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Auch am dritten Tag nach den heftigen Unwetterereignissen ist die Lage an der Steinbachtalsperre weiterhin unverändert kritisch. Auch wenn die eingesetzten Pumpen ebenso wie der gestern freigelegte und geöffnete Grundablass für eine kontinuierliche Senkung des Wasserspiegels sorgen, kann die Bezirksregierung Köln noch keine Entwarnung geben. Es ist auch noch keine Prognose möglich, wann die Evakuierungsmaßnahmen zurückgenommen werden können. Heute sind noch mehr als 30 Personen aus Rheinbach und Swisttal, die sich zwischenzeitlich doch entschieden hatten, die vorläufige Anlaufstelle zu verlassen, in ein Siegburger Hotel gebracht worden, wo sie für den Zeitraum der Evakuierung untergekommen sind.
Am Abend des 17.07.21 fiel den Beamten einer Zivilstreife ein Motorradfahrer auf, der im Bereich der BAB 3 bei Montabaur, Fahrtrichtung Frankfurt, nicht nur mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, sondern auch bei hohem Verkehrsaufkommen mehrfach andere Verkehrsteilnehmer rechts überholte. Der 46 jährige Kradfahrer aus dem Raum Frankfurt konnte im Zuge der Nachfahrt angehalten und kontrolliert werden. Da sein Fahrverhalten durch den Zivilwagen videografiert werden konnte ordnete die Staatsanwaltschaft Koblenz nach Sachvortrag die sofortige Entziehung der Fahrerlaubnis wegen des Verdachtes eines illegalen Kraftfahrzeugrennens gemäß § 315d Abs. 1 Nr. 3 StGB an. Zeugen für die oben beschrieben Fahrweise des Motorrades werden gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Montabaur zu melden. (Quelle Polizei Montabaur)
Waldbrunn-Langendernbach, Bahnhofstraße Tatzeit: Sa. 17.07.21, 12:50 Uhr Durch die Benutzung eines Gasbrenners beim Entfernen von Unkraut, geriet ein Balken eines Fachwerkhauses in Brand, welcher durch die Feuerwehr Dornburg schnell gelöscht werden konnte. Es entstand nur geringer Sachschaden, die Höhe steht allerdings noch nicht fest. (Quelle Polizei Limburg)
(Frankfurt/Main, 18. Juli 2021) Der Zugverkehr in NRW und Rheinland-Pfalz bleibt zum Start in die neue Woche und darüber hinaus erheblich beeinträchtigt. Ein erstes Lagebild hat massive Beschädigungen an mehr als 80 Stationen und Haltepunkten, Gleisen auf mehr als 600 Kilometern Länge, Weichen, Signaltechnik, Stellwerken, Brücken sowie Fahrzeugen des Regional-, S-Bahnverkehr- und Güterverkehrs ergeben. Nach wie vor gibt es kein umfassendes Lagebild. Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, alle Schäden zu erfassen. Erst in den kommenden Tagen kann hierzu eine erste Bilanz gezogen werden. Denn immer noch muss an vielen Stellen Wasser abfließen und im Anschluss Schlamm und Geröll abgetragen werden. Seit Mittwoch sind rund 2.000 Mitarbeitende der DB in den vom Unwetter betroffenen Regionen ununterbrochen im Einsatz. Die ersten Reparaturen laufen, soweit es die Gegebenheiten vor Ort möglich machen. So konnte heute die wichtige Verbindung von Bonn nach Koblenz auf der linken Rheinseite wieder aufgenommen werden.
Kreisfeuerwehrverband und Caritas sammeln Sachspenden Altenkirchen, 16.Juli 2021, 14.30 Uhr: „Geld, Kleidung, Möbel: Wohin kann man spenden?“ Viele Menschen wollen den von der Unwetter-Katastrophe Betroffenen im Kreis Ahrweiler helfen. Die Kreisverwaltung weist allerdings darauf hin, dass sie keine Kleider- oder Möbelspenden im Kreishaus entgegen nimmt, da es derzeit kein offizielles Hilfeersuchen gibt und aktuell auch die logistischen Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen. Sollte der Kreis eine eigene Sammelstelle einrichten, wird hierzu informiert. Aber: So kann man helfen … • Der Kreisfeuerwehrverband Altenkirchen startet gemeinsam mit der Spedition Wolfgang Herrmann in Kirchen eine Spendensammelaktion der Feuerwehren im Kreis Altenkirchen für die vom Hochwasser betroffene Region rund um die Ahr.
Burbach / Hilchenbach (ots)
Am heutigen Tag (16.07.2021) führten das Hauptzollamt Dortmund und der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein einen gemeinsamen Kontrolleinsatz durch. Hierzu wurden parallel zwei Kontrollstellen eingerichtet; eine an der Bundesstraße B 62 bei Hilchenbach-Lützel und eine an der Bundesstraße B 54 im Bereich Zollhaus.
Ziel der Kontrollen waren Speditions- und Stückgutfahrzeuge.
Und die Überprüfungen waren erfolgreich. Auf Seiten des Zolls standen am Ende sechs Strafanzeigen, unter anderem wegen aufenthaltsrechtlicher Verstöße und wegen Sozialversicherungsbetrugs, zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen illegaler Arbeitnehmerüberlassung sowie 34 Kontrollberichte, die jetzt zur weiteren Auswertung anstehen, zu Buche. Und auch bei der Polizei wurden fleißig Anzeigen geschrieben. Insgesamt wurden 18 Ordnungswidrigkeitzenanzeigen (u.a. Sozialvorschriften, Ladungssicherung) gefertigt, dazu kamen drei Verwarnungsgelder bzw. schriftliche Verwarnungen sowie zwei Kontrollberichte.
Erster Polizeihauptkommissar Klaus Schönborn: "Uns war es wichtig, mit dieser gemeinsamen Kontrolle ein Zeichen zu setzen und die schwarzen Schafe des Gewerbes zu belangen. Dies ist uns mit dem heutigen Einsatz gelungen". (Quelle Polizei Siegen-Wittgenstein)