Radio Westerwald : ON AIR >> Flashplayer in eigenem Fenster öffnen <<

 B Itunes B Mediaplayer B phonostar Logo radioDE

Heilberscheid (ots)

In der Nacht vom 23.07. auf den 24.07.2021 wurde durch bislang unbekannte Täter ein Zigarettenautomat in der Schulstraße in Heilberscheid aufgesprengt und der darin befindliche Inhalt entwendet. Durch Zeugen konnte gegen 23:00h ein lauter Knall wahrgenommen werden, welcher vermutlich der Sprengung zuzuordnen sein dürfte.

Der Automat wurde um mögliche davon ausgehende Gefahren abzuwehren abgetrennt und sichergestellt.

Zeugen, die Hinweise zu den Tätern oder der Tat geben können, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Montabaur (02602-92260) zu melden. (Quelle Polizei Montabaur)

Betzdorf (ots)

Am 23.07.2021, ca. 21:30 Uhr wird von einem 58-jährigen Anwohner aus der Ortslage Betzdorf eine starke Rauchentwicklung ausgehend von einem Lagerfeuer innerhalb der Ortslage mitgeteilt. Die umgehenden Überprüfung durch Beamte der PI Betzdorf führte zum Auffinden des Lagerfeuers auf einem Privatgrundstück in der Franz-Josef-Magnus-Straße. Hier wurden von einem 20 und einem 22-jährigen Anwohner Schrankteile verbrannt. Die teilweise lackierten und mit Kunststoff überzogenen Möbelteile führten zu starkem Rauch. Zudem befand sich das Feuer in unmittelbarer Nähe zu einem angrenzenden Waldstück. Das Feuer wurde umgehend gelöscht und es wurde eine Strafanzeige wegen des Unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Abfällen eingeleitet. (Quelle Polizei Betzdorf)

Bad Neuenahr - Ahrweiler (ots)

Die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung ist weiterhin überwältigend und ungebrochen. Durch die Vielzahl an Helferinnen und Helfer, die sich heute in das Katastrophengebiet aufgemacht haben um zu helfen, kommt es aktuell leider zu einer völligen Überlastung sämtlicher Zufahrtsstraßen zum Ahrtal, sowie der Straßen im Katastrophengebiet selbst. Insbesondere die B257 aus Richtung Kreuz Meckenheim ist völlig überlastet.

Große Baumaschinen, die beispielsweise zum Straßen- und Brückenbau, sowie zum Wiederaufbau der Trinkwasserversorgung im Katastrophengebiet benötigt werden, können ihren Einsatzort nicht erreichen und stehen im Stau. Ebenfalls kommen die Fahrzeuge, die heute zum Abtransport von Müll und Bauschutt eingesetzt werden sollten, sowie Einsatz- und Rettungsfahrzeuge nicht durch.

Der Shuttlebusbetrieb im Bereich Innovationspark A61, Nähe Haribo, wurde komplett eingestellt. Andere Shuttlebusse stehen im Stau. Es wurden bereits mehrere tausend Helferinnen und Helfer in die Gebiete gebracht.

Sowohl der Krisenstab, als auch die Polizei appellieren dringend an alle Helferinnen und Helfer sich heute nicht mehr auf den Weg ins Katastrophengebiet zu machen. Die Hilfe wird ganz sicher noch über einen langen Zeitraum benötigt und wird bestimmt auch noch an anderen Tagen und an anderer Stelle dankend entgegengenommen.

Bitte reisen Sie nicht mehr ins Katastrophengebiet an! (Quelle Polizei Bad Neuenahr)

Einsatzleitwagen des Kreises weiter am Bereitstellungsraum Nürburgring – Heimische Feuerwehren sammeln Ausrüstung für Wehren im Krisengebiet

Altenkirchen/Kreisgebiet. Seit Freitagmorgen konnte der Kräfteansatz aus dem Landkreis Altenkirchen beim Hilfseinsatz nach den verheerenden Unwettern im Landkreis Ahrweiler deutlich reduziert werden: In den Tagen seit Beginn des Einsatz waren rund 900 Kräfte des heimischen Brand- und Katastrophenschutzes in den Einsatz involviert. Neben den Feuerwehren aller Verbandsgemeinden stellte das Deutsche Rote Kreuz Personal für die Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG). Im Einsatz waren das Modul Führung, zwei SEG Transport sowie die SEG Verpflegung. Diese wird am morgigen Samstag zurück im Kreis erwartet. 

Aktuell befinden sich noch der Einsatzleitwagen des Kreises am Bereitstellungsraum Nürburgring, der Brandschutz wird mit Fahrzeugen der Verbandsgemeinden Betzdorf-Gebhardshain und Altenkirchen-Flammersfeld sichergestellt. 

Die Landesregierung stellt für die von der Flutkatastrophe betroffenen Unternehmen Soforthilfe zur Verfügung, um die Räumung und Reinigung zu unterstützen. Dies haben Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt bekannt gegeben. Die Höhe der Soforthilfe beträgt 5.000 Euro.

„Das Ausmaß an Zerstörung und Leid im Hochwassergebiet ist schrecklich. Wir haben Tote zu beklagen, viele Menschen haben ihr Zuhause in den Fluten verloren. Existentiell betroffen sind auch viele Unternehmen: Ladenlokale, Werkstätten, landwirtschaftliche Betriebsgüter – vieles ist zerstört. Deswegen hat die Landesregierung heute Soforthilfen für Unternehmen beschlossen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach der Ministerratssitzung. „Die Soforthilfe ist ein erster Schritt, um den Unternehmen kurzfristig Liquidität zur Verfügung zu stellen, unbürokratisch und schnell“, führte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt aus.

Wer mit dem Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen unterwegs ist, kennt die Tücken einer hohen Bordsteinkante. An der Hunsrückstraße im Bereich der Einmündung zur Koblenzer Straße lässt die Stadt Montabaur derzeit die Gehwege barrierefrei umbauen: Die Bordsteine werden auf beiden Straßenseiten abgesenkt, ebenso an der Verkehrsinsel in der Straßenmitte. Die Insel wird damit gleichzeitig zur Überquerungshilfe, weil man hier zwischen den beiden Fahrspuren sicher stehen kann, wenn man die Straße in zwei Etappen überqueren will. Zur Barrierefreiheit gehört auch das Blindenleitsystem: Das sind Bodenplatten mit Rillen oder Noppen, die Sehbehinderten anzeigen, an welcher Stelle und in welcher Richtung eine Straße überquert werden kann. Für diese Baumaßnahme muss die Hunsrückstraße im Einmündungsbereich Koblenzer Straße für wenige Tage gesperrt bleiben. Im Zuge der Baumaßnahme wird auch der Fußweg befestigt, der von der Hunsrückstraße Richtung Hundesportplatz und Spießweiher führt. Im Bereich der Einfahrt zum Hundesportplatz (Alte Koblenzer Straße) werden Poller eingebaut. Diese werden so positioniert, dass man mit dem Auto hindurchfahren kann, nicht aber mit einem größeren Fahrzeug. Hier werden immer wieder unrechtmäßig Lkw abgestellt, das sollen die Poller künftig verhindern. (Quelle Stadt Montabaur)