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Montabaur (ots)

Am vergangenen Sonntag, 27. Juni, zwischen 17.00 bis 18.30 Uhr soll es auf dem Konrad-Adenauer-Platz zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein. Ein 37-jähriger Mann aus der VG Montabaur, der auf einer Steinbank vor dem ehemaligen Einkaufshaus "Hisgen" saß, soll von einer oder mehreren Personen geschlagen worden sein. Der Geschädigte hat Prellungen und eine Platzwunde im Gesicht erlitten. Die Polizeiinspektion Montabaur sucht nun Zeugen von diesem Vorfall. (Quelle Polizei Montabaur)

Kirchen (ots)

In der Nacht zum 29.06.2021 wurde ein Pkw Skoda im Wohngebiet am "Rißfeld" in Kirchen beschädigt. Der 36-jährige Fahrzeugeigentümer stellte den Schaden am Morgen fest. Ein bisher unbekannter Täter zerkratzte mit einem spitzen Gegenstand den Lack der gesamten linken Fahrzeugseite. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest. Hinweise zum Geschehen an den Polizeibezirksdienst Kirchen oder die Polizeiinspektion Betzdorf. (Quelle Polizei Betzdorf)

Bezirk Montabaur: Positive Entwicklung dauert an – Hoher Stellenbestand spiegelt Fachkräftebedarf – Kurz vor den Sommerferien ist noch viel Bewegung am Ausbildungsmarkt

Die Arbeitslosenzahlen in der Region sinken weiter. Ende Juni sind im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur – er umfasst den Westerwald- und den Rhein-Lahn-Kreis – 5.715 Menschen ohne Job gemeldet. Das sind 283 Personen weniger als im Mai und 1.557 Personen weniger als im Juni 2020. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 3,2 Prozent. Sie ist gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte gesunken; gegenüber dem Vorjahresmonat sind es 0,8 Prozentpunkte.

„Die Pandemie flacht ab, und mit den zunehmenden Lockerungen in Gesellschaft und Wirtschaft erholt sich der Arbeitsmarkt“, sagt Elmar Wagner, Chef der Agentur für Arbeit Montabaur. „Die Arbeitslosenquote geht schon seit März zurück und ist inzwischen wieder erfreulich niedrig. Allerdings profitieren nicht alle von der positiven Entwicklung: denn im Verlauf der Corona-Krise sind erheblich mehr Menschen langzeitarbeitslos geworden. Jetzt gilt es vor allem zu verhindern, dass diese Langzeitarbeitslosigkeit sich verfestigt.“

Rengsdorf (ots)

Am Dienstagabend erhielt die PI Straßenhaus Kenntnis von einer randalierenden Person vor der Tür eines Anwesens in Rengsdorf. Bei der Sachverhaltsaufnahme beleidigte der 33-jährige Beschuldigte massiv die eingesetzten Beamten, drohte ihnen Schläge an und spuckte einem Polizisten unmittelbar vor die Füße. Daraufhin wurde er mit körperlicher Gewalt zu Boden gebracht, wo ihm Handfesseln angelegt wurden. Bei der Verbringung zur Dienststelle trat der Beschuldigte mit seinen Knien gegen die Tür des Streifenwagens und spukte in die angelegte Spukschutzhaube. Zudem beleidigte er fortlaufend die eingesetzten Beamten. Bei der Verbringung in die Gewahrsamszelle trat der Beschuldigte einem Beamten gegen das Schienbein. Weitere Übergriffe wurden durch den Einsatz körperlicher Gewalt verhindert. Dem Beschuldigten wurde eine Blutprobe entnommen, ein zuvor durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,78 Promille. Anschließend verblieb bis zu seiner Ausnüchterung im Polizeigewahrsam. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt. Der Beschuldigte erlitt bei der Durchsetzung der polizeilichen Maßnahmen leichte Verletzungen. (Quelle Polizei Neuwied)

Im Grünstreifen zwischen der Gregor-Wolf-Straße und dem Gelände des Hagebaumarktes in Betzdorf, haben es sich seit einigen Wochen ein paar ganz besonders wilde Zeitgenossen gemütlich gemacht. Die Rede ist von rund einem Dutzend Wildschweinen, welche sich dort niedergelassen haben.
Offenbar hat falsch verstandene Tierliebe, in Form von illegaler Fütterung, zu der starken Population der Tiere am Betzdorfer Molzberg geführt. Dass das Aufeinandertreffen von Mensch und Wild oft nicht ganz unproblematisch verläuft, ist wohl hinreichend bekannt! Gerade in Situationen mit wenigen Fluchtmöglichkeiten, können die Tiere sehr aggressiv und unvorhersehbar reagieren. So haben z.B. Mitarbeiter des Hagebaumarktes bereits Bekanntschaft mit einigen Wildschweinen in drohender Haltung gemacht. Gerade Bachen (weibliche Wildschweine) sind besonders aggressiv und haben eine niedrige Hemmschwelle, wenn sie Frischlinge haben. Sie neigen dann schnell zu Angriffen, die für Menschen nicht selten sehr gefährlich enden können. Zudem sind Wildschweine dafür bekannt, dass die bei der Suche nach Nahrung gerne ganze Wiesen, Felder und Hausgärten durchpflügen. Der hierdurch entstehende Schaden ist oft nicht unerheblich; vom Ärger ganz zu schweigen.

Limburg-Weilburg. Im Juni 2020 hatte der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer den Förderbe­scheid zum Regionalbudget an den Vorsitzenden des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V., Helmut Jung, überreicht. Insgesamt erhielten 16 Projekte mit einem Gesamtwert von fast 210.000 Euro Zuschüsse in Höhe von über 150.000 Euro. „Das Regionalbudget wurde ergänzend zum bereits bekannten EU-Förderprogramm LEADER angeboten, um kleinere, kurzfristig und schnell umsetzbare Projekte mit einem Auftragswert zwischen 1.000 bis maximal 20.000 Euro zu unterstützen“, erläutert Jörg Sauer.
„Wir sind sehr froh und dankbar, dass wir über diese zusätzliche Fördermöglichkeit gleich vier Projekte in Hünfelden umsetzen konnten“, so Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer nun nicht ohne Stolz. Alle vier Projekte leisten einen Beitrag für mehrere Generationen und bieten Gelegenheit und Platz für Begegnungen und gemein­samen Austausch. Auch Hofgut Gnadenthal zeigte sich erfreut, wurde doch mit Unterstützung der Gemeinde eine hochattraktive Rutsche für Kinder, Jugendliche und Junggebliebene errichtet.