Windhagen (ots)
Am Sonntag, 02.10.2022 gegen 12:16 Uhr, ereignete sich in Windhagen auf einem an die L272 angrenzendem Feldweg ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Frauen schwer verletzt wurden. Nach ersten Ermittlungen befuhren die beiden Frauen den Feldweg mit einer Pferdekutsche, als das Pferd plötzlich "durchging" und das Tempo erhöhte. Die beiden Frauen konnten sich in der Folge nicht mehr auf der Kutsche halten und fielen herunter. Die 58jährige Fahrerin verhakte sich beim Herunterfallen jedoch an der Kutsche und wurde noch einige Meter mitgeschleift. Die Beifahrerin wurde bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt; die Fahrerin erlitt lebensbedrohliche Verletzungen. Beide wurden nach Erstversorgung an der Unfallstelle durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser verbracht. Das Pferd riss sich los und rannte davon, konnte jedoch durch den Besitzer aufgefunden und eingefangen werden. Es blieb unverletzt. (Quelle Polizei Straßenhaus)
Straßenhaus (ots)
Am vergangenen Wochenende kam es im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Straßenhaus zu zahlreichen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Am Sonntagabend gegen 21:30 Uhr stellten die Beamten im Rahmen einer Verkehrskontrolle in der Flammersfelder Straße in Asbach bei einem Radfahrer drogentypische Ausfallerscheinungen fest. Bei einer Durchsuchung der Person konnte ein Joint sowie eine geringe Menge Haschisch aufgefunden werden. In der Nacht zu Montag, gegen 00:57 Uhr, wurden zwei Frauen am Schützenhaus in Hausen (Wied) kontrolliert. Hierbei stellten die Beamten starken Cannabisgeruch fest. Zudem konnte ein angerauchter Joint hinter einem mitgeführten Fahrzeug aufgefunden und sichergestellt werden. Eine anschließende Durchsuchung des mitgeführten Pkw führte zum Auffinden einer weiteren geringen Menge Betäubungsmitteln.
Gleich zweimal fiel ein 34jähriger Mann aus Dierdorf den Beamten der Polizei Straßenhaus auf. Am Sonntag wurde er im Bereich der Neuwieder Straße in Dierdorf gegen 22:43 Uhr durch die Beamten einer Kontrolle unterzogen. Hierbei händigte er einen rauchfertigen Joint aus. Am darauffolgenden Montag, zur fast selben Uhrzeit, gegen 22:50 Uhr, wurde der Beschuldigte durch zwei Beamte in der Johanniterstraße in Dierdorf festgestellt. Bei Erblicken des Streifenwagens rannte der 34Jährige unvermittelt in Richtung Innenstadt davon. Nach kurzer Verfolgung konnte er jedoch eingeholt und kontrolliert werden. Die Beamten stellten mehrere Behältnisse mit Anhaftungen von Betäubungsmitteln und eine geringe Menge Amfetamin sicher. (Quelle Polizei Straßenhaus)
Mörsbach (ots)
Seit gestern Abend wird der 82-jährige Horst Ulrich Deling aus Mörsbach vermisst. Herr Deling wurde zuletzt gegen 18:30 Uhr zwischen den Gemeinden Obermörsbach und Brunken zu Fuß gesehen. Herr Deling ist 170 cm groß und sehr schlank. Er trägt eine blaue Jeanshose, Sportschuhe und einen grauen Pullover mit Kragen. Bereits gestern Abend wurden umfangreiche Suchmaßnahmen durch Feuerwehren, Polizei und Rettungshundestaffel eingeleitet und bis in die frühen Morgenstunden durchgeführt. Heute Morgen wurden die Suchmaßnahmen intensiv fortgesetzt. (Quelle Polizei Montabaur) 
Das Gelbachtal soll aufgewertet und touristisch besser genutzt werden. Das ist das gemeinsame Ziel, das die drei Verbandsgemeinden Bad Ems-Nassau, Diez und Montabaur mit dem Masterplan Gelbachtal verfolgen. Nach der Planungsphase werden in diesem Jahr die ersten Projekte konkret umgesetzt. Ganz oben auf der Liste steht ein durchgängiger Wanderweg zwischen Montabaur und Weinähr, der GelbACHTrail heißen wird. Neue Rast- und Picknickplätze sowie Stellplätze für Wohnmobile sind ebenfalls in Arbeit. Auch das Thema Lärmminderung auf der Talstraße steht weiter auf der Tagesordnung.
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In Montabaur-Ettersdorf trafen sich die touristischen Akteure, darunter Ortsvorsteher, Ortsbürgermeister, Gastronomen, Beherbergungsbetriebe und Winzer. Gemeinsam arbeiten sie an der Umsetzung des Projektes und entwickeln neue Ideen. (Bild: VG Montabaur)
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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