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Stefan Thomanek versteht sich als Teamplayer
Westerwaldkreis. Am Anfang ist da dieses leere Blatt Papier. Stefan Thomanek ist noch keine 20, als er es unterschrieben vor sich hinlegt. Währenddessen stellt er Gott eine Frage: Was willst Du von mir? Das Blatt ist sozusagen ein Blanko-Scheck für den Herrn – und ein Vertrauensbeweis, den Stefan in Richtung Himmel schickt. Was folgt sind (Um-)Wege, die dem Mann aus Obertshausen tatsächlich eine gehörige Portion Gottvertrauen abverlangen – und ihn letztlich in den Westerwald führen: in die Evangelische Kirchengemeinde Rückeroth. Dort ist er der neue Pfarrer.
Als Jugendlicher kann er es sich freilich noch nicht vorstellen, irgendwann einmal im Auftrag des Herrn unterwegs zu sein. Stefan schwärmt damals eher für die Offenbacher Kickers als für den Glauben. Fan von Gott wird er erst Ende der 1980er-Jahre, während eines Aufenthalts im Freizeitheim Klostermühle. Die Erlebnisse dort haben ihn fasziniert, sagt er heute. Und sie motivieren ihn, sich in seiner damaligen Kirchengemeinde in Obertshausen zu engagieren und später seinen Zivildienst im Missionswerk „Wort des Lebens“ anzutreten. In dieser Zeit stellt er sich immer häufiger die Frage, die letztlich in Form des unterschriebenen Blattes vor ihm liegt: Gott, was willst Du von mir?
Die aktive Zeit der Eichenprozessionsspinner ist längst vorbei, die Raupen haben sich inzwischen in harmlose Falter verwandelt. Dennoch ist nach wie vor Vorsicht in der Nähe von Eichen geboten, denn die feinen Härchen und Gespinste der einstigen Raupen können noch immer in den Ästen hängen und von einem Windstoß heruntergeweht werden. Sie können bei Menschen starke allergische Reaktionen auslösen und brennen auf der Haut. Die Verbandsgemeinde Montabaur rät deshalb davon ab, sich unter Eichen aufzuhalten, besonders Kinder sollten dort nicht spielen.