Buchholz (WW), Ot. Kölsch-Büllesbach (ots)
Am späten Montagnachmittag ereignete sich in der Hennefer Straße in Buchholz ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Fußgängerin im hohen Alter von einem PKW erfasst wurde. Der PKW Fahrer im mittleren Erwachsenenalter befuhr die Hennefer Straße aus Richtung Uckerath kommend in Richtung Seifen. Hierbei kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen den Bordstein. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug nach links über die Gegenfahrspur auf den, aus seiner Fahrtrichtung, linksseitigen Gehweg geschleudert. Hier ist die Fußgängerin von der rechten Fahrzeugfront des PKW erfasst worden. Die schwerverletzte (vermutlich nicht lebensbedrohlich verletzte) Fußgängerin wurde nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten bei dem PKW-Fahrer Alkoholeinfluss fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert knapp unter 0,8 Promille. Dem Beschuldigten sind daraufhin in einem Krankenhaus eine Blutprobe entnommen und seine Fahrerlaubnis vorläufig entzogen worden. Für die Unfallaufnahme wurde das Unfallaufnahmeteam der Verkehrsdirektion Koblenz hinzugezogen. (Quelle Polizei Straßenhaus)
Nister-Möhrendorf - B 414 (ots)
Am 18.03.2024 gegen 15:30 Uhr ereignete sich auf der B414 zwischen der Fuchskaute und Nister-Möhrendorf ein schwerer Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr die alleinbeteiligte 43-jährige PKW-Fahrerin aus dem Lahn-Dill-Kreis die B 414 aus Richtung Fuchskaute kommend in Fahrtrichtung Nister-Möhrendorf. Auf gerader Strecke kam diese zunächst nach rechts in die Bankette ab. Durch zu starkes Gegenlenken, kam die PKW-Fahrerin im Anschluss nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte im Graben mit einem Baumstumpf. Während der Unfallaufnahme konnte durch die Beamten bei der Fahrzeugführerin starker Alkoholgeruch festgestellt werden. Die Fahrerin verletzte sich bei dem Unfall schwer und wurde mittels Rettungshubschrauber in das Uniklinikum Gießen verbracht. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die B 414 vollgesperrt. Der Fahrzeugführerin wurde eine Blutprobe entnommen und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. (Quelle Polizei Montabaur)
Bauantrag kann nicht genehmigt werden Erschließung des Areals ist nicht gesichert – Kreis und Verbandsgemeinden prüfen weitere Optionen Altenkirchen. In der Ortsgemeinde Isert wird keine Container-Unterkunft für Flüchtlinge entstehen. Das Bauantragsverfahren ist abgeschlossen, der Kreis sieht keine Möglichkeit, eine entsprechende Erschließung zu gewährleisten. Darüber hat Landrat Dr. Peter Enders am Montagnachmittag die Mitglieder des erweiterten Kreisvorstandes informiert. Dabei handelt es sich um den Landrat, die Beigeordneten und die Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen. Das Gremium trifft sich in der Regel im Vorfeld von Kreistagssitzungen, um die Inhalte der jeweiligen Tagesordnungen vorzubesprechen.
Helferskirchen (ots)
Am 17.03.2024 um 12:25 Uhr wurden die Rettungsleitstelle und die Polizei über einen Garagenbrand in Helferskirchen informiert. Die sofort alarmierte Feuerwehr konnte den Brand in der Doppelgarage zeitnah löschen und es entstand ein Inventar- und Gebäudeschaden im fünfstelligen Euro-Bereich. Die Ursache für den Brand dürfte ersten Ermittlungen zufolge ein technischer Defekt von einem Ladegerät gewesen sein. (Quelle Polizei Montabaur)
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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