation auf der Anlage des Limburger Schützenvereins beschäftigt. Anlass dafür war ein Brief des Vereinsvorstands an Bürgermeister Dr. Marius Hahn, in dem gefordert wird, die 50 Meter-Bahn unbedingt zu erhalten und dem Verein eine angemessene Entschädigung für den bisherigen Nutzungsausfall durch die Sperrung zukommen zu lassen. Zugleich erwartet der Vorstand von der Stadt, dass sie mit der Felssicherung beginnt. Der Magistrat weist die Forderungen zurück und hält stattdessen eine Mitgliederversammlung des Vereins für angebracht, um dort die unterschiedlichen Varianten des Vorgehens vorzustellen.
„Wir wollen keinen Traditionsverein loswerden und setzen auch keinem die Pistole auf die Brust“, weist Hahn entsprechende Vorwürfe des Vorstands zurück. „Wir haben dem Vorstand einen Weg vorgeschlagen, den wir unter drei verschiedenen Alternativen favorisieren. Wir sind gerne bereit, dies im Rahmen einer Mitgliederversammlung des Vereins vorzustellen“, macht Hahn deutlich. Die Stadt hat gegenüber dem Vorstand vorgeschlagen, den Schützenverein an seinem bisherigen Standort zu belassen, dabei jedoch die 50 Meter-Bahn aufzugeben. Damit wäre ein Schießen mit Vorderlader oder Kleinkalibergewehr nicht mehr möglich.
Die Fußgängerbrücke über den Aubach wird von Montag, dem 15. Juli, 8.00 Uhr, bis Freitag, dem 26. Juli, 18.00 Uhr komplett gesperrt. Die Brücke im Aubachviertel bildet die fußläufige Verbindung zwischen der Innenstadt von Montabaur und dem ICE-Bahnhof. Auf der Brücke muss der Bodenbelag erneuert werden.Für Fußgänger und Radfahrer wird eine Umleitung beschildert. Sie erfolgt von der Innenstadt her über die Aubachstraße (Richtung Eschelbach), den Fußgängerweg bis zum Verkehrskreisel Eschelbacher Straße, die Bahnallee und weiter über die Straße „Am Aubachsee“ zum ZOB – und umgekehrt. Foto Kreisverwaltung: Wegen Bauarbeiten am Brückenbelag wird die Fußgängerbrücke im Aubachviertel vom 15. – 26. Juli gesperrt.
Daaden (ots) Am Morgen des 26.06.2019, ca. 08:00 Uhr wurde der Polizei durch den Schwimmmeister des Freibades Daaden mitgeteilt, dass sich in der vergangenen Nacht im Bereich zwischen 21:30 und 07:30 Uhr Unbekannte Zugang zum Freibad verschafft und dort einen Strandkorb und eine Stahlrutsche mutwillig zerstört haben, der Sachschaden beläuft sich auf ca. 1000 Euro. Es ist anzunehmen, dass der Zugang zum Freibad über ein Loch im Zaun erfolgte. Die Polizeiinspektion Betzdorf ermittelt derzeit wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch. Wer kann Hinweise zur Tat oder den Tätern geben? (Polizei Betzdorf)
„Wir stehen an der Seite derer, die in den Kommunen Verantwortung übernehmen. Wir sehen nicht tatenlos zu, wenn Bürgermeister und Bürgermeisterinnen oder Gemeinderäte bedroht werden. Unser Staat ist wehrhaft“, erklärten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz heute in Mainz. Zur verstärkten Aufdeckung und Bekämpfung von rechtsextremer Hetze im Internet wird das Innenministerium beim Verfassungsschutz eine Taskforce „Gewaltaufrufe rechts“ einrichten. „Angesichts der Dimension und potenziellen Auswirkungen werden wir den Kampf gegen diese Hetze nachhaltig intensivieren“, sagten Dreyer und Lewentz. Es gelte, Zeichen und Grenzen zu setzen, indem möglichst viele Akteure aus ihrer Anonymität gerissen würden und mit den Mitteln des Strafrechts konsequent gegen sie vorgegangen werden könne. Ausmaß und Grad der Verrohung hätten inzwischen erschreckend zugenommen.
Montabaur (ots) Am 25.06.2019 um 12:30 Uhr wurde die Polizei in Montabaur von Besuchern des Outletcenters über einen zurückgelassenen Schäferhund in einem PKW auf den Parkflächen des FOC in Kenntnis gesetzt. Die Zeugen sprachen die Tierhalter auch auf den Umstand an, diese erachteten es jedoch als nicht sonderlich schlimm, da der PKW durch eine Baum zunächst im Schatten stand. Sie verließen die Örtlichkeit und ließen den Hund im Wagen zurück. Da nach kurzer Zeit durch den veränderten Sonnenstand das Fahrzeug jedoch bei 32 Grad Außentemperatur in praller Sonne stand, wurde durch die Polizei die Heckklappe geöffnet und der Hund befreit, welcher merklich mitgenommen wirkte. Vorherige Ausrufe im FOC nach dem Fahrzeughalter verliefen negativ. Anschließend wurde der Hund Mitarbeitern des Tierheims in Montabaur übergeben, welche sich um das Tier kümmerten und versorgten. Der Tierhalter kehrte erst nach ca. zwei Stunden zu seinem Wagen zurück. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und auch die Polizei wird die für den Einsatz anfallenden Gebühren gegen den Tierhalter geltend machen. (Polizei Montabaur)
Im Jahr 2018 ist die Bevölkerungszahl in Rheinland-Pfalz im siebten Jahr in Folge gestiegen. Am 31. Dezember 2018 lebten nach Angaben des Statistischen Landesamtes 4.084.844 Menschen im Land, rund 11.200 mehr als ein Jahr zuvor und damit die höchste Zahl in der inzwischen mehr als 70-jährigen Landesgeschichte.
Grund für den erneuten Anstieg ist, dass auch im vergangenen Jahr deutlich mehr Menschen nach Rheinland-Pfalz zu- als fortzogen. Der Zuzugsüberschuss lag bei 22.500 Personen, davon entfielen etwa 20.800 auf Auslands- und rund 1.700 auf innerdeutsche Wanderungen. Die Zahl der Gestorbenen (48.300) überstieg hingegen wie in den Vorjahren deutlich die Geborenenzahl (37.600).
Ausländerinnen und Ausländer
Die Anzahl der in Rheinland-Pfalz lebenden Ausländerinnen und Ausländer stieg gegenüber dem 31. Dezember 2017 um rund 20.900 und gegenüber dem Stichtag der Volkszählung im Mai 2011 um 180.700 auf nunmehr etwa 452.700. Ihr Anteil an der Bevölkerung lag Ende 2018 bei 11,1 Prozent und damit um 0,5 Prozentpunkte höher als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Stichtag der Volkszählung am 9. Mai 2011 ist der Ausländeranteil um rund 4,3 Prozentpunkte gestiegen.
Altersstruktur
Auch die Altersstruktur der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer hat sich zum Teil deutlich verändert. Gegenüber dem 9. Mai 2011 sank die Zahl der unter 20-Jährigen um 1,4 Prozent auf rund 746.400. Rund 2.451.000 Personen entfallen aktuell auf die Altersgruppe der 20- bis unter 65-Jährigen; das sind 1,2 Prozent mehr als zum Zeitpunkt der letzten Volkszählung. 65 Jahre und älter sind rund 887.500 Menschen, 9,3 Prozent mehr als am 9. Mai 2011.
(Quelle: Pressemitteilung, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz)