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Misereor Hungertuchwallfahrt hat begonnen
Hachenburg (shg) Erstmalig war Hachenburg der Schauplatz einer weitgehend katholisch geprägten Tradition. Und das in einer evangelischen Kirche. Die jährliche Hungertuchwallfahrt des Bischöflichen Hilfswerks Misereor hat in der Evangelischen Hachenburger Schlosskirche offiziell ihren Anfang genommen. In einem ökumenischen Gottesdienst gaben Pfarrerin Elisabeth Huhn und Diakon Michael Krämer den Pilgern den Reisesegen. Pfarrerin Huhn sprach in ihrer Predigt über den Sinn des Pilgerns und verglich es mit einer Suche. „Manchmal ist es schwer, Gott im Alltag zu finden. Doch beim Pilgern ist ganz viel Zeit für innere Einkehr“, sagte Huhn. „Auch wenn er sich auf den ersten Blick nicht finden lässt, merkt man plötzlich, dass Gott die ganze Zeit da war.“ Pfarrerin Huhn wünschte den Pilgern eine sichere und friedliche Reise und gestärkte Heimkehr.
Altenkirchen. Es gibt sie zuhauf, die „alten Schätzchen“ aus der analogen Welt, die sich auf digitalen Geräten nicht mehr abspielen lassen. Allerdings lassen sie sich in die digitale Welt holen: Dazu bietet das Kreismedienzentrum Altenkirchen eine Digitalisierungswoche an. Dort können in der Kalenderwoche 10 analoge Medien zur Digitalisierung abgegeben werden.
Angenommen werden beispielsweise Schmalfilme, Videobänder, Audiobänder, Audiokassetten, Fotos, Negative, Fotoglasplatten und Dias. Die Digitalisierung erfolgt durch eine externe Firma, die eine individuelle Rechnung ausstellt. Die Medien werden von einem Mitarbeiter der Firma persönlich abgeholt und wieder angeliefert, damit sie sicher wieder ankommen.
Die Medien können am 3. und am 5. März jeweils in der Zeit von 8.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr im Kreismedienzentrum in der Hochstraße 13 abgegeben werden. Am 31. März und am 2. April können die fertigen Digitalisate zu den gleichen Zeiten abgeholt werden.
Ansprechpartner zum Projekt ist der pädagogische Leiter des Kreismedienzentrum, Axel Karger (Kontakt: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 02681-812252). (Quelle Kreisverwaltung AK)
Den bundesweiten Tag der Archive dehnt das Stadtarchiv Montabaur auf das erste Wochenende im März aus: Am Samstag, 7. März, und Sonntag, 8. März, stehen interessierten Besuchern jeweils von 14 bis 17 Uhr die Türen offen. Außerdem werden ein Vortrag und eine Stadtführung angeboten.
Der Rundgang beschäftigt sich mit der „Befestigung der Stadt Montabaur“. Treffpunkt für die Teilnehmer*innen ist am 7. März um 14 Uhr die Bürgerhalle im historischen Rathaus. Nach einer kleinen Einführung spaziert die Gruppe zur Stadtmauer. Bernd Schrupp, Mitarbeiter des Stadtarchivs, weiß viel Wissenswertes über das Bauwerk zu berichten, das einst 2,5 Kilometer lang und mit zwölf Pforten, 15 Türmen und vier Tortürmen ausgestattet war. Nach der Führung geht es gemeinsam zurück in die Räume des Archivs, wo Stadtarchivar Dennis Röhrig einen Vortrag hält über Kommunikation. Von der Depesche bis zum Tweet. Durch Erläuterung hier lagernder Quellen holt er das Thema auch auf die lokale Ebene. Dieser Vortrag wird am Sonntag, 8. März, um 14 Uhr im Stadtarchiv wiederholt. An beiden Tagen können die Besucher*innen das Archiv und seine Bibliothek erkunden und bekommen Antworten auf ihre Fragen.
Alle Angebote sind kostenfrei. Das Stadtarchiv Montabaur befindet sich am Konrad-Adenauer-Platz 9, 4. Obergeschoss im Nebengebäude der Verwaltung (Haus Hager). (Quelle Kreisverwaltung WW)
Hier wird gefeiert, bis der Arzt kommt
Altenkirchen. „Feiern auf Rezept“ gab es in diesem Jahr bei der Kreisverwaltung Altenkirchen. Unter dem Motto „Notruf 810 - Feiern bis der Arzt kommt“ stürmten die Möhnen der Kreisverwaltung Altenkirchen pünktlich um 11.11 Uhr das Chefarztzimmer von Landrat Dr. Peter Enders. Nach einer kleinen Stärkung wurde bereits das Können des Chefarztes und weiterer Oberärzte bei einer heiklen Stofftieroperation unter erschwerten Bedingungen getestet.
altweiber-KV:
Landrat Dr. Peter Enders wurde im Kreishaus entmachtet von (von links) Geesche Brenncke, Angela Grau und Anne Becher. (Foto: Kreisverwaltung)
Im November fand in Höhr-Grenzhausen eine Benefizveranstaltung der TERRA NOVA® LiveMusicEvents unter Mitwirkung des TILL EULENSPIEGEL-Teams von Guido Kröff statt. Die vier regionalen Livebands Blues Affair, Oben Ohne, Soulmatic und Straight spielten im Saal des Restaurants TILL EULENSPIEGEL in Höhr-Grenzhausen für den guten Zweck. Alle Akteure waren ohne Gage dabei! Der Elferrat Rot-Weiß stellte die Licht- und Tontechnik zur Verfügung, die Veranstaltungswerbung übernahmen die Sportfreunde und die Stadt Höhr-Grenzhausen. Schirmherr der Veranstaltung war Stadtbürgermeister Michael Thiesen. Foto v. l.: Bei der symbolischen Scheckübergabe: Kindergartenleiterin Melanie Elmers, Stadtbürgermeister Michael Thiesen, Azra und Guido Kröff, Paul Schuh für „TERRA NOVA® LiveMusicEvents“
Die Klavierschülerin der Kreismusikschule Westerwald aus der Klasse Liudmila Karmanova, konnte beim Wettbewerb in Luxemburg auf Schloß Vianden gleich mehrere Preise erringen.
Sie wurde für ihren Vortrag am Klavier in Verbindung mit einer literarischen Darbietung mehrfach ausgezeichnet. Sie hat sogar den Publikumspreis erhalten.
Der Wettbewerb vereint Musik und Literatur und steht für Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Ländern offen. Stolz konnten die Eltern und die Klavierlehrerin von Aliena Emmi nach dem Wettbewerb zurück in den Westerwald fahren, wo das junge Talent zwei Wochen zuvor schon einen ersten Preis mit Höchstpunktzahl im Regionalwettbewerb Jugend Musikziert erspielt hat.
Foto Pressestelle Kreisverwaltung: Aliena Emmi Kurtenacker konnte mehrere Preise bei einem Wettbewerb in Luxemburg gewinnen. (Quelle Kreisverwaltung WW)