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RANSBACH-BAUMBACH. Viele Menschen sieht man nicht in diesen Tagen. Sie sind alle zu Hause. Auch die Straßen sind meist leer. Obwohl – nicht ganz! Die kleinen weißen Autos mit dem roten Caritas-Kreuz sind trotz Corona-Krise täglich im Einsatz. Die Mitarbeiter der Caritas-Sozialstationen arbeiten gerade jetzt noch mehr im Dienste anderer. Dazu gehören auch Monika Piras und ihr Team. Piras leitet seit nunmehr 15 Jahren die Caritas-Sozialstation Wirges-Selters-Kannenbäckerland, die ihren Sitz in Ransbach-Baumbach hat. Die Pflege von kranken und hilfsbedürftigen Menschen stellt sie und ihr Team gerade jetzt vor eine besondere Herausforderung. Foto (2020-04 Monika Piras):
Monika Piras, Leiterin der Caritas-Sozialstation Wirges-Selters-Kannenbäckerland in Ransbach-Baumbach, sorgt mit ihrem Team dafür, dass die Versorgung der Klienten auch während der Corona-Krise wie gewohnt weitergeht. Die gelernte Krankenschwester ist seit 1989 beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn tätig und leitet seit nunmehr 15 Jahren die Sozialstation in der Töpferstadt.
Bedarfsmeldungen werden über das Gesundheitsministerium Rheinland-Pfalz entgegengenommen – Verteilung wird von der AOK für die jeweiligen Region übernommen
„Die AOK leistet ihren Beitrag zu Bekämpfung der Corona-Pandemie ab sofort auch über die Weiterleitung von Schutzkleidung, Schutzmasken und Desinfektion für ambulante sowie stationäre pflegerische Einrichtungen“, erklärt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse und bietet dem Land damit unbürokratische Hilfe an.
Dazu hat die AOK mit dem Gesundheitsministerium die Vereinbarung getroffen, als Lager- und Ausgabeanlaufstelle in Rheinland-Pfalz zu fungieren und zu diesem Zweck räumliche und personelle Kapazitäten bereit zu stellen.
Die pflegerischen Einrichtungen melden ihren benötigten Bedarf dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium und können anschließend ihren Bedarf an Schutzausrüstung über die AOK in ihrer Region erhalten. Die Vorhaltung in den Räumen der AOK wird dabei stets bedarfsgerecht aufgestockt. Um das neuartige Verfahren schnellstmöglich durchzuführen, geschehen die Abläufe so unbürokratisch wie möglich. Insbesondere die kontaktlose Übergabe des Materials ist dabei wichtig.
„Ich danke der AOK für ihre Hilfsbereitschaft und Unterstützung bei der Verteilung von Schutzausrüstung. Sie leistet damit einen großen Beitrag dazu, dass dringend benötigte Ausrüstung auch bei den Einrichtungen der Pflege ankommt. Diese Art der Zusammenarbeit ist vorbildlich und gerade in der Corona-Krise besonders wertvoll“, bekräftigt Gesundheits- und Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.
Bedarfsanmeldungen von Pflegeeinrichtungen und Pflegediensten nach Material werden zentral beim Gesundheitsministerium über die E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegengenommen.
Nach Bedarfsprüfung gibt das Ministerium die zur Verfügung gestellte Menge an Material gegenüber der jeweiligen Einrichtung mit Hinweis auf Abholort und -zeit frei und informiert die entsprechende AOK Geschäftsstelle. Hier kann anschließend die Abholung erfolgen.
Wichtig: Um einen reibungslosen Ablauf der Verteilung sicherzustellen, ist daher explizit nicht vorgesehen, dass eine unmittelbare Kontaktaufnahme der Einrichtungen mit der AOK vor Ort erfolgt. (Quelle AOK Rheinland-Pfalz / Saar)