Radio Westerwald : ON AIR >> Flashplayer in eigenem Fenster öffnen <<

 B Itunes B Mediaplayer B phonostar Logo radioDE

Bad Neuenahr-Ahrweiler (ots)

Die Straßen und Wege im Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler werden auch in den kommenden Tagen noch stark beeinträchtigt sein. Es sind bereits eine Vielzahl von Straßen großräumig gesperrt und mit weiteren Sperrungen ist zu rechnen.

Polizeisprecher Ulrich Sopart appelliert: "Was die Hilfskräfte an den vielen Einsatzstellen überhaupt nicht gebrauchen können sind Gaffer, von denen einige offenbar nichts eiligeres zu tun hatten, als die Anfahrts- und Rettungswege zu belegen. Die Polizei bittet dringend, von nicht notwenigen Besuchen im Katastrophengebiet abzusehen." (Quelle Polizei Neuwied)

Weit über 200 Kräfte der Feuerwehren, des Deutschen Roten Kreuzes und des Technischen Hilfswerkes sowie der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) aus allen Verbandsgemeinden des Kreises Altenkirchen sind derzeit als Unterstützung im Landkreis Ahrweiler und im Oberbergischen Kreis im Einsatz. In beiden Kreisen haben die Unwetter der letzten Tage erhebliche Schäden hinterlassen. 

Landrat Dr. Peter Enders: „Ich danke schon jetzt allen Frauen und Männern unserer heimischen Einsatzkräfte mit Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Ralf Schwarzbach an der Spitze, die sich hier einbringen und an den Einsatzstellen wichtige Arbeit leisten. Das zeigt die hohe Einsatzbereitschaft unserer Aktiven. Wir sind froh und dankbar, dass es im Kreis Altenkirchen bisher keine Schäden gegeben hat, die die Einsatzkräfte fordern.“ (Quelle Kreis Altenkirchen)

Alle Rettungskräfte sind mobilisiert – Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Innenminister Lewentz und Vizekanzler Olaf Scholz vor Ort

„In Teilen von Rheinland-Pfalz spielt sich gerade eine Katastrophe ab. Der Starkregen der vergangenen Tage hat zu einem verheerenden Hochwasser mit massiven Schäden geführt. Es ist eine Katastrophe! Es gibt Tote, Vermisste und viele, die noch immer in Gefahr sind. Alle Einsatzkräfte sind rund um die Uhr im Einsatz und riskieren ihr eigenes Leben. Mein Mitgefühl gilt den Opfern der Hochwasserkatastrophe. Ich bange mit den Menschen vor Ort. Das Kabinett hat heute in einer Sondersitzung die wichtigsten nächsten Schritte abgesprochen. Es gibt keinen Bereich, der nicht betroffen ist“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach der Sondersitzung des rheinland-pfälzischen Kabinetts. Sie werde sich zusammen mit dem Innenminister einen eigenen Eindruck von der Lage vor Ort verschaffen.

Symbol Katastrophenschutz Westerwaldkreis 02Seit Mittwochnacht sind zahlreiche Hilfskräfte der Feuerwehr, des THW, DRK und anderer Organisationen aus dem Westerwald in den Nachbarkreisen im Einsatz. Dort ist es durch die heftigen Regenfälle der vergangenen Tage zum Teil zu Katastrophenfällen gekommen. Am Rhein und ganz besonders an der Ahr kam es im Nachbarkreis Rhein-Sieg zu enormen Überschwemmungen und Sturzfluten. Dort wurden alle Gebäude unterhalb der Steinbachtalsperre geräumt. Durch den aufgeweichten Boden drohen Hänge abzurutschen. Teilweise kam es zu Stromausfällen. Die Bürger wurden aufgerufen, höher gelegene Gebiete aufzusuchen. In Schuld in der Eifel stürzten mehrere Häuser ein, weitere drohen in sich zusammen zu brechen. Es gab auch Meldungen über mehrere Todesopfer. Viele Menschen werden noch vermisst. (Quelle RWW) Symbolfoto

In der Kreistagssitzung am 2. Juli 2021 stellten die Fraktionen von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKEN gemeinsam einen Antrag, mit dem im Westerwaldkreis ein Radverkehrswegebeauftragte/r etabliert werden soll. Der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN, Christian Schimmel, machte in seiner Rede deutlich, wie wichtig der Ausbau des Radverkehrs für die Region ist. „Besonders in Zeiten der Klimaveränderung und der immer stärkeren Verkehrslast ist der Ausbau der Radwege-Infrastruktur sinnvoll. Ein Beauftragter, der als Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger dient und Vernetzungsaufgaben übernehmen kann, ist dringend notwendig.“ Leider bekam dieser Antrag im Kreistag noch keine Mehrheit.
Bezugnehmend auf den einstimmig beschlossenen GRÜNEN-Antrag in der Kreistagsitzung im Mai, „Blühflächen auf kreiseigenen Flächen zu schaffen“, stellte die Fraktion der LINKEN in der letzten Kreistagssitzung den Antrag „Blühende Landschaften im Westerwald“.
Martina Kapp, Mitglied der GRÜNEN-Fraktion und selbst Imkerin, sagte dazu in ihrem Redebeitrag: „Jede Maßnahme, die die Biodiversität steigert, ist willkommen und angebracht. Auch die in diesem Zusammenhang angedachte professionelle Zusammenarbeit mit dem Maschinenring Taunus-Westerwald begrüßt die GRÜNE- Fraktion ausdrücklich.“ Auch dieser Antrag erhielt keine Mehrheit.

20210714 EinparkversuchSiegen (ots)

Am späten Dienstagabend (13.07.2021, 22:35 Uhr) kam es in der Straße In der Winchenbach zu einem aufsehenerregenden Unfall. Eine 30-jährige Frau wollte auf der Suche nach einer Parkmöglichkeit ihren PKW kurzfristig vor einem dortigen Haus abstellen. "Plötzlich sei alles sehr schnell gegangen", führte die 30-Jährige später aus. Der PKW muss nach derzeitigem Stand beschleunigt haben und prallte dann gegen die Hauswand. Dabei war der Anprallwinkel so ungünstig, dass sich das Fahrzeug um die Längsachse drehte und auf dem Autodach landete. Die Frau konnte selbständig leicht verletzt den verunfallten Wagen verlassen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte die Fahrzeugführerin Gas und Bremse vertauscht haben, so dass es zu der plötzlichen Beschleunigung kam. Der Gesamtsachschaden wird auf ca. 18.000 Euro geschätzt. (Quelle Polizei Siegen-Wittgenstein)