Manchmal musst du als Sportler an Stellen Charakter zeigen, an denen man es auf den ersten Blick gar nicht vermutet. Es war schließlich ein Pokalspiel. Es ging um den Einzug ins Halbfinale. Und die Bude war mit knapp 1200 Zuschauer brechend voll. Und trotzdem taten Trainer und Spieler das, was in solchen Momenten wahre Stärke ist: Einen Gang rausnehmen, wenn du klar überlegen bist und nach 14 Minuten schon mit 4:0 führst. Es gab schlichtweg keinen Grund, einen Gegner an diesem Abend zweistellig aus der Halle zu schießen, der den weiten Weg aus Nordhorn an einem Freitag auf sich genommen hatte, um den Rockets ein Pokalspiel zu bieten. Und das in einem Wettbewerb, dem Norddeutschen Eishockeypokal, in dem man ohnehin so ein bisschen in der Gastrolle ist. „Es braucht Charakter und ist eine Frage des Respektes, ein solches Spiel genau so zu Ende zu spielen“, sagte auch EGDL-Trainer Arno Lörsch nach dem 7:0 (4:0, 2:0, 1:0) gegen den Eishockeyclub Nordhorn. Die Gäste waren sportlich klar unterlegen und trotzdem eine Bereicherung für die EGDL-Saison, denn der Pokal bleibt ein schöne Abwechslung. Dass Nordhorn sich zudem mit 500 Euro (!!!) an der Spendenaktion für den schwerkranken Gerrit aus Diez beteiligte, zeigt: Auch wenn das Spiel phasenweise wenig spektakulär war, an diesem Abend zählten eben nicht nur harte Checks, schnelle Kombinationen und maximal viele Tore. Wer zwischen den „Kufen" lesen konnte, der wusste dieses Spiel richtig einzuordnen.
Foto: fischkoppMedien/EGDL
Bei stichprobenartigen Kontrollen hat der Westerwaldkreis-Abfallwirtschaftsbetrieb (WAB) festgestellt, dass die Qualität des Bioabfalls zum Teil erheblich schlechter geworden ist. Größtes Problem stellen hierbei Verunreinigungen durch Kunststoff- bzw. Folienabfälle dar. Dies kann, so Werkleiter Stefan König, nicht einfach so hingenommen werden, da die Verunreinigungen die Verwertung des Bioabfalls erschweren und über kurz oder lang zu einer Verteuerung der Verwertung führen.
Foto: Westerwaldkreis
Altenkirchen (ots) - Am 10.01.2018 gegen 07.38 Uhr befuhr eine 29 - jährige Fahrzeugführerin mit ihrem Fahrzeug die B 256 in Flammersfeld ein Richtung Altenkirchen. In Flammersfeld bemerkte sie zu spät, dass eine Fußgängerin die Fahrbahn auf einem Fußgängerüberweg überquerte. Trotz Vollbremsung kam es zu einer Berührung mit der Fußgängerin. Diese wurde hierbei leicht verletzt und zur Beobachtung ins Krankenhaus Altenkirchen eingeliefert.
WESTERWALD. Die Energiewende schreitet voran: Immer mehr Solar-, Wind- und Wasserkraftanlagen speisen Energie in das Stromnetz ein, dezentral und mit schwankender Intensität. Doch nicht nur die Erzeugung spielt dabei eine Rolle, auch der Verbrauch. Hier gehen viele mit gutem Beispiel voran und sparen Energie. Damit das nun einfacher geht, tauscht die Energienetze Mittelrhein (enm), die Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein (evm), bis 2032 in ihrem Netzgebiet gut 245.000 Zähler aus. Auch der Westerwald ist in 189 Gemeinden betroffen – von Alpenrod bis Zenhausen. „Wir gehen damit einen Schritt in die richtige Richtung und bringen die zum Teil mehrere Jahrzehnte alte Zählertechnik in das digitale Zeitalter“, erklärt Dr. Andreas Hoffknecht, Geschäftsführer der enm. Betroffen sind aber nicht nur die Zähler im enm-Netzgebiet, sondern in ganz Deutschland. Alle erhalten eine moderne Messeinrichtung oder ein intelligentes Messsystem – je nach Stromverbrauch.
Die Unterstützung auf der Tribüne war lautstark - doch auch die zahlreich mitgereisten Fans konnten am Ende nicht verhindern, dass der TTC Zugbrücke Grenzau sein Auswärtsspiel beim TTC Schwalbe Bergneustadt mit 1:3 verloren hat. Dabei gab es mehrere gute Chancen, es bis ins abschließende Doppel zu schaffen - Maciej Kubik wurde jedoch mit zwei Niederlagen zum tragischen Akteur.
Die Partie begann gut für die Westerwälder: Im ersten Einzel setzte sich Feng Yi-Hsin gegen einen stark aufspielenden Roman Ruiz durch. Zwar verlor der Taiwanese den ersten Satz mit 8:11, hatte danach aber in allen knappen Durchgängen die Oberhand. Feng drehte die Partie mit 12:10, 11:9 und 11:8 - und bescherte seiner Mannschaft die wichtige Führung.
Weiterlesen ...Die Orient Gate GmbH ruft “Yerba Mate Tee gruen und weiß (Kharta Khadra)” auch in Rheinland-Pfalz aus dem Handel. Grund: Es wurde eine Höchstwertüberschreitung von Antrachinon und polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) nachgewiesen. Anthrachinon ist ein von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) als Karzinogen der Gruppe 2B (möglicherweise krebserregend) eingestufter Stoff. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sind chemische Verbindungen aus Kohlenstoff und Wasserstoff. Sie können in verarbeiteten Lebensmitteln, die gegrillt, geräuchert, getrocknet oder geröstet wurden, vorkommen. PAK wirken krebsauslösend, erbgutschädigend und reproduktionstoxisch. Betroffen sind die 250-Gramm-Packungen mit den Loskennzeichnungen Yerba Mate Tee gruen 0234 und Yerba Mate Tee weiß 0144. (LUA)
Team der ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater im Kreis erweitert
Kreis Altenkirchen. Wer als Seniorin oder Senior Angst davor hat, Opfer einer Betrugsmasche zu werden oder grundsätzlich Beratungsbedarf hat, muss sich nicht zwingend an die Polizei oder eine andere Behörde wenden. Oft genug stehen für ältere Menschen in direktem Umfeld wertvolle Ansprechpartner zur Verfügung – auch im Landkreis Altenkirchen: Seit einigen Jahren sind hier Sicherheitsberater und -beraterinnen für Seniorinnen und Senioren (SfS) unterwegs, um aufzuklären und Hilfestellung zu geben – um aus Unsicherheit ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln.
Caritasverband für die Diözese Limburg und infas erstellen Studie
LIMBURG. – Die regionalen Unterschiede in den Lebenswelten der Menschen in städti-
schen und ländlichen Regionen des Bistums Limburg stehen im Mittelpunkt einer Studie,
die der Caritasverband für die Diözese Limburg e. V. (DiCV Limburg) gemeinsam mit dem
Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH (infas) durchführt. Die Studie ist Teil
des Projekts „Caritas in Stadt und Land“ und soll konkrete Ansatzpunkte liefern, wie
künftig Angebote und Ressourcen sozialräumlich passgenau ausgerichtet werden kön-
nen.
Oberhonnefeld-Gierend (ots)
Am 26.01.2026, gegen 10:40 Uhr, wurde die Polizei Straßenhaus von einer Zeugin über einen umgekippten LKW (Zugmaschine mit Deichselanhänger) in Ortslage Oberhonnefeld-Gierend, Kreisstraße 149 Weyerbuscher Weg) informiert. Die eingesetzten Beamten konnten an der Unfallörtlichkeit, wie beschrieben, einen umgekippten LKW feststellen. Der LKW war eine Böschung heruntergerutscht und zusätzlich mit einem Baum kollidiert. Der Fahrzeugführer wurde dabei leicht verletzt. An dem Fahrzeug entstand Sachschaden. Die Ermittlungen zu dem genauen Unfallhergang dauern an. Während der Bergung des LKW war die Kreisstraße 149 mehrere Stunden gesperrt. (Polizei Straßenhaus)
Landesmittel stärken Ortsgemeinden, Ehrenamt und zentrale Infrastruktur
Die Verbandsgemeinde Bad Marienberg kann sich über eine Förderung in Höhe von 3.100.000 Euro aus dem regionalen Zukunftsprogramm des Landes Rheinland-Pfalz freuen. Wie das Innenministerium gegenüber der Verbandsgemeinde mitteilte, werden Gelder für 112 Maßnahmen bereitgestellt.
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